LONDON (IT BOLTWISE) – Mit Forel steht eine kostenlose, Open-Source-Alternative zu Hazel für macOS bereit. Die App automatisiert Ordner-Workflows über Regeln, läuft lokal und kommt ohne Cloud, Telemetrie oder Kontopflicht aus. Entwickler nutzen einen Regel-Editor, der Echtzeit-Überwachung per FSEvents mit Aktionen wie Verschieben, Kopieren, Umbenennen und Löschen kombiniert. Damit zielt Forel auf Unternehmen und Power User, die Prozessautomatisierung brauchen, ohne zusätzliche Datenschutzrisiken einzugehen.

Auf dem Mac ist das Chaos im Dokumenten- und Medienordner meist nicht fehlende Produktivität, sondern fehlende Automatisierung: Dateien landen irgendwo, statt in den nächsten passenden Ordner zu wandern. Hazel hat diese Lücke über Jahre geschlossen, allerdings mit einem Preismodell, das je nach Umfang schnell zur Budgetfrage wird. Genau hier setzt Forel an: Das neue Open-Source-Projekt ist für macOS 14 oder neuer ausgelegt, wurde in Swift 6 geschrieben und wird komplett unter der GPLv3 bereitgestellt. Statt Cloud-Logik setzt Forel auf lokale Regeln, die im Hintergrund laufen und damit die typische „JPGs kommen in Ordner XY, dann gehen sie weiter in Ordner Z“-Automatisierung direkt abbilden.
Technisch ist der Kern von Forel bewusst pragmatisch: Anwender definieren Regeln für bestimmte Ordner und ermöglichen so eine zielgerichtete Dateibehandlung, ohne dass sie laufend manuell eingreifen müssen. Die Software läuft als native Menüleisten-App und verarbeitet alles lokal auf dem Rechner. Auffällig ist außerdem, dass Forel keine Cloud-Anbindung benötigt, keine Telemetrie versendet und kein Konto erzwingt. Sobald Regeln aktiv sind, überwacht das Tool Ordnerereignisse in Echtzeit über die macOS-eigenen FSEvents. Für die Filterlogik bietet Forel mehrere typische Kriterien: Dateinamen, Endungen, Dateitypen, Größe oder Datum – und damit genau die Dimensionen, die in echten Workflows am häufigsten variieren.
Im Vergleich zu Hazel geht Forel nicht nur den Weg „Regeln definieren“, sondern erweitert die Detailtiefe dort, wo Power User im Alltag landen. Neben Filtern nach Namen und Metadaten werden Finder-Tags und Farbetiketten unterstützt, was in professionellen Dateisystem-Workflows häufig schon als semantische Ebene genutzt wird. Als Aktionen stehen grundlegende, aber in der Praxis zentrale Schritte bereit: Verschieben, Kopieren, Umbenennen oder Löschen. Für Szenarien mit stärkerer Logik lässt Forel auch eigene Skripte zu, sodass nicht jeder Spezialfall in einer festen Aktionstabelle endet. Diese Kombination ist besonders für Teams relevant, die wiederkehrende Abläufe standardisieren wollen, ohne gleich ein komplexes ETL-Setup zu betreiben.
Der Einstieg ist dabei nicht kompliziert, aber bewusst „macOS-nativ“ gehalten. Forel nutzt einen Regel-Editor, in dem sich einzelne Regeln gezielt an- und ausschalten lassen – direkt über das Menüsymbol. Einstellungen und auch der Verlauf werden in einer lokalen SQLite-Datenbank gespeichert; das reduziert nicht nur Abhängigkeiten, sondern hilft auch beim Troubleshooting, weil man den Effekt der Regeln nachverfolgen kann. Verfügbarkeit und Reifegrad zeigen sich in der Installationsroute: Wer sofort testen will, lädt die App manuell oder installiert sie via Homebrew mit dem Befehl brew install –cask lab421/tap/forel. Damit reiht sich Forel in die Kategorie der „schnell deploybaren“ Desktop-Tools ein, die in der Unternehmenspraxis oft schneller freigegeben werden als exotische Binaries.
Marktseitig ist die Botschaft klar: Forel versucht nicht, Hazel vollständig zu ersetzen, sondern bietet die zentrale Funktionalität als kostengünstige bzw. kostenlose Alternative an. Hazel ist als Name im macOS-Ökosystem etabliert und steht deshalb wie ein Benchmark im Raum: Wenn Anwender für Ordnerautomatisierung zahlen, erwarten sie Zuverlässigkeit, feingranulare Bedingungen und eine stabile Laufzeit. Dass Forel ohne Cloud-Komponente auskommt, spielt hier eine zunehmend größere Rolle. Branchenbeobachter berichten, dass viele IT-Abteilungen bei Desktop-Automatisierung besonders auf Datenabflüsse und Kontopflichten achten. Vor diesem Hintergrund wirkt Forel wie ein Angebot für sicherheitsbewusste Teams, die Dateimanipulation zwar zulassen, aber Telemetrie und zentralisierte Verarbeitung ablehnen.
Ein weiterer Vergleichspunkt ist die „Historie“ der macOS-Automatisierung: Früher waren Automator und Apple Shortcuts die Standardwege, um Aktionen mit Triggern zu verknüpfen. Diese Ansätze sind mächtig, geraten aber bei komplexen Dateiregeln schnell an Grenzen – etwa wenn Echtzeit-Überwachung und fein abgestimmte Filterkaskaden gefragt sind. Hazel machte genau dort Fortschritte, indem es Dateisystem-Events in nachvollziehbare Regeln übersetzte. Forel greift diese Erfolgslogik auf und modernisiert sie gleichzeitig mit aktueller Toolchain: Swift 6 als moderne Sprache für macOS-Apps und die Nutzung von FSEvents als unmittelbarer Ereignisquelle. Die Marktchance liegt deshalb weniger im exotischen Feature, sondern in der Kombination aus schneller Bedienbarkeit, lokaler Ausführung und guter Passform für Unternehmens-Workflows.
Auch aus Regulierungssicht ist der Ansatz konsistent: Da Forel Dateien lokal verarbeitet, entstehen weniger Angriffsflächen für ungewollten Datentransfer. Das betrifft nicht nur klassische Datenschutzfragen, sondern auch Sicherheits- und Compliance-Aspekte in Unternehmen: Keine Telemetrie bedeutet weniger personenbezogene oder metadatenbasierte Nebeninformationen, die nach außen dringen könnten. Gleichzeitig bleibt die technische Verantwortung beim Betreiber, was in der Praxis oft einfacher auditierbar ist als bei Lösungen, die serverseitig loggen oder auswerten. Für IT-Security-Teams ist zudem relevant, dass die App „ohne Kontozwang“ funktioniert und damit Abhängigkeiten von Identitätsdiensten reduziert. Das senkt zumindest organisatorisch die Einstiegshürde, auch wenn interne Freigabeprozesse weiterhin nötig sind.
Für die Zukunft ist spannend, wie Forel die nächste Ausbaustufe adressiert. Da Forel eigene Skripte einbinden kann, liegt die Erweiterbarkeit auf der Hand: Sobald Nutzer mehrstufige Dateiströme abbilden wollen, wird sich zeigen, ob das Ökosystem eher über Skript-Templates wächst oder über zusätzliche regelbasierte Operatoren. Eine plausible Entwicklung ist auch ein stärkerer Fokus auf Migrations- und Kompatibilitätspfade: Anwender werden Forel nicht nur testen, sondern langfristig einsetzen wollen, etwa um Workflows aus bestehenden Hazel-Regeln zu übernehmen. Für Entwickler und Enterprise-Anwender ergeben sich daraus konkrete Chancen: Desktop-automatisierte Prozesse lassen sich als wiederholbare Logik in Repositories bringen, wodurch Versionierung, Review und Betriebshandhabung leichter werden. Kurz: Forel könnte eine Alternative werden, die nicht erst im PoC überzeugt, sondern im Dauerbetrieb.
💳 Amazon-Kreditkarte mit 2.000 Euro Limit bestellen!
🔥 Heutige Hot Deals bei Amazon: Bis zu 80% Rabatte!
🎉 Amazon Haul-Store für absolute Schnäppchenjäger!
- ★ 23-stufiges KI-Go-Training – Für Spieler mit Grundkenntnissen der Regeln – Entwickelt als intelligenter Trainingspartner passt sich die KI Spielern von 18K bis 9D an. Ideal für alle, die die Grundregeln bereits beherrschen und ihr Spiel verbessern möchten.
- IHR EMOTIONALER AI-BEGLEITER: Eiliko ist mehr als nur ein Anhänger, es ist ein charismatischer KI-Freund. Mit einem dynamischen LED-Bildschirm, der eine Vielzahl von animierten Gesichtern und Ausdrucksformen anzeigt, reagiert er auf Ihre Interaktionen mit einzigartiger Persönlichkeit und Charme.
- NIEDLICHER BEGLEITER: Eilik ist der ideale Begleiter für Kinder und Erwachsene, die Haustiere, Spiele und intelligente Roboter lieben. Mit vielen Emotionen, Bewegungen und interaktiven Funktionen.
- 【XL-Größe für gedeihende Pflanzen】Geben Sie Ihren Pflanzen den Raum, den sie verdienen! Unser verbessertes, großes 13,7 cm großes Design bietet Platz für Pflanzen mit einem Durchmesser von bis zu 8,9 cm und damit deutlich mehr Platz für Wurzelwachstum und Pflanzengesundheit im Vergleich zu kleineren, veralteten Modellen. Die Produktabmessungen betragen 13,6 x 13,6 x 13,2 cm und das Gerät wiegt nur 355 g.
- V28 Update - JETZT MIT NEUEN FUNKTIONEN! Als Reaktion auf das Ladeproblem von Loona haben wir das automatische Aufladen 2.0 verbessert. Diese Optimierung hilft Loona, die Ladewege in verschiedenen Szenarien zu erkennen und anzupassen, um die Erfolgsquote beim automatischen Aufladen zu erhöhen. Mobile Hotspots können sich mit Loona verbinden und überwinden WLAN-Einschränkungen, sodass Sie jederzeit und überall mit Loona interagieren können.
- Die besten Bücher rund um KI & Robotik!

- Die besten KI-News kostenlos per eMail erhalten!
- Zur Startseite von IT BOLTWISE® für aktuelle KI-News!
- IT BOLTWISE® kostenlos auf Patreon unterstützen!
- Aktuelle KI-Jobs auf StepStone finden und bewerben!
- Künstliche Intelligenz: Dem Menschen überlegen – wie KI uns rettet und bedroht | Der Neurowissenschaftler, Psychiater und SPIEGEL-Bestsellerautor von »Digitale Demenz«
Du hast einen wertvollen Beitrag oder Kommentar zum Artikel "Forel für macOS: Kostenlose Hazel-Alternative mit Swift 6 und GPLv3" für unsere Leser?


#Sophos
Es werden alle Kommentare moderiert!
Für eine offene Diskussion behalten wir uns vor, jeden Kommentar zu löschen, der nicht direkt auf das Thema abzielt oder nur den Zweck hat, Leser oder Autoren herabzuwürdigen.
Wir möchten, dass respektvoll miteinander kommuniziert wird, so als ob die Diskussion mit real anwesenden Personen geführt wird. Dies machen wir für den Großteil unserer Leser, der sachlich und konstruktiv über ein Thema sprechen möchte.
Du willst nichts verpassen?
Du möchtest über ähnliche News und Beiträge wie "Forel für macOS: Kostenlose Hazel-Alternative mit Swift 6 und GPLv3" informiert werden? Neben der E-Mail-Benachrichtigung habt ihr auch die Möglichkeit, den Feed dieses Beitrags zu abonnieren. Wer natürlich alles lesen möchte, der sollte den RSS-Hauptfeed oder IT BOLTWISE® bei Google News wie auch bei Bing News abonnieren.
Nutze die Google-Suchmaschine für eine weitere Themenrecherche: »Forel für macOS: Kostenlose Hazel-Alternative mit Swift 6 und GPLv3« bei Google Deutschland suchen, bei Bing oder Google News!