JINKA / LONDON (IT BOLTWISE) – In Äthiopien wurde der erste Ausbruch des Marburg-Virus bestätigt, was die Gesundheitsbehörden vor große Herausforderungen stellt. Die WHO und lokale Teams arbeiten intensiv an der Eindämmung des Virus, das durch seine hohe Sterblichkeitsrate von bis zu 88 % bekannt ist. Der Ausbruch betrifft bisher sechs bestätigte Fälle, darunter drei Todesfälle, und hat bereits zu einer umfangreichen Kontaktverfolgung geführt.

In Äthiopien wurde erstmals ein Ausbruch des Marburg-Virus bestätigt, was die Gesundheitsbehörden des Landes vor erhebliche Herausforderungen stellt. Die WHO und lokale Gesundheitsbehörden arbeiten intensiv daran, die Ausbreitung des Virus einzudämmen, das für seine hohe Sterblichkeitsrate bekannt ist. Der Ausbruch betrifft bisher sechs bestätigte Fälle, darunter drei Todesfälle. Zudem gibt es drei weitere epidemiologisch verknüpfte Fälle, die als wahrscheinlich gelten, jedoch nicht getestet werden konnten.
Die Quelle der Infektion ist noch unbekannt, jedoch wurde die Anwesenheit von Fruchtfledermäusen, dem natürlichen Wirt des Virus, in der Region festgestellt. Dies ist der erste bestätigte Ausbruch des Marburg-Virus in Äthiopien, was die Dringlichkeit der Situation unterstreicht. Die Symptome der Erkrankung ähneln denen des Ebola-Virus und umfassen hohes Fieber, Kopfschmerzen, Erbrechen und Durchfall, oft begleitet von Blutungen und Organversagen.
Unter der Leitung des äthiopischen Gesundheitsministeriums koordiniert die WHO die Reaktion auf den Ausbruch. Zu den Maßnahmen gehören die Verbesserung der Überwachung, die Kontaktverfolgung, das Fallmanagement sowie die Kommunikation mit der Öffentlichkeit. Die WHO bewertet das Gesundheitsrisiko auf nationaler Ebene als hoch, auf regionaler Ebene als moderat und auf globaler Ebene als niedrig. Äthiopien steht vor mehreren gleichzeitigen Gesundheitskrisen, darunter Cholera, Masern und Dengue-Fieber, was die Kapazitäten des Gesundheitssystems zusätzlich belastet.
Die WHO empfiehlt dringend, die Übertragungswege des Virus zu unterbrechen, indem der Kontakt mit infizierten Personen und deren Körperflüssigkeiten vermieden wird. Auch der Kontakt zu Fruchtfledermäusen sollte minimiert werden. Die Gesundheitsbehörden haben zwei Krankenhäuser als Behandlungszentren ausgewiesen und spezielle Teams zur Infektionskontrolle entsandt. Die internationale Zusammenarbeit und der Austausch von Informationen sind entscheidend, um die Ausbreitung des Virus zu verhindern.
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