KI-Studie: Bildgebung erklärt Heißhunger auf Süßes bei manchen Menschen
LONDON (IT BOLTWISE) – Bildgebende PET-Messungen zeigen, warum manche Menschen nach einem Zuckerstimulus deutlich schwerer widerstehen können. In einer Studie stieg nach einer Glukose-Infusion die Verfügbarkeit eines Dopamin-Transporters im Striatum messbar an. Genau diese Teilnehmer berichteten auch stärker über süßes „Stimmungsfutter“ und weniger Kontrolle beim Konsum. Die Ergebnisse liefern damit einen plausiblen Mechanismus für schnelle […]
Vorurteile gegen A-Spec: Sex- und Romantiknormen treiben emotionale Abwertung
PORTUGAL / LONDON (IT BOLTWISE) – Eine neue Studie untersucht, warum Menschen A-Spec-Personen oft als emotional weniger reif einordnen. Im Fokus stehen zwei gesellschaftliche Normen: die Erwartung, dass Sexualbegehren universell sei, und der Glaube, dass eine zentrale romantische Beziehung für alle zum Lebensziel gehört. Besonders deutlich wird die Abwertung, wenn Personen als aromant beschrieben werden. […]
ADHS im Kindesalter: Studie findet veränderte Hirn-Rückenmarks-„weiße Substanz“
LONDON (IT BOLTWISE) – Eine Analyse von Daten aus dem Adolescent Brain and Cognitive Development (ABCD) Study zeigt altersabhängige Veränderungen in der Mikrostruktur der Hirn-„weißen Substanz“ bei Kindern mit ADHS. Mit Diffusions-MRT fanden Forschende bereits mit 9 Jahren Hinweise auf weniger gliale Zellbesiedlung in 20 Faserbahnen. Zwischen 9 und 14 Jahren zeigten sich zusätzlich überdauernde […]
CB1-Rezeptoren verbinden anhaltende Angst mit stärkerem Lernverhalten für Alkoholeffekte
LONDON (IT BOLTWISE) – Eine Studie an jungen männlichen Mäusen zeigt: Je stärker anhaltendes angstähnliches Verhalten ausgeprägt ist, desto besser lernen die Tiere den Zusammenhang zwischen einem Ort und alkoholbezogenen Belohnungssignalen. Durch Störungen am CB1-Rezeptor im Nucleus accumbens lässt sich dieses Lernverhalten gezielt abschwächen oder bei stark ängstlichen Tieren verbessern. Die Ergebnisse stützen damit die […]
Vier Schlüsselalter verändern die Topologie des menschlichen Gehirns
LONDON (IT BOLTWISE) – Eine große Auswertung von Hirndaten zeigt, dass sich die Netzwerktopologie des Gehirns im Lebensverlauf nicht gleichmäßig verändert, sondern an vier Stellen besonders stark umschaltet. Die Übergänge liegen grob bei neun, 32, 66 und 83 Jahren. Das Team beschreibt anhand messbarer Netzwerkgrößen, wann globale Kopplung nachlässt oder lokale Spezialisierung zunimmt. Damit wird […]
Sozialer Hintergrund bremst Gehaltsverhandlungen und verstärkt Gegenwind
HONG KONG (IT BOLTWISE) – Eine neue Studie zeigt, dass Beschäftigte aus unteren sozialen Schichten seltener Gehaltsverhandlungen starten. Wer dennoch nach mehr fragt, wird im Arbeitsumfeld häufiger mit beruflichem Gegenwind konfrontiert. Die Forschenden beschreiben ein „Doppelbindung“-Muster: Schweigen hält die finanzielle Lage niedrig, Sprechen kann die soziale Bewertung verschlechtern. Dadurch kann die soziale Schieflage im Karriereverlauf […]
MRT-Profile teilen Migräne in zwei biologische Gruppen
LONDON (IT BOLTWISE) – Eine neue Auswertung von MRT-Daten ordnet Migränepatienten in zwei biologische Gruppen ein. Die Kategorien basieren auf funktionellen Verbindungen und strukturellen Hirnmerkmalen statt auf reinen Symptom-Checklisten. In einem höheren Belastungscluster finden sich mehr funktionelle Aktivitätssignale und ein geringeres Hirnvolumen in mehreren Rindenarealen. Das Studiendesign zeigt zwar robuste Muster, lässt aber offen, ob […]
MRT-Studie: Myelin- und Neurochemie-Veränderungen bleiben bei Long-COVID
LONDON (IT BOLTWISE) – Eine Multimodal-MRT-Studie beobachtet auch nach dem Ende der COVID-19-Infektion anhaltende Veränderungen im Gehirn. In einem Vergleich zwischen 19 Long-COVID-Teilnehmenden, 12 vollständig Genesenen und 16 nie Infizierten finden sich Abweichungen bei Myelin-Signalen, Diffusionsmustern und neurochemischen Profilen. Besonders auffällig sind Korrelationen zwischen schwächerem Myelin in bestimmten Arealen und stärkerer körperlicher sowie kognitiver Beeinträchtigung. […]
Energie-Paradox im REM-Schlaf: Gehirn liefert Nährstoffe, senkt aber ATP
SENDAI / LONDON (IT BOLTWISE) – In der Traumphase REM liefert das Gehirn laut einer Studie zwar mehr Blut und mehr Nährstoff-Zwischenprodukte in Richtung Zellen. Gleichzeitig sinkt jedoch die ATP-Konzentration in Neuronen deutlich. Die Messungen stammen von live beobachteten Mäusen mit fluoreszierenden Sensoren, während ihre Schlafzustände per Gehirn- und Muskelaktivität getrennt wurden. Die Forschung deutet […]
Einmal Psilocybin beruhigt hyperaktive Gehirnzellen bei chronischen Schmerzen
LONDON (IT BOLTWISE) – Eine einzelne Psilocybin-Dosis kann in Mausmodellen sowohl chronische Schmerzempfindlichkeit als auch angst- und depressionsähnliches Verhalten rasch normalisieren. Die Wirkung hängt offenbar mit einer beruhigenden Modulation hyperaktiver Nervenzellen im vorderen Cingulum zusammen. Direktes Einspritzen in den unteren Rückenmarkbereich bleibt dagegen ohne Effekt, was auf einen Angriffspunkt in höheren Hirnarealen hindeutet. Entscheidend sind […]
Binge-Drinking in der Adoleszenz verändert dauerhafte Alkohol-Sensitivität im Gehirn
LONDON (IT BOLTWISE) – Eine Studie aus der „Molecular Psychiatry“ zeigt, dass binge-ähnliches Trinken während der Adoleszenz die spätere Alkohol-Sensitivität im Gehirn dauerhaft verschieben kann. In Experimenten an männlichen Mäusen blieben hippocampale Nervenzellen auch nach längerer Alkoholpause im Erwachsenenalter besonders empfindlich gegenüber Alkohol. Der Mechanismus hängt offenbar mit GIRK-Kanälen und dem Entwicklungs-Signalprotein Activin A zusammen. […]
L-Theanin plus Koffein: Studie testet selektive Aufmerksamkeit bei ADHS-Jugendlichen
LONDON (IT BOLTWISE) – Eine neue doppelblinde Studie untersucht, ob eine Einzeldosis aus L-Theanin und Koffein die selektive Aufmerksamkeit bei Jugendlichen mit ADHS messbar verbessert. Die Testreihe setzt die Kombi neben Placebo und vergleicht die Effekte auch mit Methylphenidat als positiver Kontrolle. Im Fokus stehen sowohl Verhaltenstests als auch EEG-Marker wie die P3b-Amplitude und -Latenz. […]
Wie sich ein „Cocaine-Habit“ im Gehirn von Nervennetzen zu Netzwerken umbaut
LONDON (IT BOLTWISE) – Forschende verfolgen bei Mäusen den Aufbau eines Kokain-Habits in Echtzeit: Anfangs braucht das Gehirn viele aktivierende Neuronen, später reichen deutlich weniger Zellen. Entscheidend ist dabei eine dynamische „Mitgliedschaft“ im Nervennetzwerk, die sich von Tag zu Tag ständig verändert. Die Verhaltenstaktik wird zwar immer automatischer, die zugrundeliegenden Zellen schalten aber eher im […]
Simtriyo: Neue ADHD-Tablette zielt auf drei Neurotransmitter statt zwei
LONDON (IT BOLTWISE) – Mit Simtriyo (centanafadine) kommt in den USA ein neues ADHD-Medikament in den Markt, das einmal täglich als Tablette eingenommen wird. Der Wirkstoff adressiert laut Hersteller gezielt die Wiederaufnahme von Dopamin, Noradrenalin und Serotonin. Damit unterscheidet sich die Therapie von vielen gängigen Optionen, die meist nur zwei Botenstoffe stärker beeinflussen. Offen bleibt […]
TIMP2 macht Mikroglia im Alter wieder leistungsfähiger – neue Studie
LONDON (IT BOLTWISE) – Forschende verknüpfen den „Jugend-Faktor“ TIMP2 mit der Funktionsfähigkeit von Mikroglia, den Immunzellen des Gehirns. In Mäusen führte das gezielte Weglassen von TIMP2 zu Merkmalen vorzeitigen Alterns, schlechterem Abtransport zellulären Mülls und mehr Entzündungs- und Stresssignalen. Systemische TIMP2-Gaben verschoben die Mikroglia anschließend wieder in weniger entzündliche Zustände und verbesserten die Clearance deutlich. […]
EEG-Studie zeigt universelles Muster für erlernte Entscheidungen im Gehirn
LONDON (IT BOLTWISE) – Eine EEG-Studie zeigt, dass das Gehirn bei neu erlernten Entscheidungsregeln denselben Signalmechanismus nutzt wie bei der Verarbeitung physischer Sinneseindrücke. Im Fokus steht die centro-parietal positivity, die sich mit dem Aufbau von „Evidenz“ zwischen Wahlmöglichkeiten steiler aufbaut. Forschende aus Reno kombinieren Verhaltensdaten mit einem drift-diffusion-Modell und finden eine starke Korrelation zwischen Drift-Rate […]
Psilocin-mucate senkt bei Ratten täglich Cortisol und Angstverhalten
LONDON (IT BOLTWISE) – Täglich verabreichtes Psilocin-mucate senkte in einer Studie an Wistar-Ratten messbar die Stresshormonwerte Cortisol und verbesserte deren Verhalten in mehreren Tests, die Angstzuständen ähneln. Eine wöchentliche Gabe zeigte dagegen keine signifikanten Effekte. Die Autoren bewerteten die Ergebnisse als Hinweis auf ein anxiolytisches Potenzial des Wirkstoffs. Gleichzeitig weisen sie darauf hin, dass die […]

























#Sophos
#AmazonPrime
#Bestseller
