NEW YORK / LONDON (IT BOLTWISE) – Die US-Aktienmärkte setzen ihren Abwärtstrend fort, angeführt von Technologiewerten und belastet durch schwache Bankenaktien nach der Veröffentlichung von Quartalszahlen. Die Erzeugerpreise in den USA stiegen im November stärker als erwartet, was zusätzlichen Druck auf die Märkte ausübte. Der Dow Jones Industrial und der S&P 500 verzeichneten Verluste, während die Technologiebörse Nasdaq ebenfalls nachgab.

Die US-amerikanischen Aktienmärkte stehen zur Wochenmitte unter erheblichem Druck, wobei insbesondere Technologiewerte und Bankenaktien im Fokus stehen. Nach der Bekanntgabe von Quartalszahlen zeigten sich einige Bankenwerte in schwacher Verfassung, was die allgemeine Marktstimmung weiter belastete. Die Erzeugerpreise in den USA stiegen im November stärker als erwartet, was die Sorgen über die Inflation verstärkte und die Märkte zusätzlich unter Druck setzte.
Der Dow Jones Industrial, der Leitindex der US-Börsen, sank im frühen Handel um 0,5 Prozent auf 49.051 Punkte. Auch der S&P 500, der als breiterer Marktindikator gilt, fiel um 0,8 Prozent auf 6.907 Zähler. Besonders stark betroffen war die Technologiebörse Nasdaq, wo der NASDAQ 100 um 1,2 Prozent auf 25.427 Punkte nachgab. Diese Entwicklungen spiegeln die Unsicherheiten wider, die derzeit die Märkte prägen.
In der laufenden Saison der Quartalsbilanzen großer US-Banken legten die Bank of America, die Citigroup und Wells Fargo ihre Geschäftszahlen vor. Während die Bank of America mit einem über den Erwartungen liegenden Zinsüberschuss und Ergebnis punkten konnte, sorgte der Kostenausblick des Geldhauses für Besorgnis, was den Kurs um 4,3 Prozent fallen ließ. Wells Fargo blieb beim Zinsüberschuss hinter den Konsensschätzungen zurück, was zu einem Kursverlust von 5,2 Prozent führte. Auch die Citigroup verzeichnete einen Kursrückgang von 2,6 Prozent, trotz eines deutlichen Anstiegs der Finanzberatungsgebühren im vierten Quartal.
Gegen den allgemeinen Markttrend konnten die Titel des Mischkonzerns Honeywell um 0,7 Prozent zulegen. Das Quantencomputer-Unternehmen Quantinuum, das mehrheitlich im Besitz von Honeywell ist, plant in Kürze den Börsengang. Im September hatte Honeywell bekanntgegeben, neues Kapital für Quantinuum beschafft zu haben, wodurch das Unternehmen eine Bewertung von fast 11 Milliarden US-Dollar erhielt. Diese Entwicklungen zeigen, dass trotz der allgemeinen Marktschwäche einzelne Unternehmen von positiven Nachrichten profitieren können.
Die Papiere des E-Fahrzeugherstellers Rivian verbilligten sich um 7,7 Prozent, nachdem die Großbank UBS die Aktien von “Neutral” auf “Sell” herabgestuft hatte. Diese Entscheidung wurde mit einem nicht mehr attraktiven Verhältnis von Anlagechancen zu Risiken begründet. Diese Herabstufung verdeutlicht die Herausforderungen, denen sich Unternehmen in einem volatilen Marktumfeld gegenübersehen.
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