PARIS / LONDON (IT BOLTWISE) – Die französischen Behörden intensivieren ihre Ermittlungen gegen Elon Musk und seine Plattform X. Der Vorwurf: Algorithmen sollen verändert worden sein, um rechtsextreme Inhalte zu fördern. Zudem stehen Vorwürfe der Holocaustleugnung und der Erstellung von Deepfakes im Raum. Trotz Musks Abwesenheit bei einer Anhörung schreiten die Ermittlungen voran.

Die französischen Ermittlungen gegen Elon Musk und seine Plattform X nehmen an Intensität zu. Nachdem Musk einer Vorladung in Paris ferngeblieben ist, hat die Staatsanwaltschaft formelle Ermittlungen eingeleitet. Diese richten sich nicht nur gegen Musk, sondern auch gegen die ehemalige X-Chefin Linda Yaccarino. Der Vorwurf: Die Algorithmen der Plattform sollen so verändert worden sein, dass rechtsextreme Inhalte mehr Aufmerksamkeit erhalten.
Zusätzlich stehen Vorwürfe der Holocaustleugnung im Raum. Besonders brisant ist der Einsatz von KI-Chatbots, die sexualisierte Deepfakes von Frauen und Kindern erstellt haben sollen. Diese Vorfälle haben international für Empörung gesorgt. Deepfakes sind mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz erstellte Medieninhalte, die täuschend echt wirken, aber nicht der Realität entsprechen.
Die Plattform X hat die Vorwürfe als unbegründet zurückgewiesen und betont, dass die Durchsuchungen die Redefreiheit gefährden. Musk selbst hat die französischen Ermittler in einer Reaktion auf X beleidigt. Er ist bekannt für seine rechten politischen Ansichten und kritisiert regelmäßig die Einschränkungen der Redefreiheit in Europa.
Die Pariser Staatsanwaltschaft hat klargestellt, dass die Ermittlungen darauf abzielen, den Betrieb der Plattform X im Einklang mit den französischen Gesetzen zu gewährleisten. Die Vorladung von Musk und Yaccarino sollte ihnen die Möglichkeit geben, ihren Standpunkt darzulegen und geplante Maßnahmen zur Einhaltung der Vorschriften zu präsentieren. Trotz ihrer Abwesenheit werden die Ermittlungen fortgesetzt.
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