LONDON (IT BOLTWISE) – Erste GPU-Benchmark-Ergebnisse zu Apples neuen M5 Ultra- und M6-Chips sind aufgetaucht, noch bevor die passenden Mac-Modelle an den Start gehen. Beim M5 Ultra steigt der Metal-Score laut den genannten Geekbench-7-Werten um bis zu 59% gegenüber dem M3 Ultra, während der OpenCL-Wert ungefähr auf dem Niveau einer GeForce-RTX-4080-Vergleichsgröße liegen soll. Der M6 erreicht derweil im Metal-Score bis zu 34% mehr als der M5. Welche Konsequenzen das für reale Rendering-, ML- und Medien-Workloads hat, hängt aber stark vom finalen Software-Stack und der TDP-Auslegung ab.

M5 Ultra und M6 liefern erste GPU-Benchmarkwerte: mehr Grafik-Tempo im Anflug
M5 Ultra und M6 liefern erste GPU-Benchmarkwerte: mehr Grafik-Tempo im Anflug (Foto: IT BOLTWISE)
🧠 KI & Robotik auf Google News abonnieren

Die ersten, noch nicht vollständig verifizierten GPU-Benchmarkergebnisse zu Apples kommenden M5-Ultra- und M6-Chips zeichnen ein ziemlich klares Bild: Bei der Grafikleistung wird nicht nur nachgebessert, sondern in einzelnen Kennzahlen spürbar angezogen. Laut den veröffentlichten Geekbench-7-Angaben liegt der M5 Ultra beim Metal-Score bei bis zu 366.744 Punkten und damit bis zu 59% über dem M3 Ultra (230.420 im Durchschnitt). Interessant ist dabei, dass es sich nicht um eine einzelne Messung handelt, sondern um einen Bereich, der ein Upgrade in Richtung höherer Shader-/Compute-Kapazität oder effektiverer Ausnutzung der GPU-Architektur nahelegt.

Noch aussagekräftiger wird die Entwicklung, wenn man die Benchmarks getrennt betrachtet. Der Text stellt beim M5 Ultra zusätzlich einen OpenCL-Score in Aussicht, der „roughly in line“ mit einer NVIDIA-GeForce-RTX-4080-Vergleichsgröße liegen soll. Damit wird ein Vergleich über unterschiedliche Grafik- und Compute-Ökosysteme hinweg angedeutet, wobei solche Quervergleiche in der Praxis immer mit Vorsicht zu lesen sind: OpenCL-Workloads reagieren stark auf Treiber-Optimierungen, Kernel-Auswahl und auf die Art, wie ein Benchmark die GPU ansteuert. Für Unternehmen und Power-User ist aber gerade das relevant, weil sich viele reale Anwendungen zwar GPU-accelerated anfühlen, technisch aber sehr unterschiedliche APIs und Compilerpfade nutzen.

Beim M6 verschiebt sich der Fokus etwas: Hier fällt der Abstand in der Metal-Kennzahl zwar ebenfalls deutlich aus, aber auf niedrigerem absoluten Niveau. Der genannte Metal-Score liegt bei bis zu 93.217, also rund 34% über dem M5 (Durchschnitt 69.563). Gleichzeitig wird der M6 als 2-nm-Chip eingeordnet, was zumindest technologisch die Erwartung stützt, dass bessere Effizienz und mehr Transistorbudget pro Leistungsaufnahme möglich sein könnten. Für die Architekturfrage heißt das: Nicht jede Steigerung im Benchmark bedeutet automatisch mehr rohe GPU-Einheiten; genauso gut kann sie aus verbesserten Scheduling-Mechanismen, effizienteren Speicherpfaden oder einer höheren Auslastung bei typischen Benchmarks entstehen.

Bemerkenswert ist außerdem der Kontext der Produktankündigungen: Die ersten GPU-Werte stehen im Zeitfenster kurz vor dem Launch neuer Geräte, konkret wird ein Mac Studio mit M5 Ultra und ein Mac mini mit M6 als frühes Einsatzgebiet genannt. Gerade bei solchen Plattformwechseln zeigt sich häufig, dass sich die GPU-Leistung nicht nur über „Peak“-Scores präsentiert, sondern über die Kombination aus Speicherhierarchie (Unified Memory), Betriebssystem- und Treiberversionen sowie dem jeweiligen Build-Stand der Metal-Laufzeit. Das erklärt, warum „real-world performance will vary“ im Text als Hinweis auftaucht: Ein Benchmark misst eine definierte Teststrecke, während Medienpipelines, CAD-Graphen oder KI-Vorschaltmodelle oft andere Muster erzeugen.

Wer sich für CPU-Themen interessiert, bekommt im Ausgangstext ebenfalls einen Hinweis, dass CPU-Ergebnisse bereits früher thematisiert wurden. Für die Einordnung der GPU-Daten ist das wichtig, weil Workloads in der Praxis selten nur „GPU-only“ sind. Kompression, Video-Transcoding oder Render-Preprocessing beginnen häufig auf der CPU, bevor die GPU übernimmt. Wenn der M5 Ultra beim Metal-Score gegenüber dem M3 Ultra signifikant zulegt, kann das in Kombi mit CPU-Verbesserungen die End-to-End-Laufzeit verkürzen – oder zumindest das Verhältnis aus Wartezeit und Rechenzeit verschieben. Das ist auch der Punkt, an dem die IT-Abteilung bei Rollouts genauer hinschauen sollte: Nicht nur die GPU-Kennzahl zählt, sondern die Gesamtpipeline unter typischer Nutzlast.

Aus Markt- und Implementierungssicht ist das Timing ebenso relevant: Mit jedem neuen Chip-Generationsteam geraten bestehende Workstations und Dev-Setups unter Druck, weil Build-Zeiten, Asset-Importe und die Iterationsgeschwindigkeit direkt an Hardware-Kennzahlen gekoppelt sind. Apple versucht dabei traditionell, die Lücke zwischen Hardware und Software so eng wie möglich zu halten; die Metal-Optimierung spielt dafür eine zentrale Rolle. Gleichzeitig deutet der Vergleich über OpenCL auf die reale Branchenlage hin: In heterogenen Umgebungen, in denen Tools weiterhin OpenCL oder plattformübergreifende Compute-Frontends nutzen, werden Benchmarks zu einer Art „Übersetzungsanker“, auch wenn sie die Komplexität der tatsächlichen Ausführung nie vollständig abbilden.

Für die nächsten Wochen dürfte entscheidend sein, wie gut sich die genannten Metal- und OpenCL-Werte in reproduzierbare, wiederholbare Praxisresultate übersetzen lassen. Sobald die Geräte in den Händen von Entwicklern und Medien-Workflows sind, wird sichtbar, ob sich die Metal-Steigerungen vor allem in synthetischen Benchmarks zeigen oder ob sie auch bei GPU-lastigen Tools konstant auftreten. Bis dahin bleibt die beste Herangehensweise: Benchmarks als Indikator nutzen, aber die eigenen Testjobs fahren. Insbesondere für Grafik- und Compute-Teams empfiehlt sich, die Metriken aus den Geekbench-7-Werten mit echten Kandidaten-Workloads abzugleichen, etwa mit Video- und Renderprofilen, die dem Produktionsalltag entsprechen.


💳 Amazon-Kreditkarte mit 2.000 Euro Limit bestellen!
🔥 Heutige Hot Deals bei Amazon: Bis zu 80% Rabatte!
🎉 Amazon Haul-Store für absolute Schnäppchenjäger!


Sense Robot Go KI-Go-Brett mit Roboterarm – Automatische Steinplatzierung, interaktives Lernen, Spielwiederholung – Intelligenter Weiqi-Trainer für Kinder & Erwachsene
152 Bewertungen
Sense Robot Go KI-Go-Brett mit Roboterarm – Automatische Steinplatzierung, interaktives Lernen, Spielwiederholung – Intelligenter Weiqi-Trainer für Kinder & Erwachsene
  • ★ 23-stufiges KI-Go-Training – Für Spieler mit Grundkenntnissen der Regeln – Entwickelt als intelligenter Trainingspartner passt sich die KI Spielern von 18K bis 9D an. Ideal für alle, die die Grundregeln bereits beherrschen und ihr Spiel verbessern möchten.
ENERGIZE LAB Eiliko Coral Pink - Ihr winziger KI-Charm-Roboter, der zu jedem täglichen Outfit passt, lustiges elektronisches Anhängerspielzeug, für Paare und beste Freunde
334 Bewertungen
ENERGIZE LAB Eiliko Coral Pink - Ihr winziger KI-Charm-Roboter, der zu jedem täglichen Outfit passt, lustiges elektronisches Anhängerspielzeug, für Paare und beste Freunde
  • IHR EMOTIONALER AI-BEGLEITER: Eiliko ist mehr als nur ein Anhänger, es ist ein charismatischer KI-Freund. Mit einem dynamischen LED-Bildschirm, der eine Vielzahl von animierten Gesichtern und Ausdrucksformen anzeigt, reagiert er auf Ihre Interaktionen mit einzigartiger Persönlichkeit und Charme.
Eilik – Interaktiver Desktop Roboter mit Persönlichkeit, lebendigen Animationen & Reaktionen, Touch-Steuerung, Mini-Spiele, emotionaler Roboter Freund und besonderes Geschenk für Kinder & Erwachsene
1.501 Bewertungen
Eilik – Interaktiver Desktop Roboter mit Persönlichkeit, lebendigen Animationen & Reaktionen, Touch-Steuerung, Mini-Spiele, emotionaler Roboter Freund und besonderes Geschenk für Kinder & Erwachsene
  • 【MEHR LEBEN FÜR DEINEN SCHREIBTISCH】 Lerne Eilik kennen – deinen kleinen Roboter-Freund mit Persönlichkeit. Mit liebevollen Animationen, ausdrucksstarken Reaktionen und spielerischen Interaktionen bringt Eilik mehr Freude in deinen Alltag. Ob auf dem Schreibtisch, im Büro oder am Nachttisch – Eilik wird schnell zu einem vertrauten Begleiter für besondere Momente.
Plantbot Upgraded Large Smart Flower Pot Pet Planter Robot with Artificial Intelligence, Time Temperature Display, and Numerous Expressive Animations Based, for Indoor Decoration, Gifts (White)
53 Bewertungen
Plantbot Upgraded Large Smart Flower Pot Pet Planter Robot with Artificial Intelligence, Time Temperature Display, and Numerous Expressive Animations Based, for Indoor Decoration, Gifts (White)
  • 【XL-Größe für gedeihende Pflanzen】Geben Sie Ihren Pflanzen den Raum, den sie verdienen! Unser verbessertes, großes 13,7 cm großes Design bietet Platz für Pflanzen mit einem Durchmesser von bis zu 8,9 cm und damit deutlich mehr Platz für Wurzelwachstum und Pflanzengesundheit im Vergleich zu kleineren, veralteten Modellen. Die Produktabmessungen betragen 13,6 x 13,6 x 13,2 cm und das Gerät wiegt nur 355 g.
Loona KEYI Premium Haustier-Roboter mit Ladestation (Smarte AI ChatGPT-4o, Stimmen- & Gestensteuerung, Echtzeit-Interaktion, Heimüberwachung)
946 Bewertungen
Loona KEYI Premium Haustier-Roboter mit Ladestation (Smarte AI ChatGPT-4o, Stimmen- & Gestensteuerung, Echtzeit-Interaktion, Heimüberwachung)
  • V28 Update - JETZT MIT NEUEN FUNKTIONEN! Als Reaktion auf das Ladeproblem von Loona haben wir das automatische Aufladen 2.0 verbessert. Diese Optimierung hilft Loona, die Ladewege in verschiedenen Szenarien zu erkennen und anzupassen, um die Erfolgsquote beim automatischen Aufladen zu erhöhen. Mobile Hotspots können sich mit Loona verbinden und überwinden WLAN-Einschränkungen, sodass Sie jederzeit und überall mit Loona interagieren können.


Hat Ihnen der Artikel bzw. die News - M5 Ultra und M6 liefern erste GPU-Benchmarkwerte: mehr Grafik-Tempo im Anflug - gefallen? Dann abonnieren Sie uns doch auf Insta: AI News, Tech Trends & Robotics - Instagram - Boltwise

Unseren KI-Morning-Newsletter «Der KI News Espresso» mit den besten KI-News des letzten Tages gratis per eMail - ohne Werbung: Hier kostenlos eintragen!





Folgen Sie aktuellen Beiträge über KI & Robotik auf Twitter, Telegram, Facebook oder LinkedIn!
Hinweis: Teile dieses Textes könnten mithilfe Künstlicher Intelligenz generiert worden sein. Die auf dieser Website bereitgestellten Informationen stellen keine Finanzberatung dar und sind nicht als solche gedacht. Die Informationen sind allgemeiner Natur und dienen nur zu Informationszwecken. Wenn Sie Finanzberatung für Ihre individuelle Situation benötigen, sollten Sie den Rat von einem qualifizierten Finanzberater einholen. IT BOLTWISE® schließt jegliche Regressansprüche aus.









Ergänzungen und Infos bitte an die Redaktion per eMail an de-info[at]it-boltwise.de. Da wir bei KI-erzeugten News und Inhalten selten auftretende KI-Halluzinationen nicht ausschließen können, bitten wir Sie bei Falschangaben und Fehlinformationen uns via eMail zu kontaktieren und zu informieren. Bitte vergessen Sie nicht in der eMail die Artikel-Headline zu nennen: "M5 Ultra und M6 liefern erste GPU-Benchmarkwerte: mehr Grafik-Tempo im Anflug".
Stichwörter AI Apple Artificial Intelligence Benchmark Geekbench 7 GPU KI Künstliche Intelligenz M5 Ultra M6 Mac Mini Mac Studio Metal Opencl
Alle Märkte in Echtzeit verfolgen - 30 Tage kostenlos testen!
Kein nächster Artikel
Vorheriger Artikel

BMF korrigiert Umsatzsteuer für Eigenverbrauch bei älteren PV-Anlagen


Du hast einen wertvollen Beitrag oder Kommentar zum Artikel "M5 Ultra und M6 liefern erste GPU-Benchmarkwerte: mehr Grafik-Tempo im Anflug" für unsere Leser?

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

  • Die aktuellen intelligenten Ringe, intelligenten Brillen, intelligenten Uhren oder KI-Smartphones auf Amazon entdecken! (Sponsored)


  • Es werden alle Kommentare moderiert!

    Für eine offene Diskussion behalten wir uns vor, jeden Kommentar zu löschen, der nicht direkt auf das Thema abzielt oder nur den Zweck hat, Leser oder Autoren herabzuwürdigen.

    Wir möchten, dass respektvoll miteinander kommuniziert wird, so als ob die Diskussion mit real anwesenden Personen geführt wird. Dies machen wir für den Großteil unserer Leser, der sachlich und konstruktiv über ein Thema sprechen möchte.

    Du willst nichts verpassen?

    Du möchtest über ähnliche News und Beiträge wie "M5 Ultra und M6 liefern erste GPU-Benchmarkwerte: mehr Grafik-Tempo im Anflug" informiert werden? Neben der E-Mail-Benachrichtigung habt ihr auch die Möglichkeit, den Feed dieses Beitrags zu abonnieren. Wer natürlich alles lesen möchte, der sollte den RSS-Hauptfeed oder IT BOLTWISE® bei Google News wie auch bei Bing News abonnieren.
    Nutze die Google-Suchmaschine für eine weitere Themenrecherche: »M5 Ultra und M6 liefern erste GPU-Benchmarkwerte: mehr Grafik-Tempo im Anflug« bei Google Deutschland suchen, bei Bing oder Google News!


    758 Leser gerade online auf IT BOLTWISE
    KI-Jobs