LANDSHUT / LONDON (IT BOLTWISE) – In Landshut können Gartenbesitzer im Oktober wieder kostenlos Hackgut abholen lassen, um Sträucher und Bäume winterfest zu machen. Die Abholung läuft von Montag, 5. Oktober, bis Freitag, 23. Oktober, je Wohneinheit bis zu fünf Kubikmeter. Den konkreten Termin finden Anwohner im Entsorgungskalender, im Abfallkalender 2026 oder in der kostenlosen Abfall-App. Für Rückfragen gibt es das Abfalltelefon unter +49 871 88 15 00.

Wer im Herbst Sträucher zurückschneidet und das Grundstück für den Winter vorbereiten will, bekommt in Landshut eine praktische Entlastung: Die Stadt bietet einen kostenlosen Abholservice für Hackgut an. Der Zeitraum ist klar terminiert – von Montag, 5. Oktober, bis Freitag, 23. Oktober – und gilt für Gartenbesitzer, die holziges Material aus dem eigenen Bestand entfernen möchten. Pro Wohneinheit können bis zu fünf Kubikmeter Hackgut abgeholt werden, was vor allem für größere Schnittaktionen hilfreich ist, bei denen Laub und Reisig allein nicht reichen. Damit der Ablauf im Alltag funktioniert, setzt die Stadt außerdem auf einen wiedererkennbaren Prozess: Termin festlegen, Material vorbereitet bereitstellen, Abholung ohne Extra-Wege ermöglichen.
Damit das Ganze nicht nur theoretisch klappt, müssen Hausbesitzer den Abholtermin aktiv einplanen. Den jeweiligen Termin sollen sie dem Entsorgungskalender unter www.landshut.de/entsorgungskalender, dem Abfallkalender 2026 oder der kostenlosen Abfall-App der Stadt entnehmen. In der Praxis ist das wichtig, weil sich die Zeitfenster je nach Lage und Routenplanung unterscheiden können. Wer unsicher ist oder kurzfristig nachsteuern muss, erreicht das zuständige Abfalltelefon unter +49 871 88 15 00. Gerade bei mehreren anfallenden Arbeitsschritten im Garten – erst schneiden, dann aufhäufen, dann entsorgen – hilft die zeitliche Vorherplanung dabei, dass das Material nicht zu früh bereitliegt oder im falschen Zustand in die Abholung geht.
Technisch betrachtet hängt der Erfolg der Abholung an einem Punkt: Ein Kranwagen soll die Bündel aus Ästen und Zweigen greifen und verladen können. Entsprechend bittet die Stadt, Äste und Zweige in einer Richtung und auf einem Haufen aufzuschichten. Die Greifzange bzw. Greifmechanik des Fahrzeugs braucht dafür greifbare, gut zugängliche Strukturen. Kleinteiliger Heckenschnitt oder Gartenabfälle, die von der Greifzange nicht aufgenommen werden können, werden nicht mitgenommen. Das ist aus Sicht vieler Gartenbesitzer ein wichtiger Hinweis, denn gerade bei sehr fein verästeltem Schnittgut landet sonst schnell ein Teil im „falschen Container“. Die Stadt fordert deshalb, nur größere Haufen bereitzustellen und das Volumen realistisch zu steuern.
Für die Mengen- und Entsorgungslogik gibt es eine zusätzliche Faustregel: Material unter einem Kubikmeter soll über die Grünschnitt- bzw. Gründgutcontainer entsorgt werden. Gleichzeitig gilt: Das Hackgut muss auf dem eigenen Grundstück zur Abholung bereitgestellt werden. Öffentliches Gelände, Grundstücke Dritter sowie Ausgleichsflächen oder Bereiche in Natur- und Landschaftsschutzgebieten sind als Bereitstellort ausgeschlossen. Außerdem soll das Material so liegen, dass es von der Straße aus gut erkennbar ist und von oben mit dem Kran erreichbar bleibt. Damit wird ein Sicherheits- und Betriebsaspekt in den Vordergrund gerückt: Der Kranwagen arbeitet im Umfeld des Verkehrs- und Wegebereichs, und die Stadt muss die Beladung unter kontrollierten Bedingungen durchführen können.
Auch die Frage, wie man die Haufen anlegt, entscheidet darüber, ob die Abholung reibungslos funktioniert. Wer das Hackgut nicht auf dem eigenen Grundstück platzieren kann, muss laut den Vorgaben die Gehwege frei halten. Fußgänger sollen dabei möglichst wenig beeinträchtigt werden, was in der Regel bedeutet, dass das Material nicht in Laufwege hineinragen darf. Die Stadt empfiehlt deshalb, das Material frühestens am Vorabend des Abholtermins bereitzustellen – ein pragmatischer Ansatz, der verhindert, dass der Bereich über Tage blockiert ist oder die Haufen witterungsbedingt durchnässen. Dazu kommt die Voraussetzung, die Zufahrt freizuhalten, damit der Kranwagen den Abholplatz erreichen kann. Gerade wenn im Herbst ohnehin viele Baustellen oder temporäre Sperrungen existieren, lohnt sich eine kurze Sichtprüfung vor dem Termin.
Besonders relevant wird es in Straßenlagen, in denen Fahrzeuge nicht ohne vorherige Prüfung anfahren dürfen. Die Stadt verweist auf geltende Unfallverhütungsvorschriften: Hackgut in Straßen, die im Straßenverzeichnis des Abfallkalenders 2026 mit „X“ gekennzeichnet sind, muss deshalb angemeldet werden. Das betrifft nicht nur komplette Straßenabschnitte, sondern auch Abholplätze in Stich-, Privat- oder Anliegerstraßen ohne Wendemöglichkeit, an nicht einsehbaren Plätzen sowie auf Nebenflächen oder direkt im Garten. Damit wird klar, dass die Route und die Anfahrtssituation nicht pauschal sind: Wo ein Fahrzeug wenden, ausweichen oder sicher positionieren müsste, entscheidet im Zweifel eine vorherige Prüfung. Die Anmeldung soll mindestens einen Tag vorher beim Sachgebiet Abfallwirtschaft erfolgen – erreichbar unter +49 871 88 15 00 oder über www.landshut.de/hackgut.
Wer ausreichend Platz auf dem eigenen Grundstück hat, bekommt daneben eine weitere Option: Reisig- und Laubhaufen dürfen im Garten belassen werden, sofern genug Raum vorhanden ist. Die Stadt begründet das ausdrücklich mit dem Nutzen für Tiere – Igel können diese Haufen als Winterquartier nutzen. Diese Empfehlung zeigt, dass die Entsorgungslogik nicht nur auf „weg damit“ reduziert ist, sondern auch ökologische Nebenwirkungen in den Blick nimmt. Für die Planung heißt das: Wer ohnehin schneidet, kann zwei Wege kombinieren – größere Hackgutmengen über die kostenlose Abholung abwickeln und gleichzeitig einen kleinen, geeigneten Rückzugsraum für Kleintiere vorsehen. So lässt sich die Gartenpflege im Herbst strukturieren, ohne die Entsorgungskomponente aus den Augen zu verlieren.
Für Gartenbesitzer ergibt sich damit ein klarer Handlungsrahmen: Termin organisieren, Haufen so aufschichten, dass sie per Kranwagen aufgenommen werden können, und bei schwierigen Straßenlagen rechtzeitig anmelden. Die kostenlose Abholung bis zu fünf Kubikmeter pro Wohneinheit ist dabei vor allem für größere Schnittaktionen attraktiv – etwa wenn mehrere Sträucher oder ganze Baumabschnitte anfallen. Wer die Hinweise zur Bereitstellung (Straße erreichbar, von oben erreichbar, Gehwege frei, Zufahrt gesichert) konsequent umsetzt, reduziert das Risiko, dass ein Teil des Materials aussortiert oder die Abholung verzögert wird. Am Ende spart das nicht nur Zeit, sondern macht den Prozess planbarer – und das ist gerade im Herbst mit Wetterwechseln ein echter Vorteil.
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