LONDON (IT BOLTWISE) – Apples neues Mac Studio mit M5 Ultra startet bei $12.299 und richtet sich klar an KI-Entwickler sowie anspruchsvolle 3D- und Rendering-Workloads. Der Chip kombiniert 36 CPU- und 80 GPU-Kerne sowie 256GB RAM und 4TB SSD. In ersten Benchmarks liegt das System rund 30% vor dem M3 Ultra – bei einzelnen Rendering-Tests sogar deutlich stärker. Entscheidend ist auch die Storage-Performance, die beim Blender-Export und bei 4K-Videos in Sekundenbereiche führt.

Apples „Mac Studio (2026)“ mit M5 Ultra wirkt auf den ersten Blick weniger wie ein klassisches Upgrade, sondern wie eine bewusste Ansage an Entwickler, die lokal rechnen wollen: Das getestete Basismodell kostet $12.299 und kommt mit 256GB RAM sowie 4TB SSD. Herzstück ist der M5 Ultra mit 36 CPU-Kernen und 80 GPU-Kernen. In dieser Konfiguration ist das Gerät weniger für „typische“ Content-Creation-Workloads gedacht, sondern für KI-Entwicklung und sehr datenintensive 3D-Visual-Effects-Teams, bei denen Latenz und Durchsatz beim Rendern direkt auf Projekttermine einzahlen.
Technisch setzt Apple beim Gehäuse auf eine bekannte Linie: Das Design entspricht dem Mac Studio-Konzept, das bereits seit 2022 im Wesentlichen verwendet wird. Neu ist dagegen die Chip-Auswahl – statt M4 Max oder M3 Ultra im Vorjahr setzt das aktuelle Modell je nach Variante auf M5 Max oder M5 Ultra. Die M5-Max-Stufe startet laut Angaben bei $2.499 und bietet 18 CPU-/32 GPU-Kerne, 36GB RAM und 512GB Speicher; die M5-Ultra-Stufe beginnt bei $5.499 mit 30 CPU-Kernen, 64 GPU-Kernen, 96GB RAM und 1TB SSD. Wichtig ist dabei: Das Studio bleibt zwar „kompakt“, aber die Leistungsreserven sind so hoch dimensioniert, dass Arbeitspakete mit hoher paralleler Rechenlast und schnellen I/O-Zyklen profitieren sollen.
Für eine valide Einordnung hilft der direkte Vergleich innerhalb derselben Gerätekategorie. Das Setup des M5 Ultra Mac Studio (256GB/4TB) wird in der Erstbewertung gegen ein „ähnlich konfiguriertes“ Mac Studio mit M3 Ultra (256GB/4TB) gestellt. Abseits der synthetischen CPU-Tests variiert der Abstand in Grafik-Szenarien stärker, aber in mehreren Messpunkten zeigt sich ein klares Muster: In den CPU-Tests liegt das M5 Ultra-Gerät bei etwa 30% vorn – sowohl bei Single-Core- als auch bei Multi-Core-Benchmarks. Auch bei GPU-bezogenen Ergebnissen gibt es ähnliche Größenordnungen; im neuen Geekbench-7-OpenCL-Test wird ebenfalls rund ein 30%-Plus genannt, während ein GPU-Render-Test wie Cinebench mit 63% höherem Score besonders kräftig ausfällt.
Noch stärker wirkt die Differenz im Alltag, weil das System nicht nur „schneller“ sein soll, sondern Arbeitsabläufe spürbar beschleunigt. Laut Testbeschreibung liegen die Storage-Durchsatzwerte bei „Sustained SSD reads“ deutlich höher als bei den Vergleichssystemen, konkret werden für den M5 Ultra Werte von 14867,60 MB/s (reads) und 18782,97 MB/s (writes) genannt. Diese Bandbreite macht sich in prozessnahen Benchmarks bemerkbar: Der Blender-„classroom“-Test wird so schnell erledigt, dass er im Testbericht sinnbildlich als „schneller als Schuhe zubinden“ beschrieben wird, und der Premiere-4K-Export (MP4, etwa 1,7GB) dauert rund 40 Sekunden. Solche Zeiten sind besonders relevant, weil sie die „Iteration Loop“ verkürzen – also den Zyklus aus Anpassen, Rendern, Prüfen und erneutem Rendern – der in Animations- und VFX-Pipelines häufig über Termindruck entscheidet.
Apple positioniert den M5 Ultra außerdem mit Blick auf KI als großen Schritt. Der Testbericht ordnet das ein, indem er lokal laufende KI-Workloads als Schwerpunkt anspricht, gleichzeitig aber die übliche Skepsis gegenüber generativer KI im Arbeitsalltag des Testers erwähnt. Das ist ein typisches Dilemma in der Praxis: Wer KI „nutzen“ will, braucht nicht nur Modellleistung, sondern auch eine stabile Toolchain aus Datasets, Inferenz-Engines, Speichermanagement und reproduzierbaren Pipelines. Genau dort treffen sich die Argumente für den M5 Ultra: Hohe GPU-Ressourcen plus sehr schnelles SSD-Subsystem sind die Basis, um Trainings- oder Fine-Tuning-ähnliche Aufgaben, LLM-nahe Inferenz und multimodale Workflows nicht an I/O oder Engpässen hängen zu lassen.
Damit stellt sich auch die Marktfrage, wie sich solche Top-End-Stationen gegen die zunehmende Cloud-Nutzung behaupten. In dem Testkontext fällt auf, dass zeitgleich neue Laptop-Serien angekündigt werden und auch innerhalb der PC- und GPU-Landschaft starke Events als „nächster Taktgeber“ angekündigt sind. Für Teams heißt das: Wenn lokale Systeme wie das Mac Studio M5 Ultra ihre Versprechen halten, verschiebt sich die Entscheidung zwischen „GPU-Zeit mieten“ und „eigene GPU-Zeit beschleunigen“ – vor allem dann, wenn schnelle Exporte, hohe Render-Parallelität und große Arbeitsspeicher-Mengen die Gesamtkosten von Projektverzögerungen reduzieren. Für IT-Verantwortliche bleibt die Frage dennoch offen, wie gut sich die KI-Workloads in vorhandene Entwicklungs- und Deployment-Workflows integrieren lassen, etwa über Container, lokale Modell-Services oder bestehende Build- und Test-Pipelines.
Am Ende ist der zentrale Eindruck: Das M5 Ultra Mac Studio ist kein „Wenn’s läuft, läuft’s“-Gerät, sondern ein System, das sich an die Grenzen von Rechenleistung, Grafikdurchsatz und Speicherbandbreite schiebt, um Iterationen im Produktionsprozess zu verkürzen. Die genannten Benchmarks – vom rund 30%-Vorsprung gegenüber dem M3 Ultra bis zum 63%-Sprung in Cinebench – liefern dafür eine klare Richtung. Entscheidend wird jetzt, wie sich die Leistung bei länger laufenden, realen AI- und Rendering-Szenarien jenseits der Standardskripte verhält und ob sich aus den schnellen Exportzeiten ein dauerhaft besserer Produktionsrhythmus ableiten lässt.
Für die nächsten Wochen kündigt der Tester an, weitere Grenzen auszuloten. Das ist für potenzielle Käufer und Tech-Leads auch deshalb relevant, weil die ersten Tage Hand-on-Testzeit in solchen Dimensionen selten ausreichen, um thermische Langzeitverläufe, Lastspitzen unterschiedlicher Workloads und die Stabilität über mehrere Projekte hinweg vollständig zu bewerten. Wer plant, solche Hardware in eine Produktlinie oder in eine zentrale Entwickler-Umgebung aufzunehmen, sollte deshalb neben Benchmarks auch auf wiederholbare Testläufe mit eigenen Pipelines setzen – dann wird aus der „monströsen“ Hardware ein planbares Werkzeug.
💳 Amazon-Kreditkarte mit 2.000 Euro Limit bestellen!
🔥 Heutige Hot Deals bei Amazon: Bis zu 80% Rabatte!
🎉 Amazon Haul-Store für absolute Schnäppchenjäger!
- ★ 23-stufiges KI-Go-Training – Für Spieler mit Grundkenntnissen der Regeln – Entwickelt als intelligenter Trainingspartner passt sich die KI Spielern von 18K bis 9D an. Ideal für alle, die die Grundregeln bereits beherrschen und ihr Spiel verbessern möchten.
- IHR EMOTIONALER AI-BEGLEITER: Eiliko ist mehr als nur ein Anhänger, es ist ein charismatischer KI-Freund. Mit einem dynamischen LED-Bildschirm, der eine Vielzahl von animierten Gesichtern und Ausdrucksformen anzeigt, reagiert er auf Ihre Interaktionen mit einzigartiger Persönlichkeit und Charme.
- 【MEHR LEBEN FÜR DEINEN SCHREIBTISCH】 Lerne Eilik kennen – deinen kleinen Roboter-Freund mit Persönlichkeit. Mit liebevollen Animationen, ausdrucksstarken Reaktionen und spielerischen Interaktionen bringt Eilik mehr Freude in deinen Alltag. Ob auf dem Schreibtisch, im Büro oder am Nachttisch – Eilik wird schnell zu einem vertrauten Begleiter für besondere Momente.
- 【XL-Größe für gedeihende Pflanzen】Geben Sie Ihren Pflanzen den Raum, den sie verdienen! Unser verbessertes, großes 13,7 cm großes Design bietet Platz für Pflanzen mit einem Durchmesser von bis zu 8,9 cm und damit deutlich mehr Platz für Wurzelwachstum und Pflanzengesundheit im Vergleich zu kleineren, veralteten Modellen. Die Produktabmessungen betragen 13,6 x 13,6 x 13,2 cm und das Gerät wiegt nur 355 g.
- V28 Update - JETZT MIT NEUEN FUNKTIONEN! Als Reaktion auf das Ladeproblem von Loona haben wir das automatische Aufladen 2.0 verbessert. Diese Optimierung hilft Loona, die Ladewege in verschiedenen Szenarien zu erkennen und anzupassen, um die Erfolgsquote beim automatischen Aufladen zu erhöhen. Mobile Hotspots können sich mit Loona verbinden und überwinden WLAN-Einschränkungen, sodass Sie jederzeit und überall mit Loona interagieren können.
- Die besten Bücher rund um KI & Robotik!

- Die besten KI-News kostenlos per eMail erhalten!
- Zur Startseite von IT BOLTWISE® für aktuelle KI-News!
- IT BOLTWISE® kostenlos auf Patreon unterstützen!
- Aktuelle KI-Jobs auf StepStone finden und bewerben!
- Künstliche Intelligenz: Dem Menschen überlegen – wie KI uns rettet und bedroht | Der Neurowissenschaftler, Psychiater und SPIEGEL-Bestsellerautor von »Digitale Demenz«
Du hast einen wertvollen Beitrag oder Kommentar zum Artikel "Mac Studio mit M5 Ultra: Benchmarks zeigen enorme KI- und GPU-Leistung" für unsere Leser?


#Sophos
Es werden alle Kommentare moderiert!
Für eine offene Diskussion behalten wir uns vor, jeden Kommentar zu löschen, der nicht direkt auf das Thema abzielt oder nur den Zweck hat, Leser oder Autoren herabzuwürdigen.
Wir möchten, dass respektvoll miteinander kommuniziert wird, so als ob die Diskussion mit real anwesenden Personen geführt wird. Dies machen wir für den Großteil unserer Leser, der sachlich und konstruktiv über ein Thema sprechen möchte.
Du willst nichts verpassen?
Du möchtest über ähnliche News und Beiträge wie "Mac Studio mit M5 Ultra: Benchmarks zeigen enorme KI- und GPU-Leistung" informiert werden? Neben der E-Mail-Benachrichtigung habt ihr auch die Möglichkeit, den Feed dieses Beitrags zu abonnieren. Wer natürlich alles lesen möchte, der sollte den RSS-Hauptfeed oder IT BOLTWISE® bei Google News wie auch bei Bing News abonnieren.
Nutze die Google-Suchmaschine für eine weitere Themenrecherche: »Mac Studio mit M5 Ultra: Benchmarks zeigen enorme KI- und GPU-Leistung« bei Google Deutschland suchen, bei Bing oder Google News!