CINCINNATI / LONDON (IT BOLTWISE) – Hochschulen haben ihre Auslastung von Klassenräumen und Büroflächen laut einer Analyse des Raumbelegungsanbieters Occuspace spürbar verbessert. Nach Rückgängen im Jahr 2025 kehrt die Nutzung laut Auswertung zurück, mit einem Anstieg der täglichen Peak-Auslastung um 6 bis 8 Basispunkte gegenüber dem Vorjahr. Vor allem Räume für Unterricht und Arbeit gewinnen, doch kleine und mittlere Konferenzräume bleiben an etwa 73% der Arbeitswoche unbesetzt. Dadurch bleiben Potenziale für Einsparungen durch besser getaktete Belegung, angepasste Haustechnik und Reinigungsplanung weiterhin offen.

Der Trend wirkt zunächst unspektakulär: Auf dem Campus stehen Räume nicht permanent voll im Einsatz, sondern werden über den Tages- und Wochenverlauf nur zeitweise genutzt. Genau diese Lücke quantifiziert eine Auswertung des Raumbelegungsanbieters Occuspace und ordnet sie in den Kontext der Hochschulflächen ein, die nach dem pandemiebedingten Umschwenken vielerorts wieder in einen stabileren Betrieb zurückfinden sollten. Laut Bericht stiegen Peak- und Gesamtnutzungswerte wieder an, nachdem 2025 insgesamt deutliche Rückgänge verzeichnet worden waren. Entscheidend ist dabei weniger die absolute Kennzahl als die Richtung: Die tägliche Peak-Auslastung liegt demnach 6 bis 8 Basispunkte über dem Vorjahresniveau.
Aus Sicht der Flächennutzung sind die Unterschiede zwischen Raumtypen besonders aufschlussreich. Occuspace berichtet, dass Hochschulen bei Klassenräumen, Büros, offenen Arbeitsbereichen und auch bei Studienflächen höhere Belegungsgrade erreichen. Gleichzeitig gingen die Werte in Bereichen zurück, die oft stärker nach Bedarf schwanken, etwa bei Freizeitangeboten und bei Laboreinrichtungen. Bemerkenswert ist auch, dass die Auslastung zwar steigt, aber nicht gleichmäßig überall „mitzieht“: Konferenzräume bleiben ein strukturelles Problem, vor allem die kleineren bis mittleren Formate, die laut Bericht etwa 73% der Arbeitswoche leer bleiben. Das Problem spiegelt eine typische Campusrealität wider – Termine werden zwar geplant, die Nachfrage verteilt sich jedoch oft anders als die Raumkategorien es nahelegen.
Bei Klassenräumen und Büros lässt sich der Fortschritt zugleich am stärksten quantifizieren. Für Classroom- und Office-Use nennt der Bericht die größten jährlichen Verbesserungen seit Beginn der Post-COVID-Erholung: Die Auslastung erreicht demnach 47% in Klassenräumen und 45% in Büroflächen. Wenn sich der Trend fortsetzt, erwartet der Anbieter für den laufenden Herbst das Erreichen der Marke von 50%. Allerdings bleibt die Diskrepanz zu ambitionierten Zielwerten: Viele Einrichtungen setzen sich laut Occuspace interne Benchmarks im Bereich von 70% bis 85% und liegen damit weiterhin spürbar darunter. Genau hier entsteht ein Spannungsfeld zwischen kurzfristig erreichbaren Effekten (Belegung optimieren) und strukturellen Grenzen (Lern- und Arbeitsprozesse sind nicht beliebig verschiebbar).
Besonders interessant ist zudem, wie institutionelle Planungsprozesse die Nutzung prägen. Der Bericht hebt hervor, dass große Hochschulen mit zentraler, durch das Registrierungswesen gesteuerter Terminplanung bei Klassenräumen effizienter sind, bei Büroflächen aber nicht zwangsläufig nachziehen. Ein Grund liegt laut Analyse in der Forschung: Wenn Forschende über zwei bis drei Büroräume verfügen, drückt das die durchschnittliche Auslastung. Praktisch bedeutet das: Selbst wenn die Stundenpläne für Lehre straff organisiert werden, bleiben die Büroflächen häufig stärker fragmentiert – und diese Fragmentierung führt zu Leerzeiten, die sich im Alltag kaum „wegoptimieren“ lassen, ohne die Zuweisungs- und Nutzungslogik anzupassen.
Aus den verbleibenden ungenutzten Zeitfenstern leitet Occuspace konkrete Hebel ab, die sowohl operativ als auch finanziell wirken können. Der Anbieter argumentiert, dass Datenanalyse helfen kann, vorhandene Flächen besser zu verteilen und dadurch Kosten zu senken, etwa bei HVAC-Betrieb (Heizung, Lüftung, Klimatisierung) und bei Reinigungszyklen. Für das tägliche Management klingt das zunächst nach Technik, ist aber vor allem ein Planungsproblem: Wer weiß, wann Räume wirklich gebraucht werden, kann die Haustechnik gezielt anpassen und Reinigungsressourcen zeitlicher und räumlicher präziser einsetzen. Occuspace nennt dafür mögliches Einsparpotenzial von 30 bis 60 US-Cents pro Quadratfuß pro Jahr bei Custodial Cleaning und HVAC. Daneben könnten weniger Neuverträge oder das Abstoßen nicht benötigter Mietflächen Einsparungen bringen – bis zu 40 US-Dollar pro Quadratfuß jährlich, während der Neubau zusätzlicher Kapazitäten als Kostentreiber im Raum steht, den Occuspace mit Beträgen bis zu 600 US-Dollar pro Quadratfuß beziffert.
Dass sich solche Effekte nicht nur theoretisch ergeben, zeigen Beispiele aus campusbezogenen Planungs- und Umstrukturierungsarbeiten. Das Designstudio BHDP hat nach Darstellung des Anbieters für Mount St. Joseph University in Cincinnati einen Masterplan erarbeitet und dabei die Bibliothek als vorrangige Investitionsfläche identifiziert. Die Renovierung setzte auf einen zeitgemäßeren, einladenden Eingangsbereich, eine zentral platzierte Informationszone und eine Ausrichtung der Schüler- und Studierendenräume in einer Art Town-Square-Konzept. In Bethany College (Bethany, West Virginia) wurde laut Bericht ein Fitnessbereich erweitert, indem untergenutzte Squash- bzw. Racquetball-Flächen in die Kapazitätsplanung integriert wurden – mit der Folge, dass die Studentenzahl in dem Bereich vervielfacht werden konnte, ohne eine dedizierte neue Anlage errichten zu müssen.
Für Hochschulleitungen und Facility-Teams ist die zentrale Botschaft damit weniger „mehr Daten“ als vielmehr „bessere Entscheidungen auf Basis dieser Daten“. Ein Raumbelegungsgrad ist nur dann steuerbar, wenn er in den Planungsprozess zurückwirkt: Terminierung, Raumkategorien, Zuweisungsregeln und die Folgeprozesse für Betrieb und Instandhaltung gehören zusammen gedacht. Gleichzeitig zeigt die Studie, dass selbst ein messbarer Anstieg der Auslastung nicht automatisch die größten Lücken schließt – gerade Konferenzräume und Büroflächen bleiben häufig zurück. Damit verschiebt sich der Fokus: Nicht nur die Frage, wie man zusätzliche Flächen schafft, sondern wie man die vorhandenen Kapazitäten über intelligente Scheduling-Logik, konsistente Nutzungsdaten und angepasste Betriebsparameter ausschöpft.
💳 Amazon-Kreditkarte mit 2.000 Euro Limit bestellen!
🔥 Heutige Hot Deals bei Amazon: Bis zu 80% Rabatte!
🎉 Amazon Haul-Store für absolute Schnäppchenjäger!
- ★ 23-stufiges KI-Go-Training – Für Spieler mit Grundkenntnissen der Regeln – Entwickelt als intelligenter Trainingspartner passt sich die KI Spielern von 18K bis 9D an. Ideal für alle, die die Grundregeln bereits beherrschen und ihr Spiel verbessern möchten.
- IHR EMOTIONALER AI-BEGLEITER: Eiliko ist mehr als nur ein Anhänger, es ist ein charismatischer KI-Freund. Mit einem dynamischen LED-Bildschirm, der eine Vielzahl von animierten Gesichtern und Ausdrucksformen anzeigt, reagiert er auf Ihre Interaktionen mit einzigartiger Persönlichkeit und Charme.
- 【MEHR LEBEN FÜR DEINEN SCHREIBTISCH】 Lerne Eilik kennen – deinen kleinen Roboter-Freund mit Persönlichkeit. Mit liebevollen Animationen, ausdrucksstarken Reaktionen und spielerischen Interaktionen bringt Eilik mehr Freude in deinen Alltag. Ob auf dem Schreibtisch, im Büro oder am Nachttisch – Eilik wird schnell zu einem vertrauten Begleiter für besondere Momente.
- 【XL-Größe für gedeihende Pflanzen】Geben Sie Ihren Pflanzen den Raum, den sie verdienen! Unser verbessertes, großes 13,7 cm großes Design bietet Platz für Pflanzen mit einem Durchmesser von bis zu 8,9 cm und damit deutlich mehr Platz für Wurzelwachstum und Pflanzengesundheit im Vergleich zu kleineren, veralteten Modellen. Die Produktabmessungen betragen 13,6 x 13,6 x 13,2 cm und das Gerät wiegt nur 355 g.
- V28 Update - JETZT MIT NEUEN FUNKTIONEN! Als Reaktion auf das Ladeproblem von Loona haben wir das automatische Aufladen 2.0 verbessert. Diese Optimierung hilft Loona, die Ladewege in verschiedenen Szenarien zu erkennen und anzupassen, um die Erfolgsquote beim automatischen Aufladen zu erhöhen. Mobile Hotspots können sich mit Loona verbinden und überwinden WLAN-Einschränkungen, sodass Sie jederzeit und überall mit Loona interagieren können.
- Die besten Bücher rund um KI & Robotik!

- Die besten KI-News kostenlos per eMail erhalten!
- Zur Startseite von IT BOLTWISE® für aktuelle KI-News!
- IT BOLTWISE® kostenlos auf Patreon unterstützen!
- Aktuelle KI-Jobs auf StepStone finden und bewerben!
- Künstliche Intelligenz: Dem Menschen überlegen – wie KI uns rettet und bedroht | Der Neurowissenschaftler, Psychiater und SPIEGEL-Bestsellerautor von »Digitale Demenz«
Du hast einen wertvollen Beitrag oder Kommentar zum Artikel "Hochschulen nutzen Klassenräume besser – Konferenzräume bleiben meist leer" für unsere Leser?


#Sophos
Es werden alle Kommentare moderiert!
Für eine offene Diskussion behalten wir uns vor, jeden Kommentar zu löschen, der nicht direkt auf das Thema abzielt oder nur den Zweck hat, Leser oder Autoren herabzuwürdigen.
Wir möchten, dass respektvoll miteinander kommuniziert wird, so als ob die Diskussion mit real anwesenden Personen geführt wird. Dies machen wir für den Großteil unserer Leser, der sachlich und konstruktiv über ein Thema sprechen möchte.
Du willst nichts verpassen?
Du möchtest über ähnliche News und Beiträge wie "Hochschulen nutzen Klassenräume besser – Konferenzräume bleiben meist leer" informiert werden? Neben der E-Mail-Benachrichtigung habt ihr auch die Möglichkeit, den Feed dieses Beitrags zu abonnieren. Wer natürlich alles lesen möchte, der sollte den RSS-Hauptfeed oder IT BOLTWISE® bei Google News wie auch bei Bing News abonnieren.
Nutze die Google-Suchmaschine für eine weitere Themenrecherche: »Hochschulen nutzen Klassenräume besser – Konferenzräume bleiben meist leer« bei Google Deutschland suchen, bei Bing oder Google News!