LONDON (IT BOLTWISE) – WhatsApp plant eine bedeutende Änderung in seiner Identifikationsmethode: Die Einführung von Nutzernamen soll die klassische Telefonnummer ablösen. Diese Neuerung zielt darauf ab, die Kommunikation zu vereinfachen und unerwünschte Kontakte zu minimieren. Der Rollout erfolgt schrittweise und wird zunächst nur für ausgewählte Nutzer verfügbar sein.

WhatsApp, der weltweit führende Messaging-Dienst, plant eine grundlegende Veränderung in der Art und Weise, wie Nutzer auf der Plattform identifiziert werden. Anstelle der traditionellen Telefonnummer sollen künftig Nutzernamen als primäre Identifikationsmethode dienen. Diese Umstellung wird schrittweise eingeführt und soll die Kommunikation auf der Plattform nicht nur vereinfachen, sondern auch die Privatsphäre der Nutzer stärken.
Die Einführung von Nutzernamen wird in den kommenden Monaten für ausgewählte Nutzer freigeschaltet. Laut Berichten von WABetaInfo, einem Portal, das sich auf die Analyse von Betaversionen spezialisiert hat, wird WhatsApp einen gestaffelten Rollout durchführen. Dies bedeutet, dass zunächst nur ein Teil der Nutzer Zugriff auf die neue Funktion erhält, während das Unternehmen die Performance und Akzeptanz überwacht.
Um festzustellen, ob man zu den ersten Nutzern gehört, die das neue Feature erhalten, sollte man nach einem App-Update die Profileinstellungen überprüfen. Dort kann ein individueller Benutzername festgelegt werden, der künftig als primäre Identifikation innerhalb der App dient. WhatsApp hat klare Richtlinien für die Wahl des Nutzernamens festgelegt: Erlaubt sind Kleinbuchstaben, Zahlen, Punkte und Unterstriche. Der Nutzername darf weder mit „www.“ beginnen noch mit einer Top-Level-Domain wie „.com“ enden.
Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Verfügbarkeit des gewünschten Nutzernamens auf allen Meta-Plattformen, darunter Instagram, Threads und Facebook. Nutzer, die den gewünschten Namen bereits auf einer dieser Plattformen verwenden, können ihre Konten verknüpfen und denselben Nutzernamen auf WhatsApp nutzen. Zusätzlich bietet WhatsApp die Möglichkeit, einen sogenannten „Username Key“ festzulegen, um unerwünschte Kontaktaufnahmen zu verhindern. Dieser vierstellige Code muss von anderen Nutzern eingegeben werden, um eine Kommunikation über den Nutzernamen zu ermöglichen.
WhatsApp plant, die Funktion zunächst einer begrenzten Nutzerzahl zur Verfügung zu stellen, um mögliche Probleme frühzeitig zu erkennen und zu beheben. Ein konkreter Termin für den vollständigen Rollout steht noch nicht fest. Nutzer sollten die App regelmäßig aktualisieren, um von den neuen Funktionen zu profitieren. Der Messenger aus dem Hause Meta steht weiterhin kostenlos im App Store für iPhones, iPads und den Mac zum Download bereit.
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