MOUNTAIN VIEW / LONDON (IT BOLTWISE) – Google stärkt NotebookLM mit Gemini 3.5 um agentische Fähigkeiten: Statt nur Texte zu fassen, soll das Tool eigenständig rechnen, Daten analysieren und gezielt auf das Internet zugreifen. Neu ist dabei ein dedizierter Cloud-Computer pro Notebook, auf dem Code in der Nutzerumgebung ausgeführt werden kann. Damit verschiebt sich der Fokus vom Dokumentensammeln hin zu einer Recherche, die mit einem Chat startet und Quellen direkt in einem Repository organisiert. Für Unternehmen wird NotebookLM damit interessanter als Arbeitsoberfläche für wiederkehrende Analysen, allerdings mit Blick auf Sicherheits- und Governance-Fragen rund um Webzugriff und Datenflüsse.

Googles NotebookLM geht mit Gemini 3.5 einen Schritt weiter vom „Assistenten zum Mitlesen“ hin zu einem System, das Aufgaben in einem Arbeitskontext tatsächlich erledigt. Während frühere Versionen vor allem Dokumente strukturierten, zusammenfassten und daraus Antworten ableiteten, beschreibt Google nun den Wechsel zu „agentischen“ Fähigkeiten: NotebookLM führt Berechnungen aus, analysiert Inhalte datengetrieben und greift aktiv auf das Web zu. Der Zeitpunkt ist nicht zufällig, denn der Markt erwartet von KI-Assistenten zunehmend, dass sie nicht nur generieren, sondern Arbeitsabläufe ausführen – also eine Art digitale Mitautorin für Recherche, Prototyping und Auswertung. Gleichzeitig verschiebt sich damit die Frage von der Antwortqualität zur Prozess- und Nachvollziehbarkeit.
Der zentrale technische Hebel ist dabei ein neues Laufzeitmodell: Für jedes Notebook erhält der Nutzer einen dedizierten, sicheren Cloud-Computer. Statt dass Anwender mühsam Dateien vorbereiten und hochladen müssen, soll der Einstieg künftig stärker dialoggetrieben erfolgen. Nutzer beschreiben ihr Thema oder stellen eine Frage im Chat, NotebookLM startet daraufhin Web-Recherchen über die Google-Suche und bringt passende Quellen in den weiteren Arbeitsprozess. Technisch bedeutet das, dass das System während der Konversation nicht bei Text bleibt, sondern eine kontrollierte Ausführungsumgebung ansteuert, in der Code laufen und Ergebnisse weiterverarbeitet werden können. Google ordnet diese Plattform eigenen KI-Agenten-Funktionen zu und macht damit einen deutlichen Architekturwechsel hin zu „Tool-Use“.
Über den Cloud-Computer kommt eine zweite Ebene hinzu: Google spricht von einer Vielzahl softwarebasierter Fähigkeiten, die NotebookLM mitbringt und je nach Aufgabe aktiviert. Damit nähert sich das Produkt mehr dem an, was Wettbewerber unter „AI agents“ verstehen: Modelle koordinieren nicht nur Eingaben und Ausgaben, sondern rufen Werkzeuge, Datenoperationen und Rechenschritte in einer Sequenz ab. In der Praxis wirkt das wie eine verschachtelte Pipeline aus Planung, Datenerhebung und Ausführung, bei der strukturierte Daten nicht nur gelesen, sondern verarbeitet werden. Für Unternehmen ist das der Unterschied zwischen einer Assistenz, die Ergebnisse erklärt, und einem Arbeitsmodus, der Zwischenschritte automatisiert – etwa um aus Quellen eine konsistente Faktenbasis aufzubauen oder komplexe Auswertungen zu fahren, ohne dass Nutzer jede Tool-Kette selbst orchestrieren müssen.
Interessant wird die Marktdynamik, weil das Timing in eine Phase fällt, in der OpenAI mit ChatGPT im Enterprise-Umfeld, Microsoft mit Copilot und andere Anbieter ihre Systeme konsequent als „Arbeitsplattform“ positionieren. NotebookLM versucht dabei, sich weniger über einzelne Modellqualitäten zu differenzieren, sondern über die konkrete Umgebung: Webzugriff plus Rechen- und Ausführungsmodus im selben Workflow. Google kommuniziert zudem messbare Verbesserungen aus internen Tests: In fünf Kernbereichen nennt das Unternehmen eine durchschnittliche Gewinnrate von über 65 Prozent, mit besonders starken Ergebnissen bei der Analyse großer Dokumente (69,9 Prozent) und bei erweiterter Web-Recherche (78,2 Prozent). Branchenexperten berichten zudem, dass die wettbewerbsentscheidende Frage künftig sein wird, wie transparent und steuerbar solche agentischen Schritte sind – nicht nur, wie „gut“ eine Antwort klingt.
Ein weiteres Signal in Richtung Enterprise-Akzeptanz liefert Google über die Oberflächengestaltung: Die aktualisierte Ansicht soll die Denkschritte des Modells während des Chats nachvollziehbar machen. Damit adressiert NotebookLM ein Kernproblem früherer Agenten-Setups, bei denen Nutzer zwar Ergebnisse sahen, aber nicht zuverlässig verstehen konnten, welcher Informationspfad zu ihnen führte. Genau hier greifen auch Governance- und Datenschutzthemen: Wenn KI aktiv das Web durchsucht und Ergebnisse in Arbeitsrepositories übernimmt, müssen Unternehmen klären, welche Daten in die Abfrage fließen, wie sie gespeichert werden und welche Grenzen für externe Zugriffe gelten. Auch die Code-Ausführung im Cloud-Computer macht eine Sicherheitsbewertung nötig, etwa im Hinblick auf Zugriffskontrolle, Isolation zwischen Notebooks und Auditierbarkeit von Vorgängen. Für viele IT-Organisationen wird damit das „Policy-Design“ genauso wichtig wie das Tool selbst.
Für die Produkt- und Betriebsseite ergänzt Google die Umstellung um breitere Export-Optionen: Neben Formaten wie PDF, DOCX, Markdown und TXT unterstützt NotebookLM nun auch Daten- und Office-nahe Formate einschließlich CSV, JSON sowie Tabellen und Präsentationen (XLSX, PPTX) und verschiedene Bildformate wie PNG, SVG, JPG und GIF. Das wirkt in der Praxis wie eine Brücke zwischen KI-gestützter Recherche und klassischer Weiterverarbeitung in Fachbereichen. Laut Google soll die Verfügbarkeit zunächst Google AI Ultra-Abonnenten sowie Workspace-Kunden mit AI Ultra Access vorbehalten bleiben; konkrete Speicher- oder Rechenlimits nennt das Unternehmen dabei noch nicht. Für Entwickler und Produktteams bedeutet das: Der agentische Ansatz wird eher in Pilotbereichen starten, während Admins die Betriebsparameter nachschärfen. In den kommenden Monaten ist zu erwarten, dass ähnliche Agenten-Funktionen stärker in bestehende Compliance-Workflows integriert werden – etwa durch feinere Kontrollen für Webzugriff, Datenexport und Rollenbasierte Rechte, damit KI nicht nur schneller, sondern auch dauerhaft regelkonform wird.
💳 Amazon-Kreditkarte mit 2.000 Euro Limit bestellen!
🔥 Heutige Hot Deals bei Amazon: Bis zu 80% Rabatte!
🎉 Amazon Haul-Store für absolute Schnäppchenjäger!
- ★ 23-stufiges KI-Go-Training – Für Spieler mit Grundkenntnissen der Regeln – Entwickelt als intelligenter Trainingspartner passt sich die KI Spielern von 18K bis 9D an. Ideal für alle, die die Grundregeln bereits beherrschen und ihr Spiel verbessern möchten.
- IHR EMOTIONALER AI-BEGLEITER: Eiliko ist mehr als nur ein Anhänger, es ist ein charismatischer KI-Freund. Mit einem dynamischen LED-Bildschirm, der eine Vielzahl von animierten Gesichtern und Ausdrucksformen anzeigt, reagiert er auf Ihre Interaktionen mit einzigartiger Persönlichkeit und Charme.
- 【MEHR LEBEN FÜR DEINEN SCHREIBTISCH】 Lerne Eilik kennen – deinen kleinen Roboter-Freund mit Persönlichkeit. Mit liebevollen Animationen, ausdrucksstarken Reaktionen und spielerischen Interaktionen bringt Eilik mehr Freude in deinen Alltag. Ob auf dem Schreibtisch, im Büro oder am Nachttisch – Eilik wird schnell zu einem vertrauten Begleiter für besondere Momente.
- 【XL-Größe für gedeihende Pflanzen】Geben Sie Ihren Pflanzen den Raum, den sie verdienen! Unser verbessertes, großes 13,7 cm großes Design bietet Platz für Pflanzen mit einem Durchmesser von bis zu 8,9 cm und damit deutlich mehr Platz für Wurzelwachstum und Pflanzengesundheit im Vergleich zu kleineren, veralteten Modellen. Die Produktabmessungen betragen 13,6 x 13,6 x 13,2 cm und das Gerät wiegt nur 355 g.
- V28 Update - JETZT MIT NEUEN FUNKTIONEN! Als Reaktion auf das Ladeproblem von Loona haben wir das automatische Aufladen 2.0 verbessert. Diese Optimierung hilft Loona, die Ladewege in verschiedenen Szenarien zu erkennen und anzupassen, um die Erfolgsquote beim automatischen Aufladen zu erhöhen. Mobile Hotspots können sich mit Loona verbinden und überwinden WLAN-Einschränkungen, sodass Sie jederzeit und überall mit Loona interagieren können.
- Die besten Bücher rund um KI & Robotik!

- Die besten KI-News kostenlos per eMail erhalten!
- Zur Startseite von IT BOLTWISE® für aktuelle KI-News!
- IT BOLTWISE® kostenlos auf Patreon unterstützen!
- Aktuelle KI-Jobs auf StepStone finden und bewerben!
- Künstliche Intelligenz: Dem Menschen überlegen – wie KI uns rettet und bedroht | Der Neurowissenschaftler, Psychiater und SPIEGEL-Bestsellerautor von »Digitale Demenz«
Du hast einen wertvollen Beitrag oder Kommentar zum Artikel "NotebookLM mit Gemini 3.5: Google macht den KI-Assistenten zum Agenten mit Cloud-Computer" für unsere Leser?


#Sophos
Es werden alle Kommentare moderiert!
Für eine offene Diskussion behalten wir uns vor, jeden Kommentar zu löschen, der nicht direkt auf das Thema abzielt oder nur den Zweck hat, Leser oder Autoren herabzuwürdigen.
Wir möchten, dass respektvoll miteinander kommuniziert wird, so als ob die Diskussion mit real anwesenden Personen geführt wird. Dies machen wir für den Großteil unserer Leser, der sachlich und konstruktiv über ein Thema sprechen möchte.
Du willst nichts verpassen?
Du möchtest über ähnliche News und Beiträge wie "NotebookLM mit Gemini 3.5: Google macht den KI-Assistenten zum Agenten mit Cloud-Computer" informiert werden? Neben der E-Mail-Benachrichtigung habt ihr auch die Möglichkeit, den Feed dieses Beitrags zu abonnieren. Wer natürlich alles lesen möchte, der sollte den RSS-Hauptfeed oder IT BOLTWISE® bei Google News wie auch bei Bing News abonnieren.
Nutze die Google-Suchmaschine für eine weitere Themenrecherche: »NotebookLM mit Gemini 3.5: Google macht den KI-Assistenten zum Agenten mit Cloud-Computer« bei Google Deutschland suchen, bei Bing oder Google News!