LONDON (IT BOLTWISE) – Die Automatisierung durch Künstliche Intelligenz könnte Unternehmen langfristig schaden, warnen Ökonomen. Trotz kurzfristiger Kosteneinsparungen durch den Einsatz von KI droht ein Rückgang der Nachfrage, da entlassene Mitarbeiter ihre Kaufkraft verlieren. Diese Entwicklung könnte zu einem gesamtwirtschaftlichen Risiko werden, das Unternehmen unterschätzen.

Die zunehmende Automatisierung durch Künstliche Intelligenz (KI) stellt Unternehmen vor neue Herausforderungen. Zwei Ökonomen, Brett Hemenway Falk von der Wharton School und Gerry Tsoukalas von der Boston University, haben in ihrer Studie „The AI Layoff Trap“ aufgezeigt, wie das Ersetzen von Arbeitskräften durch KI langfristig die Nachfrage und damit die wirtschaftliche Grundlage der Unternehmen gefährden könnte. Ihre Analyse zeigt, dass Unternehmen in einen Automatisierungswettlauf geraten, der am Ende die eigene Geschäftsgrundlage zerstört.
Der Mechanismus hinter dieser These ist einfach: Unternehmen ersetzen Mitarbeiter durch KI, um Kosten zu sparen. Die entlassenen Beschäftigten verlieren dadurch Einkommen, was unmittelbar ihren Konsum einschränkt. Sinkt die Kaufkraft, geht die Nachfrage zurück. Geht die Nachfrage zurück, gehen auch die Umsätze der Unternehmen insgesamt zurück. Was zunächst wie ein Einzelproblem wirkt, wird schließlich gesamtwirtschaftlich zum Risiko. Denn Arbeitnehmer sind zugleich die wichtigste Kundengruppe.
Besonders brisant ist, dass Unternehmen dabei zunächst völlig logisch handeln. Jede einzelne Firma spart durch Automatisierung zunächst Kosten und steigert damit ihre Effizienz. Der wirtschaftliche Schaden, der durch sinkende Nachfrage entsteht, verteilt sich jedoch auf alle Unternehmen im Markt. Und genau darin liegt das Problem: Weil jede Firma nur einen Teil dieses gesamtwirtschaftlichen Effekts spürt, unterschätzt sie systematisch die tatsächlichen Kosten ihrer Entscheidungen.
Die Analyse der beiden Ökonomen widerspricht zudem einer verbreiteten Annahme: Mehr Wettbewerb löst das Problem nicht, er verschärft es sogar. Je mehr Unternehmen in einem Markt aktiv sind, desto kleiner ist der Anteil jedes einzelnen am gesamtwirtschaftlichen Schaden durch sinkende Nachfrage. Genau dadurch nimmt jedoch der Anreiz zu, weiter zu automatisieren. Denn: Die negativen Folgen verteilen sich breit, während die Kostenvorteile individuell anfallen. Das führt dazu, dass Unternehmen insgesamt immer aggressiver auf Automatisierung setzen.
Die Forscher prüfen im Rahmen ihrer Studie auch zentrale wirtschaftspolitische Vorschläge – mit ernüchterndem Ergebnis. Warum viele Ansätze scheitern: Grundeinkommen stabilisiert Einkommen, verändert aber nicht die Anreize der Firmen. Weiterbildung hilft Betroffenen, verhindert aber den Mechanismus nicht vollständig. Gewinnsteuern wirken auf Gewinne, nicht auf Automatisierungsentscheidungen. Mitarbeiterbeteiligung mildert Effekte, reicht aber nicht aus. Absprachen zwischen Firmen sind im Wettbewerb nicht stabil.
Als wirksam identifizieren die Ökonomen nur ein Instrument: eine gezielte Steuer auf Automatisierung. Die Logik dahinter: Jede ersetzte Arbeitskraft wird mit Kosten belegt, die dem volkswirtschaftlichen Schaden entsprechen. Unternehmen berücksichtigen dadurch erstmals den Nachfrageverlust. Firmen sollen also für den Schaden zahlen, den sie indirekt verursachen. Die Einnahmen könnten gleichzeitig genutzt werden, um Umschulungen zu finanzieren, Einkommen zu stabilisieren und neue Jobs zu fördern.
💳 Amazon-Kreditkarte mit 2.000 Euro Limit bestellen!
🔥 Heutige Hot Deals bei Amazon: Bis zu 80% Rabatte!
🎉 Amazon Haul-Store für absolute Schnäppchenjäger!
- ★ 23-stufiges KI-Go-Training – Für Spieler mit Grundkenntnissen der Regeln – Entwickelt als intelligenter Trainingspartner passt sich die KI Spielern von 18K bis 9D an. Ideal für alle, die die Grundregeln bereits beherrschen und ihr Spiel verbessern möchten.
- IHR EMOTIONALER AI-BEGLEITER: Eiliko ist mehr als nur ein Anhänger, es ist ein charismatischer KI-Freund. Mit einem dynamischen LED-Bildschirm, der eine Vielzahl von animierten Gesichtern und Ausdrucksformen anzeigt, reagiert er auf Ihre Interaktionen mit einzigartiger Persönlichkeit und Charme.
- NIEDLICHER BEGLEITER: Eilik ist der ideale Begleiter für Kinder und Erwachsene, die Haustiere, Spiele und intelligente Roboter lieben. Mit vielen Emotionen, Bewegungen und interaktiven Funktionen.
- 【XL-Größe für gedeihende Pflanzen】Geben Sie Ihren Pflanzen den Raum, den sie verdienen! Unser verbessertes, großes 13,7 cm großes Design bietet Platz für Pflanzen mit einem Durchmesser von bis zu 8,9 cm und damit deutlich mehr Platz für Wurzelwachstum und Pflanzengesundheit im Vergleich zu kleineren, veralteten Modellen. Die Produktabmessungen betragen 13,6 x 13,6 x 13,2 cm und das Gerät wiegt nur 355 g.
- V28 Update - JETZT MIT NEUEN FUNKTIONEN! Als Reaktion auf das Ladeproblem von Loona haben wir das automatische Aufladen 2.0 verbessert. Diese Optimierung hilft Loona, die Ladewege in verschiedenen Szenarien zu erkennen und anzupassen, um die Erfolgsquote beim automatischen Aufladen zu erhöhen. Mobile Hotspots können sich mit Loona verbinden und überwinden WLAN-Einschränkungen, sodass Sie jederzeit und überall mit Loona interagieren können.
- Die besten Bücher rund um KI & Robotik!

- Die besten KI-News kostenlos per eMail erhalten!
- Zur Startseite von IT BOLTWISE® für aktuelle KI-News!
- IT BOLTWISE® kostenlos auf Patreon unterstützen!
- Aktuelle KI-Jobs auf StepStone finden und bewerben!
- Künstliche Intelligenz: Dem Menschen überlegen – wie KI uns rettet und bedroht | Der Neurowissenschaftler, Psychiater und SPIEGEL-Bestsellerautor von »Digitale Demenz«
Du hast einen wertvollen Beitrag oder Kommentar zum Artikel "Automatisierung durch KI: Ein Risiko für die Wirtschaft?" für unsere Leser?


#Sophos
Es werden alle Kommentare moderiert!
Für eine offene Diskussion behalten wir uns vor, jeden Kommentar zu löschen, der nicht direkt auf das Thema abzielt oder nur den Zweck hat, Leser oder Autoren herabzuwürdigen.
Wir möchten, dass respektvoll miteinander kommuniziert wird, so als ob die Diskussion mit real anwesenden Personen geführt wird. Dies machen wir für den Großteil unserer Leser, der sachlich und konstruktiv über ein Thema sprechen möchte.
Du willst nichts verpassen?
Du möchtest über ähnliche News und Beiträge wie "Automatisierung durch KI: Ein Risiko für die Wirtschaft?" informiert werden? Neben der E-Mail-Benachrichtigung habt ihr auch die Möglichkeit, den Feed dieses Beitrags zu abonnieren. Wer natürlich alles lesen möchte, der sollte den RSS-Hauptfeed oder IT BOLTWISE® bei Google News wie auch bei Bing News abonnieren.
Nutze die Google-Suchmaschine für eine weitere Themenrecherche: »Automatisierung durch KI: Ein Risiko für die Wirtschaft?« bei Google Deutschland suchen, bei Bing oder Google News!