SAN FRANCISCO / LONDON (IT BOLTWISE) – Ron Conway, ein prominenter Investor im Silicon Valley, hat die Salesforce Foundation verlassen. Dies geschah nach umstrittenen Kommentaren von Salesforce-CEO Marc Benioff, die eine Unterstützung für den Einsatz der Nationalgarde in San Francisco beinhalteten.

Ron Conway, der Gründer der Venture-Firma SV Angel, bekannt für frühe Investitionen in Unternehmen wie Google, Airbnb und Meta, hat seinen Rücktritt von der Salesforce Foundation bekannt gegeben. Diese Entscheidung fiel nach umstrittenen Äußerungen von Salesforce-CEO Marc Benioff, der seine Unterstützung für den damaligen Präsidenten Trump und den Einsatz der Nationalgarde in San Francisco zum Ausdruck brachte.
Conway war seit einem Jahrzehnt Mitglied des Vorstands der Salesforce Foundation, deren Ziel es ist, Bildung und berufliche Entwicklung für benachteiligte Jugendliche zu fördern. Die Stiftung spendete im Jahr 2023 insgesamt 36 Millionen US-Dollar und verfügte über ein Vermögen von 400 Millionen US-Dollar, wie aus Steuerunterlagen hervorgeht.
Die langjährige Freundschaft zwischen Benioff und Conway, die über 25 Jahre andauerte und von gemeinsamen linksgerichteten politischen Ansichten geprägt war, wurde durch Benioffs aktuelle ideologische Standpunkte erschüttert. Conway äußerte in einer E-Mail an Benioff seine Enttäuschung über dessen jüngste Kommentare und das Unverständnis für deren Auswirkungen.
In einem Interview lobte Benioff die Effizienzbestrebungen von Elon Musk und gab an, dass er die Berichte über Einwanderungsrazzien oder Trumps Angriffe auf die Presse nicht verfolge, obwohl er seit 2018 Eigentümer des Nachrichtenmagazins Time ist. Diese Entwicklungen führten zu einer Kluft zwischen Benioff und Conway, die während der Dreamforce-Konferenz von Salesforce, einem der größten jährlichen Events in San Francisco, deutlich wurde.
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