LONDON (IT BOLTWISE) – Die Closed Beta für Call of Duty: Modern Warfare 4 beginnt am Freitag, 21. August, um 11:00 Uhr PT nach dem virtuellen Call of Duty: NEXT Event. Der Early-Access-Zeitraum endet am Dienstag, 25. August, um 10:00 Uhr PT. Parallel läuft eine zweite, offene Beta ab Freitag, 28. August, die bis Dienstag, 1. September, um 10:00 Uhr PT geht. Für den Zugang nennt der Bericht vor allem Pre-Order-Codes sowie Twitch Drops und Stream-Gewinnaktionen als Wege.

Der nächste Termin für FPS-Fans steht fest: Die Closed Beta von Call of Duty: Modern Warfare 4 startet am Freitag, 21. August, und schaltet damit direkt in den Early-Access-Teil der diesjährigen Beta-Phase. Laut Zeitplan beginnt der Livestream zum virtuellen Call of Duty: NEXT bereits um 9:00 Uhr PT. Unmittelbar danach startet die Early-Access-Session um 11:00 Uhr PT bzw. 2:00 Uhr ET, sodass Content Creator und Presse-Aktivitäten nicht nur vor, sondern auch während des Einstiegs in die Spielstände eine Rolle spielen. Über Zeitzonen hinweg fällt der Start in Europa etwa auf 7:00 Uhr in London sowie 8:00 Uhr in Berlin, Paris und Madrid, während Tokyo/Japan- und Korea-Zeitzonen entsprechend auf 3:00 Uhr am Samstag umschwenken.
Auch das Ende der Closed Beta ist klar umrissen: Die Testphase läuft bis Dienstag, 25. August, um 10:00 Uhr PT bzw. 1:00 Uhr ET. Die anschließende offene Beta folgt eine Woche später und richtet sich zeitlich auf Freitag, 28. August, 10:00 Uhr PT bzw. 1:00 Uhr ET. Sie endet am Dienstag, 1. September, um 10:00 Uhr PT, womit die Open-Beta-Woche vor allem für Spieler relevant ist, die keine Pre-Order besitzen oder auf kurzfristige Zugänge setzen. Das ist zugleich strategisch für den Hersteller: Eine frühe, geschlossene Runde kann Stabilität und Serverlast unter begrenztem Teilnehmerkreis prüfen, die offene Beta dagegen dient als breit angelegtes Belastungstestszenario.
Für den Zugang in der Closed Beta nennt der Bericht in erster Linie Pre-Order-Codes als schnellsten Weg: Wer das Spiel vorbestellt, bekommt demnach einen Code im Voraus zugestellt. Alternativ können Spieler den Zugang über Streaming-Events erhalten, weil im Umfeld des Call of Duty: NEXT Codes verteilt werden. Zusätzlich wird erwähnt, dass auch über weitere Streaming-Aktionen Early-Access-Codes ausgegeben werden, was in der Praxis oft die einfachste „Extra-Chance“ neben der Kaufoption ist, insbesondere wenn Nutzer mehrere Plattformen nutzen und sich für verschiedene Zeitfenster bereithalten. Genau hier wird die Beta auch als Social-Event inszeniert: Wer die Closed Beta spielen will, muss weniger nur „registrieren“, sondern vor allem den richtigen Slot treffen.
Technisch interessant wird es bei der PC-Nutzung: Der Bericht führt aus, dass es künftig Shader Preloading geben soll, sodass Shader bereits vor dem eigentlichen Spielstart kompiliert werden. Das adressiert in der Praxis einen typischen Beta-Schmerzpunkt – lange Ladezeiten oder „Hänger“ beim ersten Einsatz bestimmter Grafikroutinen – und kann den Einstieg vor allem für Systeme mit nicht ganz so aggressiv getunten Treiberzuständen glätten. Außerdem wird ein Zielbild genannt, bei dem weniger Updates einen Neustart verlangen. An den Systemanforderungen bleibt die Veröffentlichung konkret: Minimum nennt unter anderem Windows 10 64 Bit (neueste Updates), einen AMD Ryzen 5 1600 oder Intel Core i5-8400, 12 GB RAM, sowie je nach GPU-Klasse Radeon RX 470 oder GeForce GTX 970/1060 oder Intel Arc A580 (mit 3 GB Videomemory). Daneben ist entscheidend, dass für alle PC-Spezifikationen Internetverbindung erwartet wird und für die Nutzung TPM 2.0 und Secure Boot erforderlich sind; laut Bericht können Spieler mit einem Secure Attestation Wizard vorab prüfen, ob der Rechner die Security-Anforderungen erfüllt.
Inhaltlich setzt die Closed Beta den Schwerpunkt auf Multiplayer und hält die Kampagne nur selektiv bereit: Während der zweiten, offenen Beta soll unter anderem die Warzone-Variante mit der neuen Karte Zodiac Resurgence auftauchen, in der ersten Woche der Early-Access-Phase bleibt es primär beim Multiplayer mit einer Mischung aus klassischen Spielmodi und Varianten. Genannt werden unter anderem Team Deathmatch, Domination, Hardpoint, Kill Confirmed, Search & Destroy, 10v10 sowie 3v3 Gunfight. Dazu kommen verschiedene Maps für Weekend 1 wie Rooftops, Silkworm, Transit 213, Cachette, Lotus sowie Kill Block, wobei Lotus im zweiten Wochenende durch Lithium ersetzt wird. Besonders auffällig ist die Erwähnung eines Wechsels bei einem Karteninhalt: Kill Block verändert sich bei jedem Durchlauf, was beim Balancing zwar zusätzliche Varianz erzeugen kann, aber auch die Testtiefe erhöht, weil mehr Situationen durchgespielt werden.
Ergänzt wird das Portfolio um Ground-War-Content. So soll Combat Outpost als großflächiger Modus in Weekend 2 starten und dabei Karten wie Imjin Farmland und Wolves Stadium nutzen; auch Hijack sowie Combat Outpost würden dem Bericht zufolge dann im „normalen“ Multiplayer-Korridor erscheinen. Bei der Kampagne wird ebenfalls konkret: Die Mission Entrenched soll während der Beta verfügbar sein und wird als Besonderheit gegenüber bisherigen Beta-Strukturen beschrieben. Das passt zu einem Beta-Konzept, das nicht nur Wettkampf-Feedback sammelt, sondern auch das Story-Erlebnis früher in den Testfluss zieht, etwa um UI, Mission-Flow und Performance in kampagnennahen Szenen gemeinsam abzuklopfen.
Belohnungen funktionieren in zwei Stufen bis hin zu Level-Zielen, die sich über beide Beta-Wochen ziehen: In Weekend 1 ist der maximale Fortschritt auf Level 20 begrenzt, und es lassen sich die ersten fünf Rewards freischalten, darunter ein Operator Skin für Reece in Form von Dread Tiger. Weekend 2 öffnet weitere Stufen bis Level 30; dann sind laut Bericht alle acht Rewards inklusive des Beta Forged Weapon Blueprints für das ISO Nightshade SMG freischaltbar. Nach dem Ende der Modern Warfare 4 Beta sollen diese Inhalte nicht mehr erspielbar sein, aber die bereits freigeschalteten Beta Rewards sollen in das Vollspiel übernommen werden, das am 23. Oktober erscheint. Für Spieler heißt das: Wer die kosmetischen und progressionsnahen Belohnungen mitnehmen will, muss nicht nur den richtigen Zugang zur Closed Beta erwischen, sondern auch die Zeitfenster der beiden Wochen sauber planen – gerade dann, wenn man mit mehreren Regionen spielt oder beruflich bedingt nur einzelne Zeitblöcke erreicht.
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