LONDON (IT BOLTWISE) – Eine neue Studie legt nahe, dass der häufige Griff zum Salzstreuer das Risiko für Depressionen erhöhen könnte. Forscher haben genetische Daten und Umfrageresultate analysiert, um den Zusammenhang zwischen Salzkonsum und psychischer Gesundheit zu untersuchen.

Eine kürzlich veröffentlichte Studie hat einen möglichen Zusammenhang zwischen dem häufigen Hinzufügen von Salz zu Mahlzeiten und einem erhöhten Risiko für Depressionen aufgezeigt. Die Untersuchung, die in der Fachzeitschrift Nutritional Neuroscience veröffentlicht wurde, zeigt, dass Menschen, die regelmäßig Salz zu ihren Speisen hinzufügen, häufiger depressive Symptome aufweisen.
Die Forscher analysierten Daten aus der National Health and Nutrition Examination Survey, die von über 15.000 Erwachsenen in den USA zwischen 2007 und 2018 gesammelt wurden. Die Teilnehmer gaben an, wie oft sie Salz zu ihren Mahlzeiten hinzufügen, und füllten einen psychologischen Fragebogen aus, der ihre Stimmung und ihr Interesse an täglichen Aktivitäten bewertete.
Um die Ergebnisse zu untermauern, nutzten die Wissenschaftler die Methode der Mendelschen Randomisierung, die genetische Variationen untersucht, um kausale Zusammenhänge in der menschlichen Gesundheit zu identifizieren. Sie fanden heraus, dass genetische Marker, die mit einer Vorliebe für Salz verbunden sind, auch mit einem erhöhten Risiko für depressive Symptome und schwere depressive Störungen korrelieren.
Die Studie hebt hervor, dass ein hoher Salzkonsum möglicherweise das Stressreaktionssystem des Körpers stören könnte, was zu einer Überproduktion von Stresshormonen führt, die die emotionale Verfassung beeinflussen. Diese Erkenntnisse könnten wichtige Implikationen für die öffentliche Gesundheit haben, indem sie aufzeigen, wie Ernährungsgewohnheiten die psychische Gesundheit beeinflussen können.
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