LONDON (IT BOLTWISE) – Googles „Willow“-Chip hat bei der Herstellung sogenannter „Magic States“ die Fehler laut veröffentlichtem Versuch um etwa das 40-Fache gesenkt. Das adressiert genau den Teil einer möglichen Quantenantwort, der in der Praxis viel Rechen- und Hardwareaufwand frisst. Gleichzeitig macht die neue Methode einen Bitcoin-Angriff nicht automatisch „billiger“, aber sie verbessert einen zentralen Engineering-Baustein für zukünftige, fehlertolerante Systeme. Unklar bleibt, wie gut sich die Technik in Echtzeit und auf die notwendige Größenordnung hochskalieren lässt.

Google Willow senkt Fehler bei Magic States – bleibt eine Bitcoin-Quelle zum Rechenrisiko
Google Willow senkt Fehler bei Magic States – bleibt eine Bitcoin-Quelle zum Rechenrisiko (Foto: IT BOLTWISE)
🧠 KI & Robotik auf Google News abonnieren

Die Debatte um den „quantensicheren“ Zustand von Bitcoin wirkt oft wie eine Frage nach dem nächsten großen Quantensprung: Wie viele Qubits braucht ein Angreifer, damit Shors Algorithmus die Wallet-Schlüssel rekonstruieren kann? Der neue Befund rund um Googles „Willow“-Quantenchip verschiebt den Fokus spürbar – weg von der reinen Maschinenfrage und hin zu der konkreten Produktionsetappe, die in der Praxis schnell zum Engpass wird: dem Erzeugen und Bereitstellen von speziellen Zwischenzuständen, den sogenannten „Magic States“. Genau diese Zustände sind der digitale Treibstoff für bestimmte Quantenoperationen, und wer sie nicht in der nötigen Qualität und Geschwindigkeit erzeugen kann, bleibt trotz theoretisch vorhandener Algorithmik außen vor.

Im Kern berichten die Ergebnisse über eine Methode, die Fehler während der Herstellung dieser Magic States deutlich reduziert. Laut den veröffentlichten Angaben sank die Fehlerquote bei der Vorbereitung um etwa das 40-Fache. Gleichzeitig bleibt das Experiment realistisch ernüchternd: Nur rund 8 % der Vorbereitungsversuche überstehen die Prüf- und Messschritte. Die Studie nennt dabei eine Messgröße namens Fidelity, also die Übereinstimmung der erhaltenen Zustände mit dem, was das Experiment anstrebt; unter den Kandidaten, die die Qualitätsprüfung bestanden, lag die Fidelity bei etwa 99,99 %. Damit zeigt der Ansatz weniger „Magie“ im Sinne von sofortiger Angriffsfähigkeit, sondern mehr Kontrolle über einen Abschnitt der Engineering-Kette, der bisher besonders teuer war.

Warum das im Bitcoin-Kontext relevant ist, hängt an einem technischen Detail, das viele Diskussionen verkürzen. Bitcoin-Wallets basieren auf einem geheimen Schlüssel, der Transaktionen signiert, und einem öffentlichen Schlüssel, der der Netzwerkprüfung dient. Der öffentliche Schlüssel taucht beim Ausgeben der Coins auf – manchmal vollständig, manchmal erst durch die Art der Zahlung. Rückwärts daraus den geheimen Schlüssel abzuleiten ist mit klassischem Rechnen zwar nicht unmöglich, aber praktisch undurchführbar; theoretisch könnte aber eine ausreichend große Quantenvorrichtung mit Shors Algorithmus genau diese Umkehrrechnung erledigen. Die neue Arbeit adressiert deshalb indirekt das „Wie viel davon steckt in der Maschinenbelegung“: Selbst wenn die hypothetische Angriffslogik irgendwann reicht, muss ein Quantencomputer die Magic States fortlaufend produzieren, und Hardware, die dafür reserviert ist, steht nicht für andere Schritte zur Verfügung.

Technisch betrachtet liegt hier ein typisches Quanten-Hardwareproblem offen. Qubits sind empfindlich gegenüber Wärme, Vibrationen und Störsignalen; auch die Zahl der beteiligten physikalischen Einheiten erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass Fehler auftreten. Korrekturmechanismen bündeln viele physikalische Qubits zu „logischen Qubits“, die als robustere Recheneinheit dienen. Doch bevor logische Operationen stabil funktionieren, braucht es den laufenden Nachschub an geeigneten Magic States: Jeder dieser Zustände wird beim Einsatz verbraucht. Die von Google beschriebene Methode, „Cultivation“, startet demnach mit einer groberen Zustandsvorbereitung, prüft die Kandidaten auf Fehler und verwirft fehlerhafte Versuche. Der experimentelle Gewinn besteht darin, mit weniger hardwareseitigem Aufwand zu saubereren Zuständen zu gelangen – was in einer skalierten Maschine den Unterschied machen kann, ob eine lange Rechnung überhaupt durchführbar bleibt.

Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Einordnung im Vergleich zu früheren Abschätzungen. In einem früheren Schritt hatte Google für einen hypothetischen, fehlertoleranten Superconducting-Quantencomputer mit weniger als 500.000 physikalischen Qubits geschätzt, dass die Wallet-Kryptografie von Bitcoin und Ethereum grundsätzlich angreifbar sein könnte – allerdings unter Annahmen, die die effiziente Magic-State-Produktion bereits voraussetzen. Der aktuelle „Willow“-Nachweis liefert damit keine direkte Multiplikation zu einer neuen Angriffsrechnung, sondern testet einen Teil des Engineering-Wegs: nicht die gesamte Angriffskette, sondern die Qualität und Fehlerkontrolle bei der Vorbereitung der benötigten Zustände. In einer weiteren früheren Berichterstattung wurden zudem Teile der rechnerischen „Last“ für eine zentrale Komponente reduziert. Zusammengefasst adressieren diese Arbeiten unterschiedliche Kostenblöcke: weniger Rechenarbeit auf der einen Seite, weniger Produktionsfehler auf der anderen Seite – ohne dass man die Effekte einfach addieren oder direkt in eine neue Gesamtpreiszahl übersetzen könnte.

Für Unternehmen, die ihre Systeme in Richtung „Post-Quantum“-Planung denken, ist der praktische Schluss deshalb weniger „Entwarnung“ oder „Panik“, sondern Präzision: Quantensicherheit hängt an einem Bündel aus Hardware- und Prozessparametern. Die neue Methode senkt zwar Fehler in einem kritischen Schritt, aber das Experiment zeigt auch, dass die Ausbeute nach den Qualitätsprüfungen bislang begrenzt ist und dass spätere Schritte wie Echtzeitfähigkeit und die Einbettung in stärkere Fehlerkorrektur-Setups noch offen sind. In der realen Planung bedeutet das, dass Risikobewertung weiterhin dynamisch sein sollte: Nicht nur die theoretische Angreifbarkeit zählt, sondern wie zuverlässig ein künftiges System Magic States in der Größenordnung erzeugen kann, die für modellierte Angriffsszenarien benötigt wird.


💳 Amazon-Kreditkarte mit 2.000 Euro Limit bestellen!
🔥 Heutige Hot Deals bei Amazon: Bis zu 80% Rabatte!
🎉 Amazon Haul-Store für absolute Schnäppchenjäger!


Sense Robot Go KI-Go-Brett mit Roboterarm – Automatische Steinplatzierung, interaktives Lernen, Spielwiederholung – Intelligenter Weiqi-Trainer für Kinder & Erwachsene
152 Bewertungen
Sense Robot Go KI-Go-Brett mit Roboterarm – Automatische Steinplatzierung, interaktives Lernen, Spielwiederholung – Intelligenter Weiqi-Trainer für Kinder & Erwachsene
  • ★ 23-stufiges KI-Go-Training – Für Spieler mit Grundkenntnissen der Regeln – Entwickelt als intelligenter Trainingspartner passt sich die KI Spielern von 18K bis 9D an. Ideal für alle, die die Grundregeln bereits beherrschen und ihr Spiel verbessern möchten.
ENERGIZE LAB Eiliko Coral Pink - Ihr winziger KI-Charm-Roboter, der zu jedem täglichen Outfit passt, lustiges elektronisches Anhängerspielzeug, für Paare und beste Freunde
334 Bewertungen
ENERGIZE LAB Eiliko Coral Pink - Ihr winziger KI-Charm-Roboter, der zu jedem täglichen Outfit passt, lustiges elektronisches Anhängerspielzeug, für Paare und beste Freunde
  • IHR EMOTIONALER AI-BEGLEITER: Eiliko ist mehr als nur ein Anhänger, es ist ein charismatischer KI-Freund. Mit einem dynamischen LED-Bildschirm, der eine Vielzahl von animierten Gesichtern und Ausdrucksformen anzeigt, reagiert er auf Ihre Interaktionen mit einzigartiger Persönlichkeit und Charme.
Eilik – Interaktiver Desktop Roboter mit Persönlichkeit, lebendigen Animationen & Reaktionen, Touch-Steuerung, Mini-Spiele, emotionaler Roboter Freund und besonderes Geschenk für Kinder & Erwachsene
1.501 Bewertungen
Eilik – Interaktiver Desktop Roboter mit Persönlichkeit, lebendigen Animationen & Reaktionen, Touch-Steuerung, Mini-Spiele, emotionaler Roboter Freund und besonderes Geschenk für Kinder & Erwachsene
  • 【MEHR LEBEN FÜR DEINEN SCHREIBTISCH】 Lerne Eilik kennen – deinen kleinen Roboter-Freund mit Persönlichkeit. Mit liebevollen Animationen, ausdrucksstarken Reaktionen und spielerischen Interaktionen bringt Eilik mehr Freude in deinen Alltag. Ob auf dem Schreibtisch, im Büro oder am Nachttisch – Eilik wird schnell zu einem vertrauten Begleiter für besondere Momente.
Plantbot Upgraded Large Smart Flower Pot Pet Planter Robot with Artificial Intelligence, Time Temperature Display, and Numerous Expressive Animations Based, for Indoor Decoration, Gifts (White)
53 Bewertungen
Plantbot Upgraded Large Smart Flower Pot Pet Planter Robot with Artificial Intelligence, Time Temperature Display, and Numerous Expressive Animations Based, for Indoor Decoration, Gifts (White)
  • 【XL-Größe für gedeihende Pflanzen】Geben Sie Ihren Pflanzen den Raum, den sie verdienen! Unser verbessertes, großes 13,7 cm großes Design bietet Platz für Pflanzen mit einem Durchmesser von bis zu 8,9 cm und damit deutlich mehr Platz für Wurzelwachstum und Pflanzengesundheit im Vergleich zu kleineren, veralteten Modellen. Die Produktabmessungen betragen 13,6 x 13,6 x 13,2 cm und das Gerät wiegt nur 355 g.
Loona KEYI Premium Haustier-Roboter mit Ladestation (Smarte AI ChatGPT-4o, Stimmen- & Gestensteuerung, Echtzeit-Interaktion, Heimüberwachung)
946 Bewertungen
Loona KEYI Premium Haustier-Roboter mit Ladestation (Smarte AI ChatGPT-4o, Stimmen- & Gestensteuerung, Echtzeit-Interaktion, Heimüberwachung)
  • V28 Update - JETZT MIT NEUEN FUNKTIONEN! Als Reaktion auf das Ladeproblem von Loona haben wir das automatische Aufladen 2.0 verbessert. Diese Optimierung hilft Loona, die Ladewege in verschiedenen Szenarien zu erkennen und anzupassen, um die Erfolgsquote beim automatischen Aufladen zu erhöhen. Mobile Hotspots können sich mit Loona verbinden und überwinden WLAN-Einschränkungen, sodass Sie jederzeit und überall mit Loona interagieren können.


Hat Ihnen der Artikel bzw. die News - Google Willow senkt Fehler bei Magic States – bleibt eine Bitcoin-Quelle zum Rechenrisiko - gefallen? Dann abonnieren Sie uns doch auf Insta: AI News, Tech Trends & Robotics - Instagram - Boltwise

Unseren KI-Morning-Newsletter «Der KI News Espresso» mit den besten KI-News des letzten Tages gratis per eMail - ohne Werbung: Hier kostenlos eintragen!





Folgen Sie aktuellen Beiträge über KI & Robotik auf Twitter, Telegram, Facebook oder LinkedIn!
Hinweis: Teile dieses Textes könnten mithilfe Künstlicher Intelligenz generiert worden sein. Die auf dieser Website bereitgestellten Informationen stellen keine Finanzberatung dar und sind nicht als solche gedacht. Die Informationen sind allgemeiner Natur und dienen nur zu Informationszwecken. Wenn Sie Finanzberatung für Ihre individuelle Situation benötigen, sollten Sie den Rat von einem qualifizierten Finanzberater einholen. IT BOLTWISE® schließt jegliche Regressansprüche aus.









Ergänzungen und Infos bitte an die Redaktion per eMail an de-info[at]it-boltwise.de. Da wir bei KI-erzeugten News und Inhalten selten auftretende KI-Halluzinationen nicht ausschließen können, bitten wir Sie bei Falschangaben und Fehlinformationen uns via eMail zu kontaktieren und zu informieren. Bitte vergessen Sie nicht in der eMail die Artikel-Headline zu nennen: "Google Willow senkt Fehler bei Magic States – bleibt eine Bitcoin-Quelle zum Rechenrisiko".
Stichwörter AI Artificial Intelligence Bitcoin Blockchain Crypto Cryptocurrencies Cryptografie Error Correction KI Krypto Kryptowährung Künstliche Intelligenz Magic States Quantum Computing Qubits Shor Wallet
Kein nächster Artikel
Vorheriger Artikel

STEM at Sea: OSU bringt Schüler per Forschungsreise näher an Ozeanografie


Du hast einen wertvollen Beitrag oder Kommentar zum Artikel "Google Willow senkt Fehler bei Magic States – bleibt eine Bitcoin-Quelle zum Rechenrisiko" für unsere Leser?

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

  • Die aktuellen intelligenten Ringe, intelligenten Brillen, intelligenten Uhren oder KI-Smartphones auf Amazon entdecken! (Sponsored)


  • Es werden alle Kommentare moderiert!

    Für eine offene Diskussion behalten wir uns vor, jeden Kommentar zu löschen, der nicht direkt auf das Thema abzielt oder nur den Zweck hat, Leser oder Autoren herabzuwürdigen.

    Wir möchten, dass respektvoll miteinander kommuniziert wird, so als ob die Diskussion mit real anwesenden Personen geführt wird. Dies machen wir für den Großteil unserer Leser, der sachlich und konstruktiv über ein Thema sprechen möchte.

    Du willst nichts verpassen?

    Du möchtest über ähnliche News und Beiträge wie "Google Willow senkt Fehler bei Magic States – bleibt eine Bitcoin-Quelle zum Rechenrisiko" informiert werden? Neben der E-Mail-Benachrichtigung habt ihr auch die Möglichkeit, den Feed dieses Beitrags zu abonnieren. Wer natürlich alles lesen möchte, der sollte den RSS-Hauptfeed oder IT BOLTWISE® bei Google News wie auch bei Bing News abonnieren.
    Nutze die Google-Suchmaschine für eine weitere Themenrecherche: »Google Willow senkt Fehler bei Magic States – bleibt eine Bitcoin-Quelle zum Rechenrisiko« bei Google Deutschland suchen, bei Bing oder Google News!


    581 Leser gerade online auf IT BOLTWISE
    KI-Schutz gegen Hacker #Sophos
    Filme über KI #AmazonPrime
    Das ChatGPT-Handbuch #Bestseller
    KI-Jobs