MOSKAU / LONDON (IT BOLTWISE) – In einer neuen Strategie setzt Russland erstmals Reservisten ein, um sich gegen die zunehmenden Drohnenangriffe der Ukraine zu schützen. Diese Maßnahme zielt darauf ab, die Sicherheit kritischer Infrastrukturen wie Energieanlagen zu gewährleisten. Das russische Parlament hat kürzlich ein Gesetz verabschiedet, das den Einsatz von Reservisten zur Verteidigung strategisch wichtiger Objekte legalisiert.

Russland hat eine neue Strategie entwickelt, um sich gegen die wachsenden Drohnenangriffe der Ukraine zu schützen. Erstmals werden Reservisten eingesetzt, um wichtige Infrastrukturen wie Energieanlagen zu verteidigen. Diese Entscheidung kommt inmitten einer Zunahme von Angriffen auf russischem Boden, die oft Treibstoffdepots und Ölraffinerien treffen. Die russische Flugabwehr meldet zwar regelmäßig den Abschuss von Drohnen, doch die Sicherheitsprobleme bleiben bestehen.
Im Leningrader Gebiet, rund um die Millionenmetropole St. Petersburg, hat die erste Einheit von Reservisten ihre Arbeit aufgenommen. Diese Einheit soll nicht nur Drohnen abwehren, sondern auch Sabotageakte verhindern. Laut Gouverneur Alexander Drosdenko werden die Reservisten mit Waffen und Fahrzeugen ausgestattet, um die bestehende Flugabwehr zu verstärken. Diese Maßnahme zeigt, wie ernst die Bedrohung durch Drohnenangriffe genommen wird.
Das russische Parlament hat im Eilverfahren ein Gesetz verabschiedet, das den Einsatz von Reservisten zur Verteidigung strategisch wichtiger Objekte legalisiert. Diese gesetzliche Grundlage ermöglicht es, schnell auf die Bedrohungen zu reagieren und die Sicherheit der Infrastruktur zu gewährleisten. Der Einsatz von Reservisten ist ein Zeichen dafür, dass Russland neue Wege sucht, um seine Verteidigungsstrategie zu optimieren.
Der Sekretär des nationalen russischen Sicherheitsrates, Sergej Schoigu, hat darauf hingewiesen, dass die Zahl der Drohnenangriffe auf beiden Seiten des Konflikts massiv gestiegen ist. Besonders der Föderationsbezirk Wolga, mit seinen vielen strategisch wichtigen Rüstungsbetrieben, ist zunehmend Ziel ukrainischer Angriffe. Schoigu warnt, dass der Ausfall von Infrastruktur, wie Schienen- und Verkehrswegen, schwere Folgen für den militärischen Nachschub haben könnte.
Um die Sicherheit weiter zu erhöhen, wird vorgeschlagen, auch Freiwillige in den Schutz wichtiger Anlagen einzubinden. Kremlchef Wladimir Putin unterstützt diese Initiative, um die Verteidigungsfähigkeit des Landes zu stärken. Diese Entwicklungen zeigen, wie dynamisch sich die Sicherheitslage in Russland entwickelt und welche Maßnahmen ergriffen werden, um die Herausforderungen zu bewältigen.
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