MIAMI / LONDON (IT BOLTWISE) – Cyclops, ein Startup aus Miami, hat eine Series-A-Runde über 20 Millionen US-Dollar angekündigt, um Stablecoin-Zahlungen für traditionelle Payment-Provider schneller integrierbar zu machen. Das Unternehmen bündelt dafür Stablecoin- und Kryptodienste in einer All-in-one-Infrastruktur, die Settlement „internet-schnell“ verspricht. Hintergrund ist ein klares Umsetzungsvakuum: Viele Händler und Verbraucher hängen weiterhin an klassischen Überweisungsfenstern. Mit Blick auf regulatorische Fortschritte und wachsende Stablecoin-Marktkapitalisierung zielt Cyclops auf skalierbare, grenzüberschreitende Zahlflüsse ab.

Stablecoins machen internationale Zahlungen zwar grundsätzlich deutlich flotter, doch in der Praxis hängt der Zahlungsverkehr vieler Anbieter weiterhin an legacy-basierten Bankprozessen. Das Ergebnis: Händler und Verbraucher müssen sich oft mit Überweisungswegen arrangieren, die nicht an Wochenenden oder außerhalb von Bankarbeitszeiten funktionieren. Genau hier setzt das Miami-basierte Startup Cyclops an. Mit einer angekündigten Series-A über 20 Millionen US-Dollar will es mehr Payment-Provider dazu bringen, Geldtransfers mit „internet-speed“-Settlement in ihren Produktstack zu übernehmen, ohne jedes technische Detail selbst aufzubauen.
Technisch positioniert sich Cyclops als Infrastruktur-Schicht für Zahlungen: Das Unternehmen verkauft ein All-in-one-Platform-Setup, das kryptobezogene und Stablecoin-nahe Services bündelt. Statt dass einzelne Unternehmen eigene Tools für Wallet-Logik, Zahlungsrouting oder die Abbildung von On-Chain-Settlement auf bestehende Abrechnungssysteme entwickeln müssen, übernimmt Cyclops die Integration. Für Cross-Border-Transaktionen ist das besonders relevant, weil sich hier typische Latenzen und Abwicklungsunsicherheiten in der Kette der Partner, Korrespondenzbanken und Clearing-Prozesse kumulieren. Für Enterprises heißt das: weniger Spezialentwicklung, schnelleres Time-to-Market.
Die Finanzierungsrunde führt Nava Ventures als Lead an. An der Runde beteiligten sich außerdem Castle Island Ventures, Coinbase Ventures, Circle, Lasagna Ventures und GPT Ventures; Cyclops nannte allerdings keine konkrete Bewertung. Damit knüpft der Zeitpunkt an eine bereits vorhandene Dynamik an: Im März hatte das Startup eine Seed-Runde über 8 Millionen US-Dollar eingesammelt. Dass große Ökosystem-Akteure wie Coinbase und Circle mitziehen, ist auch als Markt-Signal zu lesen: Sie sehen Stablecoin-Settlement nicht nur als Experiment, sondern als Infrastruktur, die sich in bestehende Payment-Workflows einpassen lässt.
Historisch beginnt Cyclops nicht bei Null: Die Gründer um Alex Wilson, Pat Duffy und David Johnson starteten 2018 zunächst mit dem Giving Block, einem Angebot für Krypto- und Stablecoin-Spenden im Charity-Umfeld. Damals war die Akzeptanz digitaler Assets deutlich geringer; Wilson beschreibt sinngemäß, wie schwer es war, Organisationen von der Idee zu überzeugen, Spenden in Krypto anzunehmen. Mit der Zeit gelang es jedoch, etablierte Non-Profits wie Save the Children und St. Jude zu gewinnen. Der spätere Verkauf des Giving Block an Shift4 brachte Wilson dann in eine Payment-Umgebung mit über 300.000 Merchants, in der Stablecoin-Settlement praktisch skalieren musste.
In der Wettbewerbslandschaft ist Cyclops damit weniger „eine weitere Krypto-Idee“, sondern eine spezialisierte Payment-Orientierung. Neben dem direkten Payment-Kontext durch Shift4 fallen vor allem die etablierten Stablecoin-Ökosysteme ins Gewicht: Tether (USDT) und Circle (USDC) dominieren den Markt, was auch die Integrationskosten senkt, weil weniger neue Token-Modelle nötig sind. Gleichzeitig bleibt die Ausführung anspruchsvoll, weil Anbieter je Kunde unterschiedliche Use Cases adressieren müssen. Wie Branchenbeobachter aus dem Finanzierungskontext ableiten, liegt Cyclops’ Vorteil weniger in der Idee, sondern in der Kenntnis der Lücken zwischen Stablecoin-Technologie und realen Zahlungsprodukten.
Laut DefiLlama ist seit 2024 die Marktkapitalisierung von Stablecoins um 137% auf nahezu 310 Milliarden US-Dollar gestiegen. Dieses Wachstum schafft nicht nur Liquidität, sondern auch Erwartungshaltung bei Kunden, die Settlement-Geschwindigkeit mit Preis- und Verfügbarkeitsvorteilen verbinden. Regulatorisch entsteht zudem ein klarer Rahmen: Letzten Juli wurde in den USA der GENIUS Act verabschiedet, der eine Struktur für USD-gebundene Stablecoins definiert. Für Payment-Unternehmen ist das relevant, weil klare Regeln Risiken bei Compliance-Checks, Reporting und Auditierbarkeit reduzieren können.
Auch der Blick aus der etablierten Zahlungswelt passt dazu: GPT Ventures-Partner Javier Pérez, zuvor rund 25 Jahre bei Mastercard, beschreibt Stablecoins als konsequente Weiterentwicklung für die Zahlungsabwicklung. Seine Argumentation zielt auf einen Netzwerkeffekt: Je schneller und günstiger sich Transfers über stabile Coins durchführen lassen, desto breiter werden sie genutzt und desto stärker sinken indirekte Kosten durch Automatisierung und Standardisierung. Wettbewerber wie Mastercard und Plattformen rund um Circle oder Coinbase bleiben damit indirekt Wettbewerbsanker, weil sie bereits Schnittstellen, Partnernetzwerke und Akzeptanzmodelle in der Zahlungswelt mitbringen. Cyclops muss diese „Einbettung“ technologisch und organisatorisch liefern.
Für den weiteren Ausbau nennt Cyclops neben Miami auch ein Büro in Wien und startet Lizenzprozesse in den USA und Europa. Damit adressiert das Unternehmen zwei typische Hürden bei Enterprise-Adoption: regulatorische Zuständigkeiten und die Frage, wie schnell man in verschiedenen Jurisdiktionen in den Live-Betrieb kommt. Für Entwickler und Payment-Teams heißt das mittelfristig: Der Zugang zu Stablecoin-Settlement dürfte sich eher über Plattformen mit klaren APIs, Observability und Audit-Trails entwickeln als über individuell geschriebene Speziallösungen. In der nächsten Evolutionsstufe ist außerdem zu erwarten, dass Anbieter stärker auf Security-by-Design setzen müssen, etwa bei Key-Management, Abrechnungs-Consistency und Fraud-Detection in grenzüberschreitenden Flows.
💳 Amazon-Kreditkarte mit 2.000 Euro Limit bestellen!
🔥 Heutige Hot Deals bei Amazon: Bis zu 80% Rabatte!
🎉 Amazon Haul-Store für absolute Schnäppchenjäger!
- ★ 23-stufiges KI-Go-Training – Für Spieler mit Grundkenntnissen der Regeln – Entwickelt als intelligenter Trainingspartner passt sich die KI Spielern von 18K bis 9D an. Ideal für alle, die die Grundregeln bereits beherrschen und ihr Spiel verbessern möchten.
- IHR EMOTIONALER AI-BEGLEITER: Eiliko ist mehr als nur ein Anhänger, es ist ein charismatischer KI-Freund. Mit einem dynamischen LED-Bildschirm, der eine Vielzahl von animierten Gesichtern und Ausdrucksformen anzeigt, reagiert er auf Ihre Interaktionen mit einzigartiger Persönlichkeit und Charme.
- 【MEHR LEBEN FÜR DEINEN SCHREIBTISCH】 Lerne Eilik kennen – deinen kleinen Roboter-Freund mit Persönlichkeit. Mit liebevollen Animationen, ausdrucksstarken Reaktionen und spielerischen Interaktionen bringt Eilik mehr Freude in deinen Alltag. Ob auf dem Schreibtisch, im Büro oder am Nachttisch – Eilik wird schnell zu einem vertrauten Begleiter für besondere Momente.
- 【XL-Größe für gedeihende Pflanzen】Geben Sie Ihren Pflanzen den Raum, den sie verdienen! Unser verbessertes, großes 13,7 cm großes Design bietet Platz für Pflanzen mit einem Durchmesser von bis zu 8,9 cm und damit deutlich mehr Platz für Wurzelwachstum und Pflanzengesundheit im Vergleich zu kleineren, veralteten Modellen. Die Produktabmessungen betragen 13,6 x 13,6 x 13,2 cm und das Gerät wiegt nur 355 g.
- V28 Update - JETZT MIT NEUEN FUNKTIONEN! Als Reaktion auf das Ladeproblem von Loona haben wir das automatische Aufladen 2.0 verbessert. Diese Optimierung hilft Loona, die Ladewege in verschiedenen Szenarien zu erkennen und anzupassen, um die Erfolgsquote beim automatischen Aufladen zu erhöhen. Mobile Hotspots können sich mit Loona verbinden und überwinden WLAN-Einschränkungen, sodass Sie jederzeit und überall mit Loona interagieren können.
- Die besten Bücher rund um KI & Robotik!

- Die besten KI-News kostenlos per eMail erhalten!
- Zur Startseite von IT BOLTWISE® für aktuelle KI-News!
- IT BOLTWISE® kostenlos auf Patreon unterstützen!
- Aktuelle KI-Jobs auf StepStone finden und bewerben!
- Künstliche Intelligenz: Dem Menschen überlegen – wie KI uns rettet und bedroht | Der Neurowissenschaftler, Psychiater und SPIEGEL-Bestsellerautor von »Digitale Demenz«
Du hast einen wertvollen Beitrag oder Kommentar zum Artikel "Cyclops sammelt 20 Millionen für Stablecoin-Zahlungen im Internet-Tempo" für unsere Leser?


#Sophos
Es werden alle Kommentare moderiert!
Für eine offene Diskussion behalten wir uns vor, jeden Kommentar zu löschen, der nicht direkt auf das Thema abzielt oder nur den Zweck hat, Leser oder Autoren herabzuwürdigen.
Wir möchten, dass respektvoll miteinander kommuniziert wird, so als ob die Diskussion mit real anwesenden Personen geführt wird. Dies machen wir für den Großteil unserer Leser, der sachlich und konstruktiv über ein Thema sprechen möchte.
Du willst nichts verpassen?
Du möchtest über ähnliche News und Beiträge wie "Cyclops sammelt 20 Millionen für Stablecoin-Zahlungen im Internet-Tempo" informiert werden? Neben der E-Mail-Benachrichtigung habt ihr auch die Möglichkeit, den Feed dieses Beitrags zu abonnieren. Wer natürlich alles lesen möchte, der sollte den RSS-Hauptfeed oder IT BOLTWISE® bei Google News wie auch bei Bing News abonnieren.
Nutze die Google-Suchmaschine für eine weitere Themenrecherche: »Cyclops sammelt 20 Millionen für Stablecoin-Zahlungen im Internet-Tempo« bei Google Deutschland suchen, bei Bing oder Google News!