LONDON (IT BOLTWISE) – Google hat ein Update für seinen Kalenderdienst angekündigt, das die Sichtbarkeit von sekundären Kalendern verbessert. Diese Änderung soll Nutzern helfen, ihre digitalen Kalender besser zu verwalten und die Übersicht zu behalten. Besonders für Nutzer mit vielen Kalendern könnte dies eine Erleichterung darstellen.

Google hat kürzlich ein Update für seinen Kalenderdienst veröffentlicht, das die Sichtbarkeit von sekundären Kalendern verbessert. Diese Änderung basiert auf einer im letzten Jahr eingeführten Verschärfung des Eigentumskonzepts, bei der jeder sekundäre Kalender einem festen Besitzer zugeordnet wurde. Nun werden alle selbst erstellten Kalender dauerhaft in den Einstellungen angezeigt, was die Verwaltung und Anpassung der Freigabeoptionen erleichtert.
In der Praxis bedeutet dies, dass Nutzer ihre Kalender weiterhin aus der Tages- oder Wochenansicht ausblenden können, wenn sie diese dort nicht sehen möchten. Die Kalender sind jedoch fest in den Einstellungen verankert, was eine einfachere Verwaltung ermöglicht. Nutzer können die Eigentümerschaft an andere Accounts übertragen oder Kalender komplett löschen, falls sie nicht mehr benötigt werden.
Google weist darauf hin, dass es ein technisches Limit von 100 eigenen Kalendern gibt. Wird diese Grenze überschritten, erscheinen die Kalender nur nach und nach in der Liste, um die Ladezeiten der Seite nicht zu beeinträchtigen. Dies ist besonders für Power-User von Bedeutung, die viele Kalender für verschiedene Zwecke nutzen.
Für Apple-Nutzer, die ihre Google Kalender über die Kalender-App von macOS oder iOS synchronisieren, gibt es eine Besonderheit: Die wiedergefundenen Kalender tauchen nicht automatisch auf. In diesem Fall ist ein Besuch der Google Sync-Seite erforderlich, um die Synchronisation manuell zu aktivieren. Das Update wird gestaffelt verteilt, wobei private Google-Accounts es sofort erhalten und Google Workspace-Kunden ab dem 27. Januar folgen.
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