LONDON (IT BOLTWISE) – Die auf Bitcoin als Treasury-Asset ausgerichtete Firma Strive hat zwischen dem 12. und 16. Oktober 4.045 Bitcoin zu durchschnittlich rund 82.803 US-Dollar pro Coin gekauft. Die Transaktion hebt den Bestand auf 36.818 BTC und entspricht damit einem Marktwert von etwa 335 Millionen US-Dollar. Der Zufluss von rund 369,2 Millionen US-Dollar stammt aus der Ausübung von Warrants, die zugleich den Anteil bestehender Aktionäre verwässern. Parallel dazu hat Strive eine deutlich aufgestockte Emission von 15%-SATS-Preferred-Aktien mit einem geplanten Bruttoerlös von etwa 630 Millionen US-Dollar vorbereitet.

Strive setzt seinen Kurs als börsennotierter „Corporate Bitcoin Treasury“-Anbieter fort und hat dafür frisches Kapital in harte Wallet-Käufe umgewandelt. Zwischen dem 12. und 16. Oktober erwarb das Unternehmen 4.045 Bitcoin zu einem Durchschnittspreis von etwa 82.803 US-Dollar pro Coin. Daraus ergibt sich ein Pachtrelevanter Cash-zu-Coin-Transfer: Der neu hinzugekommene Bestand entspricht laut der Meldung einem Wert von rund 335 Millionen US-Dollar und hebt das Gesamtvolumen auf 36.818 BTC. Im Vergleich zur Woche zuvor bedeutet das einen Anstieg von 32.773 BTC auf den neuen Stand – Strive ist damit rechnerisch wieder deutlich über der Drei-Milliarden-Dollar-Schwelle für den Gesamtbestand, wenn man den aktuellen Marktpreis als Referenz nimmt.
Der finanzielle Mechanismus dahinter ist ungewöhnlich simpel, aber für Unternehmen mit Bitcoin-Strategie ein zentrales Steuerungsinstrument: Strive generiert Kapital über den Kapitalmarkt und lenkt es dann in Bitcoin. Diese Woche floss das Geld über die Ausübung von Warrants in Höhe von etwa 369,2 Millionen US-Dollar. Konkret wurden am 12. und 13. Oktober insgesamt 273.493.909 Warrants ausgeübt, was 13.674.703 neue Class-A-Aktien einbrachte. Die Wirkung auf die Aktionärsbasis ist dabei direkt messbar: Die Zahl der ausstehenden Class-A-Aktien stieg in nur einer Woche von 101,2 Millionen auf 114,8 Millionen – rund 13,5% mehr. Ohne dass der frische Kapitalzufluss den Gegenwert für die Verwässerung zeitnah erwirtschaftet, reduziert diese Struktur automatisch den prozentualen Anteil jedes bestehenden Aktionärs.
Technisch betrachtet ist zudem relevant, dass Strive nicht nur aus dem Markt Kapital abschöpft, sondern auch kurzfristig das „Warrant-Overhang“-Risiko reduziert. Die Meldung nennt, dass die „traditionellen Warrants“ nach dem 13. Oktober nicht mehr im Bestand seien, nachdem die Restbestände unausgeübt abgelaufen sind. Zusätzlich weist Strive zum Wochenende 317,5 Millionen US-Dollar Kasse aus, ein Plus um 7,2 Millionen US-Dollar. Parallel dazu betont die Emissionsstruktur, dass das Unternehmen nicht ausschließlich von einem einzigen Finanzierungshebel abhängig ist: Neben den warrantgetriebenen Zuflüssen hat Strive bereits am 15. Oktober ein größeres Angebot von SATS-Preferred-Aktien bepreist, das auf eine weitere Kapitalrunde hinausläuft.
Die SATS-Komponente ist für die Unternehmensfinanzierung besonders interessant, weil sie ökonomisch zwischen Aktie und klassischer Schuldverschreibung angesiedelt ist. Strive hat 7 Millionen neue Aktien einer 15%-Series-A-Perpetual-Preferred-Variante unter dem Kürzel „SATS“ zu je 90 US-Dollar platziert. Der erwartete Bruttoerlös wird mit etwa 630 Millionen US-Dollar beziffert. „Perpetual“ bedeutet dabei, dass es kein festes Fälligkeitsdatum gibt; die Ausschüttung erfolgt, sobald der Vorstand sie deklariert. Der angegebene Dividendensatz von 15% bezieht sich auf den „stated amount“ von 100 US-Dollar, was einer jährlichen Dividende von 15 US-Dollar entspricht. Für Käufer, die bei 90 US-Dollar je Aktie einsteigen, entspricht das rechnerisch etwa 16,7% pro Jahr – allerdings mit dem Zusatz, dass die Dividenden kumulativ sind: Nicht gezahlte Beträge würden in der Logik des Instruments weiter auflaufen.
Mit Blick auf den Marktkontext zeigt sich außerdem, dass die Corporate-Bitcoin-Dynamik derzeit gleich von mehreren Seiten getriggert wird. Strive führt seine Zugänge zwar als Bestandteil eines länger laufenden Bitcoin-Treasury-Ansatzes fort, der seit 2025 besonders sichtbar geworden ist, doch im Hintergrund laufen auch „Finanzierungs- und Index“-Effekte, die das Verhalten institutioneller Investoren beeinflussen können. So hat MSCI am 15. Oktober eine Regel finalisiert, die sogenannte „non-operating companies“ betrifft: Unternehmen, die durch einen Screen für substanzielle operative Assets und einen nachgelagerten Finanztest fallen, sollen aus bestimmten Benchmarks entfernt werden – Stichtag dafür ist der Schlusskurs zum 30. November. Für Strive und vergleichbare Player ist die unmittelbare Relevanz weniger „Panik“, sondern eher die Frage, wie stark Indexnachfrage und Indextrackerschaften Kapitalflüsse künftig modulieren.
Auch innerhalb der „Digital-Asset-Treasury“-Nische wird parallel investiert. In der Meldung werden etwa Käufe von Tom Lee’s Bitmine genannt: 12.535 ETH im Wert von rund 30 Millionen US-Dollar, anschließend 6.041.481 ETH, entsprechend etwa 4,9% der grob 122,1 Millionen ETH. Lee wird dabei mit einer Zielmarke zitiert, die Investments stoppen soll, sobald das eigene Engagement 5% erreicht. Dieses Muster – ein quantitativer, risikoarm begründeter Deckel – kontrastiert mit der Art, wie Strive Kapital über unterschiedliche Instrumente (Warrant-Ausübungen und Preferred-Emissionen) in Bitcoin umsetzt. Während Anleger dadurch über unterschiedliche Vehikel Risiko und Renditechancen bepreisen, bleibt für Operateure der Kern gleich: Der Unternehmenswert hängt in hohem Maß davon ab, wie sich Bitcoin nach der jeweiligen Kaufphase entwickelt und wie viel Verwässerung durch den Kapitalmarkt tatsächlich „ausgeglichen“ wird.
Für Entscheidungsträger in Unternehmen, die selbst Krypto-Assets als Treasury- oder Hedging-Element diskutieren, liefert die Meldung vor allem zwei praktische Lehren. Erstens: Die Finanzierung entscheidet mit, wie der Markt das Risiko eines Bitcoin-Treasury-Ansatzes bewertet – Warrants und Preferred-Strukturen bringen unterschiedliche Verwässerungs- und Ausschüttungsprofile mit. Zweitens: Index-Regeln wie die von MSCI wirken indirekt als Verstärker oder Bremse, weil sie für viele Fonds ein „passives Einkaufsprogramm“ darstellen. Strive sitzt damit zwischen operativem Kapitalzugang und Marktmechanik: Die geplante Abwicklung der SATS-Emission zum 20. Oktober und der Start der regelmäßigen Dividenden-Daten ab dem 9. November sind dabei fixe Zeitanker, die als nächste Messpunkte dienen dürften, wie konsequent das Unternehmen seinen Bitcoin-Bestand trotz der kapitalmarktbedingten Aktionärsverwässerung weiter aufbaut.
💳 Amazon-Kreditkarte mit 2.000 Euro Limit bestellen!
🔥 Heutige Hot Deals bei Amazon: Bis zu 80% Rabatte!
🎉 Amazon Haul-Store für absolute Schnäppchenjäger!
- ★ 23-stufiges KI-Go-Training – Für Spieler mit Grundkenntnissen der Regeln – Entwickelt als intelligenter Trainingspartner passt sich die KI Spielern von 18K bis 9D an. Ideal für alle, die die Grundregeln bereits beherrschen und ihr Spiel verbessern möchten.
- IHR EMOTIONALER AI-BEGLEITER: Eiliko ist mehr als nur ein Anhänger, es ist ein charismatischer KI-Freund. Mit einem dynamischen LED-Bildschirm, der eine Vielzahl von animierten Gesichtern und Ausdrucksformen anzeigt, reagiert er auf Ihre Interaktionen mit einzigartiger Persönlichkeit und Charme.
- 【MEHR LEBEN FÜR DEINEN SCHREIBTISCH】 Lerne Eilik kennen – deinen kleinen Roboter-Freund mit Persönlichkeit. Mit liebevollen Animationen, ausdrucksstarken Reaktionen und spielerischen Interaktionen bringt Eilik mehr Freude in deinen Alltag. Ob auf dem Schreibtisch, im Büro oder am Nachttisch – Eilik wird schnell zu einem vertrauten Begleiter für besondere Momente.
- 【XL-Größe für gedeihende Pflanzen】Geben Sie Ihren Pflanzen den Raum, den sie verdienen! Unser verbessertes, großes 13,7 cm großes Design bietet Platz für Pflanzen mit einem Durchmesser von bis zu 8,9 cm und damit deutlich mehr Platz für Wurzelwachstum und Pflanzengesundheit im Vergleich zu kleineren, veralteten Modellen. Die Produktabmessungen betragen 13,6 x 13,6 x 13,2 cm und das Gerät wiegt nur 355 g.
- V28 Update - JETZT MIT NEUEN FUNKTIONEN! Als Reaktion auf das Ladeproblem von Loona haben wir das automatische Aufladen 2.0 verbessert. Diese Optimierung hilft Loona, die Ladewege in verschiedenen Szenarien zu erkennen und anzupassen, um die Erfolgsquote beim automatischen Aufladen zu erhöhen. Mobile Hotspots können sich mit Loona verbinden und überwinden WLAN-Einschränkungen, sodass Sie jederzeit und überall mit Loona interagieren können.
- Die besten Bücher rund um KI & Robotik!

- Die besten KI-News kostenlos per eMail erhalten!
- Zur Startseite von IT BOLTWISE® für aktuelle KI-News!
- IT BOLTWISE® kostenlos auf Patreon unterstützen!
- Aktuelle KI-Jobs auf StepStone finden und bewerben!
- Künstliche Intelligenz: Dem Menschen überlegen – wie KI uns rettet und bedroht | Der Neurowissenschaftler, Psychiater und SPIEGEL-Bestsellerautor von »Digitale Demenz«
Du hast einen wertvollen Beitrag oder Kommentar zum Artikel "Strive kauft 4.045 Bitcoin für 335 Millionen US-Dollar – neue Finanzierungsrunde mit Warrants und SATS-Preferred" für unsere Leser?


#Sophos
Es werden alle Kommentare moderiert!
Für eine offene Diskussion behalten wir uns vor, jeden Kommentar zu löschen, der nicht direkt auf das Thema abzielt oder nur den Zweck hat, Leser oder Autoren herabzuwürdigen.
Wir möchten, dass respektvoll miteinander kommuniziert wird, so als ob die Diskussion mit real anwesenden Personen geführt wird. Dies machen wir für den Großteil unserer Leser, der sachlich und konstruktiv über ein Thema sprechen möchte.
Du willst nichts verpassen?
Du möchtest über ähnliche News und Beiträge wie "Strive kauft 4.045 Bitcoin für 335 Millionen US-Dollar – neue Finanzierungsrunde mit Warrants und SATS-Preferred" informiert werden? Neben der E-Mail-Benachrichtigung habt ihr auch die Möglichkeit, den Feed dieses Beitrags zu abonnieren. Wer natürlich alles lesen möchte, der sollte den RSS-Hauptfeed oder IT BOLTWISE® bei Google News wie auch bei Bing News abonnieren.
Nutze die Google-Suchmaschine für eine weitere Themenrecherche: »Strive kauft 4.045 Bitcoin für 335 Millionen US-Dollar – neue Finanzierungsrunde mit Warrants und SATS-Preferred« bei Google Deutschland suchen, bei Bing oder Google News!