BERLIN / LONDON (IT BOLTWISE) – Die Initiative Digitaler Engel setzt ihre mobile Beratungstour fort, um älteren Menschen den Zugang zur digitalen Welt zu erleichtern. Mit zwei Infomobilen werden ab März 2026 ländliche Regionen in Deutschland angefahren, um praktische Unterstützung zu bieten. Ziel ist es, die digitale Spaltung zu überwinden und die Teilhabe an modernen Technologien zu fördern.

Die Initiative Digitaler Engel hat sich zum Ziel gesetzt, die digitale Teilhabe älterer Menschen in Deutschland zu fördern. Ab März 2026 werden zwei speziell ausgestattete Infomobile durch das Land touren, um vor allem in ländlichen Regionen praktische Hilfe anzubieten. Diese mobilen Anlaufstellen sind darauf ausgelegt, Seniorinnen und Senioren in ihrer vertrauten Umgebung zu erreichen und ihnen den Umgang mit digitalen Geräten wie Smartphones, Tablets und Laptops näherzubringen.
Ein zentrales Element der Initiative ist die persönliche, schrittweise Anleitung durch Fachteams, die in Einzelgesprächen Alltagsfragen klären und Ängste vor der Technik abbauen. Der Ansatz, die Menschen direkt vor Ort zu unterstützen, senkt die Hürden für Hilfesuchende erheblich. Besonders in Regionen, in denen lokale Unterstützungsangebote rar sind, bietet der Digitale Engel eine wertvolle Ergänzung.
Das Schulungsangebot der Initiative ist konkret auf den Lebensalltag der älteren Generation zugeschnitten. Es reicht von grundlegenden Themen wie der Nutzung des Smartphones für den Kontakt zur Familie bis hin zu komplexeren Themen wie der elektronischen Patientenakte, E-Rezepten und dem Umgang mit Künstlicher Intelligenz. Diese Themen werden sowohl vor Ort als auch in kostenlosen Online-Seminaren behandelt, um auch Menschen mit eingeschränkter Mobilität zu erreichen.
Die Bedeutung des Projekts wurde 2025 auf europäischer Ebene anerkannt, als es den European Digital Skills Award in der Kategorie „Cybersecurity Skills“ erhielt. Diese Auszeichnung unterstreicht die Relevanz des Projekts, nicht nur digitale Teilhabe zu ermöglichen, sondern auch Schutz vor Online-Risiken wie Betrug und Falschinformationen zu bieten. Der Digitale Engel gilt somit als Vorzeigeprojekt für digitale Souveränität und Sicherheit vulnerabler Gruppen.
Die digitale Alphabetisierung älterer Menschen ist in Deutschland eine drängende Frage, da immer mehr Dienstleistungen ins Netz verlagert werden. Initiativen wie der Digitale Engel sind daher mehr als nur Techniktraining: Sie sind ein Werkzeug für soziale Inklusion und ermöglichen Selbstständigkeit, soziale Kontakte und den Zugang zu essenziellen Dienstleistungen. Mit der Fortsetzung der Tour ab März 2026 baut die Initiative auf ihr erfolgreiches Modell und bleibt ein verlässlicher Partner für Seniorinnen und Senioren, die die Chancen und Herausforderungen der digitalen Welt meistern wollen.
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