LONDON (IT BOLTWISE) – Honeyjar bringt KI-Funktionen in den PR-Workflow, um Texte für Ankündigungen zu erstellen, passende Journalistinnen und Journalisten zu finden und Chancen für Speaker-Slots zu identifizieren. Im Fokus steht dabei nicht nur die Generierung von Pitches, sondern ein durchgängiges Zusammenspiel aus Kontext, Strategie und Timing. Das Startup will außerdem den menschlichen Anteil im Prozess erhalten, indem Nutzer Inhalte selbst veröffentlichen müssen. Gleichzeitig wird die KI über ein „Comms Lab“ auf professionelles Urteilsvermögen trainiert, damit sie auch weiß, wann ein Unternehmen noch nicht bereit ist.

Honeyjar will PR-Teams und kommunikationsaffine Gründerinnen und Gründer dabei helfen, den Weg von der ersten Idee bis zum passenden Medienkontakt schneller und strukturierter zu gehen. Ausgangspunkt ist eine Kernbeobachtung aus der Kommunikationspraxis: Viele gute PR-Abläufe scheitern nicht an einzelnen Formulierungen, sondern an der Frage, wann man etwas sagt, an wen genau man es adressiert und wie man die eigene Position im richtigen Kontext platziert. Genau an dieser „Prozesslogik“ setzt das Startup an und beschreibt seine Lösung als Automatisierung von Arbeitsschritten, die bislang stark von Erfahrung und Bauchgefühl abhängen.
Technisch betrachtet adressiert Honeyjar zunächst konkrete Tätigkeiten, die in PR-Projekten regelmäßig wiederkehren: das Verfassen von Ankündigungen, das Erstellen von Vorschlägen für Pitch-E-Mails, das Finden relevanter Journalistinnen und Journalisten sowie das Zusammenstellen von Media-Listen. Dazu kommt eine datengetriebene Komponente für die laufende Beobachtung von Nachrichten und Social-Media-Signalen, um Berichterstattung zu verfolgen und zeitlich passende Anknüpfungspunkte zu „surfacing“. Die Produktlogik zielt damit auf eine Pipeline ab, die von Recherche und Kontextaufbereitung bis zur Auswahl von Gelegenheiten reicht.
Marktseitig ist der Ansatz bemerkenswert, weil er direkt in eine Phase fällt, in der Redaktionen bereits heute von PR-Pitches überflutet werden. Laut den Aussagen von CEO Michelle Masek entsteht ein zusätzlicher Spannungsbogen, wenn KI-gestützte Texte massenhaft die Posteingänge füllen: Honeyjar setzt deshalb stärker auf Kontrolle durch den Menschen. Der Entwurf einer E-Mail oder eines Social-Media-Posts kann zwar in einer gewünschten Tonalität entstehen, aber die Veröffentlichung bleibt an den Nutzer gebunden. Damit versucht das Unternehmen, eine Grenze zu ziehen zwischen „Entlastung beim Schreiben“ und der Automatisierung von ungewollten, schlecht abgestimmten Sendungen.
Besonders zentral ist für Honeyjar das Thema „Judgment“ – also das professionelle Urteilsvermögen, das in der Kommunikationsarbeit oft schwer messbar ist, aber entscheidend wirkt. Chief Communications Officer Nadia Jamshidi beschreibt es als Fähigkeit zu erkennen, was getan werden sollte, was man besser lässt, wann man aktiv wird und wie man auf die Lage reagiert. Aus dieser Perspektive ist nicht nur die Auswahl von Journalisten wichtig, sondern auch das Verständnis von Unternehmenszielen und Prioritäten sowie die Einordnung dessen, was intern und extern gerade passiert. Das „Comms Lab“ dient dabei als breiteres Trainingsprogramm, um das Produkt auf Muster und Entscheidungen anderer PR-Profis zu kalibrieren.
Auch organisatorisch positioniert sich Honeyjar nicht als Ersatz für PR-Dienstleister, sondern als Beschleuniger. Masek betont, dass die Gründer das Tool zunächst selbst bauen wollten, um den eigenen Arbeitsalltag besser zu unterstützen. Das Ziel ist, PR-Firmen und Inhouse-Teams effektiver zu machen, ohne dass einzelne Praktiker zusätzliche „Skalierungskosten“ tragen müssen, wenn sie einen dritten Kunden übernehmen. Für Nutzerinnen und Nutzer bedeutet das eine andere Kosten- und Kapazitätslogik als bei reinen Textgeneratoren: Statt immer neue Inhalte vollständig neu zu erstellen, soll die KI die Umgebung strukturieren, die Recherche vorverdichten und die anschließende Freigabe erleichtern.
In der frühen Traktion nennt das Startup konkrete Signale für die Nachfrage: Beim Start der Warteliste seien laut Masek innerhalb von 24 Stunden 10.000 Anmeldungen eingegangen. Zu den Beta-Testerinnen und -Testern zählen Nextdoor, ein Tech-Startup aus dem Bereich Robotik sowie ein Investor-Programm, zusätzlich werden auch Agenturen wie Mission North und Full Picture genannt. Für Unternehmen ergibt sich daraus eine praktische Frage: Wie schnell lassen sich mit einem solchen System aus Rohdaten belastbare Kommunikationsentscheidungen machen, ohne an Qualität zu verlieren? Honeyjar deutet an, dass das System in Einzelfällen sogar davon abraten könnte, wenn eine Firma nach den erlernten Mustern noch nicht „ready for coverage“ ist.
Für die Redaktionsebene bleibt dennoch die Herausforderung bestehen, die Jamshidi indirekt adressiert: Glaubwürdige Pitches entstehen nicht nur durch korrekte Namen und ansprechende Formulierungen, sondern durch klare Relevanz und die passende Timing-Logik. Wenn eine KI dabei hilft, die richtigen Signale zu finden und Entwürfe auf den Unternehmenskontext auszurichten, kann sie die Qualität in den Posteingängen erhöhen – vorausgesetzt, Nutzer nutzen die Vorschläge bewusst und bleiben beim finalen Schritt verantwortlich. In einer Zeit, in der KI-Tools überall verfügbar werden, wird genau diese Kombination aus Prozessautomation und menschlicher Freigabe zum entscheidenden Differenzierungsmerkmal.
💳 Amazon-Kreditkarte mit 2.000 Euro Limit bestellen!
🔥 Heutige Hot Deals bei Amazon: Bis zu 80% Rabatte!
🎉 Amazon Haul-Store für absolute Schnäppchenjäger!
- ★ 23-stufiges KI-Go-Training – Für Spieler mit Grundkenntnissen der Regeln – Entwickelt als intelligenter Trainingspartner passt sich die KI Spielern von 18K bis 9D an. Ideal für alle, die die Grundregeln bereits beherrschen und ihr Spiel verbessern möchten.
- IHR EMOTIONALER AI-BEGLEITER: Eiliko ist mehr als nur ein Anhänger, es ist ein charismatischer KI-Freund. Mit einem dynamischen LED-Bildschirm, der eine Vielzahl von animierten Gesichtern und Ausdrucksformen anzeigt, reagiert er auf Ihre Interaktionen mit einzigartiger Persönlichkeit und Charme.
- 【MEHR LEBEN FÜR DEINEN SCHREIBTISCH】 Lerne Eilik kennen – deinen kleinen Roboter-Freund mit Persönlichkeit. Mit liebevollen Animationen, ausdrucksstarken Reaktionen und spielerischen Interaktionen bringt Eilik mehr Freude in deinen Alltag. Ob auf dem Schreibtisch, im Büro oder am Nachttisch – Eilik wird schnell zu einem vertrauten Begleiter für besondere Momente.
- 【XL-Größe für gedeihende Pflanzen】Geben Sie Ihren Pflanzen den Raum, den sie verdienen! Unser verbessertes, großes 13,7 cm großes Design bietet Platz für Pflanzen mit einem Durchmesser von bis zu 8,9 cm und damit deutlich mehr Platz für Wurzelwachstum und Pflanzengesundheit im Vergleich zu kleineren, veralteten Modellen. Die Produktabmessungen betragen 13,6 x 13,6 x 13,2 cm und das Gerät wiegt nur 355 g.
- V28 Update - JETZT MIT NEUEN FUNKTIONEN! Als Reaktion auf das Ladeproblem von Loona haben wir das automatische Aufladen 2.0 verbessert. Diese Optimierung hilft Loona, die Ladewege in verschiedenen Szenarien zu erkennen und anzupassen, um die Erfolgsquote beim automatischen Aufladen zu erhöhen. Mobile Hotspots können sich mit Loona verbinden und überwinden WLAN-Einschränkungen, sodass Sie jederzeit und überall mit Loona interagieren können.
- Die besten Bücher rund um KI & Robotik!

- Die besten KI-News kostenlos per eMail erhalten!
- Zur Startseite von IT BOLTWISE® für aktuelle KI-News!
- IT BOLTWISE® kostenlos auf Patreon unterstützen!
- Aktuelle KI-Jobs auf StepStone finden und bewerben!
- Künstliche Intelligenz: Dem Menschen überlegen – wie KI uns rettet und bedroht | Der Neurowissenschaftler, Psychiater und SPIEGEL-Bestsellerautor von »Digitale Demenz«
Du hast einen wertvollen Beitrag oder Kommentar zum Artikel "Honeyjar: KI-Tools für PR-Workflows von Pitch bis Timing" für unsere Leser?


#Sophos
Es werden alle Kommentare moderiert!
Für eine offene Diskussion behalten wir uns vor, jeden Kommentar zu löschen, der nicht direkt auf das Thema abzielt oder nur den Zweck hat, Leser oder Autoren herabzuwürdigen.
Wir möchten, dass respektvoll miteinander kommuniziert wird, so als ob die Diskussion mit real anwesenden Personen geführt wird. Dies machen wir für den Großteil unserer Leser, der sachlich und konstruktiv über ein Thema sprechen möchte.
Du willst nichts verpassen?
Du möchtest über ähnliche News und Beiträge wie "Honeyjar: KI-Tools für PR-Workflows von Pitch bis Timing" informiert werden? Neben der E-Mail-Benachrichtigung habt ihr auch die Möglichkeit, den Feed dieses Beitrags zu abonnieren. Wer natürlich alles lesen möchte, der sollte den RSS-Hauptfeed oder IT BOLTWISE® bei Google News wie auch bei Bing News abonnieren.
Nutze die Google-Suchmaschine für eine weitere Themenrecherche: »Honeyjar: KI-Tools für PR-Workflows von Pitch bis Timing« bei Google Deutschland suchen, bei Bing oder Google News!