LONDON (IT BOLTWISE) – Samsung Display und LG Display starten die Massenproduktion von OLED-Panels für das iPhone 18 Pro. Berichten zufolge scheidet BOE wegen zu niedriger Ausbeute bei LTPO+-Panels vorerst aus der Lieferkette aus. Die Materialkosten sollen sich im Vergleich zum Vorgängermodell um fast 40 % erhöhen, während eine DRAM-Knappheit offenbar das iPhone 18 Pro Max zusätzlich unter Druck setzt. Gleichzeitig hält der Hersteller am A20-Pro-Chip auf 2nm-Basis fest, um die nächste Gerätegeneration zu stabilisieren.

Für das iPhone 18 Pro verschiebt sich die Lieferkette an zwei Stellen gleichzeitig: bei der Displayproduktion und bei mehreren Kostenblöcken, die am Ende direkt in die Serienkalkulation einfließen. Samsung Display und LG Display sollen dafür bereits mit der Massenfertigung der OLED-Panels begonnen haben, die in der Pro-Serienlinie eingesetzt werden. Laut den Angaben im Bericht entfällt dabei der Großteil auf Samsung Display mit 64 %, während LG Display die restlichen 36 % übernimmt. Als Zeithorizont wird die Markteinführung der Pro-Modelle für September 2026 genannt, womit der Anlauf der Produktion zeitlich sehr nah an der eigentlichen Produktfreigabe liegt.
Technisch wichtig ist dabei nicht nur, wer fertigt, sondern warum einzelne Lieferanten in der Vorproduktion scheitern können. Demnach wurde der chinesische Wettbewerber BOE vorerst von der Lieferkette ausgeschlossen, weil die Ausbeute bei LTPO+-Panels nicht ausreicht. Die genannte Fertigungsrate liegt bei BOE den Angaben zufolge nur zwischen 65 % und 70 %, während für die Zertifizierung durch den Auftraggeber eine Quote von mehr als 85 % gefordert wird. In der Praxis bedeutet das: Selbst kleine Abweichungen in Prozessfenstern, Materialqualität oder Defektrate lassen sich bei Hochvolumen nicht schnell genug „wegoptimieren“, weil Ausschuss direkt die verfügbare Panelanzahl reduziert und damit die Montageplanung beeinflusst.
Diese Art von Panel-Qualitätsentscheidung wirkt sich unmittelbar auf weitere Produkt- und Planungsstränge aus. Wenn ein Displaylieferant in der frühen Phase fehlt, müssen Stücklisten, Pufferbestände und teilweise auch Termine neu austariert werden. Laut dem Bericht wurde deshalb auch die Veröffentlichung der Standardversion des iPhone 18 auf das erste Quartal 2027 verschoben. Für die Absatz- und Lieferplanung heißt das: Das Unternehmen verteilt die Lieferfähigkeit auf die Varianten, die aktuell mit ausreichender Panelqualität versorgt werden können, statt alle Modelle gleichzeitig hochzufahren. Daneben wird eine klare Spezialisierung erkennbar: Samsung Display soll exklusiv die flexiblen OLED-Panels für das erste faltbare Modell liefern, das als „iPhone Ultra“ bezeichnet wird. Der dazu genannte Vertrag läuft über drei Jahre; die erste Bestellung umfasst rund 3 Millionen Einheiten und die Produktionsausbeute für das komplexe Bauteil soll bereits bei über 80 % liegen.
Während die Displayseite also eher über Ausbeute, Defektraten und Zertifizierungsprozesse steuerbar ist, treffen die Kostensteigerungen eine andere Stellschraube. Für das iPhone 18 Pro wird eine deutliche Erhöhung der Materialkosten, also der Bill of Materials (BOM), genannt: im Vergleich zum Vorgängermodell sollen sie um fast 40 % steigen. Konkret fällt die Nennung für die 256-GB-Variante bei etwa 38 % Kostensteigerung an. Der Bericht macht den Speicheranteil als Haupttreiber fest: Vor einem Jahr hätten Speichermodule noch 10 % der BOM ausgemacht, im dritten Quartal 2026 sei dieser Anteil auf 34 % gestiegen. Für die erste Jahreshälfte 2027 wird sogar ein Wert von über 40 % in Aussicht gestellt. In so einem Szenario verschiebt sich typischerweise die Verhandlungsmacht: Wo Speicherkapazitäten knapp oder teuer sind, wird die gesamte Stückkostenstruktur zum Taktgeber, und Margen werden zu einem Anpassungsposten.
Parallel dazu droht ein zweiter Engpass ausgerechnet bei genau den Komponenten, die sich in der BOM zuletzt so stark verfestigt haben: DRAM. Dem Bericht zufolge steht die Produktion des iPhone 18 Pro Max wegen logistischen Problemen unter Druck, weil eine akute Knappheit bei DRAM-Bausteinen den Zeitplan gefährdet. Als konkretes Indiz wird genannt, dass der Hersteller derzeit Prozessoren im Gesamtwert von rund 1 Mrd. US-Dollar auf Lager hält, die wegen fehlender Speicherkomponenten nicht fertiggestellt werden können. Solche „WIP-Lager“ (Work in Process) sind in der Produktion nicht ungewöhnlich, aber sie werden wirtschaftlich schmerzhaft, wenn sie sich nicht innerhalb kurzer Taktfenster in fertige Geräte überführen lassen. Daraus ergeben sich schnell zwei Konsequenzen: erstens Verzögerungsrisiken in der Lieferkette und zweitens die Wahrscheinlichkeit, dass ein Teil des Kostendrucks über Preise oder Konditionen weitergegeben wird.
Trotz dieser Komponentenlage bleibt die Silizium-Strategie offenbar unangetastet. Ungeachtet der genannten Speicherknappheit hält der Hersteller dem Bericht zufolge an der Einführung des neuen A20-Pro-Chips fest, der auf der 2nm-Technologie von TSMC basiert. Für die technische Bewertung ist vor allem relevant, dass der Prozessor als „technologisches Herzstück“ der neuen Gerätegeneration beschrieben wird. Gerade in Phasen, in denen Lieferketten an mehreren Stellen gleichzeitig haken, ist das eine Art Stabilitätsanker: Die Chipentwicklung und -verfügbarkeit sind zwar ebenfalls von der Produktionskette abhängig, aber einmal festgelegte Architektur- und Plattformentscheidungen werden selten kurzfristig vollständig neu getaktet. Für Unternehmen und Entwickler bedeutet das zugleich: Software-Optimierungen, Performance-Tuning und Energieeffizienz-Strategien rund um diese Plattform bekommen dadurch einen festen zeitlichen Rahmen, auch wenn einzelne Hardwarekomponenten wie Speicher oder Displays zeitweise volatil bleiben.
Unterm Strich zeigt der Bericht ein typisches Muster moderner Smartphone-Serienproduktion: Die Qualitätsanforderungen an spezialisierte Bauteile entscheiden darüber, welche Lieferanten in welcher Phase liefern dürfen. Gleichzeitig treiben Kostenblöcke wie Speicherkomponenten die BOM spürbar nach oben, während Engpässe bei DRAM die Montageplanung direkt ausbremsen können. Für den Markt heißt das weniger „ein einzelnes Problem“, sondern eine Kette von Abhängigkeiten, die sich gegenseitig verstärken: Wenn Ausbeute und Zertifizierung beim Display nicht passen, verschieben sich Termine; wenn Speicher teuer oder knapp ist, verschiebt sich die Fertigstellung ganzer Geräteschritte. Genau in solchen Phasen wird für Kunden das sichtbar, was intern oft nur als Varianten- und Prozesssteuerung behandelt wird: Lieferfähigkeit, Preisstellung und Markteinführungsfenster entstehen dort, wo Qualität, Ausbeute und Komponentenverfügbarkeit aufeinanderstoßen.
💳 Amazon-Kreditkarte mit 2.000 Euro Limit bestellen!
🔥 Heutige Hot Deals bei Amazon: Bis zu 80% Rabatte!
🎉 Amazon Haul-Store für absolute Schnäppchenjäger!
- ★ 23-stufiges KI-Go-Training – Für Spieler mit Grundkenntnissen der Regeln – Entwickelt als intelligenter Trainingspartner passt sich die KI Spielern von 18K bis 9D an. Ideal für alle, die die Grundregeln bereits beherrschen und ihr Spiel verbessern möchten.
- IHR EMOTIONALER AI-BEGLEITER: Eiliko ist mehr als nur ein Anhänger, es ist ein charismatischer KI-Freund. Mit einem dynamischen LED-Bildschirm, der eine Vielzahl von animierten Gesichtern und Ausdrucksformen anzeigt, reagiert er auf Ihre Interaktionen mit einzigartiger Persönlichkeit und Charme.
- 【MEHR LEBEN FÜR DEINEN SCHREIBTISCH】 Lerne Eilik kennen – deinen kleinen Roboter-Freund mit Persönlichkeit. Mit liebevollen Animationen, ausdrucksstarken Reaktionen und spielerischen Interaktionen bringt Eilik mehr Freude in deinen Alltag. Ob auf dem Schreibtisch, im Büro oder am Nachttisch – Eilik wird schnell zu einem vertrauten Begleiter für besondere Momente.
- 【XL-Größe für gedeihende Pflanzen】Geben Sie Ihren Pflanzen den Raum, den sie verdienen! Unser verbessertes, großes 13,7 cm großes Design bietet Platz für Pflanzen mit einem Durchmesser von bis zu 8,9 cm und damit deutlich mehr Platz für Wurzelwachstum und Pflanzengesundheit im Vergleich zu kleineren, veralteten Modellen. Die Produktabmessungen betragen 13,6 x 13,6 x 13,2 cm und das Gerät wiegt nur 355 g.
- V28 Update - JETZT MIT NEUEN FUNKTIONEN! Als Reaktion auf das Ladeproblem von Loona haben wir das automatische Aufladen 2.0 verbessert. Diese Optimierung hilft Loona, die Ladewege in verschiedenen Szenarien zu erkennen und anzupassen, um die Erfolgsquote beim automatischen Aufladen zu erhöhen. Mobile Hotspots können sich mit Loona verbinden und überwinden WLAN-Einschränkungen, sodass Sie jederzeit und überall mit Loona interagieren können.
- Die besten Bücher rund um KI & Robotik!

- Die besten KI-News kostenlos per eMail erhalten!
- Zur Startseite von IT BOLTWISE® für aktuelle KI-News!
- IT BOLTWISE® kostenlos auf Patreon unterstützen!
- Aktuelle KI-Jobs auf StepStone finden und bewerben!
- Künstliche Intelligenz: Dem Menschen überlegen – wie KI uns rettet und bedroht | Der Neurowissenschaftler, Psychiater und SPIEGEL-Bestsellerautor von »Digitale Demenz«
Du hast einen wertvollen Beitrag oder Kommentar zum Artikel "iPhone 18 Pro: Samsung und LG starten OLED-Produktion, Kosten steigen" für unsere Leser?


#Sophos
Es werden alle Kommentare moderiert!
Für eine offene Diskussion behalten wir uns vor, jeden Kommentar zu löschen, der nicht direkt auf das Thema abzielt oder nur den Zweck hat, Leser oder Autoren herabzuwürdigen.
Wir möchten, dass respektvoll miteinander kommuniziert wird, so als ob die Diskussion mit real anwesenden Personen geführt wird. Dies machen wir für den Großteil unserer Leser, der sachlich und konstruktiv über ein Thema sprechen möchte.
Du willst nichts verpassen?
Du möchtest über ähnliche News und Beiträge wie "iPhone 18 Pro: Samsung und LG starten OLED-Produktion, Kosten steigen" informiert werden? Neben der E-Mail-Benachrichtigung habt ihr auch die Möglichkeit, den Feed dieses Beitrags zu abonnieren. Wer natürlich alles lesen möchte, der sollte den RSS-Hauptfeed oder IT BOLTWISE® bei Google News wie auch bei Bing News abonnieren.
Nutze die Google-Suchmaschine für eine weitere Themenrecherche: »iPhone 18 Pro: Samsung und LG starten OLED-Produktion, Kosten steigen« bei Google Deutschland suchen, bei Bing oder Google News!