PRINCETON / LONDON (IT BOLTWISE) – Ein Cyberangriff auf die Princeton University hat die persönlichen Daten von Tausenden kompromittiert. Die Hacker erlangten Zugriff auf Informationen von Alumni, Spendern und anderen Universitätsmitgliedern. Die Sicherheitslücke wurde durch einen Phishing-Angriff auf einen Mitarbeiter verursacht.

Die Princeton University wurde kürzlich Ziel eines Cyberangriffs, bei dem sensible Informationen von Alumni, Spendern, einigen Fakultätsmitgliedern, Studenten, Eltern und anderen Mitgliedern der Universitätsgemeinschaft kompromittiert wurden. Obwohl die Daten im Allgemeinen keine Sozialversicherungsnummern oder Finanzinformationen enthielten, konnten die Angreifer wahrscheinlich Namen, E-Mail-Adressen, Telefonnummern, persönliche Adressen und Spendeninformationen einsehen.
Der Angriff, der von externen Akteuren durchgeführt wurde, war weniger als 24 Stunden aktiv. Die Universität informierte die Gemeinschaft in einer Nachricht über den Vorfall und betonte, dass sie derzeit nicht wisse, welche Informationen im Detail eingesehen oder abgerufen wurden. Die Ermittlungen laufen in Zusammenarbeit mit den Strafverfolgungsbehörden, jedoch gibt es bisher keine Informationen über mögliche Verdächtige.
Interessanterweise ereignete sich der Angriff nur wenige Wochen nach einem ähnlichen Vorfall an der University of Pennsylvania, bei dem Hacker das E-Mail-System der Universität nutzten, um eine Massen-E-Mail zu versenden, die die Institution als “elitär” und “gesetzeswidrig” bezeichnete. Auch hier wurden sensible Daten von bis zu 1,2 Millionen Personen kompromittiert, obwohl die Universität dies bestreitet.
Diese Vorfälle werfen ein Schlaglicht auf die zunehmenden Sicherheitsbedrohungen, denen Bildungseinrichtungen ausgesetzt sind. Angesichts der Tatsache, dass auch Columbia University im Juni von einem Datenleck betroffen war, bei dem Gesundheitsdaten und Bankkontoinformationen von über 870.000 Personen kompromittiert wurden, wird deutlich, dass Hochschulen verstärkt in ihre IT-Sicherheit investieren müssen, um solche Angriffe in Zukunft zu verhindern.
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