LONDON (IT BOLTWISE) – Ross Gerber stellt die Alltagstauglichkeit von Bitcoin infrage, obwohl immer wieder neue Nutzungsversprechen genannt werden. Er argumentiert, dass es in vielen Regionen einfacher sei, Gold als Zahlungsmittel einzusetzen, und kritisiert die Branche für eine aus seiner Sicht zu geringe Wertschöpfung. Als Konter wird auf Krypto-gestützte Kartenlösungen von Mastercard und Visa verwiesen, mit denen sich Bitcoin „fast überall“ ausgeben lassen soll. Gleichzeitig verschärft sich die Debatte um die Ausrichtung großer Miner: Wenn GPUs stärker auf KI-Compute statt auf reine Blockchain-Verarbeitung zielen, gerät das Narrativ unter Druck.

Ross Gerber, CEO der Gerber Kawasaki Wealth and Investment Management, hat die Frage nach dem „alltagstauglichen“ Nutzen von Bitcoin erneut zugespitzt. In einem Beitrag stellte er weniger die Technologie an sich infrage als die praktische Einsatzfähigkeit im Alltag. Seine These lautet sinngemäß, dass es außerhalb einzelner Produkte kaum überzeugende Wertschöpfung gebe – und dass eine Währung, die nicht wirklich genutzt werden könne, eigentlich keinen nachhaltigen Platz in einem funktionierenden Geldsystem habe.
Gerber argumentiert dabei provokant: Es sei „wahrscheinlich einfacher“, Gold in den meisten Gegenden zu verwenden als Bitcoin. Der Kern seiner Kritik zielt auf das Verhältnis von Versprechen und Umsetzung. Während in der Öffentlichkeit häufig Listen an möglichen Use Cases kursieren, bleibt für ihn die entscheidende Frage offen: Was wurde konkret an Wert aufgebaut, der über spekulative Produkte hinausgeht? Besonders sticht er dabei Stablecoins heraus und stellt die Logik infrage, dass ein „monetäres System“ ohne verlässliche Alltagsverwendung seinen Zweck erfülle.
Technisch betrachtet verschiebt sich der Streit damit von der Frage „wie sicher und robust ist die Blockchain?“ hin zu „wie gut lässt sich der Token in reale Wertströme integrieren?“. Genau in diese Lücke setzt der spätere Widerspruch: Scott Melker verwies darauf, dass man Bitcoin mit kartenbasierten Lösungen ausgeben könne, darunter Krypto-gestützte Karten von Mastercard und Visa. Für Unternehmen und Finanzentscheider ist das ein wichtiger Punkt, denn Kartenzahlungen sind in vielen Branchen der pragmatischste Weg, Volatilität und Zahlungsabwicklung zu abstrahieren. Allerdings bleibt die Aussage „fast überall“ von konkreten Länder- und Händlerabdeckungen abhängig – und an dieser Stelle entscheidet in der Praxis meist nicht die Existenz eines Konzepts, sondern die Abdeckung im jeweiligen Markt.
Parallel zu dieser Nutzungsdebatte kommt ein zweiter, deutlich „technisch-operationsgetriebener“ Faktor hinzu: Gerber äußerte Sorgen, dass große Bitcoin-Mining-Unternehmen ihre Hardware und Kapazitäten zunehmend Richtung KI-Compute verlagern. Für ihn sei das „kein gutes Zeichen“, weil GPUs für KI-Berechnungen eine andere Rolle spielen als für das reine Management einer Blockchain. Damit wird ein Spannungsfeld sichtbar, das in den letzten Monaten auch in der Infrastrukturplanung vieler Rechenzentren auftaucht: Rechenleistung wird nicht mehr nur als Kostenblock betrachtet, sondern als vielseitig einsetzbarer Asset, der je nach Nachfrage schnell in andere Workloads umschwenken kann.
Aus Marktsicht macht diese Verschiebung die Profitstruktur der Miner angreifbar. In einem Bericht wurde die Entwicklung so beschrieben, dass Mining-Einnahmen von rund 85 % des Gesamtumsatzes im frühen Jahr 2025 auf weniger als 20 % bis Ende 2026 für Unternehmen sinken könnten, die AI-Verträge sichern. Zusätzlich wird geschätzt, dass bis Ende 2027 etwa 20 % der Bitcoin-Miner-Power-Kapazität in KI- und High-Performance-Computing-Umgebungen fließen könnten. Für den Bitcoin-Ökosystemblick heißt das: Selbst wenn die Blockchain sicher weiterläuft, verschiebt sich das Geschäftsmodell derjenigen, die die Infrastruktur bereitstellen, weg vom „reinen“ Proof-of-Work-Primat – und genau das interpretieren Skeptiker als Narrativbruch.
Gerber ordnet diese Entwicklung auch historisch und stimmungsgetrieben ein. Er sagt, Bitcoin habe „die Story verloren“ und verweist zugleich auf Gold als konsistentes, relativ stabiles Asset. Außerdem verknüpft er das Underperformance-Narrativ mit dem politischen Umfeld: Er deutet an, dass Gewinne aus Kryptowährungsbeteiligungen von Donald Trump die Wahrnehmung und damit die Legitimität der Branche beschädigt hätten. Auch wenn solche Kausalitäten schwer zu belegen sind, zeigt seine Argumentationslinie, wie stark Marktstimmung, Reputation und politische Signale das kurzfristige und mittelfristige Sentiment beeinflussen können – selbst bei einer unveränderten technischen Basis.
Zum aktuellen Preisbild: Bitcoin wurde zum Zeitpunkt der Betrachtung mit 63.459 US-Dollar gehandelt, mit einem Plus von 0,60 % im 24-Stunden-Zeitraum. In Kombination mit Gerbers Aussagen wird klar, warum Investoren derzeit doppelt schauen: nicht nur auf Kursbewegungen, sondern auf die Frage, ob sich reale Nutzung, Infrastruktur-Strategien und Wertschöpfung so verzahnen, dass aus „Versprechen“ eine dauerhafte Rolle im Alltag entsteht. Für Unternehmen bedeutet das: Wer Krypto-Integration plant, sollte Zahlungswege (z. B. kartengestützte Abwicklung), Abdeckungen sowie die wirtschaftliche Tragfähigkeit der Infrastruktur-Provider genau prüfen – und nicht allein auf das technologische Fundament vertrauen.
💳 Amazon-Kreditkarte mit 2.000 Euro Limit bestellen!
🔥 Heutige Hot Deals bei Amazon: Bis zu 80% Rabatte!
🎉 Amazon Haul-Store für absolute Schnäppchenjäger!
- ★ 23-stufiges KI-Go-Training – Für Spieler mit Grundkenntnissen der Regeln – Entwickelt als intelligenter Trainingspartner passt sich die KI Spielern von 18K bis 9D an. Ideal für alle, die die Grundregeln bereits beherrschen und ihr Spiel verbessern möchten.
- IHR EMOTIONALER AI-BEGLEITER: Eiliko ist mehr als nur ein Anhänger, es ist ein charismatischer KI-Freund. Mit einem dynamischen LED-Bildschirm, der eine Vielzahl von animierten Gesichtern und Ausdrucksformen anzeigt, reagiert er auf Ihre Interaktionen mit einzigartiger Persönlichkeit und Charme.
- 【MEHR LEBEN FÜR DEINEN SCHREIBTISCH】 Lerne Eilik kennen – deinen kleinen Roboter-Freund mit Persönlichkeit. Mit liebevollen Animationen, ausdrucksstarken Reaktionen und spielerischen Interaktionen bringt Eilik mehr Freude in deinen Alltag. Ob auf dem Schreibtisch, im Büro oder am Nachttisch – Eilik wird schnell zu einem vertrauten Begleiter für besondere Momente.
- 【XL-Größe für gedeihende Pflanzen】Geben Sie Ihren Pflanzen den Raum, den sie verdienen! Unser verbessertes, großes 13,7 cm großes Design bietet Platz für Pflanzen mit einem Durchmesser von bis zu 8,9 cm und damit deutlich mehr Platz für Wurzelwachstum und Pflanzengesundheit im Vergleich zu kleineren, veralteten Modellen. Die Produktabmessungen betragen 13,6 x 13,6 x 13,2 cm und das Gerät wiegt nur 355 g.
- V28 Update - JETZT MIT NEUEN FUNKTIONEN! Als Reaktion auf das Ladeproblem von Loona haben wir das automatische Aufladen 2.0 verbessert. Diese Optimierung hilft Loona, die Ladewege in verschiedenen Szenarien zu erkennen und anzupassen, um die Erfolgsquote beim automatischen Aufladen zu erhöhen. Mobile Hotspots können sich mit Loona verbinden und überwinden WLAN-Einschränkungen, sodass Sie jederzeit und überall mit Loona interagieren können.
- Die besten Bücher rund um KI & Robotik!

- Die besten KI-News kostenlos per eMail erhalten!
- Zur Startseite von IT BOLTWISE® für aktuelle KI-News!
- IT BOLTWISE® kostenlos auf Patreon unterstützen!
- Aktuelle KI-Jobs auf StepStone finden und bewerben!
- Künstliche Intelligenz: Dem Menschen überlegen – wie KI uns rettet und bedroht | Der Neurowissenschaftler, Psychiater und SPIEGEL-Bestsellerautor von »Digitale Demenz«
Du hast einen wertvollen Beitrag oder Kommentar zum Artikel "Bitcoin im Alltagstest: Tesla-Investor Ross Gerber zweifelt an Nutzen" für unsere Leser?


#Sophos
Es werden alle Kommentare moderiert!
Für eine offene Diskussion behalten wir uns vor, jeden Kommentar zu löschen, der nicht direkt auf das Thema abzielt oder nur den Zweck hat, Leser oder Autoren herabzuwürdigen.
Wir möchten, dass respektvoll miteinander kommuniziert wird, so als ob die Diskussion mit real anwesenden Personen geführt wird. Dies machen wir für den Großteil unserer Leser, der sachlich und konstruktiv über ein Thema sprechen möchte.
Du willst nichts verpassen?
Du möchtest über ähnliche News und Beiträge wie "Bitcoin im Alltagstest: Tesla-Investor Ross Gerber zweifelt an Nutzen" informiert werden? Neben der E-Mail-Benachrichtigung habt ihr auch die Möglichkeit, den Feed dieses Beitrags zu abonnieren. Wer natürlich alles lesen möchte, der sollte den RSS-Hauptfeed oder IT BOLTWISE® bei Google News wie auch bei Bing News abonnieren.
Nutze die Google-Suchmaschine für eine weitere Themenrecherche: »Bitcoin im Alltagstest: Tesla-Investor Ross Gerber zweifelt an Nutzen« bei Google Deutschland suchen, bei Bing oder Google News!