SYDNEY / LONDON (IT BOLTWISE) – Australische Forscher haben einen bemerkenswerten Fortschritt erzielt, indem sie Hirnzellen auf einem Mikrochip das Spielen des Ego-Shooters ‘Doom’ beigebracht haben. Diese Entwicklung könnte weitreichende Auswirkungen auf die Steuerung von Robotern und andere komplexe Aufgaben haben.

In einem faszinierenden Schritt in der Welt der Biotechnologie haben australische Forscher von Cortical Labs Hirnzellen auf einem Mikrochip dazu gebracht, das klassische Computerspiel ‘Doom’ zu spielen. Diese Entwicklung markiert einen bedeutenden Fortschritt in der Nutzung lebender neuronaler Systeme zur Steuerung digitaler Prozesse. Das System besteht aus etwa 200.000 lebenden Zellen, die in der Lage sind, die Spielfigur in dem Ego-Shooter zu steuern.
‘Doom’, ein Klassiker der Computerspielgeschichte, wurde erstmals 1993 veröffentlicht und gilt als eines der ersten Spiele mit dreidimensionaler Grafik. In diesem Spiel übernimmt der Spieler die Rolle eines Elitesoldaten, der gegen feindliche Kreaturen kämpft. Die Fähigkeit der Hirnzellen, ein so komplexes Spiel zu steuern, zeigt das Potenzial dieser Technologie.
Cortical Labs züchtet die Hirnzellen aus Stammzellen, die in einer Petrischale zu zweidimensionalen Netzen heranwachsen. Ein spezielles Programm übersetzt die Informationen aus dem Spiel in elektrische Signale, die von den Zellen verarbeitet werden können. Diese Signale werden dann an den Mikrochip gesendet, der die Spielfigur steuert. Diese Methode ermöglicht es, die neuronalen Systeme zu kontrollieren und zu trainieren.
Bereits vor fünf Jahren hatte das Unternehmen einen ähnlichen Chip entwickelt, der das Spiel ‘Pong’ steuern konnte. Während damals anderthalb Jahre Training nötig waren, um die Zellen zu schulen, dauerte es diesmal nur wenige Tage. Dies zeigt den Fortschritt, den die Technologie gemacht hat. Dennoch gibt es noch Herausforderungen, wie das Fehlen eines Langzeitgedächtnisses bei den biologischen Chips, was bedeutet, dass Gelerntes schnell wieder vergessen wird.
Andrew Adamatzky, Informatiker an der University of the West of England, betont, dass ‘Doom’ deutlich komplexer als ‘Pong’ ist und das Ergebnis einen echten Fortschritt in der Kontrolle lebender neuronaler Systeme darstellt. Brett Kagan, Chefwissenschaftler von Cortical Labs, erklärt, dass die Zellen derzeit noch wie Anfänger spielen, die nie zuvor einen Computer gesehen haben. Das Unternehmen arbeitet daran, die Zellen besser zu trainieren, um in Zukunft auch komplexere Aufgaben zu übernehmen, wie etwa die Steuerung von Robotern.
💳 Amazon-Kreditkarte mit 2.000 Euro Limit bestellen!
🔥 Heutige Hot Deals bei Amazon: Bis zu 80% Rabatte!
🎉 Amazon Haul-Store für absolute Schnäppchenjäger!
- ★ 23-stufiges KI-Go-Training – Für Spieler mit Grundkenntnissen der Regeln – Entwickelt als intelligenter Trainingspartner passt sich die KI Spielern von 18K bis 9D an. Ideal für alle, die die Grundregeln bereits beherrschen und ihr Spiel verbessern möchten.
- IHR EMOTIONALER AI-BEGLEITER: Eiliko ist mehr als nur ein Anhänger, es ist ein charismatischer KI-Freund. Mit einem dynamischen LED-Bildschirm, der eine Vielzahl von animierten Gesichtern und Ausdrucksformen anzeigt, reagiert er auf Ihre Interaktionen mit einzigartiger Persönlichkeit und Charme.
- NIEDLICHER BEGLEITER: Eilik ist der ideale Begleiter für Kinder und Erwachsene, die Haustiere, Spiele und intelligente Roboter lieben. Mit vielen Emotionen, Bewegungen und interaktiven Funktionen.
- 【XL-Größe für gedeihende Pflanzen】Geben Sie Ihren Pflanzen den Raum, den sie verdienen! Unser verbessertes, großes 13,7 cm großes Design bietet Platz für Pflanzen mit einem Durchmesser von bis zu 8,9 cm und damit deutlich mehr Platz für Wurzelwachstum und Pflanzengesundheit im Vergleich zu kleineren, veralteten Modellen. Die Produktabmessungen betragen 13,6 x 13,6 x 13,2 cm und das Gerät wiegt nur 355 g.
- V28 Update - JETZT MIT NEUEN FUNKTIONEN! Als Reaktion auf das Ladeproblem von Loona haben wir das automatische Aufladen 2.0 verbessert. Diese Optimierung hilft Loona, die Ladewege in verschiedenen Szenarien zu erkennen und anzupassen, um die Erfolgsquote beim automatischen Aufladen zu erhöhen. Mobile Hotspots können sich mit Loona verbinden und überwinden WLAN-Einschränkungen, sodass Sie jederzeit und überall mit Loona interagieren können.
- Die besten Bücher rund um KI & Robotik!

- Die besten KI-News kostenlos per eMail erhalten!
- Zur Startseite von IT BOLTWISE® für aktuelle KI-News!
- IT BOLTWISE® kostenlos auf Patreon unterstützen!
- Aktuelle KI-Jobs auf StepStone finden und bewerben!
- Künstliche Intelligenz: Dem Menschen überlegen – wie KI uns rettet und bedroht | Der Neurowissenschaftler, Psychiater und SPIEGEL-Bestsellerautor von »Digitale Demenz«
Du hast einen wertvollen Beitrag oder Kommentar zum Artikel "Hirnzellen auf Chips: Fortschritte in der KI-Entwicklung" für unsere Leser?


#Sophos
Es werden alle Kommentare moderiert!
Für eine offene Diskussion behalten wir uns vor, jeden Kommentar zu löschen, der nicht direkt auf das Thema abzielt oder nur den Zweck hat, Leser oder Autoren herabzuwürdigen.
Wir möchten, dass respektvoll miteinander kommuniziert wird, so als ob die Diskussion mit real anwesenden Personen geführt wird. Dies machen wir für den Großteil unserer Leser, der sachlich und konstruktiv über ein Thema sprechen möchte.
Du willst nichts verpassen?
Du möchtest über ähnliche News und Beiträge wie "Hirnzellen auf Chips: Fortschritte in der KI-Entwicklung" informiert werden? Neben der E-Mail-Benachrichtigung habt ihr auch die Möglichkeit, den Feed dieses Beitrags zu abonnieren. Wer natürlich alles lesen möchte, der sollte den RSS-Hauptfeed oder IT BOLTWISE® bei Google News wie auch bei Bing News abonnieren.
Nutze die Google-Suchmaschine für eine weitere Themenrecherche: »Hirnzellen auf Chips: Fortschritte in der KI-Entwicklung« bei Google Deutschland suchen, bei Bing oder Google News!