LONDON (IT BOLTWISE) – Die US-Arbeitsmarktdaten zeigen, dass KI einen großen Teil der Aufgaben in vielen Berufen bereits heute beschleunigt oder unterstützt. Laut US-Statistikbehörde wurden 206 von 831 untersuchten Berufen als „sehr hohe“ KI-Exponierung eingestuft. Dabei handelt es sich vielfach um gut bezahlte Rollen mit steigenden Beschäftigungsprognosen. Besonders gefragt sind künftig Software-Entwicklung, Qualitätssicherung und Sicherheitskompetenzen, aber auch ausgewählte Nicht-Tech-Profile wie HR.

Wer sich in den letzten Monaten mit KI-Entwicklung beschäftigt hat, merkt vor allem eines: Der Wert entsteht selten nur im Modell selbst, sondern in der Umsetzung in Prozesse. Genau diesen Praxisbezug greift eine Einordnung der US-Arbeitsmarktbehörde auf, die für Hunderte von Berufen untersucht, wie stark die jeweiligen Tätigkeiten durch KI-Technologien unterstützt oder teilweise übernommen werden können. In den vorliegenden Daten wurden 206 von insgesamt 831 Jobs als „sehr hohe“ KI-Exponierung eingestuft. Dieses Label beschreibt dabei weniger ein unmittelbares Risiko für Arbeitsplatzverluste, sondern vor allem, dass ein größerer Anteil der Aufgaben einer Beschäftigung durch KI bearbeitet oder assistiert werden kann und dass Sprachmodelle (LLMs) bei beobachteten Aufgaben dieser Berufe bereits eine Rolle spielen.
Für die betriebliche Planung ist entscheidend, welche dieser KI-nahen Rollen zugleich überdurchschnittlich verdienen. In der Auswertung gilt: Viele der „sehr stark exponierten“ Jobs erreichen eine Median-Jahresvergütung von mindestens 75.000 US-Dollar. Das ist ein wichtiger Unterschied zu typischen „KI trifft Jobs“-Diskussionen, die sich häufig nur auf strukturelle Risiken oder auf stark automatisierbare Hilfstätigkeiten fokussieren. Stattdessen zeigt die Statistik, dass KI in vielen Fällen als Multiplikator in erfahrenen Arbeitsabläufen wirkt – etwa bei der Analyse, beim Programmieren, bei der Qualitätssicherung oder bei der Systempflege. Damit verschiebt sich auch das Kompetenzprofil: Wer KI im Unternehmen produktiv nutzen will, braucht nicht nur Tool-Know-how, sondern vor allem die Fähigkeit, Ergebnisse zu prüfen, zu integrieren und in belastbaren Workflows abzusichern.
Besonders prominent ist in den Projektionen der Bereich Softwareentwicklung. Die Beschäftigung von Softwareentwicklern soll um etwa 175.000 ansteigen und bis 2035 auf rund 2 Millionen Beschäftigte wachsen. Innerhalb der Gesamtschau positioniert sich die Rolle damit auf Rang 6 im erwarteten Beschäftigungsboom über das Jahrzehnt. Als Gründe nennt die Behörde die fortgesetzte Ausweitung von Softwareentwicklung im Umfeld von Künstlicher Intelligenz, Internet of Things (IoT), Robotik und weiteren Automatisierungsanwendungen. Auch das spricht für einen praktischeren KI-Effekt: Statt „weniger Programmierer“ entsteht häufiger zusätzlicher Bedarf an Engineering-Kapazitäten, weil Systeme komplexer werden und sich die Qualitätssicherung stärker auf Software-Ökosysteme ausweiten muss.
Aus technischer Sicht wird zudem der Fokus auf Sicherheit spürbar. Die Daten machen deutlich, dass mit dem Wachstum softwarebasierter Produkte auch der Bedarf an Fachkräften steigen kann, die Security-Software entwickeln. Das ist gerade dann plausibel, wenn man die typischen Angriffsflächen moderner Systeme betrachtet: IoT-Geräte, vernetzte Consumer-Elektronik und auch Fahrzeugumfelder (etwa in der EV-Industrie) erzeugen viele Schnittstellen, Datenflüsse und Update-Zyklen. Wenn Software kontinuierlich erweitert wird, wächst auch die Angriffsoberfläche. Für IT-Organisationen bedeutet das: KI kann beim Code-Entwurf und bei der Fehleranalyse helfen, aber Security-Engineering bleibt ein menschlich dominiertes Verantwortungsfeld, weil Threat-Modeling, Architekturentscheidungen und Freigabeprozesse nicht einfach „wegautomatisiert“ werden können.
Daneben zeigt die Einordnung, dass nicht jeder gut bezahlte KI-nahe Job zwangsläufig ein reiner Technikpfad ist. Im Beispiel werden auch Human-Resources-Spezialisten als Nicht-Tech-Rollen genannt, die dennoch eine „sehr hohe“ KI-Exponierung besitzen können – etwa weil im Recruiting KI-basierte Unterstützung bei Aufgaben wie dem Screening von Bewerbungen oder beim Umgang mit KI-erstellten Résumés eingesetzt werden kann. Gleichzeitig wird die Entwicklung als zweigeteilt beschrieben: Entweder KI automatisiert Teile der HR-Funktion so weit, dass HR insgesamt an Reichweite verliert, oder HR entwickelt sich zu einer Rolle weiter, die aktiv gestaltet, wie Mitarbeitende mit KI-gestützten Werkzeugen arbeiten. In dieser Perspektive wird HR nicht nur „Bedienerin“ von Automatisierung, sondern Mitgestalterin von Regeln, Kompetenzen und Interaktionsmustern im Unternehmen.
Für Unternehmen ergibt sich aus den Daten eine relativ klare Handlungslogik. Erstens sollten Recruiting-Strategien und interne Qualifizierungspläne nicht nur auf „KI-Kompetenz“ als Schlagwort setzen, sondern die konkret erwarteten Aufgaben in den Mittelpunkt rücken: Entwicklung, Debugging, Review, Testen, Sicherheitsanforderungen und die Fähigkeit, KI-Ergebnisse fachlich zu prüfen. Zweitens lohnt es sich, Rollenprofile entlang der KI-Exponierung zu überarbeiten, weil die Statistik unterschiedliche Automatisierbarkeit widerspiegelt: Während einige Jobs in den Projektionen stark wachsen und gleichzeitig „sehr hoch“ exponiert sind, gibt es ebenfalls gut bezahlte Jobs, bei denen die aktuellen KI-Fähigkeiten weniger gut zu den beobachteten Aufgaben passen. Das schafft Raum für eine priorisierte Planung – nicht als starre Prognose, sondern als Leitplanke, welche Teams kurzfristig besonders profitieren können und wo Validierungskompetenz langfristig wichtiger wird.
Am Ende bleibt die zentrale Botschaft: KI wirkt in vielen Berufen nicht als sofortiger Ersatz, sondern als Beschleuniger für bestimmte Teilaufgaben. Genau deshalb sind die genannten Rollen nicht nur „zukunftsrelevant“, sondern in den Prognosen auch beschäftigungswirksam. Für Ausbilder, Personalverantwortliche und IT-Leiter heißt das, dass das Zusammenspiel aus KI-gestützter Produktion und menschlicher Kontrolle zum Wettbewerbsfaktor wird. Wer diese Balance früh implementiert – inklusive Sicherheitsdenken und QA-Disziplin – kann aus der anstehenden Wachstumsphase in KI-nahen Jobs systematisch Personal- und Produktivitätsvorteile ziehen.
💳 Amazon-Kreditkarte mit 2.000 Euro Limit bestellen!
🔥 Heutige Hot Deals bei Amazon: Bis zu 80% Rabatte!
🎉 Amazon Haul-Store für absolute Schnäppchenjäger!
- ★ 23-stufiges KI-Go-Training – Für Spieler mit Grundkenntnissen der Regeln – Entwickelt als intelligenter Trainingspartner passt sich die KI Spielern von 18K bis 9D an. Ideal für alle, die die Grundregeln bereits beherrschen und ihr Spiel verbessern möchten.
- IHR EMOTIONALER AI-BEGLEITER: Eiliko ist mehr als nur ein Anhänger, es ist ein charismatischer KI-Freund. Mit einem dynamischen LED-Bildschirm, der eine Vielzahl von animierten Gesichtern und Ausdrucksformen anzeigt, reagiert er auf Ihre Interaktionen mit einzigartiger Persönlichkeit und Charme.
- 【MEHR LEBEN FÜR DEINEN SCHREIBTISCH】 Lerne Eilik kennen – deinen kleinen Roboter-Freund mit Persönlichkeit. Mit liebevollen Animationen, ausdrucksstarken Reaktionen und spielerischen Interaktionen bringt Eilik mehr Freude in deinen Alltag. Ob auf dem Schreibtisch, im Büro oder am Nachttisch – Eilik wird schnell zu einem vertrauten Begleiter für besondere Momente.
- 【XL-Größe für gedeihende Pflanzen】Geben Sie Ihren Pflanzen den Raum, den sie verdienen! Unser verbessertes, großes 13,7 cm großes Design bietet Platz für Pflanzen mit einem Durchmesser von bis zu 8,9 cm und damit deutlich mehr Platz für Wurzelwachstum und Pflanzengesundheit im Vergleich zu kleineren, veralteten Modellen. Die Produktabmessungen betragen 13,6 x 13,6 x 13,2 cm und das Gerät wiegt nur 355 g.
- V28 Update - JETZT MIT NEUEN FUNKTIONEN! Als Reaktion auf das Ladeproblem von Loona haben wir das automatische Aufladen 2.0 verbessert. Diese Optimierung hilft Loona, die Ladewege in verschiedenen Szenarien zu erkennen und anzupassen, um die Erfolgsquote beim automatischen Aufladen zu erhöhen. Mobile Hotspots können sich mit Loona verbinden und überwinden WLAN-Einschränkungen, sodass Sie jederzeit und überall mit Loona interagieren können.
- Die besten Bücher rund um KI & Robotik!

- Die besten KI-News kostenlos per eMail erhalten!
- Zur Startseite von IT BOLTWISE® für aktuelle KI-News!
- IT BOLTWISE® kostenlos auf Patreon unterstützen!
- Aktuelle KI-Jobs auf StepStone finden und bewerben!
- Künstliche Intelligenz: Dem Menschen überlegen – wie KI uns rettet und bedroht | Der Neurowissenschaftler, Psychiater und SPIEGEL-Bestsellerautor von »Digitale Demenz«
Du hast einen wertvollen Beitrag oder Kommentar zum Artikel "10 gut bezahlte KI-nahe Jobs: Welche Rollen bis 2035 besonders wachsen" für unsere Leser?


#Sophos
Es werden alle Kommentare moderiert!
Für eine offene Diskussion behalten wir uns vor, jeden Kommentar zu löschen, der nicht direkt auf das Thema abzielt oder nur den Zweck hat, Leser oder Autoren herabzuwürdigen.
Wir möchten, dass respektvoll miteinander kommuniziert wird, so als ob die Diskussion mit real anwesenden Personen geführt wird. Dies machen wir für den Großteil unserer Leser, der sachlich und konstruktiv über ein Thema sprechen möchte.
Du willst nichts verpassen?
Du möchtest über ähnliche News und Beiträge wie "10 gut bezahlte KI-nahe Jobs: Welche Rollen bis 2035 besonders wachsen" informiert werden? Neben der E-Mail-Benachrichtigung habt ihr auch die Möglichkeit, den Feed dieses Beitrags zu abonnieren. Wer natürlich alles lesen möchte, der sollte den RSS-Hauptfeed oder IT BOLTWISE® bei Google News wie auch bei Bing News abonnieren.
Nutze die Google-Suchmaschine für eine weitere Themenrecherche: »10 gut bezahlte KI-nahe Jobs: Welche Rollen bis 2035 besonders wachsen« bei Google Deutschland suchen, bei Bing oder Google News!