LONDON (IT BOLTWISE) – Forvia zeigt eine smart sliding center console, die sich über eine Schiene im Fahrzeugboden vor- und zurückfahren lässt. Auf Knopfdruck oder manuell wird aus einer Ablage ein Arbeitsplatz zwischen Fahrer- und Beifahrersitz. Die modulare Plattform kann dabei Funktionen wie Ladeschalen, verschließbare Fächer oder ausklappbare Tische aufnehmen. Entscheidend ist, dass die Konsole im Crashfall in definierter Position bleibt und dafür entsprechend abgesichert werden muss.

Für Fahrzeughersteller wird der Innenraum mehr und mehr zum variablen Funktionsraum, weniger zum starren Kompromiss zwischen Ästhetik und Nutzung. Genau an dieser Stelle setzt Forvia mit der smart sliding center console an: Die Mittelkonsole sitzt nicht als fest verschraubtes Bauteil zwischen den Sitzen, sondern lässt sich entlang einer Schiene im Boden vor- und zurückfahren. Der Effekt ist im Alltag schnell erklärt, aber technisch anspruchsvoll: Per Griff entsteht je nach Situation entweder Stauraum, ein Durchgang oder eine Arbeitsfläche. Forvia verknüpft das Konzept mit dem Gedanken eines „reconfigurable interior“, also eines Innenraums, der ohne großen Austauschaufwand unterschiedliche Lebens- und Arbeitsszenarien unterstützt.
Unter der beweglichen Abdeckung arbeitet ein modularer Aufbau aus Rahmen, Schlitten und Verkleidungselementen, der sich an die Designsprache verschiedener OEMs anpassen lässt. Forvia beschreibt die Konsole dabei bewusst nicht als einzelnes Funktionsstück, sondern als Plattform, in die sich verschiedene Einsätze integrieren lassen. Genannt werden zum Beispiel Becherhalter, induktive Ladeschalen, verschließbare Fächer sowie ausklappbare Tische, die im Fahrzeug sowohl für mobiles Arbeiten als auch für Entertainment taugen. Je nach Fahrzeugkonzept kann die Konsole somit vom reinen Ablagebereich zum beweglichen Interaktionspunkt werden, der den Kabinenraum neu ordnet.
Damit diese Bewegung nicht nur „geht“, sondern sicher und reproduzierbar bleibt, spielt der Crashschutz eine zentrale Rolle. Forvia adressiert das Problem direkt: Im Ernstfall muss die Konsole an ihrem Platz bleiben und definierte Kräfte aufnehmen. Das bedeutet in der Praxis, dass neben der mechanischen Konstruktion zusätzliche Verstärkungen und geprüfte Verriegelungen notwendig sind. Gleichzeitig unterscheiden sich die Varianten: Es gibt eine elektrisch verstellbare Ausführung mit Motor und Bedienelementen sowie eine mechanische Lösung mit Arretierung, bei der Nutzer die Konsole manuell verschieben. Beide Wege erfordern eine saubere Abstimmung von Mechanik, Toleranzen und Sicherheitslogik, damit sich die Konsole über die Lebensdauer zuverlässig bewegen und bei Bedarf sicher blockieren lässt.
Für die industrielle Umsetzung ist vor allem die Balance aus Standardisierung und Differenzierung relevant. Obwohl die Grundstruktur laut Forvia als Basis dient, können Hersteller Verkleidungsmaterialien, Farben, Dekorleisten und Beleuchtung variieren, also die sichtbare Identität stark anpassen. Auf der technischen Ebene sind zudem zusätzliche Features denkbar, etwa Ambientebeleuchtung entlang der Schiene oder sensorbasierte Erkennung von Händen und Objekten. In Kombination mit Infotainment-Systemen kann das zu nutzerbezogenen Szenarien führen, beispielsweise zur automatischen Aktivierung bestimmter Funktionen, sobald ein Tisch oder eine Ladeschale ausgeklappt wird. Gerade wenn autonomes Fahren mehr Zeit im Innenraum eröffnet, verschiebt sich der Schwerpunkt weg vom reinen Transport hin zu Arbeit, Kommunikation und Unterhaltung – und die Konsole wird zum physischen Endpunkt solcher digitalen Routinen.
Auch die Nachhaltigkeits- und Lebenszyklusperspektive ist bei variablen Innenraumkomponenten ein Thema, weil Materialmix und Demontierbarkeit über Kennzahlen mitentscheiden. Forvia verweist in seinen Unterlagen auf den Einsatz recycelter und biobasierter Materialien für Innenraumkomponenten, um die CO?-Bilanz der Fahrzeuge zu verbessern. Für Verkleidungsteile kommen je nach Projekt Kunststoffe mit Rezyklatanteil oder Oberflächen aus nachhaltigen Fasern infrage. Daneben steht die Demontierbarkeit am Ende der Fahrzeuglebensdauer: Konstruktionsprinzipien mit weniger Materialmix und gut zugänglichen Verbindungspunkten sollen das Trennen einzelner Bauteile erleichtern, sodass Wiederverwertung wahrscheinlicher wird. Das passt zu dem wachsenden Druck, kreislauffähige Komponenten in Nachhaltigkeitsberichten transparent auszuweisen.
In der Marktlogik zielt Forvia vor allem auf Elektro- und Shared-Mobility-Fahrzeuge, weil dort die Rahmenbedingungen besonders gut zu einem beweglichen Innenraum passen. Flache Batterieböden bieten mehr Freiheit, denn klassische Mitteltunnel entfallen häufig; eine verschiebbare Konsole muss dann keinen festen Tunnel kaschieren, sondern kann als frei positionierbares Element funktionieren. Im Shared-Mobility-Betrieb wiederum zählen robuste Mechanik, einfache Reinigung und klare Bedienung für wechselnde Nutzer. Genau dort wirken zusätzliche Ladestrukturen und Ablagen als Komforttreiber, während die Konsole mit glatten Oberflächen und robusten Mechanismen den täglichen Einsatz in Carsharing-Flotten oder Shuttles aushalten soll. Forvia ordnet die smart sliding center console damit in eine breitere Innenraumstrategie ein, in der Elektronik, Beleuchtung und modulare Baugruppen zusammenlaufen.
Aus Wettbewerbersicht ist entscheidend, dass Innenraumfunktionen nicht isoliert betrachtet werden, sondern als durchgängiges System. Forvia positioniert sich als Tier-1-Zulieferer mit Kompetenzen rund um Sitze, Cockpit-Strukturen und Elektronik; dadurch lassen sich Schnittstellen zwischen Mechanik und Software eher aus einer Hand gestalten. Für OEMs bedeutet das potenziell weniger Abstimmungsaufwand und kürzere Entwicklungszeiten, wenn Funktionsblöcke gemeinsam entstehen. Außerdem wird klar, warum solche Konzepte meist erst in konkreten Fahrzeugprogrammen „sichtbar“ werden: Zwischen Konzeptpräsentation und Serienreife können mehrere Jahre liegen, weil Tests, Abstimmungen und Industrialisierung Teil der Realisierung sind. Die Konsole ist damit vor allem ein Baustein in größeren Innenraumarchitekturen aus Schienen, Drehpunkten und modularen Komponenten – und genau diese Systemtiefe dürfte darüber entscheiden, ob flexible Kabinen künftig Standard werden.
💳 Amazon-Kreditkarte mit 2.000 Euro Limit bestellen!
🔥 Heutige Hot Deals bei Amazon: Bis zu 80% Rabatte!
🎉 Amazon Haul-Store für absolute Schnäppchenjäger!
- ★ 23-stufiges KI-Go-Training – Für Spieler mit Grundkenntnissen der Regeln – Entwickelt als intelligenter Trainingspartner passt sich die KI Spielern von 18K bis 9D an. Ideal für alle, die die Grundregeln bereits beherrschen und ihr Spiel verbessern möchten.
- IHR EMOTIONALER AI-BEGLEITER: Eiliko ist mehr als nur ein Anhänger, es ist ein charismatischer KI-Freund. Mit einem dynamischen LED-Bildschirm, der eine Vielzahl von animierten Gesichtern und Ausdrucksformen anzeigt, reagiert er auf Ihre Interaktionen mit einzigartiger Persönlichkeit und Charme.
- 【MEHR LEBEN FÜR DEINEN SCHREIBTISCH】 Lerne Eilik kennen – deinen kleinen Roboter-Freund mit Persönlichkeit. Mit liebevollen Animationen, ausdrucksstarken Reaktionen und spielerischen Interaktionen bringt Eilik mehr Freude in deinen Alltag. Ob auf dem Schreibtisch, im Büro oder am Nachttisch – Eilik wird schnell zu einem vertrauten Begleiter für besondere Momente.
- 【XL-Größe für gedeihende Pflanzen】Geben Sie Ihren Pflanzen den Raum, den sie verdienen! Unser verbessertes, großes 13,7 cm großes Design bietet Platz für Pflanzen mit einem Durchmesser von bis zu 8,9 cm und damit deutlich mehr Platz für Wurzelwachstum und Pflanzengesundheit im Vergleich zu kleineren, veralteten Modellen. Die Produktabmessungen betragen 13,6 x 13,6 x 13,2 cm und das Gerät wiegt nur 355 g.
- V28 Update - JETZT MIT NEUEN FUNKTIONEN! Als Reaktion auf das Ladeproblem von Loona haben wir das automatische Aufladen 2.0 verbessert. Diese Optimierung hilft Loona, die Ladewege in verschiedenen Szenarien zu erkennen und anzupassen, um die Erfolgsquote beim automatischen Aufladen zu erhöhen. Mobile Hotspots können sich mit Loona verbinden und überwinden WLAN-Einschränkungen, sodass Sie jederzeit und überall mit Loona interagieren können.
- Die besten Bücher rund um KI & Robotik!

- Die besten KI-News kostenlos per eMail erhalten!
- Zur Startseite von IT BOLTWISE® für aktuelle KI-News!
- IT BOLTWISE® kostenlos auf Patreon unterstützen!
- Aktuelle KI-Jobs auf StepStone finden und bewerben!
- Künstliche Intelligenz: Dem Menschen überlegen – wie KI uns rettet und bedroht | Der Neurowissenschaftler, Psychiater und SPIEGEL-Bestsellerautor von »Digitale Demenz«
Du hast einen wertvollen Beitrag oder Kommentar zum Artikel "Forvia smart sliding center console: variabler Innenraum mit Schienenlogik" für unsere Leser?


#Sophos
Es werden alle Kommentare moderiert!
Für eine offene Diskussion behalten wir uns vor, jeden Kommentar zu löschen, der nicht direkt auf das Thema abzielt oder nur den Zweck hat, Leser oder Autoren herabzuwürdigen.
Wir möchten, dass respektvoll miteinander kommuniziert wird, so als ob die Diskussion mit real anwesenden Personen geführt wird. Dies machen wir für den Großteil unserer Leser, der sachlich und konstruktiv über ein Thema sprechen möchte.
Du willst nichts verpassen?
Du möchtest über ähnliche News und Beiträge wie "Forvia smart sliding center console: variabler Innenraum mit Schienenlogik" informiert werden? Neben der E-Mail-Benachrichtigung habt ihr auch die Möglichkeit, den Feed dieses Beitrags zu abonnieren. Wer natürlich alles lesen möchte, der sollte den RSS-Hauptfeed oder IT BOLTWISE® bei Google News wie auch bei Bing News abonnieren.
Nutze die Google-Suchmaschine für eine weitere Themenrecherche: »Forvia smart sliding center console: variabler Innenraum mit Schienenlogik« bei Google Deutschland suchen, bei Bing oder Google News!