ATLANTA / LONDON (IT BOLTWISE) – Home Depot bringt eine neue Version seines 12-Fuß-Skeletts „Skelly“ auf den Markt und macht es über eine Smartphone-App interaktiv. Die Bewegungen von Kopf und Mund lassen sich anpassen, zudem sind 20 Animationen über das Jahr verteilt abrufbar. Neu ist auch die Echtzeit-Sprachübertragung per Bluetooth, damit Nutzer aus der Ferne mit Trick-or-Treatern sprechen können. Gleichzeitig startet eine zweite, günstigere Variante des Skelly-Designs wieder zum Originalpreis.

Home Depot setzt zur Halloween-Saison erneut auf ein Gadget, das eher nach „Tech fürs Wohnzimmer“ aussieht als nach klassischer Deko: Das 12-Fuß-Skelett „Skelly“ bekommt eine App-gestützte Aufrüstung, die es in eine Art sprachfähigen Hausbewohner verwandelt. Der Effekt ist schnell erklärt: Wer das Smartphone nutzt, kann über den bewegten Mund des animierten Skeletts sprechen und so die Interaktion mit Kindern beim Klingeln spürbar verstärken. Damit adressiert der Händler nicht nur den Trend zu „viral animierter“ Außenwerbung, sondern auch den Wunsch nach kontrollierbaren, planbaren Überraschungsmomenten im eigenen Vorgarten.
Technisch liegt der Kern in einem Set an Steuerfunktionen, das Home Depot vor allem über Bluetooth in eine mobile Bedienoberfläche überspielt. Das System erlaubt die Echtzeit-Sprachausgabe durch den bewegten Mund und kombiniert das mit Individualisierung: Kopf- und Mundbewegungen lassen sich in der App nach Bedarf formen. Zusätzlich kann der Nutzer bis zu 30 eigene Sounds oder Phrasen aufnehmen, bevor diese dann als Reaktionsbausteine beim Spukparcours dienen. Während die Augendynamik beim Vorgänger mit acht LCD-Animationen auskam, steigt die neue Variante auf 20 Optionen, die auch jenseits von Halloween festliche Motive abdecken.
Damit stellt Home Depot seinen Ansatz in direkte Konkurrenz zur etablierten Outdoor-Unterhaltung anderer Einzelhändler, etwa Lowe’s, die ebenfalls regelmäßig animierte Deko und „Smart“-Spielereien für die Feiertage platzieren. Der Unterschied liegt jedoch in der Bedienlogik: Skelly wird nicht nur als vorprogrammierter Animationskörper verkauft, sondern als wiederverwendbares Interface. In einer Zeit, in der Verbraucher bei Künstliche-Intelligenz-fähigen Produkten oft an Cloud-Anbindung und Konten denken, setzt Home Depot stärker auf eine lokal orientierte Funkbrücke über das Smartphone. Für die Praxis bedeutet das: weniger Prozessketten im Hintergrund, dafür mehr Fokus auf zuverlässige App-Erfahrung, Latenz und Range unter typischen Gartenbedingungen.
Aus Marktsicht ist die Preisstaffelung ein Signal dafür, wie Home Depot Zielgruppen segmentiert. Die neue, voll ausgestattete Version wird laut Angaben online ab morgen für 379 US-Dollar angeboten, in den Stores später im Sommer. Wer die zusätzlichen Funktionen nicht braucht, kann stattdessen auf eine Rückkehr der „einfacheren“ Variante zum ursprünglichen Preis von 299 US-Dollar setzen. Solche Abstufungen sind nicht nur Marketing, sondern reduzieren auch das Risiko für Käufer, die „Funktion“ gegen „Spaß“ abwägen: mehr Features zahlen sich erst dann aus, wenn sie tatsächlich bei Besuchern und wiederkehrenden Abenden genutzt werden.
Der Schritt in Richtung Interaktivität ist zugleich ein Ausbau eines Musters, das schon vor Jahren sichtbar wurde: Animatronics wurden zunächst mit festen Zeitplänen und Bewegungssensoren vermarktet, dann kamen App-Steuerungen hinzu, später auch Sprach- und Aufzeichnungsfunktionen. Der neue Skelly folgt diesem Pfad, macht aber eine konkrete Sache besser: Er reagiert nicht nur zeitgesteuert oder triggerbasiert, sondern „performt“ über Sprache aus der Hand des Nutzers. Genau hier liegt ein Unterschied zwischen reine Elektronikdekoration und einem erlebnisorientierten System, das sich wie eine kleine Bühne bedienen lässt.
Mit Blick auf die Produktlinie wird klar, dass Home Depot 2026 nicht auf ein einzelnes Verkaufsargument setzt. Neben dem 11-Fuß-Mumien-Objekt mit Geräuschen und bewegungsaktivierten LED-Effekten kommen „glow“-Bäume für einen beleuchteten Gruselwald, eine 8-Fuß-Zombie-Dinosaurier-Variante mit LED-Augen sowie eine Gremlins-3-teilige Sammlung mit animierten Bewegungen und Sounds. Zusätzlich gibt es einen interaktiven Zombie-Parrot, der per interaktivem Voice-System auf 20 vorab gespeicherte Phrasen reagiert und Antworten auf Ja- oder Nein-Fragen erzeugen soll. Das ist weniger „freies Sprechen“ als eine definierte Dialoglogik, bleibt aber für die Interaktion mit Kindern besonders leicht zu verstehen.
Für Unternehmen und Entwickler ist interessant, wie sich hier eine robuste Verbraucher-UX mit technischen Anforderungen verbinden lässt. Bluetooth ist in solchen Systemen weniger „KI“ als Kommunikations- und Latenzmanagement: Die App muss Audio-Impulse in eine Form überführen, die der animierte Mund zuverlässig synchronisiert. Auch die 20 Animationen und die Recording-Funktion bis zu 30 Sounds verlangen nach einem sauberen Datenmodell für Playbacks (Startzeit, Abspielmodus, ggf. Priorisierung). Dazu kommt die Skalierung auf unterschiedliche Nutzungsumgebungen: Empfangsqualität im Garten, Störungen durch Funkumgebungen und die Stabilität der App über Betriebssystem-Updates.
Regulatorisch und datenschutztechnisch liegt der Fokus vor allem auf dem Umgang mit Nutzerinhalten, also den selbst aufgenommenen Sounds und Phrasen. Gerade weil Kinder als Zielgruppe im Vordergrund stehen, ist entscheidend, ob die App solche Aufnahmen lokal verarbeitet oder in irgendeiner Form hochlädt. Aus Sicht der Compliance wären Minimierungsprinzipien sinnvoll: Daten nur für den Geräte- und App-Betrieb nutzen, keine unnötige Speicherung, klare Hinweise für Eltern, und eine „No-Cloud“-Auslegung, sofern möglich. Selbst wenn keine personenbezogenen Daten anfallen, sollte die App Transparenz über Berechtigungen (Mikrofon, Audiozugriff) schaffen und die Löschung selbst erzeugter Inhalte ermöglichen.
Wie geht es weiter? In den nächsten Iterationen ist zu erwarten, dass der Funktionsumfang in zwei Richtungen wächst: mehr „Dialog“-Szenarien mit klaren Sicherheitsgrenzen (ähnlich dem Ja-/Nein-Parrot) und eine noch feinere Steuerung von Synchronisation und Animationen, etwa über Presets für bestimmte Besuche oder Tageszeiten. Für den Markt bedeutet das: Interaktive Deko wird stärker zu einer Konsumer-Entertainment-Plattform, auf der Audio, Bewegung und Benutzeraktionen zusammenlaufen. Der entscheidende Hebel bleibt dabei die Balance aus einfacher Bedienbarkeit, geringer technischer Hürde und zuverlässiger Performance bei genau dem Setup, das Käufer am meisten lieben: ein abendlicher Gartenbesuch, bei dem das eigene Smartphone zur Steuerzentrale wird.
💳 Amazon-Kreditkarte mit 2.000 Euro Limit bestellen!
🔥 Heutige Hot Deals bei Amazon: Bis zu 80% Rabatte!
🎉 Amazon Haul-Store für absolute Schnäppchenjäger!
- ★ 23-stufiges KI-Go-Training – Für Spieler mit Grundkenntnissen der Regeln – Entwickelt als intelligenter Trainingspartner passt sich die KI Spielern von 18K bis 9D an. Ideal für alle, die die Grundregeln bereits beherrschen und ihr Spiel verbessern möchten.
- IHR EMOTIONALER AI-BEGLEITER: Eiliko ist mehr als nur ein Anhänger, es ist ein charismatischer KI-Freund. Mit einem dynamischen LED-Bildschirm, der eine Vielzahl von animierten Gesichtern und Ausdrucksformen anzeigt, reagiert er auf Ihre Interaktionen mit einzigartiger Persönlichkeit und Charme.
- 【MEHR LEBEN FÜR DEINEN SCHREIBTISCH】 Lerne Eilik kennen – deinen kleinen Roboter-Freund mit Persönlichkeit. Mit liebevollen Animationen, ausdrucksstarken Reaktionen und spielerischen Interaktionen bringt Eilik mehr Freude in deinen Alltag. Ob auf dem Schreibtisch, im Büro oder am Nachttisch – Eilik wird schnell zu einem vertrauten Begleiter für besondere Momente.
- 【XL-Größe für gedeihende Pflanzen】Geben Sie Ihren Pflanzen den Raum, den sie verdienen! Unser verbessertes, großes 13,7 cm großes Design bietet Platz für Pflanzen mit einem Durchmesser von bis zu 8,9 cm und damit deutlich mehr Platz für Wurzelwachstum und Pflanzengesundheit im Vergleich zu kleineren, veralteten Modellen. Die Produktabmessungen betragen 13,6 x 13,6 x 13,2 cm und das Gerät wiegt nur 355 g.
- V28 Update - JETZT MIT NEUEN FUNKTIONEN! Als Reaktion auf das Ladeproblem von Loona haben wir das automatische Aufladen 2.0 verbessert. Diese Optimierung hilft Loona, die Ladewege in verschiedenen Szenarien zu erkennen und anzupassen, um die Erfolgsquote beim automatischen Aufladen zu erhöhen. Mobile Hotspots können sich mit Loona verbinden und überwinden WLAN-Einschränkungen, sodass Sie jederzeit und überall mit Loona interagieren können.
- Die besten Bücher rund um KI & Robotik!

- Die besten KI-News kostenlos per eMail erhalten!
- Zur Startseite von IT BOLTWISE® für aktuelle KI-News!
- IT BOLTWISE® kostenlos auf Patreon unterstützen!
- Aktuelle KI-Jobs auf StepStone finden und bewerben!
- Künstliche Intelligenz: Dem Menschen überlegen – wie KI uns rettet und bedroht | Der Neurowissenschaftler, Psychiater und SPIEGEL-Bestsellerautor von »Digitale Demenz«
Du hast einen wertvollen Beitrag oder Kommentar zum Artikel "Home Depot macht sein 12-Fuß-Skelett mit App per Bluetooth interaktiv" für unsere Leser?


#Sophos
Es werden alle Kommentare moderiert!
Für eine offene Diskussion behalten wir uns vor, jeden Kommentar zu löschen, der nicht direkt auf das Thema abzielt oder nur den Zweck hat, Leser oder Autoren herabzuwürdigen.
Wir möchten, dass respektvoll miteinander kommuniziert wird, so als ob die Diskussion mit real anwesenden Personen geführt wird. Dies machen wir für den Großteil unserer Leser, der sachlich und konstruktiv über ein Thema sprechen möchte.
Du willst nichts verpassen?
Du möchtest über ähnliche News und Beiträge wie "Home Depot macht sein 12-Fuß-Skelett mit App per Bluetooth interaktiv" informiert werden? Neben der E-Mail-Benachrichtigung habt ihr auch die Möglichkeit, den Feed dieses Beitrags zu abonnieren. Wer natürlich alles lesen möchte, der sollte den RSS-Hauptfeed oder IT BOLTWISE® bei Google News wie auch bei Bing News abonnieren.
Nutze die Google-Suchmaschine für eine weitere Themenrecherche: »Home Depot macht sein 12-Fuß-Skelett mit App per Bluetooth interaktiv« bei Google Deutschland suchen, bei Bing oder Google News!