REDMOND / LONDON (IT BOLTWISE) – Microsoft hat in einem aktuellen Bericht darauf hingewiesen, dass Bedrohungsakteure zunehmend Künstliche Intelligenz nutzen, um Cyberangriffe zu beschleunigen und zu skalieren. Die Verwendung von generativer KI ermöglicht es Angreifern, technische Hürden zu senken und ihre Aktivitäten effizienter zu gestalten. Besonders im Fokus stehen dabei Phishing, Malware-Entwicklung und die Erstellung von Infrastrukturen.

Die zunehmende Integration von Künstlicher Intelligenz in Cyberangriffe stellt eine erhebliche Bedrohung für Unternehmen weltweit dar. Microsoft hat in einem aktuellen Bericht hervorgehoben, dass Bedrohungsakteure KI nutzen, um ihre Angriffe zu beschleunigen und zu skalieren. Diese Entwicklung senkt die technischen Barrieren und ermöglicht es Angreifern, ihre Aktivitäten effizienter zu gestalten. Besonders im Fokus stehen dabei Phishing, Malware-Entwicklung und die Erstellung von Infrastrukturen.
Generative KI-Tools werden von Angreifern für eine Vielzahl von Aufgaben eingesetzt, darunter die Erstellung von Phishing-E-Mails, die Übersetzung von Inhalten und die Zusammenfassung gestohlener Daten. Microsoft beobachtet, dass Bedrohungsakteure generative KI nutzen, um Phishing-Köder zu entwerfen, Inhalte zu übersetzen, gestohlene Daten zusammenzufassen, Malware zu generieren oder zu debuggen und Skripte oder Infrastrukturen zu erstellen.
Ein bemerkenswertes Beispiel ist die Nutzung von KI durch nordkoreanische Gruppen wie Jasper Sleet und Coral Sleet. Diese Gruppen verwenden die Technologie, um realistische Identitäten und Lebensläufe zu erstellen, um sich Zugang zu westlichen Unternehmen zu verschaffen. Jasper Sleet nutzt generative KI-Plattformen, um die Entwicklung betrügerischer digitaler Personas zu optimieren, indem sie kulturell passende Namenslisten und E-Mail-Adressformate generieren lassen.
Die Bedrohung durch KI-gestützte Cyberangriffe wird durch die Fähigkeit der Angreifer verstärkt, KI-Sicherheitsvorkehrungen zu umgehen. Microsoft berichtet, dass Bedrohungsakteure Techniken wie das Jailbreaking von Sprachmodellen einsetzen, um diese dazu zu bringen, schädlichen Code oder Inhalte zu generieren. Diese Entwicklungen unterstreichen die Notwendigkeit, KI-Systeme zu sichern und gegen Missbrauch zu schützen.
Die Auswirkungen dieser Entwicklungen sind weitreichend. Unternehmen müssen ihre Sicherheitsstrategien überdenken und sich auf die Erkennung abnormaler Anmeldeinformationen konzentrieren, um sich gegen diese neuen Bedrohungen zu schützen. Die Sicherung von KI-Systemen, die potenzielle Ziele zukünftiger Angriffe sein könnten, ist von entscheidender Bedeutung. Microsofts Bericht zeigt, dass die Bedrohung durch KI-gestützte Cyberangriffe real ist und dass Unternehmen proaktiv handeln müssen, um sich zu schützen.
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