LONDON (IT BOLTWISE) – General Motors führt für die 2027er Modelle Chevrolet Silverado 1500 und GMC Sierra eine neue Cockpit-Oberfläche ein. Erstmals erhalten Apple CarPlay und Android Auto darin ein Bild-in-Bild-Layout, das die nativen Fahrzeugfunktionen parallel sichtbar lässt. Gleichzeitig setzt GM auf größere Touch-Zonen und animierte Übergänge, um weniger hektisches Tippen beim Fahren zu erzwingen. Für bestehende Fahrzeughalter startet das Update dagegen zunächst nicht automatisch überarbeitet, sondern bleibt an den Rollout gekoppelt.

General Motors rüstet die Software-Experience in seinen großen Trucks nach und versucht dabei, ein sehr konkretes Alltagsproblem zu entschärfen: zu viele Handgriffe, zu viele Bildschirmwechsel, und damit potenziell zu viel Ablenkung. Für die 2027 Chevrolet Silverado 1500 und 2027 GMC Sierra soll deshalb eine neue Nutzeroberfläche debütieren, die vor allem die Interaktion im Cockpit glättet. GM verbindet dabei größere Display-Flächen mit einer Steuerphilosophie, die weniger „Alles weg, nur noch ein Screen“ vorsieht, sondern Informationen kontextabhängig einblendet.
Der zentrale Designhebel sind dabei mehr als nur „größere Anzeigen“. GM macht aus der zusätzlichen Fläche eine bessere Bedienbarkeit: Größere Schaltflächen und größere Tap-Zonen sollen laut Colin McCormick, Group Product Manager für Google built-in, projection, and profiles bei GM, die Bedienung auch in schwierigen Fahrsituationen vereinfachen. Der Ton ist dabei bewusst pragmatisch und nicht rein UI-ästhetisch: McCormick verweist auf das reale Problem kleiner Touchbereiche, etwa wenn man in Regionen mit schlechten Straßen gleichzeitig auf ein Display tippen muss. „The buttons can be larger and make it easier to do, “ sagte McCormick. „Living in Michigan, the roads are terrible, so I’m trying to tap on a very small tap zone while hitting a bunch of potholes. These larger displays give you better functionality in that standpoint.“
Technisch betrachtet bleibt vieles vertraut, weil GM weiterhin physische Bedienelemente für Schlüsselaufgaben wie HVAC (Heizung, Lüftung, Klima) anbietet. Der Unterschied liegt eher in den „weichen“ Momenten: Wenn etwa die Luftstromrichtung gesteuert werden soll, erscheint künftig ein Flyout-Menü statt eines vollständigen Seitenwechsels. Außerdem übernimmt GM Konzepte aus dem Smartphone-Design, etwa ein Swipe-down-Notification-Interface für Schnellzugriff auf verbundene Geräte, Einstellungen und Privacy-Kontrollen. Bemerkenswert ist auch die Trennung zwischen Einstellungen, die Nutzer typischerweise seltener verändern, und Kontrollen, die häufiger angepasst werden; so soll die Oberfläche ihren Rhythmus an das Nutzerverhalten anpassen. Ergänzt wird das Ganze durch animierte Übergänge, mit denen Medienansichten sichtbar bleiben können, während zusätzlich eine Seitenleiste (Queue-Panel) einrückt.
Für viele Fahrer ist im Truck-Kontext aber nicht das Medienmenü der Kern, sondern das, was beim Anhängerbetrieb hilft. GM bringt „trailering“-Informationen deshalb gleich auf mehreren Ebenen unter: im Fahrer-Informationsdisplay und zudem in einer kleineren Startseiten-Karte. Im Hintergrund arbeitet dabei eine trailer-aware Navigation: Sobald ein Anhänger verbunden ist, soll das Fahrzeug ihn identifizieren und Google Maps eine Route liefern, die die Anhänger-Konfiguration berücksichtigt. Entscheidend ist dabei auch der Workflow-Transfer über das GM-Konto: Die Nutzer geben die Anhängerdimensionen ein, und diese Messwerte sollen dann von Fahrzeug zu Fahrzeug übernommen werden. Damit adressiert GM ein klassisches Enterprise-ähnliches Problem im Consumer-Bereich – Konfigurationen sollen nicht jedes Mal neu eingetippt werden, nur weil man das Fahrzeug gewechselt oder die Garage gewechselt hat.
Am auffälligsten dürfte jedoch die Wiederannäherung an das Thema Phone Projection sein – und zwar in einer Form, die GM nach der eigenen EV-Entscheidung 2023 zuvor deutlich skeptischer umgesetzt hatte. GM hatte damals Apple CarPlay und Android Auto in Elektrofahrzeugen abgekoppelt und wollte aus Sicht des Unternehmens eine bessere Software-Experience ohne vollständiges Phone Mirroring bieten. Die neue Bewegung ist daher weniger ein „Alles zurück“, sondern eine neue Koexistenz-Strategie: CarPlay und Android Auto sollen nicht mehr den gesamten Bildschirm übernehmen, sondern als Picture-in-Picture in einer großen, kontextuellen Karte erscheinen. Das bedeutet: Wenn ein Telefon via CarPlay verbunden ist, wird das Telefon-Icon zu einem CarPlay-Icon; erst das Antippen öffnet CarPlay innerhalb dieser Karte, während GM-Infos wie Trailering oder Offroad-Details parallel zugänglich bleiben. Mit dem nativen Home-Button kehrt man zurück zur Split-Screen-Ansicht. „I think we’re landing in a spot where… we don’t have a customer that has to decide, ‘Oh, I’m going to use projection, or, oh, I want to use the native system, ’“ sagte McCormick. „That’s our sweet spot.“
Strategisch verfolgt GM damit eine sehr typische UI-Logik aus der Produktentwicklung: Nutzer sollen nicht zwischen „nativer Systemwelt“ und „Phone-Ökosystem“ umschalten müssen, sondern das jeweils Passende nebeneinander nutzen. Genau hier setzt auch die Kritik an, die im Text als Ausgangspunkt für die Neugestaltung durchscheint: Ein Vollbild-Ansatz kann dazu zwingen, schnell zurückzuspringen, wenn plötzlich eine native Kontrolle gebraucht wird. GM formuliert deshalb den Nutzen als Sicherheits- und Komfortargument – auch wenn die Umsetzung letztlich ein UI-/UX-Detail ist, entscheidet sie über die Anzahl der Blick- und Interaktionswechsel. Die neue Oberfläche soll später in diesem Jahr bei neuen Chevy Silverado- und GMC-Sierra-Kunden ausgerollt werden; bestehende Besitzer bleiben zunächst bei der vorherigen Generation. GM will das „bread-and-butter“-Segment bewusst als ersten großen Testraum nutzen, statt die Einführung wie bei vielen UI-Experimenti auf niedrigvolumige Modelle zu begrenzen. „We’ll take that experience, and the OTAs will allow us to get there, “ ergänzte McCormick. Dass GM im Jahr nahe an 900.000 dieser Trucks verkauft, deutet zudem darauf hin, dass Feedback in großer Zahl erwartet wird – und damit auch die Chance, die ersten UI-Entscheidungen messbar nachzuschärfen.
💳 Amazon-Kreditkarte mit 2.000 Euro Limit bestellen!
🔥 Heutige Hot Deals bei Amazon: Bis zu 80% Rabatte!
🎉 Amazon Haul-Store für absolute Schnäppchenjäger!
- ★ 23-stufiges KI-Go-Training – Für Spieler mit Grundkenntnissen der Regeln – Entwickelt als intelligenter Trainingspartner passt sich die KI Spielern von 18K bis 9D an. Ideal für alle, die die Grundregeln bereits beherrschen und ihr Spiel verbessern möchten.
- IHR EMOTIONALER AI-BEGLEITER: Eiliko ist mehr als nur ein Anhänger, es ist ein charismatischer KI-Freund. Mit einem dynamischen LED-Bildschirm, der eine Vielzahl von animierten Gesichtern und Ausdrucksformen anzeigt, reagiert er auf Ihre Interaktionen mit einzigartiger Persönlichkeit und Charme.
- 【MEHR LEBEN FÜR DEINEN SCHREIBTISCH】 Lerne Eilik kennen – deinen kleinen Roboter-Freund mit Persönlichkeit. Mit liebevollen Animationen, ausdrucksstarken Reaktionen und spielerischen Interaktionen bringt Eilik mehr Freude in deinen Alltag. Ob auf dem Schreibtisch, im Büro oder am Nachttisch – Eilik wird schnell zu einem vertrauten Begleiter für besondere Momente.
- 【XL-Größe für gedeihende Pflanzen】Geben Sie Ihren Pflanzen den Raum, den sie verdienen! Unser verbessertes, großes 13,7 cm großes Design bietet Platz für Pflanzen mit einem Durchmesser von bis zu 8,9 cm und damit deutlich mehr Platz für Wurzelwachstum und Pflanzengesundheit im Vergleich zu kleineren, veralteten Modellen. Die Produktabmessungen betragen 13,6 x 13,6 x 13,2 cm und das Gerät wiegt nur 355 g.
- V28 Update - JETZT MIT NEUEN FUNKTIONEN! Als Reaktion auf das Ladeproblem von Loona haben wir das automatische Aufladen 2.0 verbessert. Diese Optimierung hilft Loona, die Ladewege in verschiedenen Szenarien zu erkennen und anzupassen, um die Erfolgsquote beim automatischen Aufladen zu erhöhen. Mobile Hotspots können sich mit Loona verbinden und überwinden WLAN-Einschränkungen, sodass Sie jederzeit und überall mit Loona interagieren können.
- Die besten Bücher rund um KI & Robotik!

- Die besten KI-News kostenlos per eMail erhalten!
- Zur Startseite von IT BOLTWISE® für aktuelle KI-News!
- IT BOLTWISE® kostenlos auf Patreon unterstützen!
- Aktuelle KI-Jobs auf StepStone finden und bewerben!
- Künstliche Intelligenz: Dem Menschen überlegen – wie KI uns rettet und bedroht | Der Neurowissenschaftler, Psychiater und SPIEGEL-Bestsellerautor von »Digitale Demenz«
Du hast einen wertvollen Beitrag oder Kommentar zum Artikel "GM bringt bei Silverado und Sierra 2027 CarPlay/Android Auto als Bild-in-Bild ins Cockpit" für unsere Leser?


#Sophos
Es werden alle Kommentare moderiert!
Für eine offene Diskussion behalten wir uns vor, jeden Kommentar zu löschen, der nicht direkt auf das Thema abzielt oder nur den Zweck hat, Leser oder Autoren herabzuwürdigen.
Wir möchten, dass respektvoll miteinander kommuniziert wird, so als ob die Diskussion mit real anwesenden Personen geführt wird. Dies machen wir für den Großteil unserer Leser, der sachlich und konstruktiv über ein Thema sprechen möchte.
Du willst nichts verpassen?
Du möchtest über ähnliche News und Beiträge wie "GM bringt bei Silverado und Sierra 2027 CarPlay/Android Auto als Bild-in-Bild ins Cockpit" informiert werden? Neben der E-Mail-Benachrichtigung habt ihr auch die Möglichkeit, den Feed dieses Beitrags zu abonnieren. Wer natürlich alles lesen möchte, der sollte den RSS-Hauptfeed oder IT BOLTWISE® bei Google News wie auch bei Bing News abonnieren.
Nutze die Google-Suchmaschine für eine weitere Themenrecherche: »GM bringt bei Silverado und Sierra 2027 CarPlay/Android Auto als Bild-in-Bild ins Cockpit« bei Google Deutschland suchen, bei Bing oder Google News!