LONDON (IT BOLTWISE) – Ein Solo-Miner hat im Juli 2026 einen kompletten Bitcoin-Block mit einem Bitaxe-ASIC erbeutet und dabei eine Auszahlung von 3,1382 BTC erzielt. Laut den Angaben lag der durchschnittliche Durchsatz bei rund 995,2 GH/s, was in der Größenordnung von 1 TH/s liegt. Bei aktuellen Kursen entspricht das etwa 200.000 US-Dollar, obwohl das Preisniveau den Break-even vieler Betreiber inzwischen unterschreitet. Der Fall zeigt, wie sich selbst kleine Setups gegen hohe Difficulty durch zufällige Trefferzeiten behaupten können.

Dass ein Solo-Miner „zufällig“ einen kompletten Bitcoin-Block findet, klingt wie ein Randereignis – ist aber inzwischen häufiger genug, um in Mining-Foren und Pool-Statistiken sichtbar zu werden. Im Juli 2026 gelang genau das: Ein einzelner Miner nutzte die Public Pool-Umgebung und mined einen Block mit der Nummer 957.382. Die Blockprämie wird mit 3,1382 BTC beziffert, was bei den genannten Kursen grob 200.000 US-Dollar entspricht. Entscheidend ist dabei nicht nur das Ergebnis, sondern der Kontext: Bitcoin handelte zur Veröffentlichung laut den Angaben bei rund 63.050 US-Dollar und damit unterhalb vieler üblichen Break-even-Schwellen für kleinere Setups.
Technisch betrachtet war der Erfolg an eine sehr konkrete Hardware- und Betriebsannahme gekoppelt. Der Miner setzte auf ein Bitaxe Gamma-Gerät, das in den Angaben etwa acht Stunden durchlief. Der durchschnittliche Haschrate-Wert wird mit 995,2 GH/s angegeben, also in der Größenordnung von einem Terahash pro Sekunde. Aus statistischer Sicht ergibt sich daraus eine sehr niedrige Trefferwahrscheinlichkeit: Die Wahrscheinlichkeit, in diesem Zeitraum einen Block zu finden, wird auf „ein Ereignis in 16.000 bis 18.000 Jahren“ pro Million Versuche hochgerechnet. Solche Zahlen erklären, warum es trotz potenzieller Rentabilität einzelner Treffer in der Regel eher selten zu solchen „Volltreffern“ kommt.
Der technische Stack hinter dem Bitaxe-Ansatz ist dabei vergleichsweise geradlinig, aber für die Einordnung wichtig: Bitaxe wird als Open-Source-ASIC-Miner beschrieben, der auf dem BM1370-Chip basiert, wie er auch in bestimmten industriellen Antminer-Segmenten Verwendung findet. Für die Palm-große Hardware werden Leistungsspannen von 1 bis 1,3 TH/s bei nur 15 bis 21 Watt genannt. Preislich bewegt sich das Ganze – je nach Modellvariante – im Bereich von etwa 60 bis 150 US-Dollar. Besonders relevant für den konkreten Fall: Der Anschluss an Solo-Pools wie Public Pool, bei denen keine Gebühren berechnet werden sollen, ermöglicht dem Miner die Mitnahme von 100% der Blockbelohnung. Genau das macht den Unterschied zwischen „historischem Treffer“ und „handfestem Cashflow“ aus.
Im Marktbild liegt der zweite Hebel in der Häufigkeit solcher Erfolge: Laut den Angaben sind seit Beginn 2026 insgesamt 12 Solo-Blöcke gefunden worden, während es über die letzten 12 Monate 24 waren – ein Plus von 41% gegenüber dem Vorjahr. Die durchschnittlichen Intervalle werden mit 15,2 Tagen zwischen Finds angegeben, gleichzeitig summieren sich die Auszahlungen in der genannten Statistik auf 75,44 BTC. Solche Kennzahlen sagen nicht, dass Solo-Mining „planbar“ wird; sie zeigen aber, dass sich die Eintrittshürde für kleine Betreiber teilweise verschoben hat – etwa durch günstige Hardwareverfügbarkeit und die Verfügbarkeit von Solo-Pool-Infrastrukturen. Als Vergleich im selben Ökosystem taucht z. B. Canaan Nano bei anderen Solo-Setups auf, ebenso Braiins Solo als Pool- bzw. Betriebsoption.
Auch die Wettbewerbsdynamik liefert eine Erklärung, warum kleine Systeme überhaupt noch in den Vordergrund rücken. Große Mining-Unternehmen treiben parallel den Pivot in Richtung KI-basiertes Computing voran; gleichzeitig bleibt die Netzwerk-Schwierigkeit hoch. In den Angaben wird ein Rückgang der Difficulty um 5% auf 127,17 T ausgewiesen – allerdings von einem Niveau, das weiterhin deutlich über dem Jahresanfang liege. Für Solo-Miner bedeutet das: Selbst wenn einzelne Tage etwas „atembarer“ wirken, bleibt die langfristige Modellrechnung stark von Energiepreisen, Geräteeffizienz und dem Zufall der Blockfindung geprägt. Wer eine solche Rechnung aufstellt, muss deshalb immer auch die Varianz einkalkulieren – nicht nur den Durchschnitt, sondern die Streuung.
Für Unternehmen und Entwickler ist die eigentliche Lehre weniger „wer hat getroffen“, sondern wie sich Mining-Workflows technisch und operativ vereinfachen lassen. Der Bitaxe-Fall illustriert eine Richtung, in der Mining wie ein Edge-Compute-Job behandelt wird: kleines Gerät, einfacher Energieanschluss, schlanke Pool-Integration, automatisierte Betriebszeiten. In modernen Betriebsmodellen ist dafür häufig nicht nur die Hashrate entscheidend, sondern auch das Monitoring (Temperatur, Netzlast, uptime), die saubere Authentifizierung gegenüber dem Pool und eine robuste Fehlerbehandlung bei Disconnects. Aus Sicht der KI- und Security-Teams rückt dabei zudem das Threat Modeling in den Vordergrund: Geräte im Feld sind oft weniger gehärtet als Rechenzentrumsserver und können bei Fehlkonfigurationen neue Angriffsflächen schaffen.
Regulatorisch und datenschutzseitig ist Mining weniger „Endnutzer-Daten“ als vielmehr Infrastruktur- und Steuerungsdaten. Zwar sind beim Mining selbst nicht zwangsläufig personenbezogene Informationen im Spiel, aber Pools, Wallet-Zuordnung und Kommunikationsmetadaten können indirekt Rückschlüsse ermöglichen. In der Praxis lohnt es sich, Zugriffe auf Solo-Pools über gesicherte Kanäle zu führen und Logs so zu behandeln, dass nicht unnötig Identifikatoren nach außen driften. Zusätzlich sollte man im Unternehmensumfeld die Energie-Compliance und die Herkunft der Ressourcen im Blick behalten, vor allem dort, wo regulatorische Anforderungen zur Rechenschaftspflicht von Rechenzentrums- und Stromnutzung steigen. Gerade weil Solo-Mining oft „hinter der Firewall“ beginnt, sind klare Richtlinien für Netzwerksegmentierung und Gerätehärtung sinnvoll.
Schaut man nach vorn, deuten die genannten Zahlen auf eine wahrscheinlich weiter steigende Sichtbarkeit von Small-Scale-Mining hin – nicht zwingend wegen planbarer Gewinne, sondern wegen besserer Zugänglichkeit. Die Kombination aus günstigen ASICs, Solo-Pool-Mechaniken ohne Gebühren und insgesamt mehr beobachtbaren Trefferfällen erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass Betreiber häufiger „Möglichkeitsfenster“ sehen. Gleichzeitig bleibt das energetische und betriebswirtschaftliche Risiko: Bei Kursen unter dem Break-even können mehrere Monate ohne Treffer genauso realistisch sein wie ein einzelner großer Erfolgstag. Für die nächsten Schritte sind daher vor allem effizientere Energieverknüpfungen, bessere Geräte-Overclocking-Profile im Rahmen der Spezifikation sowie stärker automatisierte Betriebs- und Sicherheitsprozesse entscheidend. Der aktuelle Fall ist damit ein Indikator, dass Solo-Mining technisch zugänglich ist – aber der wirtschaftliche Vorteil bleibt weiterhin stark stochastisch.
💳 Amazon-Kreditkarte mit 2.000 Euro Limit bestellen!
🔥 Heutige Hot Deals bei Amazon: Bis zu 80% Rabatte!
🎉 Amazon Haul-Store für absolute Schnäppchenjäger!
- ★ 23-stufiges KI-Go-Training – Für Spieler mit Grundkenntnissen der Regeln – Entwickelt als intelligenter Trainingspartner passt sich die KI Spielern von 18K bis 9D an. Ideal für alle, die die Grundregeln bereits beherrschen und ihr Spiel verbessern möchten.
- IHR EMOTIONALER AI-BEGLEITER: Eiliko ist mehr als nur ein Anhänger, es ist ein charismatischer KI-Freund. Mit einem dynamischen LED-Bildschirm, der eine Vielzahl von animierten Gesichtern und Ausdrucksformen anzeigt, reagiert er auf Ihre Interaktionen mit einzigartiger Persönlichkeit und Charme.
- 【MEHR LEBEN FÜR DEINEN SCHREIBTISCH】 Lerne Eilik kennen – deinen kleinen Roboter-Freund mit Persönlichkeit. Mit liebevollen Animationen, ausdrucksstarken Reaktionen und spielerischen Interaktionen bringt Eilik mehr Freude in deinen Alltag. Ob auf dem Schreibtisch, im Büro oder am Nachttisch – Eilik wird schnell zu einem vertrauten Begleiter für besondere Momente.
- 【XL-Größe für gedeihende Pflanzen】Geben Sie Ihren Pflanzen den Raum, den sie verdienen! Unser verbessertes, großes 13,7 cm großes Design bietet Platz für Pflanzen mit einem Durchmesser von bis zu 8,9 cm und damit deutlich mehr Platz für Wurzelwachstum und Pflanzengesundheit im Vergleich zu kleineren, veralteten Modellen. Die Produktabmessungen betragen 13,6 x 13,6 x 13,2 cm und das Gerät wiegt nur 355 g.
- V28 Update - JETZT MIT NEUEN FUNKTIONEN! Als Reaktion auf das Ladeproblem von Loona haben wir das automatische Aufladen 2.0 verbessert. Diese Optimierung hilft Loona, die Ladewege in verschiedenen Szenarien zu erkennen und anzupassen, um die Erfolgsquote beim automatischen Aufladen zu erhöhen. Mobile Hotspots können sich mit Loona verbinden und überwinden WLAN-Einschränkungen, sodass Sie jederzeit und überall mit Loona interagieren können.
- Die besten Bücher rund um KI & Robotik!

- Die besten KI-News kostenlos per eMail erhalten!
- Zur Startseite von IT BOLTWISE® für aktuelle KI-News!
- IT BOLTWISE® kostenlos auf Patreon unterstützen!
- Aktuelle KI-Jobs auf StepStone finden und bewerben!
- Künstliche Intelligenz: Dem Menschen überlegen – wie KI uns rettet und bedroht | Der Neurowissenschaftler, Psychiater und SPIEGEL-Bestsellerautor von »Digitale Demenz«
Du hast einen wertvollen Beitrag oder Kommentar zum Artikel "Bitaxe-SoIominer findet Bitcoin-Block und verdient rund 200.000 US-Dollar" für unsere Leser?


#Sophos
Es werden alle Kommentare moderiert!
Für eine offene Diskussion behalten wir uns vor, jeden Kommentar zu löschen, der nicht direkt auf das Thema abzielt oder nur den Zweck hat, Leser oder Autoren herabzuwürdigen.
Wir möchten, dass respektvoll miteinander kommuniziert wird, so als ob die Diskussion mit real anwesenden Personen geführt wird. Dies machen wir für den Großteil unserer Leser, der sachlich und konstruktiv über ein Thema sprechen möchte.
Du willst nichts verpassen?
Du möchtest über ähnliche News und Beiträge wie "Bitaxe-SoIominer findet Bitcoin-Block und verdient rund 200.000 US-Dollar" informiert werden? Neben der E-Mail-Benachrichtigung habt ihr auch die Möglichkeit, den Feed dieses Beitrags zu abonnieren. Wer natürlich alles lesen möchte, der sollte den RSS-Hauptfeed oder IT BOLTWISE® bei Google News wie auch bei Bing News abonnieren.
Nutze die Google-Suchmaschine für eine weitere Themenrecherche: »Bitaxe-SoIominer findet Bitcoin-Block und verdient rund 200.000 US-Dollar« bei Google Deutschland suchen, bei Bing oder Google News!