LONDON (IT BOLTWISE) – Ripple plant mit dem XRPL-Upgrade auf d3.3.0 eine größere Protokollaktualisierung für den Mainnet-Betrieb. Der Head of Product Jazzi Cooper nennt als Kern: Skalierung ist bereits nachgewiesen, jetzt soll die Infrastruktur in Richtung globaler Nutzung weitergezogen werden. Die Aktivierung soll nach dem üblichen Prüfen durch unabhängige Community-Validator nächste Woche starten. Das Paket bündelt fünf grundlegende Änderungen, darunter Varianten von MPT, neue Permission-Delegation und Mechanismen für vertraulichere Bestände.

Ripple will das XRPL-Protokoll mit dem Release d3.3.0 nachziehen und dabei gleich mehrere Lücken gleichzeitig schließen. Laut den vorliegenden Angaben hat Jazzi Cooper, Head of Product, beschrieben, dass das Netzwerk bereits gezeigt habe, wie gut es digitale Assets skalieren kann – und dass nun eine Phase beginnt, in der sich der Fokus stärker auf den Einsatz in realen, globalen Szenarien verlagert. Genau hier setzt das kommende Upgrade an: Es handelt sich nicht um eine einzelne Detailkorrektur, sondern um ein Paket aus fünf grundlegenden Protokolländerungen, das nach den Netzwerkregeln über Community-Validatoren geprüft und erst danach aktiviert werden soll.
Technisch betrachtet ist die zeitliche Abfolge dabei genauso relevant wie die Inhalte. Die offizielle Veröffentlichung des Upgrade-Pakets ist für nächste Woche vorgesehen. Wie im XRPL-Standardprozess üblich sollen die neuen Features zunächst durch unabhängige Community-Validatoren überprüft und freigegeben werden, bevor die Aktivierung im Netzwerk erfolgt. Für Entwickler und Betreiber heißt das: Wer auf d3.3.0 setzt, muss seine Implementierungen rechtzeitig an die veröffentlichten Spezifikationen anpassen, weil die spätere Aktivierung nicht mehr auf die individuellen Release-Zyklen der einzelnen Stakeholder Rücksicht nehmen kann.
Im Zentrum stehen die fünf konsolidierten Amendments: Confidential MPT, Batch, Permission Delegation, Sponsored Fees and Reserves sowie Dynamic MPT. Besonders auffällig ist der Block um MPT-Varianten, weil Merkle-Patricia-Tries (MPT) im XRPL-Umfeld an mehreren Stellen die Grundlage für effiziente Zustands- und Datenstrukturen bilden. Mit „Confidential MPT“ wird zudem ein Mechanismus adressiert, der laut Beschreibung „private balances“ ohne Offenlegung von Details ermöglichen soll. Damit verknüpft ist „Permission Delegation“, das Rollen- und Rechteverwaltung flexibler machen soll, sodass Berechtigungen nicht nur statisch an Konten gebunden sind, sondern sich kontrolliert weiterreichen lassen.
Für den institutionellen Einsatz wird in der Berichterstattung ein konkreter Use Case herausgestellt: die Kombination aus vertraulichen Beständen und rollenbasierter Zugriffssteuerung soll Banken ermöglichen, interne Mitarbeiterrechte sauber zu trennen und gleichzeitig Geschäftsgeheimnisse gegenüber nicht autorisierten Parteien zu schützen. Gleichzeitig sollen Prüfstellen – etwa Auditoren oder Regulatoren – über dedizierte Access-Gateways weiterhin in der Lage sein, die erforderlichen Informationen bereitzustellen, ohne dass das gesamte System die gesamte Detailtiefe offenlegen muss. In der Praxis wird das als sichere Delivery-versus-Payment-(DvP)-Abwicklung beschrieben, bei der Sequenzen von bis zu acht Transaktionen atomar nach einem Alles-oder-Nichts-Prinzip ausgeführt werden.
Auch die Nutzer- und Betriebsperspektive soll sich laut den Angaben spürbar verbessern. Mit der „fee-sponsorship“-Option können große Institutionen Netzwerkgebühren stellvertretend für ihre Kunden übernehmen. Für Endnutzer verschiebt sich damit der typische Workflow: Es entfällt die Notwendigkeit, dafür dauerhaft native XRP-Token kaufen und halten zu müssen, um Transaktionskosten decken zu können. In der Summe senkt das die Eintrittsbarrieren für Anwendungen, die bislang eher mit der Hürde „Token benötigen“ als mit der eigentlichen Funktionalität kämpfen mussten. Daneben wird „Dynamic MPT“ als Bestandteil des Pakets in den Kontext neuer Anforderungen gestellt, damit Parameter von Token dynamisch an geänderte rechtliche Rahmenbedingungen angepasst werden können.
Damit bewegt sich XRPL in einen Bereich, den viele Unternehmen seit Jahren verfolgen: eine Art „Public-Chain-unter-Compliance-Bedingungen“. Der Knackpunkt ist, wie Datenzugriff, Zustandsnachweise und Transaktionslogik so zusammenwirken, dass sich Unternehmensprozesse in eine verteilte Umgebung übertragen lassen, ohne dass jedes Detail öffentlich werden muss. Andere Plattformansätze setzen dafür auf Permissioning, Private-Data-Schichten oder spezielle Rollenmodelle; genau diese Lücke adressiert Ripple nach eigener Darstellung nun stärker über die Kombination aus Confidential MPT, Permission Delegation und den ergänzenden Verbesserungen bei MPT und Gebührenlogik. Entscheidend wird sein, wie gut sich die Änderungen in bestehende Wallet-, Custody- und Backend-Integrationen einbetten lassen – und ob die veröffentlichten technischen Unterlagen den Anpassungsaufwand ausreichend klar abgrenzen.
Für den Markt entsteht aus dem Timing und der Paketlogik eine klare Botschaft: Das Upgrade ist so geschnürt, dass es nicht nur Feature-Checklisten erfüllt, sondern konkrete institutionelle Abläufe abbilden soll – von atomaren DvP-Sequenzen bis zur gebührenseitigen Entkopplung für Endnutzer. In den kommenden Wochen will das Ripple-Team zusätzlich tiefergehende technische Analysen sowie Security-Reports veröffentlichen, um die Integration von Code besser abzusichern. Für Teams, die bereits im XRPL-Umfeld entwickeln, bedeutet das: Jetzt ist die Phase, in der man Spezifikationen gegen eigene Implementierungen testet, Edge Cases in Transaktionssequenzen mit bis zu acht Schritten prüft und besonders die Mechanismen rund um Confidential MPT sowie rollenbasierte Zugriffe auf Datenflüsse und Audit-Fähigkeit hin verifiziert.
💳 Amazon-Kreditkarte mit 2.000 Euro Limit bestellen!
🔥 Heutige Hot Deals bei Amazon: Bis zu 80% Rabatte!
🎉 Amazon Haul-Store für absolute Schnäppchenjäger!
- ★ 23-stufiges KI-Go-Training – Für Spieler mit Grundkenntnissen der Regeln – Entwickelt als intelligenter Trainingspartner passt sich die KI Spielern von 18K bis 9D an. Ideal für alle, die die Grundregeln bereits beherrschen und ihr Spiel verbessern möchten.
- IHR EMOTIONALER AI-BEGLEITER: Eiliko ist mehr als nur ein Anhänger, es ist ein charismatischer KI-Freund. Mit einem dynamischen LED-Bildschirm, der eine Vielzahl von animierten Gesichtern und Ausdrucksformen anzeigt, reagiert er auf Ihre Interaktionen mit einzigartiger Persönlichkeit und Charme.
- 【MEHR LEBEN FÜR DEINEN SCHREIBTISCH】 Lerne Eilik kennen – deinen kleinen Roboter-Freund mit Persönlichkeit. Mit liebevollen Animationen, ausdrucksstarken Reaktionen und spielerischen Interaktionen bringt Eilik mehr Freude in deinen Alltag. Ob auf dem Schreibtisch, im Büro oder am Nachttisch – Eilik wird schnell zu einem vertrauten Begleiter für besondere Momente.
- 【XL-Größe für gedeihende Pflanzen】Geben Sie Ihren Pflanzen den Raum, den sie verdienen! Unser verbessertes, großes 13,7 cm großes Design bietet Platz für Pflanzen mit einem Durchmesser von bis zu 8,9 cm und damit deutlich mehr Platz für Wurzelwachstum und Pflanzengesundheit im Vergleich zu kleineren, veralteten Modellen. Die Produktabmessungen betragen 13,6 x 13,6 x 13,2 cm und das Gerät wiegt nur 355 g.
- V28 Update - JETZT MIT NEUEN FUNKTIONEN! Als Reaktion auf das Ladeproblem von Loona haben wir das automatische Aufladen 2.0 verbessert. Diese Optimierung hilft Loona, die Ladewege in verschiedenen Szenarien zu erkennen und anzupassen, um die Erfolgsquote beim automatischen Aufladen zu erhöhen. Mobile Hotspots können sich mit Loona verbinden und überwinden WLAN-Einschränkungen, sodass Sie jederzeit und überall mit Loona interagieren können.
- Die besten Bücher rund um KI & Robotik!

- Die besten KI-News kostenlos per eMail erhalten!
- Zur Startseite von IT BOLTWISE® für aktuelle KI-News!
- IT BOLTWISE® kostenlos auf Patreon unterstützen!
- Aktuelle KI-Jobs auf StepStone finden und bewerben!
- Künstliche Intelligenz: Dem Menschen überlegen – wie KI uns rettet und bedroht | Der Neurowissenschaftler, Psychiater und SPIEGEL-Bestsellerautor von »Digitale Demenz«
Du hast einen wertvollen Beitrag oder Kommentar zum Artikel "XRPL-Upgrade auf d3.3.0: Fünf Änderungen für MPT, Rollen und DvP mit bis zu acht Transaktionen" für unsere Leser?


#Sophos
Es werden alle Kommentare moderiert!
Für eine offene Diskussion behalten wir uns vor, jeden Kommentar zu löschen, der nicht direkt auf das Thema abzielt oder nur den Zweck hat, Leser oder Autoren herabzuwürdigen.
Wir möchten, dass respektvoll miteinander kommuniziert wird, so als ob die Diskussion mit real anwesenden Personen geführt wird. Dies machen wir für den Großteil unserer Leser, der sachlich und konstruktiv über ein Thema sprechen möchte.
Du willst nichts verpassen?
Du möchtest über ähnliche News und Beiträge wie "XRPL-Upgrade auf d3.3.0: Fünf Änderungen für MPT, Rollen und DvP mit bis zu acht Transaktionen" informiert werden? Neben der E-Mail-Benachrichtigung habt ihr auch die Möglichkeit, den Feed dieses Beitrags zu abonnieren. Wer natürlich alles lesen möchte, der sollte den RSS-Hauptfeed oder IT BOLTWISE® bei Google News wie auch bei Bing News abonnieren.
Nutze die Google-Suchmaschine für eine weitere Themenrecherche: »XRPL-Upgrade auf d3.3.0: Fünf Änderungen für MPT, Rollen und DvP mit bis zu acht Transaktionen« bei Google Deutschland suchen, bei Bing oder Google News!