LÜBECK / LONDON (IT BOLTWISE) – Das UKSH startet nach der Sommerpause sein Gesundheitsforum in Lübeck mit kostenlosen Vorträgen ab dem 18. August. Die Teilnahme ist kostenfrei und erfolgt bei vielen Terminen als Hybrid-Format aus Präsenz im CITTI-PARK sowie online. Im Programm stehen unter anderem Herzgesundheit, Gehirngefäßaneurysmen, Gefäßchirurgie und moderne Hüftendoprothesen. Für die Teilnahme ist in der Regel eine Anmeldung erforderlich, die das Klinikum per E-Mail oder Telefon entgegennimmt.

Im zweiten Halbjahr geht es beim Universitätsklinikum Schleswig-Holstein (UKSH) nicht nur um Behandlung, sondern auch um Wissenstransfer: Das UKSH Gesundheitsforum Lübeck startet nach der Sommerpause mit einem neuen Block kostenloser Vorträge. Ab dem 18. August informieren Expertinnen und Experten in Lübeck zu medizinischen Themen, die viele Menschen direkt betreffen – von der Herzgesundheit bis hin zu Gehirngefäßaneurysmen. Besonders auffällig ist dabei der konsequent hybride Charakter: Viele Termine lassen sich sowohl vor Ort als auch online verfolgen, wodurch sich die Reichweite des Angebots deutlich über den Umkreis des Veranstaltungsorts hinaus erweitert.
Technisch betrachtet ist ein Hybrid-Setup in der Gesundheitskommunikation vor allem deshalb anspruchsvoll, weil es die gleiche inhaltliche Qualität für zwei Publikumsarten liefern muss. Das beginnt bei der Stabilität der Übertragung und der Verständlichkeit von Erklärungen, setzt sich bei der Bereitstellung von Fragemöglichkeiten nach dem Vortrag fort und endet bei der Organisation von Anmeldungen und Zugangswegen. Das UKSH nennt hierfür klare Kontaktwege und verlangt für die Teilnahme in der Regel eine Anmeldung – entweder per E-Mail oder telefonisch – und fordert dabei die Angabe von Veranstaltung, Datum sowie der Anzahl der Teilnehmenden. Damit wird aus einer reinen Vortragsreihe ein wiederkehrender Ablauf, der sowohl für Klinik-Teams als auch für Teilnehmende planbar ist.
Ein Blick ins konkrete Programm zeigt zudem, wie stark das Gesundheitsforum auf Früherkennung und praktische Handhabung setzt. Am 18. August 2026 geht es beim Thema „Angina Pectoris: Wenn das Herz Sauerstoff braucht“ unter anderem darum, welche Symptome auf eine koronare Herzkrankheit oder sogar auf einen akuten Herzinfarkt hindeuten können und wie eine rechtzeitige Behandlung die Lebensqualität beeinflusst. Nur einen Tag später steht mit „Vital-Tanzen – für Menschen mit und nach Krebs“ ein Angebot im Kalender, das Bewegung und Musik als unterstützenden Ansatz für Koordination und Konzentration nutzt und gleichzeitig sozialen Austausch ermöglicht. Diese Mischung aus Informationsveranstaltungen und aktionsorientierten Formaten passt zu einem historischen Trend in der Patientenbildung: weg vom rein theoretischen Wissen, hin zu verständlichen, alltagsnahen und umsetzbaren Elementen.
Am 19. August folgt der juristisch-praktische Teil mit „Patientenverfügung, Vorsorgevollmacht + Co.“. Hier geht es um die zentrale Frage, was passiert, wenn Menschen nach einem Unfall, bei schweren Erkrankungen oder bei Pflegebedürftigkeit keine eigenen Entscheidungen mehr treffen können. Die Referentin vom Patienteninformationszentrum ordnet die Bedeutung von Patientenverfügung, Vorsorgevollmacht und gesetzlicher Betreuung ein und beleuchtet formale Aspekte, mögliche Formulierungen sowie die praktische Handhabung – also genau die Punkte, an denen Laien in der Regel unsicher sind. Am 25. August greift das Forum dann mit „Zeitbomben im Kopf – Gehirngefäßaneurysmen erkennen und behandeln“ ein Thema auf, das lange unbemerkt bleiben kann: Im Fokus stehen die Entstehung solcher Gefäßaussackungen, die Risiken bei einem möglichen Reißen sowie Möglichkeiten der Früherkennung und moderne interventionelle Behandlungswege.
Für Technik-affine Zielgruppen ist auch interessant, wie sich die Inhalte in Richtung spezialisierter Versorgung weiter verdichten. „Gefäßchirurgie am UKSH – Therapie am Puls der Zeit“ am 26. August setzt auf minimalinvasive Ansätze und verbindet die Vorstellung moderner Therapieverfahren mit der Arbeit des Gefäßzentrums. Parallel dazu findet am 26. August die „Onkologische Online-Patientinnenfragestunde – Thema Ernährungsmedizin“ statt, bei der die Ernährung als Teil der unterstützenden Versorgung thematisiert wird und die Teilnehmenden Fragen direkt stellen können. Wenig später wechselt die Perspektive: Am 27. August erklärt „Doppelt sehen – wenn die Brille teuer wird“, warum Doppelbilder unterschiedliche Ursachen haben können und welche Rolle Prismengläser spielen – inklusive der Frage, wann sie nicht ausreichen. Am 28. August schließlich steht mit der „minimal-invasiven Hüftendoprothese“ ein hochspezialisiertes Operationsfeld im Mittelpunkt, bei dem es um neue Beweglichkeit nach stark geschädigten Hüftgelenken sowie Einblicke in moderne Operationsverfahren der Orthopädie und Unfallchirurgie geht.
Das Programm endet am 31. August mit zwei Terminen: Der „Fatigue-Workshop: Umgang mit chronischer Erschöpfung“ adressiert anhaltende Erschöpfung, die während oder nach einer Krebsbehandlung auftreten kann, und stellt verschiedene Ansätze des Fatigue-Managements in den Mittelpunkt. Direkt danach behandelt „Aortenaneurysma: Gefahr der schleichenden Ausdehnung“ die Risiken einer lange unbemerkten Erweiterung und die Schritte von Diagnostik bis Behandlung. Aus Markt- und Organisationssicht lässt sich darin ein deutlicher Praxisbezug erkennen: Solche Veranstaltungen senken typischerweise Hemmschwellen, weil sie komplexe Sachverhalte in zeitlich begrenzte, gut strukturierte Sessions übersetzen. Gleichzeitig profitieren Kliniken von standardisierten Formaten, weil Rückfragen aus dem Publikum häufig wiederkehrende Wissenslücken adressieren, die sich in der Folge auch in anderen Kommunikationskanälen spiegeln.
Für die Umsetzung im Alltag der Teilnehmenden gibt das UKSH zudem einen klaren Rahmen: Der Veranstaltungsort ist das UKSH Gesundheitsforum im CITTI-PARK Lübeck, konkret das 2. OG im Bereich Herrenholz 14, 23556 Lübeck. Wer vor Ort teilnimmt, erhält damit eine eindeutige Wegbeschreibung; wer online dabei ist, bekommt Zugang zu denselben Inhalten, sofern die Anmeldung entsprechend abgeschlossen wird. Für alle, die bis zur Anmeldung Fragen haben, nennt das Klinikum erreichbare Zeiten für Telefon und eine zentrale E-Mail-Adresse. Am Ende ist das Gesundheitsforum damit nicht nur eine Reihe von Terminen, sondern ein mehrkanaliges Kommunikationsangebot, das medizinische Aufklärung planbar macht – und genau darin liegt der Nutzen, wenn man bedenkt, wie schnell Informationen im Gesundheitsbereich unübersichtlich werden.
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