WÜRZBURG / LONDON (IT BOLTWISE) – Das Baldiso Zenith schafft im Rennradtest eine neue Bestmarke mit der Gesamtnote 1,3. Entscheidend sind messbare Laborwerte: Im Windkanal kommt es auf 194 Watt und bleibt damit knapp vor dem Storck Aerfast. Dazu liefert das Rad mit 6,2 Kilogramm ein Setup, das für Sprints spürbar steif und reaktionsschnell ausgelegt ist. Gleichzeitig zeigt sich: Komfort und einzelne Praxisdetails bleiben die Stellschrauben für Käufer mit sehr konkreten Vorlieben.

Im Wettbewerb der exklusiven Rennräder zählt längst nicht mehr nur das Gefühl auf der ersten Ausfahrt. Beim Baldiso Zenith zeigt sich das sehr deutlich: Das Modell landet im Test mit der Gesamtnote 1,3 an der Spitze der Bewertungsskala. Der Kern der Story ist dabei zweigeteilt. Zum einen liefert das Rad in den im Test zusammengeführten Messdisziplinen Aerodynamik, Rahmensteifigkeit und Fahrkomfort sehr hohe Werte. Zum anderen wird der Anspruch mit konkreten Zahlen untermauert, etwa wenn im Windkanal 194 Watt erreicht werden – ein Wert, der laut Test sogar als Überraschung innerhalb der eigenen Vergleichslogik gilt.
Technisch beginnt die Grundlage nicht beim Komponentenmix, sondern bei der Geometrie und deren Abgleich mit messbaren Zielgrößen. Das Zenith orientiert sich zwar an einem modernen, rennsporttypischen Silhouettenbild, setzt aber auf eine eigene Formensprache: fließendes Steuerrohr, markant geformtes Sitzrohr und eine Aerodynamik-Logik, die ausdrücklich auf Ziele wie Aerodynamik, Komfort und Gewicht hin zugeschnitten wurde. Schon der erste Prototyp aus dem 3-D-Drucker soll im Windkanal einen hervorragenden Wert erreicht haben, später folgten dann wenige Optimierungen. Dass hier nicht beliebige Feinanpassungen stattgefunden haben, sieht man auch am Ergebnis: Das Rad schiebt sich auf Platz eins in der jeweiligen Windkanal-Messung und zeigt, dass Entwicklungszeit nicht zwangsläufig in großen Sprüngen sichtbar wird, sondern in sauberem Iterieren.
Auch bei der Materialisierung setzt das Zenith auf eine Haltung, die man sonst eher aus dem High-End-Engineering kennt als aus klassischer Fahrradindustrie: Der Rahmen wird laut Angaben vollständig bei der Bike Ahead Composites GmbH in Würzburg gefertigt. Bei Carbon entscheidet die Qualität im Detail – nicht nur beim Layup, sondern auch bei der Oberflächenverarbeitung. Beim Zenith bleibt Sichtcarbon offen und verzichtet auf die sonst übliche Kosmetik aus Spachtel und Lack, wodurch die Faserstruktur nicht verdeckt wird. Das wirkt optisch wie ein Statement, hat aber auch technische Nebenwirkungen: Wenn Gewicht und Steifigkeitswerte so optimiert werden, wie es im Test beschrieben wird, dann ist jede Gramm- und Strukturlogik relevant. Der Rahmen soll rund 860 Gramm wiegen; zusammen mit dem seriennahen Aufbau kommt das getestete Testrad auf etwa 6,2 Kilogramm. Das ist kein Rekordwert allein, aber in Relation zur Aerodynamik und zur geforderten Praxis im Profirennsport ein stimmiger Gesamtansatz.
Der Aufbau greift dann konsequent die Aerodynamikstrategie auf. Scope Artech liefert dabei den Laufradsatz, vorne kommen Pirelli P Zero Race SLR TLR 28-622 zum Einsatz. Beim Antriebs-Setup wird außerdem der Rotations- und Krafteffekt betrachtet: Anstelle eines klassischen Doppel-Kettenblatts wird ein flächiges, einzelnes Carbon-Kettenblatt montiert. Im Test wird dafür zusätzliches Potenzial über „zwei, drei Watt Kraftersparnis“ genannt – ein Hinweis darauf, dass die Entwicklung nicht nur auf den Rahmen, sondern auch auf die Kraftübertragung abzielt. Interessant ist dabei der Hinweis auf den Flaschenhalter aus dem 3-D-Drucker: Er ist an die Rahmenform angepasst und kann je nach Blickwinkel eher als aerodynamische Verkleidung denn als klassischer Halter gelesen werden. Solche Entscheidungen sind typische Stellschrauben für Testräder: Sie verbessern Messwerte, können aber im Alltag neue Fragen aufwerfen, etwa wie gut sich das System wirklich nach dem Aufwärmen bedienen lässt.
Bei den Fahrwerten wird das Laborergebnis dann in eine überprüfbare Praxisübersetzung gebracht. Das Rad soll sich erstaunlich einfach und berechenbar fahren lassen – ein Punkt, der bei sehr steifen Rennrädern nicht automatisch gegeben ist. Besonders hervorgehoben wird das Ansprechverhalten bei Sprints: In Kombination mit dem extrem steifen Tretlager schießt das Zenith nach vorne, beschrieben wird das Bild einer sehr direkten Beschleunigung. Auch die Sitzposition gilt als modern und rennmäßig, mit der Tendenz, dass die Geometrie fast von selbst zu Beschleunigungsintervallen einlädt. Der Lenker bleibt trotz schmaler Form agil, aber vorhersehbar, und die Stabilität wird selbst bei hohem Tempo als „toll am Gas“ beschrieben. Dazu passt auch die Bewertung der Fahrstabilität: exzellent, während das Tretlager sogar als außergewöhnlich verwindungssteif eingeordnet wird.
Wo das Zenith weniger bedingungslos überzeugt, liegt nicht in den Totalsummen, sondern in den Detailkompromissen. Der Sitzkomfort bekommt im Test ein kleines Verbesserungspotenzial zugesprochen – typisch für Race-Bikes, bei denen Aerodynamik und Steifigkeit meist Vorrang haben. Die Konstruktion nutzt dabei offenbar einen Trick über eine Aero-Stütze, die unten schlanker ausfällt als das Sitzrohr, und ergänzt dies rückseitig mit einer Gummimanschette im Profil. Dazu kommt, dass einige Komfort- oder Praxispunkte nicht perfekt harmonieren: Für Bergfahrten wird eine berguntaugliche Übersetzung angemerkt, die aber offenbar austauschbar ist. Außerdem werden ein etwas rutschiger Carbonsattel sowie die Gewöhnungsbedürftigkeit des Flaschenhalters genannt. Gleichzeitig wird betont, dass das Rad ausschließlich individuell aufgebaut wird – damit lassen sich eigene Schwerpunkte wie Übersetzungen, Details der Komponentenwahl und möglicherweise auch Sitz- und Kontaktpunktparameter an die Zielgruppe anpassen.
Preislich bleibt das Zenith jedoch klar im oberen Segment. Das Testrad kostet 15.700 Euro, und damit wird die „alleroberste Preiskategorie“ für Rennräder adressiert. Der Material- und Fertigungsgrad wird in den Angaben sehr konkret gemacht: 3-D-gedruckte Titan-Nabenkörper, Bremsscheiben mit Carbonspider, Keramiklager in allen drehenden Teilen sowie ein Vollcarbonsattel. In der Kaufentscheidung wird damit eine Frage sichtbar, die über reine Bestwerte hinausgeht: Lohnt sich der Aufpreis von rund 20 Prozent gegenüber Top-Modellen etablierter Marken, wenn man gleichzeitig eine besondere Exklusivität einfordert? Als Argument nennt Baldiso laut Darstellung vor allem die Fertigung in Deutschland und den Aufbau nach eingehender Beratung. Auch das Rahmen-Set alleine kostet 6.900 Euro, was die Kalkulation über begrenzte Stückzahlen widerspiegelt. Zusätzlich wird das Zenith zunächst nur in drei Größen angeboten (S, M, L) – für die meisten Interessenten vermutlich ausreichend, für einige aber möglicherweise eine Hürde. Unterm Strich zeigt das Testurteil: Das Zenith ist mehr als ein Marketingversprechen, weil Aerodynamik- und Gewichtsziele nicht nur behauptet, sondern mit messbaren Laborergebnissen belegt werden und sich in der Fahrdynamik wiederfinden.
💳 Amazon-Kreditkarte mit 2.000 Euro Limit bestellen!
🔥 Heutige Hot Deals bei Amazon: Bis zu 80% Rabatte!
🎉 Amazon Haul-Store für absolute Schnäppchenjäger!
- ★ 23-stufiges KI-Go-Training – Für Spieler mit Grundkenntnissen der Regeln – Entwickelt als intelligenter Trainingspartner passt sich die KI Spielern von 18K bis 9D an. Ideal für alle, die die Grundregeln bereits beherrschen und ihr Spiel verbessern möchten.
- IHR EMOTIONALER AI-BEGLEITER: Eiliko ist mehr als nur ein Anhänger, es ist ein charismatischer KI-Freund. Mit einem dynamischen LED-Bildschirm, der eine Vielzahl von animierten Gesichtern und Ausdrucksformen anzeigt, reagiert er auf Ihre Interaktionen mit einzigartiger Persönlichkeit und Charme.
- 【MEHR LEBEN FÜR DEINEN SCHREIBTISCH】 Lerne Eilik kennen – deinen kleinen Roboter-Freund mit Persönlichkeit. Mit liebevollen Animationen, ausdrucksstarken Reaktionen und spielerischen Interaktionen bringt Eilik mehr Freude in deinen Alltag. Ob auf dem Schreibtisch, im Büro oder am Nachttisch – Eilik wird schnell zu einem vertrauten Begleiter für besondere Momente.
- 【XL-Größe für gedeihende Pflanzen】Geben Sie Ihren Pflanzen den Raum, den sie verdienen! Unser verbessertes, großes 13,7 cm großes Design bietet Platz für Pflanzen mit einem Durchmesser von bis zu 8,9 cm und damit deutlich mehr Platz für Wurzelwachstum und Pflanzengesundheit im Vergleich zu kleineren, veralteten Modellen. Die Produktabmessungen betragen 13,6 x 13,6 x 13,2 cm und das Gerät wiegt nur 355 g.
- V28 Update - JETZT MIT NEUEN FUNKTIONEN! Als Reaktion auf das Ladeproblem von Loona haben wir das automatische Aufladen 2.0 verbessert. Diese Optimierung hilft Loona, die Ladewege in verschiedenen Szenarien zu erkennen und anzupassen, um die Erfolgsquote beim automatischen Aufladen zu erhöhen. Mobile Hotspots können sich mit Loona verbinden und überwinden WLAN-Einschränkungen, sodass Sie jederzeit und überall mit Loona interagieren können.
- Die besten Bücher rund um KI & Robotik!

- Die besten KI-News kostenlos per eMail erhalten!
- Zur Startseite von IT BOLTWISE® für aktuelle KI-News!
- IT BOLTWISE® kostenlos auf Patreon unterstützen!
- Aktuelle KI-Jobs auf StepStone finden und bewerben!
- Künstliche Intelligenz: Dem Menschen überlegen – wie KI uns rettet und bedroht | Der Neurowissenschaftler, Psychiater und SPIEGEL-Bestsellerautor von »Digitale Demenz«
Du hast einen wertvollen Beitrag oder Kommentar zum Artikel "Baldiso Zenith im TOUR-Rennradtest: 1,3 Gesamtnote und 194 Watt im Windkanal" für unsere Leser?


#Sophos
Es werden alle Kommentare moderiert!
Für eine offene Diskussion behalten wir uns vor, jeden Kommentar zu löschen, der nicht direkt auf das Thema abzielt oder nur den Zweck hat, Leser oder Autoren herabzuwürdigen.
Wir möchten, dass respektvoll miteinander kommuniziert wird, so als ob die Diskussion mit real anwesenden Personen geführt wird. Dies machen wir für den Großteil unserer Leser, der sachlich und konstruktiv über ein Thema sprechen möchte.
Du willst nichts verpassen?
Du möchtest über ähnliche News und Beiträge wie "Baldiso Zenith im TOUR-Rennradtest: 1,3 Gesamtnote und 194 Watt im Windkanal" informiert werden? Neben der E-Mail-Benachrichtigung habt ihr auch die Möglichkeit, den Feed dieses Beitrags zu abonnieren. Wer natürlich alles lesen möchte, der sollte den RSS-Hauptfeed oder IT BOLTWISE® bei Google News wie auch bei Bing News abonnieren.
Nutze die Google-Suchmaschine für eine weitere Themenrecherche: »Baldiso Zenith im TOUR-Rennradtest: 1,3 Gesamtnote und 194 Watt im Windkanal« bei Google Deutschland suchen, bei Bing oder Google News!