LONDON (IT BOLTWISE) – Eine Anfrage im Bundestag legt ein dauerhaftes Lohngefälle zwischen deutschen und ausländischen Vollzeitbeschäftigten offen. Ende 2025 lag der Median-Bruttolohn deutscher Arbeitnehmer bei 4.396 Euro, ausländische Beschäftigte kamen auf 3.358 Euro. Der Abstand beträgt damit 23,6 Prozent und bleibt laut den Angaben seit 2020 nahezu unverändert. Gleichzeitig zeigt sich, dass ausländische Beschäftigte deutlich häufiger im Niedriglohnsektor arbeiten.

23,6-prozentiges Lohngefälle: AfD fragt nach dem Einwanderungsdilemma
23,6-prozentiges Lohngefälle: AfD fragt nach dem Einwanderungsdilemma (Foto: IT BOLTWISE)
🧠 KI & Robotik auf Google News abonnieren

Die Debatte um Einwanderung bekommt in Deutschland gerade eine neue, harte Zahlenbasis: Laut den Angaben aus einer Antwort des Bundesarbeitsministeriums auf eine AfD-Anfrage im Bundestag liegt die Lohnlücke zwischen deutschen und ausländischen Vollzeitbeschäftigten seit Jahren stabil bei rund 23 Prozent. Konkret wird es für das Jahr 2025 messbar: Der Median-Bruttolohn deutscher Vollzeitbeschäftigter lag Ende 2025 bei 4.396 Euro. Ausländische Kollegen kamen auf 3.358 Euro – das entspricht einem Abstand von 23,6 Prozent. Damit steht nicht nur ein einzelner Jahresausschlag im Raum, sondern ein Muster, das sich über mehrere Wahlperioden hinweg hält.

Entscheidend ist dabei weniger die politische Schlagzeile als die Zeitachse. Denn die Daten zeigen laut Input, dass sich der Abstand seit 2020 kaum verändert hat: Zwischen 23,1 und 25,5 Prozent bewegte sich die Lohnlücke in den vergangenen Jahren. Für die Argumentation heißt das: Die Erklärung, der Abstand sei vor allem eine Übergangsphase oder werde sich durch Integration von allein “wegarbeiten”, wird durch die Stabilität der Kennzahl deutlich schwieriger. In der Praxis bedeutet Stabilität in solchen Verteilungsfragen häufig, dass strukturelle Faktoren – etwa Branchenzugang, Positionstypen oder tarifliche Rahmenbedingungen – die Unterschiede fortschreiben statt nur temporäre Effekte zu erzeugen.

Auch die Verteilung innerhalb des Arbeitsmarkts liefert einen Schlüssel zum Verständnis. Laut den Angaben arbeitete 2025 fast ein Drittel der ausländischen Vollzeitbeschäftigten im Niedriglohnsektor, nämlich 30,6 Prozent. Bei deutschen Beschäftigten lag dieser Anteil bei 12,3 Prozent. Das ist eine Differenz von mehr als einem Fünftel der jeweiligen Gruppe, und sie lässt sich nicht mit dem Hinweis auf “Einzelfälle” abtun. Wenn ein großer Teil der einen Bevölkerungsgruppe im unteren Entgeltbereich landet, verschiebt das zwangsläufig den Median und damit die Gesamtkennzahl der Lohnlücke – selbst dann, wenn innerhalb einzelner Tätigkeitsfelder die Unterschiede zeitweise geringer ausfallen sollten.

Die Bundesregierung und die Bundesagentur für Arbeit verweisen in solchen Kontexten typischerweise auf Faktoren wie Bildung, Qualifikation und Berufserfahrung. Diese Punkte spielen ohne Zweifel eine Rolle: Das deutsche Entgeltsystem ist stark an formale Abschlüsse, Qualifikationsprofile und (je nach Branche) an Berufserfahrung gekoppelt. Doch die Input-Zusammenfassung argumentiert, dass diese Faktoren allein nicht erklären, warum die Lohnlücke über Jahre nahezu konstant bleibt. Genau an dieser Stelle setzt die im Text erwähnte Einordnung durch eine Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung an: Eingewanderte seien seltener in hochbezahlten Branchen oder Positionen beschäftigt. Das wird im Input als Feststellung beschrieben, nicht als Entschuldigung.

Besonders konkret wird die Argumentationslogik, sobald die Qualifikationsebene mit dem Entgelt gekoppelt wird. Ohne Berufsabschluss lag das Median-Entgelt 2025 bei 3.133 Euro. Mit anerkanntem Berufsabschluss stieg es auf 4.069 Euro; Akademiker erreichten 6.146 Euro. Diese Abstufung zeigt nicht nur, dass Qualifikation im Lohnsystem wirkt, sondern auch, welche Hebel in der Debatte tatsächlich “ziehen”: Wenn ein größerer Anteil einer Gruppe in den unteren Qualifikationskorridor fällt oder dort verbleibt, entstehen strukturelle Lohnunterschiede, die sich über die Zeit nur dann stark verringern, wenn der Zugang zu höherwertigen Abschlüssen, zu passender Beschäftigung oder zu Branchen mit höheren Tarifniveaus spürbar schneller gelingt als bisher.

AfD-Seite und Gegenüberstellung prallen im Input genau dort aufeinander, wo politische Deutung beginnt. Der Text ordnet ein, dass Sozialpolitiker René Springer die Zahlen nicht “verstecken” wollten und die Bundesregierung wegen ihrer Einwanderungspolitik in Zusammenhang mit den Lohnunterschieden bringt. Gleichzeitig bleibt die Diskussion, so wie sie im Input sichtbar wird, eng an einem Punkt: Die Kennziffern sind nicht “wegzuerklären”, wenn sie über Jahre stabil sind und wenn parallel eine unterschiedliche Verteilung im Niedriglohnsektor sowie deutliche Entgeltabstufungen nach Berufsabschluss existieren. Für Unternehmen, Tarifparteien und Integrationsakteure folgt daraus vor allem eine Frage nach Mechanismen: Wo genau entstehen die Übergänge zwischen Ankunft und passender Position – und welche Teile des Systems sorgen dafür, dass diese Übergänge langsamer verlaufen als nötig?

Damit die Debatte produktiv bleibt, lohnt sich der Blick auf die betriebliche Umsetzung solcher Mechanismen: Prozesse der Anerkennung von Qualifikationen, Matching von Kompetenzen auf Stellenprofile, Recruiting-Kanäle sowie die Frage, ob Einsteiger dauerhaft in Einstiegsentgelte gedrückt werden statt nach Bewährung in Tarif- und Stufenlogiken aufzusteigen. Solche Themen werden in öffentlichen Debatten oft abstrakt behandelt; die im Input genannten Zahlen zwingen jedoch zur Substanz. Genau deshalb könnte die Anfrage im Bundestag Wirkung entfalten: Sie liefert eine messbare Ausgangsbasis, an der sich später überprüfen lässt, ob Maßnahmen zur Qualifikationsnutzung, Weiterbildung oder zum Zugang zu besseren Positionen tatsächlich sichtbare Effekte auf die Medianlücke und die Niedriglohnanteile erzeugen – oder ob die strukturelle Stabilität eher auf längere Pfade als auf schnelle Korrekturen hindeutet.


💳 Amazon-Kreditkarte mit 2.000 Euro Limit bestellen!
🔥 Heutige Hot Deals bei Amazon: Bis zu 80% Rabatte!
🎉 Amazon Haul-Store für absolute Schnäppchenjäger!


Sense Robot Go KI-Go-Brett mit Roboterarm – Automatische Steinplatzierung, interaktives Lernen, Spielwiederholung – Intelligenter Weiqi-Trainer für Kinder & Erwachsene
152 Bewertungen
Sense Robot Go KI-Go-Brett mit Roboterarm – Automatische Steinplatzierung, interaktives Lernen, Spielwiederholung – Intelligenter Weiqi-Trainer für Kinder & Erwachsene
  • ★ 23-stufiges KI-Go-Training – Für Spieler mit Grundkenntnissen der Regeln – Entwickelt als intelligenter Trainingspartner passt sich die KI Spielern von 18K bis 9D an. Ideal für alle, die die Grundregeln bereits beherrschen und ihr Spiel verbessern möchten.
ENERGIZE LAB Eiliko Coral Pink - Ihr winziger KI-Charm-Roboter, der zu jedem täglichen Outfit passt, lustiges elektronisches Anhängerspielzeug, für Paare und beste Freunde
334 Bewertungen
ENERGIZE LAB Eiliko Coral Pink - Ihr winziger KI-Charm-Roboter, der zu jedem täglichen Outfit passt, lustiges elektronisches Anhängerspielzeug, für Paare und beste Freunde
  • IHR EMOTIONALER AI-BEGLEITER: Eiliko ist mehr als nur ein Anhänger, es ist ein charismatischer KI-Freund. Mit einem dynamischen LED-Bildschirm, der eine Vielzahl von animierten Gesichtern und Ausdrucksformen anzeigt, reagiert er auf Ihre Interaktionen mit einzigartiger Persönlichkeit und Charme.
Eilik – Interaktiver Desktop Roboter mit Persönlichkeit, lebendigen Animationen & Reaktionen, Touch-Steuerung, Mini-Spiele, emotionaler Roboter Freund und besonderes Geschenk für Kinder & Erwachsene
1.501 Bewertungen
Eilik – Interaktiver Desktop Roboter mit Persönlichkeit, lebendigen Animationen & Reaktionen, Touch-Steuerung, Mini-Spiele, emotionaler Roboter Freund und besonderes Geschenk für Kinder & Erwachsene
  • 【MEHR LEBEN FÜR DEINEN SCHREIBTISCH】 Lerne Eilik kennen – deinen kleinen Roboter-Freund mit Persönlichkeit. Mit liebevollen Animationen, ausdrucksstarken Reaktionen und spielerischen Interaktionen bringt Eilik mehr Freude in deinen Alltag. Ob auf dem Schreibtisch, im Büro oder am Nachttisch – Eilik wird schnell zu einem vertrauten Begleiter für besondere Momente.
Plantbot Upgraded Large Smart Flower Pot Pet Planter Robot with Artificial Intelligence, Time Temperature Display, and Numerous Expressive Animations Based, for Indoor Decoration, Gifts (White)
53 Bewertungen
Plantbot Upgraded Large Smart Flower Pot Pet Planter Robot with Artificial Intelligence, Time Temperature Display, and Numerous Expressive Animations Based, for Indoor Decoration, Gifts (White)
  • 【XL-Größe für gedeihende Pflanzen】Geben Sie Ihren Pflanzen den Raum, den sie verdienen! Unser verbessertes, großes 13,7 cm großes Design bietet Platz für Pflanzen mit einem Durchmesser von bis zu 8,9 cm und damit deutlich mehr Platz für Wurzelwachstum und Pflanzengesundheit im Vergleich zu kleineren, veralteten Modellen. Die Produktabmessungen betragen 13,6 x 13,6 x 13,2 cm und das Gerät wiegt nur 355 g.
Loona KEYI Premium Haustier-Roboter mit Ladestation (Smarte AI ChatGPT-4o, Stimmen- & Gestensteuerung, Echtzeit-Interaktion, Heimüberwachung)
946 Bewertungen
Loona KEYI Premium Haustier-Roboter mit Ladestation (Smarte AI ChatGPT-4o, Stimmen- & Gestensteuerung, Echtzeit-Interaktion, Heimüberwachung)
  • V28 Update - JETZT MIT NEUEN FUNKTIONEN! Als Reaktion auf das Ladeproblem von Loona haben wir das automatische Aufladen 2.0 verbessert. Diese Optimierung hilft Loona, die Ladewege in verschiedenen Szenarien zu erkennen und anzupassen, um die Erfolgsquote beim automatischen Aufladen zu erhöhen. Mobile Hotspots können sich mit Loona verbinden und überwinden WLAN-Einschränkungen, sodass Sie jederzeit und überall mit Loona interagieren können.


Hat Ihnen der Artikel bzw. die News - 23,6-prozentiges Lohngefälle: AfD fragt nach dem Einwanderungsdilemma - gefallen? Dann abonnieren Sie uns doch auf Insta: AI News, Tech Trends & Robotics - Instagram - Boltwise

Unseren KI-Morning-Newsletter «Der KI News Espresso» mit den besten KI-News des letzten Tages gratis per eMail - ohne Werbung: Hier kostenlos eintragen!





Folgen Sie aktuellen Beiträge über KI & Robotik auf Twitter, Telegram, Facebook oder LinkedIn!
Hinweis: Teile dieses Textes könnten mithilfe Künstlicher Intelligenz generiert worden sein. Die auf dieser Website bereitgestellten Informationen stellen keine Finanzberatung dar und sind nicht als solche gedacht. Die Informationen sind allgemeiner Natur und dienen nur zu Informationszwecken. Wenn Sie Finanzberatung für Ihre individuelle Situation benötigen, sollten Sie den Rat von einem qualifizierten Finanzberater einholen. IT BOLTWISE® schließt jegliche Regressansprüche aus.









Ergänzungen und Infos bitte an die Redaktion per eMail an de-info[at]it-boltwise.de. Da wir bei KI-erzeugten News und Inhalten selten auftretende KI-Halluzinationen nicht ausschließen können, bitten wir Sie bei Falschangaben und Fehlinformationen uns via eMail zu kontaktieren und zu informieren. Bitte vergessen Sie nicht in der eMail die Artikel-Headline zu nennen: "23,6-prozentiges Lohngefälle: AfD fragt nach dem Einwanderungsdilemma".
Stichwörter AI Arbeitsmarkt Artificial Intelligence Berufsabschluss Bruttolohn Bundesarbeitsministerium Bundestag Einwanderung Gesellschaft Institut-fuer-arbeitsmarkt-und-berufsforschung KI Künstliche Intelligenz Lohngefälle Lohnlücke Medianlohn Niedriglohnsektor Politik Qualifikation
Alle Märkte in Echtzeit verfolgen - 30 Tage kostenlos testen!

Du hast einen wertvollen Beitrag oder Kommentar zum Artikel "23,6-prozentiges Lohngefälle: AfD fragt nach dem Einwanderungsdilemma" für unsere Leser?

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

  • Die aktuellen intelligenten Ringe, intelligenten Brillen, intelligenten Uhren oder KI-Smartphones auf Amazon entdecken! (Sponsored)


  • Es werden alle Kommentare moderiert!

    Für eine offene Diskussion behalten wir uns vor, jeden Kommentar zu löschen, der nicht direkt auf das Thema abzielt oder nur den Zweck hat, Leser oder Autoren herabzuwürdigen.

    Wir möchten, dass respektvoll miteinander kommuniziert wird, so als ob die Diskussion mit real anwesenden Personen geführt wird. Dies machen wir für den Großteil unserer Leser, der sachlich und konstruktiv über ein Thema sprechen möchte.

    Du willst nichts verpassen?

    Du möchtest über ähnliche News und Beiträge wie "23,6-prozentiges Lohngefälle: AfD fragt nach dem Einwanderungsdilemma" informiert werden? Neben der E-Mail-Benachrichtigung habt ihr auch die Möglichkeit, den Feed dieses Beitrags zu abonnieren. Wer natürlich alles lesen möchte, der sollte den RSS-Hauptfeed oder IT BOLTWISE® bei Google News wie auch bei Bing News abonnieren.
    Nutze die Google-Suchmaschine für eine weitere Themenrecherche: »23,6-prozentiges Lohngefälle: AfD fragt nach dem Einwanderungsdilemma« bei Google Deutschland suchen, bei Bing oder Google News!


    550 Leser gerade online auf IT BOLTWISE
    KI-Jobs