NEW YORK / LONDON (IT BOLTWISE) – Viele Nutzer sehen in Google-Suchergebnissen automatisch erzeugte KI-Overviews, obwohl sie eigentlich klassische Webseiten lesen wollen. Der Text zeigt mehrere Umgehungen: ein Suchbegriff-Trick mit „-AI“, ein integrierter Web-Filter sowie ein alternativer No-AI-Suchmodus bei DuckDuckGo. Zusätzlich werden konkrete Schritte beschrieben, wie man auf iPhone, Samsung Galaxy und Google Pixel unerwünschte KI- bzw. Assistant-Vorschläge reduziert. Ziel ist, die KI-Elemente kontrolliert einzuschränken, ohne die Gerätefunktionen komplett auszuschalten.

Wer heute auf dem Smartphone eine Frage in die Google-Suche tippt, landet nicht automatisch zuerst bei klassischen Trefferlisten. In dem beschriebenen Szenario wird die eigentliche Websuche von einem längeren, KI-generierten Antwortblock überlagert, der „AI Overviews“ genannt wird und vor den Ergebnislinks auftaucht. Für viele ist das dann vor allem eins: unnötiger Overhead, wenn man gezielt eine Quelle öffnen will, statt eine Zusammenfassung zu lesen. Der entscheidende Punkt aus Nutzersicht lautet deshalb nicht „KI ist schlecht“, sondern „KI-Ansicht kontrollieren“: Wer die zusätzlichen Antwortmodule dauerhaft ausblenden will, stößt bei Google allerdings an Grenzen, weil es laut Text keine Standard-Search-Einstellung gibt, mit der AI Overviews dauerhaft vollständig deaktiviert werden.
Praktisch geht der Text deshalb über zwei Strategien: erstens den Suchoperatoren-Ausweg und zweitens einen anderen Darstellungsmodus innerhalb der Google-Suche. Der einfache Trick funktioniert über das Anhängen von „-AI“ an den Suchbegriff. Konkret: Statt nach „best walking shoes“ zu suchen, ergänzt man „-AI“ am Ende und lässt so eine AI-Übersicht möglichst gar nicht erst erscheinen. Wichtig ist die Nebenwirkung, die im Text ausdrücklich genannt wird: Google nutzt das Minuszeichen, um Begriffe auszuschließen, und dadurch kann „-AI“ auch relevante Seiten mit dem ausgeschlossenen Begriff treffen. Wenn das nicht zuverlässig genug wirkt, empfiehlt der Artikel als „mehrere Szenarien stabileren“ Weg den eingebauten Web-Filter: In der Ergebnisansicht wählt man einen Filter, der textbasierte Links ohne AI Overviews priorisiert.
Auch hier steckt das Dilemma in der Detailschicht. Der Web-Filter sorgt zwar dafür, dass man direkt zu Webseiten kommt, ohne dass die KI-Übersicht den oberen Bildschirmbereich belegt, aber er ist nicht zwingend dauerhaft aktiv. Der Text beschreibt, dass man den Web-Filter bei einer neuen Suche häufig erneut auswählen muss. Außerdem wird klargestellt, dass das Deaktivieren eines AI-Overviews-Experiments in Google Search Labs nicht automatisch die regulären AI Overviews in der normalen Suche entfernt. Wenn man die KI-Elemente nicht nur in Google, sondern grundsätzlich aus der Suche verdrängen möchte, setzt der Artikel zudem auf eine zweite Plattform-Option: DuckDuckGo bietet mit „DuckDuckGo No-AI“ einen Modus, der laut Text KI-unterstützte Antworten und KI-Feature-Vorschläge entfernt und bei Bildersuchen auch KI-generierte Bilder ausfiltert. Als Einschränkung nennt der Text, dass die Filterung bei KI-Bildern möglicherweise nicht alles erwischt, weshalb man die Option eher als konsequente UX-Entscheidung denn als 100-prozentige Garantie verstehen sollte.
Auf mobilen Plattformen wechselt der Fokus anschließend von der Suchoberfläche zu Assistenz- und Vorschlagsmechaniken. Beim iPhone wird zunächst das Problem „Siri-Vorschläge oben“ adressiert: Wer auf dem Home-Screen nach unten wischt, sieht vor dem Tippen vorgeschlagene Apps. Der Text ordnet das Siri zu und beschreibt, wie man diese Vorschläge über iPhone-Einstellungen abschaltet („Turn off Suggest Apps Before Searching“). Daneben werden weitere Schalter genannt, mit denen man die Anzeige im App Library-Bereich und beim Teilen reduziert. Interessant ist auch die Option, Siri AI wieder auf „Siri Classic“ zurückzustellen oder Siri vollständig auszuschalten, wobei für Siri AI die Verfügbarkeit an kompatible iPhones und an iOS-27-Konfigurationen gebunden ist; ältere Geräte sollen demnach nicht automatisch denselben Funktionsumfang haben.
Für iOS folgt anschließend das Thema „KI fasst Nachrichten zusammen“. Apple Intelligence kann laut Text Benachrichtigungen, Nachrichten und E-Mails zusammenfassen, was zwar praktisch wirken kann, aber im Artikel als potenzieller Störfaktor beschrieben wird: Zusammenfassungen können Details auslassen oder Inhalte missverstehen. Entsprechend nennt der Text konkrete Umschalter: „Summarize Notifications“ sowie „Summarize Messages“ und beim Mail-Bereich „Summarize Message Previews“ lassen sich deaktivieren, ohne dass normale Nachrichten oder Benachrichtigungen wegfallen. Damit wird KI hier nicht „abgeschaltet“, sondern auf eine rein optionale Leseposition gedrückt: Man bekommt wieder das Original, nicht die verkürzte Interpretation.
Auf Android-Devices verteilt sich der Artikel auf drei Ökosysteme: Samsung Galaxy, Google Pixel und die Frage nach dem Google-Assistant-Trigger. Bei Samsung wird beschrieben, wie man einzelne Galaxy-AI-Funktionen in den Einstellungen abschaltet, statt nur ein pauschales Gesamtfeature zu treffen: Man öffnet „Galaxy AI“, wählt eine unerwünschte Funktion aus (etwa Note assist) und schaltet die verfügbaren Switches aus, anschließend wiederholt man das für weitere Module. Gleichzeitig warnt der Text, dass manche KI-Funktionen direkt im Betriebssystem integriert sein können und damit nicht deaktivierbar sind, und dass die konkreten Optionen je nach Modell und Softwarestand variieren. Für Pixel-Nutzer werden mehrere Bausteine separat geführt: „Magic Cue“ kann Vorschläge während der Nutzung anzeigen, „Proactive Assistance“ kann auf Basis von Screen-Infos und Benachrichtigungen handeln, und „Circle to Search“ lässt sich ebenfalls ausschalten, wenn es aus Versehen aktiviert wird. Schließlich wird auch „Pixel Screenshots“ genannt, bei denen man KI-gestützte Suche und Zusammenfassungen deaktivieren kann; wer zusätzlich die erzeugten KI-Informationen entfernen will, kann laut Text auch „Delete all AI summaries and metadata“ nutzen.
Zum Abschluss ordnet der Artikel das Leitbild „kein vollständiger KI-Schalter“ realistisch ein: Es gebe nicht eine einzige universelle Option, die jede KI-Funktion auf iPhone oder Android komplett entfernt. Ein Teil der KI-Fähigkeiten sei im System verankert, andere kämen von einzelnen Apps oder Online-Services. Die praktikable Empfehlung bleibt deshalb bewusst pragmatisch: Nutzer sollen die Funktionen deaktivieren, die sie nie verwenden, und sich dabei klar machen, dass das Abschalten eines Assistant-Triggerverhaltens (etwa „Hey Google“ oder ein Press-and-hold Shortcut) nicht automatisch auch alle KI-Überlagerungen in der Suche eliminiert. Für die tägliche Kontrolle ist genau diese Trennung aus Such-UI und Systemassistenz zentral: KI nur dort nutzen, wo sie wirklich hilft, und nicht als default-Entscheider über den Informationszugang.
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