LONDON (IT BOLTWISE) – XRP kletterte innerhalb einer Woche um rund 15,8 % und erreichte erneut die Marke von 1,60 US-Dollar. Der Kurs konnte diese Hürde jedoch zweimal nicht halten und schloss jeweils darunter. Entscheidend ist nun, ob Käufer die Verkaufsorders an den Rundmarken länger genug absorbieren. Gleichzeitig bleibt die Nachfrage gemessen an den Zuflüssen in US-Spot-ETFs ein Engpass für nachhaltige Aufwärtsbewegungen.

Rund um die 1,60-US-Dollar-Zone zeigt sich bei XRP vor allem ein Muster: Der Kurs schafft den Sprung nach oben, scheitert aber am Halten. Innerhalb der Woche vor dem 23. September 2026 legte XRP um 15,8 % zu und pendelte am 24. September bei etwa 1,51 US-Dollar, also rund 6 % unter der als kritisch beschriebenen Schwelle. Dass XRP 1,60 in zwei aufeinanderfolgenden Handelstagen kurz erreichte, danach aber wieder darunter schloss, ist aus Marktsicht kein kosmetischer Rücksetzer, sondern ein klares Signal dafür, dass oberhalb dieser Region aktive Verkäufer die Oberhand behalten. Genau hier entscheidet sich, ob es sich um einen kurzfristigen Rebound handelt oder um den Beginn einer neuen, belastbaren Preisphase.
Technisch betrachtet hängt die Rückeroberung einer solchen runden Marke stark von der Order-Mechanik ab. Wenn Händler Ziele und Alarme bei runden Zahlen wie 1,60 platzieren, sammeln sich dort überdurchschnittlich viele Limit-Orders. XRP testete den Widerstand am 22. September bei einem Tageshoch um 1,61, schloss aber bereits bei etwa 1,57. Am 23. September ging es zwar noch einmal weiter: Das Hoch lag bei rund 1,66, anschließend fiel der Kurs auf ein Tief von circa 1,48 und schloss nahe 1,50. Die Schlusskurse sind dabei besonders aussagekräftig, weil sie widerspiegeln, wo Käufer und Verkäufer am Ende eines Handelstages tatsächlich „einig“ wurden. Wiederholte Ablehnungen nach Peaks über 1,60 deuten somit darauf hin, dass die Nachfrage nicht dauerhaft genug war, um das Angebotsprofil oberhalb der Schwelle zu neutralisieren.
Als Ursache werden im Markt vor allem zwei Käufergruppen beschrieben, die bei Rücksetzern systematisch verkaufen. Zum einen sollen Verkäufer aus Käufen stammen, die am 22. August während eines Sprungs bis in den Bereich von 1,70 aktiv wurden; damals schloss XRP bei 1,46, wodurch ein großer Teil der Käufer bei Annäherung an frühere Niveaus in eine Gewinnzone beziehungsweise „Break-even-nahe“ Lage rückt. Wenn ein signifikanter Anteil dieser Teilnehmer nun Verkaufsdruck entfaltet, wird der Durchbruch über 1,60 nicht automatisch leichter, selbst wenn der Kurs intraday stark nach oben zieht. Zum anderen werden ältere Bestände mit Einstiegspreisen über 2,75 genannt, die bei jeder Erholung offenbar versuchen, Verluste zu reduzieren. Genau diese Kombination kann dazu führen, dass ein Anstieg zunächst „durchgedrückt“ wird, dann aber an der nächsten Liquiditätsinsel stoppt.
Der Blick auf die Performance zeigt zudem, warum es aktuell schwer ist, aus einer starken Woche eine Trendwende abzuleiten. XRP sticht zwar im selben Zeitraum Bitcoin und Ethereum mit einem Wochenplus von 15,8 % deutlich hervor (Bitcoin 10,4 %, Ethereum 10,2 %), über den Monat hinweg bleibt die Entwicklung jedoch flach: Im betrachteten Zeitraum wird für XRP nur ein Plus von 0,4 % genannt, während das Jahr bei etwa -14 % und die letzten 12 Monate bei rund -44 % liegen. Solche Konstellationen passen oft eher zu einem kurzfristigen Rebound als zu einer nachhaltigen Neubewertung. Zusätzlich gilt: Selbst wenn Spot-ETFs einen Teil der Nachfrage „von außen“ stützen, müssen die Zuflüsse groß und vor allem gleichmäßig genug sein, um den lokalen Verkaufsdruck über mehrere Sitzungen zu absorbieren.
Genau hier liegt ein weiterer Knackpunkt. Für XRP werden US-Spot-ETFs angeführt, die laut Darstellung etwa 1,7 % des gesamten XRP-Bestands halten. In September hinein lagen die wöchentlichen Zuflüsse im Bereich von 10 bis 19 Millionen US-Dollar, deutlich unter dem, was zeitweise zuvor beobachtet wurde: Am 26. August wird ein Zufluss von 28 Millionen US-Dollar genannt. Während diese Größenordnung keine Garantie für den Kurs liefert, wirkt sie in der Praxis oft als Hebel für die „Durchhaltefähigkeit“ oberhalb wichtiger Marken. Wenn Zuflüsse zwar vorhanden sind, aber nicht den Rhythmus vergangener stärkeren Phasen treffen, fehlt häufig die Käuferseite, die ein wiederholtes Schließen über 1,60 absichert. Für die Rückeroberung gilt deshalb in der aktuellen Lesart eine klare Bedingung: XRP braucht mehrere Tage in Folge über 1,60, nicht nur einen kurzen Spike.
Die nächsten technischen Referenzen ordnen das Risiko-Narrativ für Trader. Unterstützung wird bei etwa 1,48 verortet, also am Tief vom 23. September, rund 2 % unter dem aktuellen Kursniveau um 1,51. Wenn XRP in der Logik der Analyse erneut unter 1,48 schließt, steigt die Wahrscheinlichkeit, dass es in Richtung des September-16-Tiefs von etwa 1,25 weiter abwärts geht. Umgekehrt: Gelingt es, zwei unterschiedliche Tage über 1,60 zu schließen, rückt die nächste große Hürde in den Fokus – genannt wird 1,70 als Peak aus dem Sprung vom 22. August. Für Marktteilnehmer ist damit weniger „der eine große Ausbruch“ entscheidend, sondern die Fähigkeit, nach dem ersten erfolgreichen Test auch die Folgetage zu überstehen, ohne dass Verkäufer die Kontrolle zurückerlangen.
Für Unternehmen und institutionell interessierte Leser ergibt sich daraus eine allgemeinere Lehre zur Marktstruktur bei Krypto-Assets: Rundmarken sind nicht nur psychologische Barrieren, sondern auch technische Trigger für Orderbuch- und Liquiditätsdynamiken. Wer XRP beobachtet, sollte daher weniger auf einzelne Intraday-Spikes schauen, sondern auf Schlusskurse und auf die Kombination aus spekulativer Nachfrage und strukturierter Zuflussseite. In einem Umfeld, in dem Spot-ETFs langsamer als in vorherigen Wochen Kapital anziehen, wird die Schwelle zwischen „Bounces“ und „Trend“ häufig scharf gezogen. Ob XRP diese Schwelle überwindet, entscheidet sich damit vermutlich an genau dem einen Kriterium, das in der aktuellen Darstellung betont wird: wiederholtes Schließen über 1,60 bei gleichzeitig stabiler Nachfrage.
💳 Amazon-Kreditkarte mit 2.000 Euro Limit bestellen!
🔥 Heutige Hot Deals bei Amazon: Bis zu 80% Rabatte!
🎉 Amazon Haul-Store für absolute Schnäppchenjäger!
- ★ 23-stufiges KI-Go-Training – Für Spieler mit Grundkenntnissen der Regeln – Entwickelt als intelligenter Trainingspartner passt sich die KI Spielern von 18K bis 9D an. Ideal für alle, die die Grundregeln bereits beherrschen und ihr Spiel verbessern möchten.
- IHR EMOTIONALER AI-BEGLEITER: Eiliko ist mehr als nur ein Anhänger, es ist ein charismatischer KI-Freund. Mit einem dynamischen LED-Bildschirm, der eine Vielzahl von animierten Gesichtern und Ausdrucksformen anzeigt, reagiert er auf Ihre Interaktionen mit einzigartiger Persönlichkeit und Charme.
- 【MEHR LEBEN FÜR DEINEN SCHREIBTISCH】 Lerne Eilik kennen – deinen kleinen Roboter-Freund mit Persönlichkeit. Mit liebevollen Animationen, ausdrucksstarken Reaktionen und spielerischen Interaktionen bringt Eilik mehr Freude in deinen Alltag. Ob auf dem Schreibtisch, im Büro oder am Nachttisch – Eilik wird schnell zu einem vertrauten Begleiter für besondere Momente.
- 【XL-Größe für gedeihende Pflanzen】Geben Sie Ihren Pflanzen den Raum, den sie verdienen! Unser verbessertes, großes 13,7 cm großes Design bietet Platz für Pflanzen mit einem Durchmesser von bis zu 8,9 cm und damit deutlich mehr Platz für Wurzelwachstum und Pflanzengesundheit im Vergleich zu kleineren, veralteten Modellen. Die Produktabmessungen betragen 13,6 x 13,6 x 13,2 cm und das Gerät wiegt nur 355 g.
- V28 Update - JETZT MIT NEUEN FUNKTIONEN! Als Reaktion auf das Ladeproblem von Loona haben wir das automatische Aufladen 2.0 verbessert. Diese Optimierung hilft Loona, die Ladewege in verschiedenen Szenarien zu erkennen und anzupassen, um die Erfolgsquote beim automatischen Aufladen zu erhöhen. Mobile Hotspots können sich mit Loona verbinden und überwinden WLAN-Einschränkungen, sodass Sie jederzeit und überall mit Loona interagieren können.
- Die besten Bücher rund um KI & Robotik!

- Die besten KI-News kostenlos per eMail erhalten!
- Zur Startseite von IT BOLTWISE® für aktuelle KI-News!
- IT BOLTWISE® kostenlos auf Patreon unterstützen!
- Aktuelle KI-Jobs auf StepStone finden und bewerben!
- Künstliche Intelligenz: Dem Menschen überlegen – wie KI uns rettet und bedroht | Der Neurowissenschaftler, Psychiater und SPIEGEL-Bestsellerautor von »Digitale Demenz«
Du hast einen wertvollen Beitrag oder Kommentar zum Artikel "XRP peilt wieder 1,60 US-Dollar an: Was für die Rückeroberung nötig ist" für unsere Leser?


#Sophos
Es werden alle Kommentare moderiert!
Für eine offene Diskussion behalten wir uns vor, jeden Kommentar zu löschen, der nicht direkt auf das Thema abzielt oder nur den Zweck hat, Leser oder Autoren herabzuwürdigen.
Wir möchten, dass respektvoll miteinander kommuniziert wird, so als ob die Diskussion mit real anwesenden Personen geführt wird. Dies machen wir für den Großteil unserer Leser, der sachlich und konstruktiv über ein Thema sprechen möchte.
Du willst nichts verpassen?
Du möchtest über ähnliche News und Beiträge wie "XRP peilt wieder 1,60 US-Dollar an: Was für die Rückeroberung nötig ist" informiert werden? Neben der E-Mail-Benachrichtigung habt ihr auch die Möglichkeit, den Feed dieses Beitrags zu abonnieren. Wer natürlich alles lesen möchte, der sollte den RSS-Hauptfeed oder IT BOLTWISE® bei Google News wie auch bei Bing News abonnieren.
Nutze die Google-Suchmaschine für eine weitere Themenrecherche: »XRP peilt wieder 1,60 US-Dollar an: Was für die Rückeroberung nötig ist« bei Google Deutschland suchen, bei Bing oder Google News!