LONDON (IT BOLTWISE) – Apples neues iPad mini bringt erstmals ein OLED-Display in die Nicht-Pro-Reihe und setzt dabei auf deutlich höhere Helligkeitswerte. Das Tablet wird spürbar dünner und leichter, ergänzt um IP67-Wasser- und Staubschutz sowie ein neues akustisches Audiokonzept über das Display. Im Test zeigt sich die Bedienung insgesamt runder, aber ein Kernpunkt bleibt enttäuschend: ProMotion bzw. 120 Hz fehlen weiterhin. Für Nutzer kleiner iPads bedeutet das ein starkes Upgrade – nur eben ohne die gewünschte „mini Pro“-Komponente.

Das iPad mini bekommt ein Update, das man bei Apples kleinster Tablet-Schiene selten „endlich“ nennen kann: ein dickeres Technikpaket statt nur kosmetischer Nacharbeit. Im Mittelpunkt steht der Schritt von LCD zu OLED, ergänzt durch eine mechanische Überarbeitung der Hardware. Gleichzeitig schiebt Apple zwei weitere Aspekte nach vorn, die gerade bei kompakten Geräten spürbar wirken: mehr Alltagstauglichkeit durch IP67 sowie neue Audio-Mechanik, bei der das Display selbst zum Lautsprecherbauteil wird.
Optisch und haptisch beginnt das Upgrade mit den Maßen. Das neue iPad mini wird von 6,3 mm auf 5,4 mm deutlich dünner und reduziert das Gewicht von 293 g auf 255 g. In der Praxis ist dieser Unterschied beim Anheben sofort auffällig: Das Gerät fühlt sich weniger „dicht“ an und liegt dadurch gefühlt hochwertiger in der Hand. Auch das Gehäuse bleibt weitgehend in der Grundfläche, wird aber rund 2,2 mm schmaler; entscheidend dafür sind laut den Angaben die um 24 % dünneren Displayränder (Bezels), die gleichzeitig das gesamte Erscheinungsbild modernisieren.
Beim Display dreht Apple dann an der Stellschraube, die im Alltag am stärksten auffällt. Das iPad mini bietet ein 8,5-Zoll-Panel (gegenüber 8,3 Zoll zuvor) und wechselt auf OLED. Für die Leistungsdaten nennt der Test bis zu 600 nits im SDR-Betrieb, nach dem vorherigen Modell mit 500 nits. Bei HDR sind bis zu 1200 nits Peak vorgesehen, und damit verschieben sich Kontrast und Farbdarstellung in Richtung der üblichen OLED-Vorteile: bessere Bilddynamik, kräftigere Kontraste und insgesamt „helleres“ Seherlebnis. Der Preis der Entscheidung ist allerdings klar: ProMotion fehlt. Statt einer 120-Hz-Option bleibt das Panel auf 60 Hz fest getaktet, was den Testern zufolge vor allem bei flüssigkeitskritischen Interaktionen enttäuscht.
Dass OLED allein „fühlt“, wie das Gerät auf Eingaben reagiert, zeigt sich im Vergleich zu älteren iPad-mini-Generationen: Der schnellere Pixel-Response-Ansatz soll laut Apple unter anderem das Scrollen glatter machen und weniger Bewegungsunschärfe erzeugen. Im Alltag werden solche Effekte beim Wischen durch Startbildschirmseiten, beim Scrollen in Social-Media-Apps und bei Systemanimationen sichtbar – sie wirken spürbar smoother als zuvor. Trotzdem kommt der Vergleich zu ProMotion nicht zur Ruhe: Wer bereits Geräte mit variabler Bildrate gewohnt ist, merkt den Unterschied. Der Test formuliert die Enttäuschung deshalb sehr direkt: Das OLED-Upgrade ist stark, aber die fehlende 120-Hz-Basis macht es nicht zu dem „iPad mini Pro“, das viele über Jahre erwartet haben.
Für zusätzliche Oberflächenperformance gibt es eine Option mit Nano-Textur: Gegen Aufpreis ist das Displayglas auf den 256-GB- und 512-GB-Modellen verfügbar. Nano-Textur ist besonders für mobile Nutzung relevant, weil sie Reflexionen und Blendungen reduziert – und damit genau das Problem adressiert, das bei Outdoor-Nutzung, unterwegs im Zug oder unter wechselnden Lichtquellen entsteht. Der Test nennt dabei auch den typischen Trade-off: Im Vergleich zu glänzendem OLED kann die Farbvitalität leicht abfallen, wirkt aber im Eindruck nur marginal. Interessant ist zudem, dass Apple die Hardware so kombiniert, dass sie zueinander passt: Dünnes Gerät, nano-texturiertes Glas und gleichzeitig bessere Haltbarkeit.
Diese Haltbarkeit kommt über das neue IP67-Rating ins Spiel. IP67 bedeutet, dass das iPad mini in frisches Wasser bis zu 1 Meter Tiefe für bis zu 30 Minuten getaucht werden darf und gegen Staubeintrag geschützt ist. Das ist für ein so kompaktes Tablet besonders bedeutsam, weil der Nutzungsradius – vom „immer dabei“-Gedanken bis zum Lesen unterwegs – eher erweitert als eingeschränkt wird. Technisch unterstützt wird das durch eine zweite Neuerung, die auf den ersten Blick weniger nach Alltag klingt: das „Acoustic Display“. Statt klassische Lautsprechergitter sichtbar zu integrieren, nutzt Apple spezialisierte „Woofers“, die das Display selbst in tieffrequenten und mittleren Bereichen zum Schwingen bringen; hohe Frequenzen kommen über im Gehäusebereich verborgene Tweeter zwischen Glas und Aluminium. Im Test klingt das System für Alltagsmedien überzeugend, für anspruchsvolleren Musik- oder Videogenuss empfehlen die Tester aber weiterhin Kopfhörer oder einen externen Speaker.
Leistungstechnisch arbeitet das neue iPad mini mit dem A20 Pro. Laut den Angaben setzt Apple dabei unterschiedliche CPU- und Neural-Engine-Konfigurationen ein: Die 128-GB- und 256-GB-Modelle nutzen eine fünf-kernige CPU und eine 16-kernige Neural Engine, während das 512-GB-Modell auf eine sechs-kernige CPU sowie eine Dual-16-kernige Neural Engine kommt. Die GPU bleibt in allen Varianten gleich als sieben-kernige Einheit. In der Praxis ergibt das für den Kauf eine klare Priorität: Wer Leistung vor allem für heutige Aufgaben braucht, sollte die Konfiguration nach Speichervolumen auswählen und nicht nach dem „extra Kern“-Versprechen. Zusätzlich unterstreicht der Test, dass die Plattformkapazität genug Reserven für künftige Funktionen bieten soll. Am Ende bleibt auch hier die Preislogik als Teil der Bewertung: Das iPad mini startet bei 699 US-Dollar, nachdem es im Jahresverlauf bereits von 499 auf 599 angehoben wurde, und die Kombination aus höherem Einstiegspreis, fehlendem ProMotion und ebenfalls fehlendem Face-ID-Einstieg macht die Lücke zum „mini Pro“-Ideal spürbarer. Für viele dürfte das kompakte iPad-mini-Formfaktor-Erlebnis dennoch genau das sein, was iPad-Anwender gesucht haben: das volle iPadOS mit Desktop-ähnlichem Safari-Browsing, erweiterbarem Display-Modus und Multitasking-Funktionen – nur in einem Paket, das zugleich stärker und konsequenter auf OLED und Robustheit setzt als auf maximale Bildraten.
🔥 Heutige Hot Deals bei Amazon: Bis zu 80% Rabatte!
🎉 Amazon Haul-Store für absolute Schnäppchenjäger!
- ★ 23-stufiges KI-Go-Training – Für Spieler mit Grundkenntnissen der Regeln – Entwickelt als intelligenter Trainingspartner passt sich die KI Spielern von 18K bis 9D an. Ideal für alle, die die Grundregeln bereits beherrschen und ihr Spiel verbessern möchten.
- IHR EMOTIONALER AI-BEGLEITER: Eiliko ist mehr als nur ein Anhänger, es ist ein charismatischer KI-Freund. Mit einem dynamischen LED-Bildschirm, der eine Vielzahl von animierten Gesichtern und Ausdrucksformen anzeigt, reagiert er auf Ihre Interaktionen mit einzigartiger Persönlichkeit und Charme.
- 【MEHR LEBEN FÜR DEINEN SCHREIBTISCH】 Lerne Eilik kennen – deinen kleinen Roboter-Freund mit Persönlichkeit. Mit liebevollen Animationen, ausdrucksstarken Reaktionen und spielerischen Interaktionen bringt Eilik mehr Freude in deinen Alltag. Ob auf dem Schreibtisch, im Büro oder am Nachttisch – Eilik wird schnell zu einem vertrauten Begleiter für besondere Momente.
- 【XL-Größe für gedeihende Pflanzen】Geben Sie Ihren Pflanzen den Raum, den sie verdienen! Unser verbessertes, großes 13,7 cm großes Design bietet Platz für Pflanzen mit einem Durchmesser von bis zu 8,9 cm und damit deutlich mehr Platz für Wurzelwachstum und Pflanzengesundheit im Vergleich zu kleineren, veralteten Modellen. Die Produktabmessungen betragen 13,6 x 13,6 x 13,2 cm und das Gerät wiegt nur 355 g.
- V28 Update - JETZT MIT NEUEN FUNKTIONEN! Als Reaktion auf das Ladeproblem von Loona haben wir das automatische Aufladen 2.0 verbessert. Diese Optimierung hilft Loona, die Ladewege in verschiedenen Szenarien zu erkennen und anzupassen, um die Erfolgsquote beim automatischen Aufladen zu erhöhen. Mobile Hotspots können sich mit Loona verbinden und überwinden WLAN-Einschränkungen, sodass Sie jederzeit und überall mit Loona interagieren können.
- Die besten Bücher rund um KI & Robotik!

- Die besten KI-News kostenlos per eMail erhalten!
- Zur Startseite von IT BOLTWISE® für aktuelle KI-News!
- IT BOLTWISE® kostenlos auf Patreon unterstützen!
- Aktuelle KI-Jobs auf StepStone finden und bewerben!
- Künstliche Intelligenz: Dem Menschen überlegen – wie KI uns rettet und bedroht | Der Neurowissenschaftler, Psychiater und SPIEGEL-Bestsellerautor von »Digitale Demenz«
Du hast einen wertvollen Beitrag oder Kommentar zum Artikel "Neues iPad mini mit OLED, IP67 und A20 Pro: Plus bei Display, Abstriche bei ProMotion" für unsere Leser?


#Sophos
Es werden alle Kommentare moderiert!
Für eine offene Diskussion behalten wir uns vor, jeden Kommentar zu löschen, der nicht direkt auf das Thema abzielt oder nur den Zweck hat, Leser oder Autoren herabzuwürdigen.
Wir möchten, dass respektvoll miteinander kommuniziert wird, so als ob die Diskussion mit real anwesenden Personen geführt wird. Dies machen wir für den Großteil unserer Leser, der sachlich und konstruktiv über ein Thema sprechen möchte.
Du willst nichts verpassen?
Du möchtest über ähnliche News und Beiträge wie "Neues iPad mini mit OLED, IP67 und A20 Pro: Plus bei Display, Abstriche bei ProMotion" informiert werden? Neben der E-Mail-Benachrichtigung habt ihr auch die Möglichkeit, den Feed dieses Beitrags zu abonnieren. Wer natürlich alles lesen möchte, der sollte den RSS-Hauptfeed oder IT BOLTWISE® bei Google News wie auch bei Bing News abonnieren.
Nutze die Google-Suchmaschine für eine weitere Themenrecherche: »Neues iPad mini mit OLED, IP67 und A20 Pro: Plus bei Display, Abstriche bei ProMotion« bei Google Deutschland suchen, bei Bing oder Google News!