LONDON (IT BOLTWISE) – Eine neue Studie zeigt, dass 84 % der Unternehmen im Bereich der Sicherheitsprogramme zurückfallen. Der Grund: Die fehlende Implementierung des Continuous Threat Exposure Management (CTEM). Diese Methode bietet eine deutlich bessere Sichtbarkeit der Angriffsfläche und höhere Bedrohungswahrnehmung. Trotz hoher Bekanntheit setzen nur wenige Unternehmen auf diese innovative Sicherheitsstrategie.

In der heutigen digitalen Landschaft stehen Unternehmen vor der Herausforderung, ihre Sicherheitsstrategien kontinuierlich zu verbessern. Eine aktuelle Studie zeigt, dass 84 % der Sicherheitsprogramme hinterherhinken, da sie das Continuous Threat Exposure Management (CTEM) nicht implementiert haben. Diese Methode ermöglicht es Unternehmen, ihre Angriffsflächen besser zu erkennen und Risiken effektiver zu priorisieren. Die 16 % der Unternehmen, die CTEM bereits eingeführt haben, profitieren von einer um 50 % verbesserten Sichtbarkeit und einer um 23 Punkte höheren Lösungseinführung.
CTEM ist ein fortschrittlicher Ansatz im Bereich der Risikomanagement-Strategien. Anstatt reaktiv auf Bedrohungen zu reagieren, ermöglicht CTEM eine kontinuierliche Entdeckung, Validierung und Priorisierung von Risikofaktoren, die das Geschäft tatsächlich gefährden können. Diese Methode wird von Gartner als zukunftsweisend angesehen, da Unternehmen, die CTEM anwenden, konsistent bessere Sicherheitsresultate erzielen.
Obwohl 87 % der Sicherheitsverantwortlichen die Bedeutung von CTEM erkennen, haben nur 16 % diese Erkenntnis in die Praxis umgesetzt. Der Grund dafür liegt oft in organisatorischer Trägheit, konkurrierenden Prioritäten und Budgetbeschränkungen. Die Herausforderung besteht darin, das Management von den Vorteilen zu überzeugen, was durch die vorliegende Studie erleichtert werden soll.
Ein weiterer Aspekt, der die Einführung von CTEM erschwert, ist die zunehmende Komplexität der Angriffsflächen. Jenseits eines bestimmten Schwellenwerts versagt die manuelle Nachverfolgung von Integrationen und Abhängigkeiten, was zu blinden Flecken führt. Die Forschung zeigt, dass die Komplexität der Angriffsfläche nicht nur eine Management-Herausforderung darstellt, sondern ein direkter Risikomultiplikator ist.
Angesichts steigender Vorfälle durch Drittanbieter und erhöhter Kosten für Sicherheitsverletzungen wird das Management der Angriffsfläche zunehmend zu einem Thema für die Vorstandsetage. Traditionelle Sicherheitsansätze stoßen bei hoher Komplexität an ihre Grenzen, und CTEM bietet hier eine skalierbare Lösung. Die Frage ist nicht mehr, ob CTEM wertvoll ist, sondern ob bestehende Ansätze ohne CTEM noch mithalten können.
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