Die Digitalisierung erreicht eine Bevölkerungsgruppe, der man das lange nicht zugetraut hat. Nach einer aktuellen Erhebung des Digitalverbands Bitkom nutzen inzwischen 74 Prozent der Deutschen ab 65 Jahren das Internet, deutlich mehr als noch 2020 (48 Prozent) und 2014 (38 Prozent). 81 Prozent sehen die Digitalisierung als Chance, zwei Drittel wünschen sich sogar ein schnelleres Tempo. Was das für einen Bereich wie den Handel mit Finanzprodukten bedeutet, zeigt sich am Beispiel des Brokers Imcgroup.

Digitalisierung erreicht eine neue Generation von Anlegern

Der Wandel betrifft längst nicht mehr nur E-Mails und Videoanrufe. Auch beim Online-Banking hat die Generation 65 plus mittlerweile aufgeholt: Eine repräsentative Bitkom-Befragung zeigt, dass mehr als die Hälfte dieser Altersgruppe Bankgeschäfte inzwischen online erledigt, ein deutlicher Anstieg gegenüber den Vorjahren.

Gleichzeitig bleibt die eigene Digitalkompetenz für viele ein Unsicherheitsfaktor. Nach einer weiteren Bitkom-Erhebung zur digitalen Teilhabe Älterer geben Menschen ab 65 Jahren ihrer eigenen Digitalkompetenz im Schnitt nur die Schulnote 3,2. Genau diese Mischung aus Offenheit und Vorsicht prägt, wie ältere Anleger neue digitale Angebote bewerten.

Für Anbieter im Finanzbereich bedeutet das zweierlei: Die Nachfrage nach digitalen Lösungen wächst, doch die Hürde muss niedrig bleiben. Wer eine Plattform kompliziert oder ausschließlich auf Englisch gestaltet, schließt einen wachsenden Teil dieser Zielgruppe faktisch aus. 58 Prozent der über 65-Jährigen bezeichnen sich zwar als offen für technologische Neuerungen, doch 61 Prozent empfinden die Bedienung von KI-Anwendungen konkret als zu kompliziert, ein Widerspruch, der zeigt, wie viel von der Umsetzung abhängt.

Deutschsprachige Zugänglichkeit als Grundvoraussetzung

Genau an diesem Punkt setzt Imcgroup an. Die Website ist durchgehend auf Deutsch verfügbar, von der Kontoübersicht bis zu den rechtlichen Angaben, nicht nur auf der Startseite. Der hauseigene Flexible Web Trader läuft vollständig im Browser, ohne Download und ohne separate Installation. Für Nutzer, die sich erst an digitale Werkzeuge herantasten, ist das ein spürbarer Unterschied gegenüber Anbietern, die eine zusätzliche Software voraussetzen, samt der damit verbundenen Einrichtung und Aktualisierung.

Auch das Angebot selbst ist breit gefächert: Devisen, Indizes, Aktien, Rohstoffe und digitale Vermögenswerte lassen sich in derselben Umgebung verfolgen, ohne dass Nutzer zwischen mehreren Programmen wechseln müssen. Eine solche Bündelung kommt besonders jenen entgegen, die sich erst einen Überblick verschaffen wollen, bevor sie sich vertieft mit einzelnen Märkten beschäftigen, und sie erspart genau den Umstieg zwischen Anwendungen, den viele ältere Nutzer laut den Bitkom-Zahlen als größte Hürde empfinden.

Wachsende Offenheit für Künstliche Intelligenz, auch mit Vorbehalten

Ein weiterer Trend zeichnet sich deutlich ab: das wachsende Interesse an Künstlicher Intelligenz in Finanzfragen. Nach Bitkom-Zahlen würden sich 37 Prozent der Deutschen grundsätzlich von einer KI zu ihrer Altersvorsorge beraten lassen, ein Fünftel könnte sich vorstellen, die eigene Finanzplanung teilweise einer KI zu überlassen. Ein Viertel der Befragten meint sogar, eine KI könne bei Finanzprodukten treffsicherere Empfehlungen geben als ein Mensch.

Ganz ohne Vorbehalte geschieht das allerdings nicht. Rund die Hälfte der über 65-Jährigen hat KI-Anwendungen zwar bereits ausprobiert, 86 Prozent haben zumindest schon davon gehört, doch die Hälfte gibt gleichzeitig an, dass ihnen das Thema Angst macht.

Immerhin würde sich fast die Hälfte (47 Prozent) gerne mehr über Künstliche Intelligenz informieren, ein Hinweis darauf, dass Zurückhaltung eher mit fehlendem Wissen als mit grundsätzlicher Ablehnung zu tun hat.

Anbieter, die schon heute auf nachvollziehbare, datengestützte Analyse statt auf reines Bauchgefühl setzen, wie Imcgroup es für den eigenen Ansatz beschreibt, dürften von dieser wachsenden Offenheit profitieren, unabhängig davon, ob eigene KI-Werkzeuge künftig hinzukommen. Offenheit und Skepsis liegen bei diesem Thema also nah beieinander, und genau das dürfte entscheiden, welche Anbieter das Vertrauen dieser Nutzergruppe gewinnen.

Was daraus in der Praxis wird

Imcgroup beschreibt auf der Seite Unser Angebot einen Ansatz, der auf datengestützter Marktanalyse und klar definierten Regeln für Ein- und Ausstieg beruht, eingeordnet in größere wirtschaftliche Zusammenhänge statt isoliert betrachtet. Genau diese Verbindung aus Struktur und Zugänglichkeit ist es, die einer Zielgruppe entgegenkommt, der es laut Bitkom an Bereitschaft kaum mangelt, wohl aber an der passenden Umsetzung.

Bemerkenswert ist dabei weniger die einzelne Ankündigung als die Konsequenz, mit der hier auf Zugänglichkeit gesetzt wird: eine vollständige deutsche Sprachfassung, eine browserbasierte Plattform ohne Installationsaufwand und ein Angebot, das sich nicht ausschließlich an technikaffine Vielhändler richtet.

Fazit

Die Zahlen von Bitkom zeigen einen klaren Trend: Ältere Menschen in Deutschland sind digitaler unterwegs, als es das gängige Bild oft vermuten lässt, und sie wünschen sich mehr Tempo, nicht weniger. Anbieter, die diese Zielgruppe ernst nehmen, kommen an zwei Punkten kaum vorbei, einer verständlichen Sprache und einem Zugang ohne unnötige technische Hürden.

Imcgroup zeigt mit seiner deutschsprachigen Plattform, wie sich dieser Anspruch in der Praxis umsetzen lässt. Wer sich für den Handel mit Finanzprodukten interessiert, sollte sich unabhängig vom gewählten Anbieter dessen Risiken bewusst sein und sich vorab gründlich informieren.













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