NEW YORK / LONDON (IT BOLTWISE) – Die steigenden Ölpreise setzen die Wall Street unter Druck, da Brent-Öl kurzzeitig die Marke von 100 Dollar überschritt. Trotz der Freigabe von 400 Millionen Barrel aus den Notreserven durch die Internationale Energieagentur bleibt die Lage angespannt. Der Iran-Krieg und die Blockade der Straße von Hormus verschärfen die Unsicherheit.

Die jüngsten Entwicklungen auf dem Ölmarkt haben die Wall Street in Aufruhr versetzt. Am Donnerstag stiegen die Ölpreise erneut an, was zu einem negativen Start an den US-Börsen führte. Besonders die Sorte Brent überschritt kurzzeitig die 100-Dollar-Marke pro Barrel, trotz der Bemühungen der Internationalen Energieagentur, die Preise durch die Freigabe von 400 Millionen Barrel aus den Notreserven zu senken.
Die geopolitische Lage im Nahen Osten trägt erheblich zur Unsicherheit bei. Der anhaltende Iran-Krieg und die Blockade der Straße von Hormus, die als unpassierbar gilt, haben die Situation verschärft. Berichten zufolge hat der Iran begonnen, die Passage zu verminen, und droht nun auch mit einer Sperre des Roten Meeres, unterstützt von der Huthi-Miliz im Jemen.
Diese Entwicklungen haben nicht nur die Ölpreise, sondern auch die Finanzmärkte beeinflusst. Der S&P-500-Future fiel um 0,7 Prozent, während der Preis für Brent-Öl um 7,1 Prozent auf 98,54 Dollar anstieg. Die Unsicherheit spiegelt sich auch in den steigenden Renditen am US-Anleihemarkt wider, wo die Rendite für zehnjährige Papiere um 2,0 Basispunkte auf 4,23 Prozent stieg.
In diesem volatilen Umfeld sind auch die Aktien von Technologieunternehmen betroffen. Die Aktien von NVIDIA und Meta Platforms verzeichneten vorbörsliche Verluste von 0,8 Prozent. Meta kündigte die Entwicklung neuer KI-Chips an, was den Wettbewerb im Bereich der künstlichen Intelligenz weiter anheizt. UiPath hingegen musste einen Rückgang von 10,3 Prozent hinnehmen, nachdem das Unternehmen eine Verlangsamung des Umsatzwachstums prognostizierte.
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