TOKIO / LONDON (IT BOLTWISE) – Die asiatischen Börsen erlebten einen Rückgang, angeführt von Verlusten im Technologiesektor, trotz starker Gewinne im Januar. Die Spannungen zwischen den USA und dem Iran trugen zur Unsicherheit bei, während der japanische Yen an Wert verlor.

Die asiatischen Märkte schlossen am Freitag überwiegend mit Verlusten, angeführt von den Börsen in China und Australien. Besonders der Technologiesektor zeigte Schwäche, nachdem Microsoft in den USA einen Kurseinbruch erlitten hatte. Diese Entwicklung führte zu Gewinnmitnahmen, die den Monatsultimo prägten. Analysten wiesen darauf hin, dass die steigenden Spannungen zwischen den USA und dem Iran die Kaufzurückhaltung verstärkten, da ein möglicher US-Angriff auf den Iran am Wochenende erwartet wurde.
In Japan kühlte sich die Inflation leicht ab, blieb jedoch über der Zielmarke der japanischen Notenbank. Die Verbraucherpreise in Tokio sanken auf den niedrigsten Stand seit vier Jahren. Gleichzeitig verzeichnete die japanische Industrieproduktion im Dezember den zweiten Monat in Folge einen Rückgang, was die Zinserhöhungsspekulationen dämpfte. Der schwache Yen verhinderte größere Verluste an der Börse, wobei der Nikkei-225 um 0,1 Prozent auf 53.323 Punkte fiel.
Der südkoreanische Kospi zeigte sich zunächst stark, bevor auch hier Gewinnmitnahmen die Aufschläge reduzierten. Trotz eines beeindruckenden Anstiegs von 24 Prozent im Januar konnte der Index nur einen geringen Gewinn von 0,1 Prozent ins Ziel retten. SK Hynix profitierte von starken Geschäftszahlen und legte um 5,6 Prozent zu, während Samsung Electronics leicht nachgab.
In China nahmen Anleger ebenfalls Gewinne mit, was zu Verlusten beim Shanghai Composite und dem Hang Seng Index führte. Besonders Technologietitel belasteten den Markt in Hongkong. Der australische S&P/ASX-200 schloss mit einem Abschlag von 0,7 Prozent. Die Unsicherheiten rund um die geopolitischen Spannungen und die wirtschaftlichen Daten aus Japan und Südkorea prägten die Marktentwicklung in der Region.
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