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Vom 23. bis 25. Oktober 2026 steht das Leipziger GRASSI Museum für Angewandte Kunst im Mittelpunkt der internationalen Design- und Kunsthandwerksszene. Die GRASSIMESSE bringt rund 140 Designerinnen, Designer, Kunsthandwerker und Gestalter zusammen, die ihre aktuellen Arbeiten präsentieren. Besucher können Möbel, Schmuck, Keramik, Textilien und zahlreiche weitere Objekte kennenlernen. Anders als bei einer klassischen Museumsausstellung ermöglicht die Verkaufsmesse auch den direkten Erwerb vieler Stücke.

Die Veranstaltung zeigt zugleich, wie unterschiedlich Menschen heute kreative Angebote entdecken. Während digitale Plattformen Informationen und Freizeitangebote zugänglich machen, setzt die GRASSIMESSE auf persönliche Begegnungen und die unmittelbare Betrachtung handgefertigter Gegenstände. Auch das Online-Spieleportal https://fridayrollonline.de gehört zum Bereich digitaler Unterhaltung, verfolgt jedoch einen anderen Zweck als die Leipziger Designmesse. In den Ausstellungsräumen geht es vor allem um Materialien, handwerkliche Verfahren und die Arbeit der Menschen, die hinter den präsentierten Objekten stehen.

Die GRASSIMESSE besitzt eine lange Geschichte und gehört seit Jahrzehnten zum kulturellen Programm Leipzigs. Ihr heutiges Konzept verbindet zeitgenössisches Design mit traditionellem Handwerk. Eine Fachjury wählt die Teilnehmer aus und berücksichtigt dabei gestalterische Qualität, technische Ausführung und eigenständige Ideen. Für das Publikum entsteht dadurch ein Überblick über aktuelle Entwicklungen in unterschiedlichen Bereichen der angewandten Kunst.

Drei Tage für Design und Kunsthandwerk

Die GRASSIMESSE öffnet vom Freitag, 23. Oktober, bis Sonntag, 25. Oktober 2026, ihre Türen. Das GRASSI Museum für Angewandte Kunst bietet dafür einen passenden Rahmen. Die historischen Museumsräume und die modernen Ausstellungsbereiche schaffen Platz für zahlreiche Stände und Präsentationen. Die Teilnehmer zeigen sowohl Einzelstücke als auch kleinere Serien. Einige arbeiten mit traditionellen Techniken, andere verwenden digitale Werkzeuge oder kombinieren unterschiedliche Herstellungsverfahren.

Besucher können die Gegenstände aus nächster Nähe betrachten und direkt mit den Gestaltern sprechen. Diese Gespräche gehören zu den wichtigen Merkmalen der Messe. Wer sich für ein Schmuckstück interessiert, kann beispielsweise nach der Herkunft des Materials oder nach der verwendeten Technik fragen. Bei Möbeln spielen neben der Gestaltung auch Stabilität, Verarbeitung und praktische Nutzung eine Rolle. Die Veranstaltung richtet sich deshalb nicht ausschließlich an Fachleute. Auch Menschen ohne besondere Vorkenntnisse können die Arbeiten kennenlernen und sich über ihre Herstellung informieren.

Was die rund 140 Teilnehmer zeigen

Die Messe umfasst mehrere Bereiche der angewandten Kunst. Die Auswahl reicht von kleinen Gebrauchsgegenständen bis zu größeren Arbeiten für Wohnräume.

Zu den zentralen Kategorien gehören:

  • Schmuck: Ringe, Ketten, Broschen und andere tragbare Objekte.
  • Keramik: Gefäße, Geschirr, Vasen und künstlerische Einzelstücke.
  • Textilien: Kleidung, Stoffe, Accessoires und textile Wandarbeiten.
  • Möbel: Sitzmöbel, Tische und weitere Einrichtungsgegenstände.
  • Glas: Gefäße, dekorative Objekte und experimentelle Arbeiten.
  • Metallgestaltung: Alltagsgegenstände und künstlerische Objekte.
  • Produktdesign: Entwürfe, die Funktion und Gestaltung miteinander verbinden.

Die einzelnen Teilnehmer setzen unterschiedliche Schwerpunkte. Manche konzentrieren sich auf funktionale Produkte, während andere mit Materialien und Formen experimentieren. Diese Unterschiede gehören zum Konzept der Veranstaltung. Die GRASSIMESSE zeigt nicht nur fertige Gegenstände, sondern macht auch die gestalterischen Entscheidungen sichtbar, die ihrer Herstellung vorausgehen.

Warum die Auswahl durch eine Jury wichtig ist

Nicht jeder Interessent erhält automatisch einen Ausstellungsplatz. Eine Fachjury prüft die Bewerbungen und entscheidet über die Teilnahme. Dabei berücksichtigt sie mehrere Kriterien. Neben der Qualität der handwerklichen Ausführung spielt die gestalterische Idee eine wichtige Rolle. Auch der Umgang mit Materialien und die Eigenständigkeit der Arbeiten beeinflussen die Auswahl. Dieses Verfahren prägt den Charakter der Messe.

Die Besucher sehen nicht einfach ein beliebiges Sortiment, sondern eine Zusammenstellung, die unterschiedliche Positionen aus Design und Kunsthandwerk berücksichtigt. Für die Teilnehmer bedeutet die Auswahl zugleich eine Gelegenheit, ihre Arbeiten einem interessierten Publikum vorzustellen. Gerade kleinere Werkstätten und selbstständige Gestalter profitieren vom direkten Kontakt zu Menschen, die sich für ihre Produkte interessieren.

Schmuck zwischen Gestaltung und Handwerk

Schmuck gehört traditionell zu den Bereichen, die auf der GRASSIMESSE große Aufmerksamkeit erhalten. Die ausgestellten Arbeiten können sich in Material, Größe und Funktion erheblich unterscheiden. Einige Gestalter verwenden Edelmetalle und klassische Goldschmiedetechniken. Andere arbeiten mit ungewöhnlichen Materialkombinationen oder untersuchen die Beziehung zwischen Schmuck und Körper.

Dabei steht nicht immer der dekorative Zweck im Vordergrund. Manche Stücke greifen gesellschaftliche oder persönliche Themen auf. Andere konzentrieren sich auf Form, Gewicht und Tragekomfort. Für Besucher bietet der direkte Kontakt mit den Herstellern einen besonderen Vorteil. Sie können erfahren, wie ein Objekt entstand und welche Arbeitsschritte dafür notwendig waren. Auch Fragen zu Pflege und Haltbarkeit lassen sich vor Ort klären.

Keramik bleibt ein wichtiger Bestandteil

Keramik verbindet technische Kenntnisse mit gestalterischer Freiheit. Die Teilnehmer können unterschiedliche Tonarten, Glasuren und Brennverfahren einsetzen. Dadurch entstehen Gegenstände mit sehr verschiedenen Oberflächen und Eigenschaften. Ein Teil der Arbeiten erfüllt konkrete Aufgaben im Alltag. Dazu gehören Tassen, Teller, Schalen und andere Gefäße. Andere Objekte besitzen vor allem einen künstlerischen Charakter. Sie untersuchen Formen, Strukturen oder die Wirkung bestimmter Oberflächen.

Die GRASSIMESSE bietet Gelegenheit, beide Ansätze miteinander zu vergleichen. Besucher können die Unterschiede zwischen handwerklichen Verfahren kennenlernen und nachvollziehen, warum manche Stücke mehrere Arbeitsschritte benötigen. Auch kleine Abweichungen in Form und Farbe können auf den Herstellungsprozess zurückgehen. Gerade bei handgefertigter Keramik prägen solche Eigenschaften den Charakter einzelner Objekte.

Möbel, Holz und neue Materialkombinationen

Auch Möbel und Objekte aus Holz gehören zum diesjährigen Angebot. Die Aussteller präsentieren unter anderem Sitzmöbel, kleinere Einrichtungsgegenstände und Entwürfe für unterschiedliche Wohnbereiche. Dabei stehen Form und Funktion in einem engen Zusammenhang. Ein Stuhl muss nicht nur gestalterisch überzeugen, sondern auch Stabilität und Sitzkomfort bieten. Bei Tischen oder Regalen beeinflussen Materialwahl und Konstruktion die spätere Nutzung.

Junge Produktdesigner beschäftigen sich außerdem mit neuen Kombinationen unterschiedlicher Werkstoffe. Die GRASSIMESSE 2026 zeigt dafür auch Prototypen, die eine Fachjury im Rahmen eines Designwettbewerbs ausgewählt hat. Die Veranstalter stellen diese Arbeiten als Neuerung des diesjährigen Programms vor. Besucher können dadurch nicht nur fertige Produkte kennenlernen, sondern auch Ideen betrachten, die sich noch in der Entwicklung befinden.

Internationale Beteiligung auf rund 4.000 Quadratmetern

Die 140 Ausstellenden kommen aus sieben europäischen Ländern sowie aus Südamerika und Ostasien. Für ihre Präsentationen stehen rund 4.000 Quadratmeter Ausstellungsfläche zur Verfügung. Die internationale Beteiligung ermöglicht einen Einblick in unterschiedliche handwerkliche Traditionen und gestalterische Ansätze. Manche Teilnehmer arbeiten mit Techniken, die in ihrer Herkunftsregion eine lange Geschichte besitzen. Andere nutzen industrielle Verfahren oder entwickeln eigene Herstellungsprozesse.

Die Messe bietet ihnen eine gemeinsame Präsentationsfläche. Für das Publikum entstehen dadurch direkte Vergleichsmöglichkeiten zwischen Materialien, Produktionsmethoden und Entwürfen. Auch der persönliche Austausch spielt eine Rolle. Besucher können nach der Herkunft der Arbeiten fragen und erfahren, welche Überlegungen hinter einem bestimmten Gegenstand stehen.

Die Geschichte der GRASSIMESSE reicht bis 1920 zurück

Die historischen Wurzeln der Veranstaltung liegen im Jahr 1920. Schon damals verfolgte die Messe das Ziel, zeitgenössisches Kunsthandwerk und neue Gestaltungsideen einem breiten Publikum vorzustellen. Im Laufe der folgenden Jahrzehnte veränderten sich die wirtschaftlichen und kulturellen Bedingungen erheblich. Die heutige GRASSIMESSE knüpft an diese Tradition an.

Seit ihrer Neugründung im Jahr 1997 findet sie jährlich im Oktober statt. Der historische Hintergrund erklärt auch die Verbindung zwischen Museum und Verkaufsmesse. Während die Dauerausstellungen des Hauses die Entwicklung angewandter Kunst über längere Zeiträume zeigen, konzentriert sich die GRASSIMESSE auf aktuelle Arbeiten. Besucher können dadurch historische Gestaltungsformen und gegenwärtige Entwürfe innerhalb desselben Museums kennenlernen.

Preisverleihung und kostenlose Vorschau am 22. Oktober

Bereits am Donnerstag, dem 22. Oktober, beginnt das Rahmenprogramm mit einer Eröffnungsveranstaltung. Um 18 Uhr startet die Preisverleihung. Insgesamt vergibt die Jury acht GRASSI-Preise für zeitgenössisches Kunsthandwerk und Design. Die Auszeichnungen umfassen Geld- und Sachpreise mit einem Gesamtwert von 15.000 Euro. Anschließend können Besucher die Messestände vor dem offiziellen Beginn besichtigen.

Die kostenlose Vorschau läuft von 19 bis 21:30 Uhr. Eine Reservierung benötigen Interessierte dafür nicht. Die Preisverleihung richtet zusätzliche Aufmerksamkeit auf einzelne gestalterische Leistungen. Sie ermöglicht es der Jury, Arbeiten hervorzuheben, die durch ihre Ausführung oder ihren gestalterischen Ansatz überzeugen.  Für Besucher bietet die Vorschau außerdem die Gelegenheit, die Messe vor dem regulären Wochenende kennenzulernen.

Das Rahmenprogramm bietet zusätzliche Einblicke

Neben den Verkaufsständen organisiert das Museum mehrere Veranstaltungen. Am Samstag, dem 24. Oktober, präsentieren Hochschulen zwischen 14 und 18 Uhr ihre Arbeit im Rahmen von „University Insights“. Außerdem finden Gespräche über Oberflächen, Strukturen und Materialeigenschaften statt.

Ein weiterer Programmpunkt beschäftigt sich mit historischen Metallgusstechniken. Am Samstag und Sonntag zeigen Fachleute jeweils ab 13 Uhr im Innenhof das Wachsausschmelzverfahren. Dabei erläutern sie eine Gusstechnik, die unter anderem in westafrikanischen Handwerkstraditionen Anwendung findet. Die Veranstalter integrieren diese Programmpunkte in den Messebesuch. Damit erhalten Interessierte zusätzliche Informationen über technische Verfahren und gestalterische Entscheidungen.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise

Für Besucher gelten folgende Zeiten und Preise:

Termin Öffnungszeiten
Donnerstag, 22. Oktober Eröffnung ab 18 Uhr, kostenlose Vorschau bis 21:30 Uhr
Freitag, 23. Oktober 10–19 Uhr
Samstag, 24. Oktober 10–19 Uhr
Sonntag, 25. Oktober 10–18 Uhr

Ein reguläres Tagesticket kostet 8 Euro. Besucher mit Ermäßigungsberechtigung zahlen 5,50 Euro. Kinder und Jugendliche bis einschließlich 18 Jahre erhalten freien Eintritt. Gruppen ab acht Personen zahlen 6 Euro pro Person. Eine Abendkarte kostet 4 Euro und gilt während der letzten Stunde vor Messeschluss. Die Tageskarte berechtigt auch zum Besuch der Dauerausstellungen des GRASSI Museums für Angewandte Kunst. Das Museum verkauft die Tagestickets direkt an der Kasse.

Anreise zum GRASSI Museum

Die GRASSIMESSE findet am Johannisplatz 5–11 in Leipzig statt. Das Museum liegt östlich der Innenstadt und lässt sich mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichen. Mehrere Straßenbahnlinien bedienen die Haltestelle Johannisplatz. Vom Augustusplatz benötigen Fußgänger ungefähr fünf Minuten bis zum Museum. Vom Hauptbahnhof dauert der Weg zu Fuß etwa 15 Minuten.

Wer mit dem Auto anreist, sollte die Parkplatzsituation in der Innenstadt berücksichtigen. Besonders am Wochenende kann die Suche nach einem Stellplatz zusätzliche Zeit beanspruchen. Für einen ausführlichen Messebesuch empfiehlt sich ausreichend Zeit, da die Aussteller zahlreiche unterschiedliche Bereiche abdecken.

Warum sich ein Besuch lohnt

Die GRASSIMESSE 2026 verbindet eine Verkaufsausstellung mit einem umfangreichen kulturellen Programm. 140 internationale Gestalter präsentieren ihre Arbeiten und stehen für Gespräche über Materialien, Herstellung und Nutzung zur Verfügung. Das Publikum kann aktuelle Entwicklungen im Schmuckdesign, in der Keramik, bei Möbeln und in weiteren Bereichen kennenlernen. Die Preisverleihung, Hochschulpräsentationen und Vorführungen handwerklicher Verfahren ergänzen die Ausstellung.

Vom 23. bis 25. Oktober bietet die GRASSIMESSE damit einen direkten Einblick in zeitgenössisches Design und Kunsthandwerk. Besucher können die ausgestellten Arbeiten betrachten, sich mit den Herstellern austauschen und ausgewählte Gegenstände erwerben. Weitere Informationen zum Programm, zu den Eintrittspreisen und zu möglichen Änderungen veröffentlicht dieoffizielle Website der GRASSIMESSE.













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