LONDON (IT BOLTWISE) – WhatsApp führt neue Sicherheitsfunktionen ein, darunter eine stärkere Zwei-Schritt-Verifizierung und die Möglichkeit, mehrere Passkeys im Konto zu hinterlegen. Damit können Nutzer statt eines festen sechsstelligen Pins eine längere, alphanumerische Zugangsmethode mit Sonderzeichen wählen. Zusätzlich ergänzt die App mehr Kontext zu Anrufen von unbekannten Nummern, insbesondere auf Android. Für Nutzer bedeutet das vor allem: weniger Angriffsfläche gegenüber Phishing und besser gesteuerte Zugriffe über biometrische Passkeys.

WhatsApp passt den Kontoschutz spürbar an den Stand der Praxis bei Account-Übernahmen an. Der Messenger startet laut eigener Ankündigung neue Sicherheitsfunktionen, die gleich an mehreren Stellen ansetzen: bei der Zwei-Schritt-Verifizierung, bei der Passkey-Integration und beim Umgang mit eingehenden Anrufen von Nummern, die nicht im Kontaktbuch stehen. Hintergrund ist, dass sich Phishing- und Hacking-Angriffe in den vergangenen Jahren professionalisiert haben und Angreifer inzwischen versuchen, nicht nur Einmalcodes, sondern auch Nutzer selbst gezielt zum Preisgeben sensibler Daten zu bewegen.
Bisher setzte WhatsApp bei der Zwei-Schritt-Verifizierung auf eine zusätzliche Schutzebene in Form einer sechsstelligen PIN. Das soll weiterhin als Option funktionieren, aber Nutzer bekommen nun die Wahl, stattdessen ein längeres alphanumerisches Passwort mit Sonderzeichen zu verwenden. Der technische Gedanke dahinter ist simpel: Eine kurze PIN lässt sich mit genügend Versuchen statistisch schneller erschließen, während längere, komplexere Zeichenfolgen deutlich mehr Suchraum bieten und sich damit schwerer raten lassen. Entscheidend ist, dass damit nicht nur der Code selbst „robuster“ wird, sondern auch die Hürde für Angriffe steigt, die auf erratene oder systematisch getestete Geheimnisse setzen.
Noch stärker ist jedoch die Weiterentwicklung bei den Passkeys. WhatsApp unterstützt Passkeys seit 2024 und beschreibt sie als deutlich widerstandsfähiger als klassische Passwörter, weil der Login nicht auf der Kombination aus Benutzername und Passwort basiert. Neu ist dabei vor allem: Nutzer können mehr als einen Passkey zu ihrem Konto hinzufügen. Das ist praktisch, wenn eine Person ihre Identität über mehrere Geräte abbildet, etwa indem sie sowohl iOS- als auch Android-Geräte nutzt. Der Passkey-Mechanismus zielt zudem auf Phishing-Resistenz: Da ein Angreifer typischerweise nicht einfach einen Code oder ein Passwort „mitnehmen“ kann, um sich in einem anderen Kontext anzumelden, wird der Remote-Zugriff auf das Konto zusätzlich erschwert. WhatsApp begründet die bessere Schutzwirkung damit, dass der Angreifer physischen Zugriff auf das Gerät bräuchte, auf dem der passkey-relevante Anteil gespeichert ist.
Ergänzend stellt WhatsApp auch das Nutzererlebnis in den Dienst der Sicherheit. Android-Nutzer sollen beim Empfang von Anrufen von nicht gespeicherten Nummern mehr Informationen sehen, zum Beispiel ob die Nummer aus einem anderen Land stammt und ob gemeinsame Gruppen mit dem Anrufer existieren. Diese Kontextdaten machen es leichter, eingehende Anrufe schneller einzuordnen, bevor man überhaupt reagiert oder zurückruft. Damit rückt ein klassisches Social-Engineering-Problem in den Fokus: Statt nur die technische Authentisierung zu härten, reduziert WhatsApp die Wahrscheinlichkeit, dass Nutzer auf manipulative Rückfragen oder gefälschte Identitäten hereinfallen.
Die neuen Änderungen passen in ein breiteres Muster innerhalb der Messaging-Branche. Neben WhatsApp arbeiten auch andere Anbieter daran, Account-Sicherheit für „normale“ Nutzer zugänglicher zu machen, etwa indem sichere Verfahren stärker in den Alltag integriert werden. Auch die übrigen WhatsApp-Funktionen, die laut Mitteilung in den letzten Monaten eingeführt wurden, lassen sich in diese Linie einordnen: Im späten Juni führte der Dienst Benutzernamen ein, damit Nutzer Profile teilen können, ohne zwingend die Telefonnummer sichtbar zu machen. Im späten Mai startete zudem ein Abo-Modell, das zusätzliche Funktionen freischaltet, darunter Profilanpassungen, „Super Reactions“ und Einblicke in Stories. Solche Schritte sind nicht nur Feature-Politik, sondern beeinflussen auch, wie stark Identitätsdaten im Alltag geteilt und damit potenziell missbraucht werden.
Für Unternehmen und IT-Verantwortliche ist besonders relevant, wie diese Sicherheitsbausteine zusammenwirken. Passkeys reduzieren die Abhängigkeit von anfälligen Passwort- und Einmalcode-Workflows und verlagern den Fokus auf biometrische Bestätigung und Gerätesicherheit. Gleichzeitig bleibt die Zwei-Schritt-Verifizierung als „Fallback“ oder zusätzliche Schutzschicht ein wichtiges Element, gerade in heterogenen Geräteumgebungen oder bei Nutzern, die noch nicht konsequent auf Passkeys umstellen. Unterm Strich erhöht WhatsApps Update-Strategie die Wahrscheinlichkeit, dass gestohlene Codes oder überzeugend formulierte Social-Engineering-Versuche weniger erfolgreich sind, weil der Angriffsweg entweder technische Hürden braucht oder schon im Vorfeld durch bessere Anrufkontexte abgefedert wird.
💳 Amazon-Kreditkarte mit 2.000 Euro Limit bestellen!
🔥 Heutige Hot Deals bei Amazon: Bis zu 80% Rabatte!
🎉 Amazon Haul-Store für absolute Schnäppchenjäger!
- ★ 23-stufiges KI-Go-Training – Für Spieler mit Grundkenntnissen der Regeln – Entwickelt als intelligenter Trainingspartner passt sich die KI Spielern von 18K bis 9D an. Ideal für alle, die die Grundregeln bereits beherrschen und ihr Spiel verbessern möchten.
- IHR EMOTIONALER AI-BEGLEITER: Eiliko ist mehr als nur ein Anhänger, es ist ein charismatischer KI-Freund. Mit einem dynamischen LED-Bildschirm, der eine Vielzahl von animierten Gesichtern und Ausdrucksformen anzeigt, reagiert er auf Ihre Interaktionen mit einzigartiger Persönlichkeit und Charme.
- 【MEHR LEBEN FÜR DEINEN SCHREIBTISCH】 Lerne Eilik kennen – deinen kleinen Roboter-Freund mit Persönlichkeit. Mit liebevollen Animationen, ausdrucksstarken Reaktionen und spielerischen Interaktionen bringt Eilik mehr Freude in deinen Alltag. Ob auf dem Schreibtisch, im Büro oder am Nachttisch – Eilik wird schnell zu einem vertrauten Begleiter für besondere Momente.
- 【XL-Größe für gedeihende Pflanzen】Geben Sie Ihren Pflanzen den Raum, den sie verdienen! Unser verbessertes, großes 13,7 cm großes Design bietet Platz für Pflanzen mit einem Durchmesser von bis zu 8,9 cm und damit deutlich mehr Platz für Wurzelwachstum und Pflanzengesundheit im Vergleich zu kleineren, veralteten Modellen. Die Produktabmessungen betragen 13,6 x 13,6 x 13,2 cm und das Gerät wiegt nur 355 g.
- V28 Update - JETZT MIT NEUEN FUNKTIONEN! Als Reaktion auf das Ladeproblem von Loona haben wir das automatische Aufladen 2.0 verbessert. Diese Optimierung hilft Loona, die Ladewege in verschiedenen Szenarien zu erkennen und anzupassen, um die Erfolgsquote beim automatischen Aufladen zu erhöhen. Mobile Hotspots können sich mit Loona verbinden und überwinden WLAN-Einschränkungen, sodass Sie jederzeit und überall mit Loona interagieren können.
- Die besten Bücher rund um KI & Robotik!

- Die besten KI-News kostenlos per eMail erhalten!
- Zur Startseite von IT BOLTWISE® für aktuelle KI-News!
- IT BOLTWISE® kostenlos auf Patreon unterstützen!
- Aktuelle KI-Jobs auf StepStone finden und bewerben!
- Künstliche Intelligenz: Dem Menschen überlegen – wie KI uns rettet und bedroht | Der Neurowissenschaftler, Psychiater und SPIEGEL-Bestsellerautor von »Digitale Demenz«
Du hast einen wertvollen Beitrag oder Kommentar zum Artikel "WhatsApp stärkt Kontoschutz: bessere Zwei-Faktor-Optionen und mehrere Passkeys" für unsere Leser?


#Sophos
Es werden alle Kommentare moderiert!
Für eine offene Diskussion behalten wir uns vor, jeden Kommentar zu löschen, der nicht direkt auf das Thema abzielt oder nur den Zweck hat, Leser oder Autoren herabzuwürdigen.
Wir möchten, dass respektvoll miteinander kommuniziert wird, so als ob die Diskussion mit real anwesenden Personen geführt wird. Dies machen wir für den Großteil unserer Leser, der sachlich und konstruktiv über ein Thema sprechen möchte.
Du willst nichts verpassen?
Du möchtest über ähnliche News und Beiträge wie "WhatsApp stärkt Kontoschutz: bessere Zwei-Faktor-Optionen und mehrere Passkeys" informiert werden? Neben der E-Mail-Benachrichtigung habt ihr auch die Möglichkeit, den Feed dieses Beitrags zu abonnieren. Wer natürlich alles lesen möchte, der sollte den RSS-Hauptfeed oder IT BOLTWISE® bei Google News wie auch bei Bing News abonnieren.
Nutze die Google-Suchmaschine für eine weitere Themenrecherche: »WhatsApp stärkt Kontoschutz: bessere Zwei-Faktor-Optionen und mehrere Passkeys« bei Google Deutschland suchen, bei Bing oder Google News!