LONDON (IT BOLTWISE) – ASUS bringt das Googlebook 14 (CX9406) mit unter 1 Kilogramm Gewicht auf den Markt und setzt auf ein 14-Zoll-OLED-Touchdisplay mit bis zu 120 Hz. Im Inneren arbeitet ein Intel Core Ultra 7 355 mit bis zu 4,70 GHz und einer integrierten Intel AI Boost NPU, die bis zu 49 TOPS erreichen soll. Der Fokus liegt außerdem auf der Integration von Gemini Intelligence in Googlebook OS, unter anderem über „Cast my apps“ und „Quick Access“. Ab 1.699 Euro ist das Gerät in Deutschland ab sofort vorbestellbar.

ASUS erweitert sein mobiles Portfolio mit dem Googlebook 14 (CX9406) und adressiert damit vor allem Anwender, die ein leichtes Notebook für unterwegs suchen. Mit einem angegebenen Gewicht von 985 g und einer Bauhöhe, die je nach Stelle zwischen 10,9 und 16,45 mm liegt, positioniert sich das Gerät klar in der Kategorie der kompakten 14-Zoll-Modelle. Das Gehäuse besteht aus einer Magnesium-Aluminium-Legierung, während eine Nano-Keramik-Beschichtung laut Hersteller die matte Oberfläche widerstandsfähiger gegen Kratzer, Flecken und Abrieb machen soll. Für den Alltag ist diese Kombination relevant, weil typische Nutzungsszenarien unterwegs selten „laborrein“ sind: Tasten, Taschenkontakt und täglicher Transport wirken sich über Monate sichtbar aus.
Beim Display setzt ASUS auf ein 14-Zoll-OLED-Panel mit Touch-Unterstützung und 3K-Auflösung (WQXGA). Die Bildwiederholrate wird mit „bis zu 120 Hz“ angegeben, in den Shop-Angaben im eigenen Store taucht allerdings auch nur eine Angabe von 90 Hz auf; welcher Wert letztlich im Serienbetrieb gilt, bleibt damit zumindest kurzfristig uneindeutig. Technisch beschleunigt OLED insbesondere dann spürbar, wenn Anwendungen mit vielen UI-Bewegungen oder animierten Inhalten genutzt werden, während die typische Kombination aus hoher Helligkeit und matten Oberflächen auf wechselnde Lichtverhältnisse im Büro und unterwegs zielt. ASUS nennt einen DCI-P3-Farbraum, der vollständig abgedeckt werden soll, außerdem eine typische Helligkeit von 450 Nits und bis zu 1.000 Nits bei HDR-Inhalten; dazu kommen eine matte Beschichtung gegen Reflexionen, Gorilla Glass Victus als Schutzschicht und ein Kontrastwert von 1.000.000:1.
Im Rechenzentrum des schlanken Geräts arbeitet ein Intel Core Ultra 7 355 aus der Core-Ultra-Familie mit bis zu 4,70 GHz. Die integrierte Intel AI Boost NPU ist dabei auf KI-Workloads zugeschnitten und erreicht laut ASUS bis zu 49 TOPS; in den allgemeinen Produktangaben nennt der Hersteller zudem „rund 50 TOPS“ sowie eine kombinierte KI-Rechenleistung von bis zu 95 TOPS. Ergänzend übernimmt die integrierte Intel-Grafik die Darstellung, während für Speicher und Geschwindigkeit 16 GB fest verlöteter LPDDR5X RAM (8.533 MT/s, Dual-Channel) sowie eine 512-GB-PCIe-4.0-SSD im M.2-Format genannt werden. Die Kühlung soll ein Lüfter mit Fluid-Dynamic-Bearing übernehmen; dazu kommt ein ungewöhnliches Detail: 134 Lüfterblätter aus Flüssigkristallpolymer. Bei der Geräuschkulisse verspricht ASUS eine Betriebslautstärke von bis zu 25 dB(A) – ein Wert, der in dieser Geräteklasse vor allem für Telefonkonferenzen und leises Arbeiten wichtig ist.
Technisch ist jedoch nicht nur die Hardware entscheidend, sondern auch die Software-Integration. ASUS stellt die Einbindung von Gemini Intelligence in Googlebook OS in den Mittelpunkt und koppelt sie an Funktionen, die aus dem Alltag heraus starten: Über „Cast my apps“ sollen sich Anwendungen eines verbundenen Android-Smartphones auf dem Notebook nutzen lassen, während „Quick Access“ den Zugriff auf Dateien des Mobilgeräts ermöglichen soll. Dazu kommen weitere Fähigkeiten wie „Magic Pointer“ und „Proactive Assistance“, die die Zusammenarbeit zwischen Notebook, Android-Gerät und den integrierten KI-Funktionen erweitern sollen. Für Unternehmen mit gemischter Geräteflotte ist das relevant, weil sich Produktivität oft nicht an „einem“ Gerät festmacht, sondern an durchgängiger Bedienung zwischen Mobil- und Desktop-Welt – etwa bei Recherche, Dateitransfer oder der schnellen Wiederaufnahme von Aufgaben.
Auch die Anschlussausstattung zielt auf „Pro“-taugliche Alltags-Workflows. Für externe Geräte stehen zwei Thunderbolt-4-Anschlüsse im USB-C-Format bereit, die unter anderem DisplayPort 1.4 und Power Delivery unterstützen. Dazu kommen zwei USB-3.2-Gen2-Ports vom Typ A, HDMI 2.1b sowie ein kombinierter 3,5-mm-Audioanschluss. Insgesamt nennt ASUS die Unterstützung von bis zu drei externen 4K-Displays, was in der Praxis insbesondere bei erweiterten Arbeitsbereichen hilft, etwa wenn Entwickler, Content-Teams oder Data-Analysten mehrere Ansichten parallel brauchen. Drahtlos setzt das Notebook auf WiFi 7 mit drei Frequenzbändern sowie Bluetooth 6.0, damit auch moderne Funk-Topologien und aktuelle Peripherie ohne ständige Reibung funktionieren.
Die Energieversorgung übernimmt ein 70-Wh-Akku. ASUS nennt eine Laufzeit von bis zu 18 Stunden, wobei der Hersteller betont, dass die tatsächliche Nutzungsdauer von Nutzung und Konfiguration abhängt – in der Praxis ist das bei OLED-Displays und KI-Funktionen besonders relevant, weil Helligkeit, Hintergrundprozesse und mögliche NPU-Last den Verbrauch spürbar beeinflussen. Beim Laden soll das mitgelieferte USB-C-Netzteil mit 65 W den Akku in 30 Minuten von null auf 50 % bringen können; gerade für Mobilität zählt diese Art von „Quick Top-up“ oft mehr als eine theoretische Maximal-Laufzeit. Das Googlebook 14 startet zunächst in der Farbe Dusk Ash und ist in Deutschland ab sofort zur Vorbestellung verfügbar; der Einstiegspreis liegt bei 1.699 Euro.
Aus Branchensicht zeigt das Gerät vor allem, wie sich 14-Zoll-Laptops gerade neu sortieren: OLED und hohe Bildwiederholraten sind dabei nicht mehr nur Premium-Spielerei, sondern werden zur sichtbaren Qualitätsmarke. Gleichzeitig wird die KI-Engine zunehmend als Teil des Produktversprechens vermarktet – hier über die Kombination aus Core Ultra 7 355, AI Boost NPU und Gemini Intelligence in der Betriebssystem-Ebene. Für Käufer bedeutet das eine konkrete Abwägung: Wer hauptsächlich leichte Büroarbeit und viel Mediennutzung macht, profitiert besonders von OLED, matte Beschichtung und der Docking-Option mit Thunderbolt 4. Wer dagegen KI-Funktionen im Alltag einsetzen will, sollte auf die praktische Integration achten, denn „TOPS“ sind nur dann relevant, wenn sie in den konkreten Workflows sichtbar werden. Spannend bleibt außerdem, welche Display-Refresh-Rate im finalen Serienprofil tatsächlich konsistent ausgeliefert wird – ein Detail, das in der täglichen Bedienung zwar nicht alles entscheidet, aber für Genauigkeit in der Kaufentscheidung steht.
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