LONDON (IT BOLTWISE) – Peter Schiff attestiert Bitcoin vor allem in der Anfangsphase starke Leistungen, hält die Kursentwicklung seit dem Hoch jedoch für deutlich weniger überzeugend. Als Referenz nennt er das rund 69.000 US-Dollar-Niveau vom 10. November 2021. Er argumentiert, dass Anleger den Unterschied zwischen dem Platzen einer Blase und dem anschließenden „Luftablassen“ getrennt betrachten sollten. Zudem stellt er die Erwartung in den Raum, dass Gold Bitcoin mittelfristig wieder outperformen kann.

Peter Schiff ordnet die Kursentwicklung von Bitcoin vor allem über den Blick auf Zeitfenster ein. In der Darstellung, die auf einem Gespräch beruht, in dem Schiff seine Bewertungslogik erläutert, betont er, dass die ersten zehn Jahre für Bitcoin „großartig“ gewesen seien. Ab einem späteren Zeitpunkt, so die Kernaussage, kippe die Qualität der Renditeerwartung allerdings spürbar. Damit setzt Schiff weniger auf die schlichte Frage „Was ist Bitcoin seit Start wert?“, sondern stärker auf die Dynamik innerhalb einzelner Marktphasen.
Seine Begründung arbeitet mit einem Bild, das zwischen zwei Phasen der Preisbildung unterscheidet: zwischen der Phase, in der eine Blase „bläst“, und der Phase, in der nach dem Hoch die Luft wieder „herauskommt“. Genau diese Trennung nutzt Schiff, um die Aussagekraft von Abstürzen in späteren Jahren einzuhegen. Selbst wenn Bitcoin – als hypothetisches Rechenspiel – auf 1.000 US-Dollar fallen sollte, wäre das aus seiner Sicht im Vergleich zu den frühen Preisniveaus immer noch eine hohe Rendite. Praktisch bedeutet das: Ein Investor, der eine einzige Gesamtkennzahl über die gesamte Historie betrachtet, sieht möglicherweise auch dann negativ aus, wenn die frühen Wachstumsjahre bereits überproportional viel Wert geschaffen haben.
Als Benchmark für Gegenwart und Vergleich zieht Schiff den „Peak“ heran, den er für die Phase 2020/21 festmacht. Gemeint ist ein Kursniveau von ungefähr 69.000 US-Dollar am 10. November 2021, das den Höhepunkt des damaligen Bullenzyklus markierte. Seitdem, so die Einordnung, habe Bitcoin sowohl gegenüber Gold als auch gegenüber dem S&P 500 zurückgelegen. Diese Gegenüberstellung ist für die Argumentation zentral, denn sie verlagert die Diskussion weg von Bitcoin-spezifischen Narrativelementen hin zu relativen Opportunitätskosten: Wenn ein Vermögenswert nach einem Hoch mehrere Jahre weniger liefert als klassische Alternativen, verschiebt sich die Priorität der Portfolioallokation.
Schiffs Perspektive bleibt dabei nicht bei einem einzigen Hoch. In der Quelle wird auch erwähnt, dass Bitcoin im letzten Bullenzyklus zeitweise bis etwa 126.000 US-Dollar gestiegen sei und danach um rund 33% gefallen sei. Ein weiterer Punkt in seiner Darstellung lautet, dass viele Marktteilnehmer zwar handeln, die „großen Gewinne“ jedoch eher in früheren Phasen entstanden seien, während später vor allem „auscashen“ statt Aufbau großer zusätzlicher Kursgewinne dominiere. In Investment-Sprache übersetzt bedeutet das: Die Rendite hängt dann weniger am langfristigen Erfolg eines Assets, sondern zunehmend daran, ob Käufer zur richtigen Zeit einsteigen und ob Halteentscheidungen in der passenden Marktphase getroffen werden.
Für die Marktlogik ist außerdem wichtig, wie Schiff seine Zeitachse operationalisiert. Laut der beschriebenen Argumentation setzt er typischerweise das Jahr 2021 als Vergleichsanker, also nicht den Start von Bitcoin, sondern den relativen Abstand zu einem historischen Hoch. Er stellt heraus, dass das heutige Kursniveau seiner Sicht nach nicht „viel höher“ sei als damals, womit sich aus seiner Sicht eine enttäuschende Rendite seit dem Peak ableitet. Genau hier liegt die Spannungsstelle zu Investoren, die eher auf langfristige Adoption, die Reduktion von Angebotsinflation durch das Halving oder auf die Rolle als „technologisches Asset“ schauen. Schiff wählt hingegen eine klassische Performance-Perspektive mit klarer Referenzmarke und macht daraus eine Aussage über die Qualität der Renditen in der nachfolgenden Phase.
Der Vergleich mit Gold und Aktien verweist zudem auf einen breiteren Trend in Anlageportfolios: Viele Anleger nutzen mehrere Assetklassen, um die Schwankungsprofile zu glätten. Auch wenn die Quelle diese Diversifikationsidee nur allgemein streift, lässt sich aus dem Kontext ableiten, warum solche Argumente regelmäßig in Portfoliodiskussionen auftauchen: Gold wird oft als Stabilitätsanker in unsicheren Phasen betrachtet, während breite Aktienindizes einen stetigeren, wenn auch schwankenden Wachstumspfad abbilden. Für Bitcoin bedeutet das in Schiffs Darstellung nicht zwingend das Ende des Assets, aber eine deutlich defensivere Position in der Allokationslogik, sobald die Kursentwicklung nach dem Hoch ausbleibt oder gegenüber Alternativen schlechter ausfällt.
Für Unternehmen und professionelle Anleger ist die eigentliche Frage damit weniger „Hat Bitcoin langfristig einen Sinn?“, sondern „Wie sollte man die Zeitachse in der Portfolioanalyse modellieren?“. Wenn sich Bewertungsansätze – wie bei Schiff beschrieben – stark an Peaks und Rückläufen orientieren, geraten viele Kennzahlen unter Druck, die über komplette Zyklen aggregieren. Umgekehrt können Ansätze, die zu stark auf den frühen Teil der Historie fokussieren, spätere Phasen unterschätzen. In der Praxis braucht es deshalb robuste Methoden, um Performance in unterschiedlichen Marktregimen zu messen, etwa durch getrennte Betrachtung von Bullen- und Bärenphasen, durch rollierende Zeitfenster oder durch Vergleichsindizes, die das Risiko-Umfeld mit abbilden. Dabei spielt auch die Frage eine Rolle, wie stark man Volatilität toleriert und welche Rolle „Liquidität im Exit“ für die tatsächliche Rendite spielt.
Schiffs Erwartung, wonach sich Gold und Bitcoin „wieder annähern“ könnten, macht zudem sichtbar, dass es in der Diskussion um Relative-Value-Szenarien geht: Nicht die absolute Richtung des Bitcoin-Kurses ist entscheidend, sondern die relative Entwicklung gegenüber anderen Anlageklassen. Ob ein solches Umschlagen tatsächlich eintritt, lässt sich aus der Quelle nicht als fester Ausgangspunkt ableiten; es handelt sich um eine Prognose innerhalb seiner Bewertungslogik. Für den Investmentalltag heißt das vor allem: Szenarien sollten klar definiert werden, einschließlich alternativer Pfade, in denen Bitcoin in bestimmten Regimen outperformt oder eben weiter hinter Marktalternativen zurückbleibt.
In der Summe zeigt der Beitrag vor allem eins: Bitcoin wird von Schiff nicht als „einfach immer besser oder immer schlechter“ bewertet, sondern über die Veränderung seiner Renditequalität entlang konkreter Marktabschnitte. Diese Herangehensweise ist für Entscheider relevant, weil sie die typische Verwechslung vermeidet, absolute Historie mit aktueller Erwartung zu vermischen. Wer Portfolios steuert, kann daraus ableiten, dass Timing und Benchmark-Auswahl nicht nur akademische Details sind, sondern direkt darüber entscheiden, welche Chancen und Risiken im Reporting sichtbar werden. KI-gestützte Analysewerkzeuge können hier unterstützen, indem sie Marktregime und Vergleichsdimensionen in Echtzeit strukturieren – aber die zentrale Parameterentscheidung, welche Zeitfenster und welche Referenzen man priorisiert, bleibt letztlich eine menschliche Geschäfts- und Strategiefrage.
💳 Amazon-Kreditkarte mit 2.000 Euro Limit bestellen!
🔥 Heutige Hot Deals bei Amazon: Bis zu 80% Rabatte!
🎉 Amazon Haul-Store für absolute Schnäppchenjäger!
- ★ 23-stufiges KI-Go-Training – Für Spieler mit Grundkenntnissen der Regeln – Entwickelt als intelligenter Trainingspartner passt sich die KI Spielern von 18K bis 9D an. Ideal für alle, die die Grundregeln bereits beherrschen und ihr Spiel verbessern möchten.
- IHR EMOTIONALER AI-BEGLEITER: Eiliko ist mehr als nur ein Anhänger, es ist ein charismatischer KI-Freund. Mit einem dynamischen LED-Bildschirm, der eine Vielzahl von animierten Gesichtern und Ausdrucksformen anzeigt, reagiert er auf Ihre Interaktionen mit einzigartiger Persönlichkeit und Charme.
- 【MEHR LEBEN FÜR DEINEN SCHREIBTISCH】 Lerne Eilik kennen – deinen kleinen Roboter-Freund mit Persönlichkeit. Mit liebevollen Animationen, ausdrucksstarken Reaktionen und spielerischen Interaktionen bringt Eilik mehr Freude in deinen Alltag. Ob auf dem Schreibtisch, im Büro oder am Nachttisch – Eilik wird schnell zu einem vertrauten Begleiter für besondere Momente.
- 【XL-Größe für gedeihende Pflanzen】Geben Sie Ihren Pflanzen den Raum, den sie verdienen! Unser verbessertes, großes 13,7 cm großes Design bietet Platz für Pflanzen mit einem Durchmesser von bis zu 8,9 cm und damit deutlich mehr Platz für Wurzelwachstum und Pflanzengesundheit im Vergleich zu kleineren, veralteten Modellen. Die Produktabmessungen betragen 13,6 x 13,6 x 13,2 cm und das Gerät wiegt nur 355 g.
- V28 Update - JETZT MIT NEUEN FUNKTIONEN! Als Reaktion auf das Ladeproblem von Loona haben wir das automatische Aufladen 2.0 verbessert. Diese Optimierung hilft Loona, die Ladewege in verschiedenen Szenarien zu erkennen und anzupassen, um die Erfolgsquote beim automatischen Aufladen zu erhöhen. Mobile Hotspots können sich mit Loona verbinden und überwinden WLAN-Einschränkungen, sodass Sie jederzeit und überall mit Loona interagieren können.
- Die besten Bücher rund um KI & Robotik!

- Die besten KI-News kostenlos per eMail erhalten!
- Zur Startseite von IT BOLTWISE® für aktuelle KI-News!
- IT BOLTWISE® kostenlos auf Patreon unterstützen!
- Aktuelle KI-Jobs auf StepStone finden und bewerben!
- Künstliche Intelligenz: Dem Menschen überlegen – wie KI uns rettet und bedroht | Der Neurowissenschaftler, Psychiater und SPIEGEL-Bestsellerautor von »Digitale Demenz«
Du hast einen wertvollen Beitrag oder Kommentar zum Artikel "Peter Schiff: Bitcoins Einbruch nach 2021 erklärt, warum Gold attraktiver ist" für unsere Leser?


#Sophos
Es werden alle Kommentare moderiert!
Für eine offene Diskussion behalten wir uns vor, jeden Kommentar zu löschen, der nicht direkt auf das Thema abzielt oder nur den Zweck hat, Leser oder Autoren herabzuwürdigen.
Wir möchten, dass respektvoll miteinander kommuniziert wird, so als ob die Diskussion mit real anwesenden Personen geführt wird. Dies machen wir für den Großteil unserer Leser, der sachlich und konstruktiv über ein Thema sprechen möchte.
Du willst nichts verpassen?
Du möchtest über ähnliche News und Beiträge wie "Peter Schiff: Bitcoins Einbruch nach 2021 erklärt, warum Gold attraktiver ist" informiert werden? Neben der E-Mail-Benachrichtigung habt ihr auch die Möglichkeit, den Feed dieses Beitrags zu abonnieren. Wer natürlich alles lesen möchte, der sollte den RSS-Hauptfeed oder IT BOLTWISE® bei Google News wie auch bei Bing News abonnieren.
Nutze die Google-Suchmaschine für eine weitere Themenrecherche: »Peter Schiff: Bitcoins Einbruch nach 2021 erklärt, warum Gold attraktiver ist« bei Google Deutschland suchen, bei Bing oder Google News!