BERLIN / LONDON (IT BOLTWISE) – Smartsheet meldet einen starken KI-Zuwachs: Seit März verzeichnet die Plattform drei Millionen KI-Aktionen. Gleichzeitig macht der neue KI-Assistent „Smart Assist“ den Sprung zu mehreren Modellen deutlich einfacher, weil Nutzer ChatGPT, Microsoft Copilot und Google Cloud Gemini Enterprise direkt in Smartsheet ansteuern können. Im Zentrum steht ein erweiterter MCP-Server, der KI-Modelle mit dem spezifischen Kontext der Organisation verknüpft. Damit rückt die Frage von „KI ja – aber wie praktisch?“ stärker in den Fokus von Enterprise-Teams.

Smartsheet treibt den KI-Einsatz in Business-Workflows mit großer Geschwindigkeit voran: Seit März sollen mehr als 22.000 Anwender insgesamt drei Millionen KI-Aktionen innerhalb der Plattform ausgeführt haben, während die wöchentlich aktiven Nutzer im gleichen Zeitraum von unter 1.000 auf über 9.000 stiegen. Solche Kennzahlen sind mehr als Marketing—sie deuten darauf hin, dass KI-Funktionalität in der Breite nur dann funktioniert, wenn sie nah an den täglichen Arbeitsschritten sitzt. Genau hier setzt Smartsheets neuer KI-Assistent „Smart Assist“ an: Er verankert generative KI direkt in der Oberfläche, statt Nutzer in externe Tools zu verschieben. Das ist besonders relevant für Organisationen, die Prozess- und Dokumentenarbeit skalieren müssen.
Technisch auffällig ist dabei der Kern der Neuerungen: der aktualisierte „Model Context Protocol (MCP)“-Server. Der Ansatz adressiert ein klassisches Problem bei KI-Add-ons im Enterprise-Kontext: Modelle sind ohne domänenspezifischen Kontext häufig nur eingeschränkt nützlich, weil sie zwar Sprache generieren, aber nicht automatisch wissen, welche Tabellen, Status, Richtlinien oder bisherigen Bearbeitungskontexte im konkreten Unternehmen gelten. Wie Pratima Arora, Chief Product and Technology Officer bei Smartsheet, es sinngemäß formuliert, braucht KI für den Geschäftseinsatz Zugang zum spezifischen Organisationskontext, und der MCP-Server soll genau diese Brücke zwischen externer Intelligenz und internen Daten schlagen. Damit wird KI nicht nur „angeschaltet“, sondern kontextualisiert.
Praktisch bedeutet das: Smartsheet integriert ab sofort mehrere KI-Modelle über eine offene Schnittstellenlogik, sodass Teams unterschiedliche Engines ansteuern können, ohne den Arbeitsfluss zu unterbrechen. Neben der plattforminternen Steuerung von Smart Assist wird das Ökosystem um konkrete Integrationen erweitert—inklusive ChatGPT, Microsoft Copilot sowie Google Cloud Gemini Enterprise. Bislang sei laut Ankündigung insbesondere nur eine Anbindung an Claude von Anthropic möglich gewesen; die Erweiterung auf weitere Modellfamilien erhöht die Wahlfreiheit für IT, Fachbereiche und Compliance-Teams. Im Vergleich zu rein modellgebundenen Add-ons (bei denen jede neue Engine ein eigenes Integrationsprojekt ist) reduziert ein MCP-basierter Weg die Kopplung und kann langfristig Betriebskosten senken.
Auch die Verfügbarkeit zeigt, wie Smartsheet die Einführung riskiert, aber zugleich beschleunigt. Smart Assist, der aktualisierte MCP-Server sowie Integrationen für Claude und Gemini Enterprise seien „ab sofort“ für alle Kunden verfügbar, während ChatGPT und Microsoft Copilot zunächst nur in den Vereinigten Staaten starten. Für APJ sowie für EMEA—also Europa, Naher Osten und Afrika—folgt der Rollout laut Smartsheet in naher Zukunft gestaffelt. Diese Strategie passt zu einem typischen Muster: Neue KI-Provider werden zuerst in einer Region ausgerollt, in der Datenflüsse, rechtliche Rahmenbedingungen und technische Gatekeeping-Prozesse schneller validiert werden können. Für europäische Unternehmen bleibt damit der Zeitplan entscheidend, weil Sicherheits- und Datenschutzprüfungen oft eng getaktet sind.
Marktseitig ist Smartsheets Position klar: Plattformen und „Work Management“-Tools werden zu KI-Frontends, während die eigentliche Modellintelligenz von großen Anbietern kommt. Der Unterschied zu früheren Wellen liegt in der Standardisierung der Konnektivität. In der Praxis konkurriert Smartsheet damit indirekt mit anderen Enterprise-Workflow-Lösungen, die KI über eigene Integrationspfade oder Chat-ähnliche UIs anbieten. Der Vergleich zu Microsoft Copilot ist hier besonders relevant, weil Copilot im Markt bereits als „Standard-Layer“ für Produktivität wahrgenommen wird—Smartsheets Vorteil liegt jedoch darin, KI nicht nur in Dokumente oder E-Mail zu verlagern, sondern sie auf die Logik von Workflows, Zuständen und Arbeitsinhalten anzubinden. Das belegen auch die Aktivitätsdaten: Fast jede dritte KI-Aktion führt zur Erstellung oder Änderung aktiver Arbeitsinhalte, was für eine echte Prozessintegration spricht.
Branchenexperten betonen seit längerem, dass die Akzeptanz generativer KI im Unternehmen an drei Faktoren hängt: Kontext, Steuerbarkeit und Nachvollziehbarkeit. Genau diese Punkte berührt Smartsheets Architekturansatz. Die MCP-Serveridee zielt darauf, dass KI nicht „blind“ arbeitet, sondern auf den Kontext zugreift, den Smartsheet bereits modelliert (z. B. projektbezogene Daten, Statusinformationen oder definierte Arbeitsobjekte). Ergänzend ist entscheidend, wie Unternehmen Berechtigungen, Datenzugriffe und Protokollierung umsetzen. Gerade bei mehrmodelligen Integrationen ist das nicht trivial, weil jedes Modell unterschiedliche Provider-Policies, Logging-Mechanismen und Datenverarbeitungsparameter mitbringt. Der Rollout in Regionen mit unterschiedlichen Datenschutzanforderungen verstärkt deshalb die Bedeutung einer sauberen Governance.
Für die Produktivität nennen die Kennzahlen ebenfalls konkrete Signale: Wöchentlich sollen Tool-Aufrufe von 42.000 auf über 700.000 gestiegen sein, und im Juni verzeichnete Smartsheet in den ersten zehn Tagen mehr als 860.000 KI-Aktionen. Zudem hätten zwischen dem 9. und 10. Juni 1.767 bzw. 1.825 Organisationen die KI-Funktionen aktiv genutzt. Solche Muster wirken wie „Adoptions-Footprints“: Ein Sprung in Tool-Aufrufen deutet darauf hin, dass Nutzer nicht nur einmal testen, sondern wiederholt in den KI-gestützten Arbeitsfluss zurückkehren. Das ist in der Praxis oft das entscheidende Kriterium, weil nur wiederkehrende Interaktionen eine messbare Produktivitätswirkung entfalten.
Mit Blick auf die Zukunft ist die Richtung eindeutig: Smartsheet setzt auf KI, die nicht als Experiment, sondern als Bestandteil operativer Systeme gedacht ist. Die nächsten Schritte werden vermutlich in zwei Richtungen führen—erstens in Richtung noch granularer Workflows, bei denen KI nicht nur Inhalte erstellt, sondern Entscheidungen, Statusänderungen und Genehmigungslogik unterstützt. Zweitens dürfte die Modellvielfalt weiter zunehmen, da ein MCP-Server als Integrationshebel die Aufnahme weiterer Modelloptionen vereinfacht. Für Entwickler und IT-Teams entsteht dadurch eine neue Chance: Sie können KI-Einsatzfälle über ein konsistentes Kontext- und Berechtigungsmodell orchestrieren, statt jede Modellintegration isoliert zu bauen. Entscheidend wird dabei sein, wie gut Nachweise über Datenflüsse, Kosten pro Anfrage und Qualitätsindikatoren im Alltag erfasst werden.
Regulatorisch und datenschutzseitig sollten Unternehmen den Rollout nicht nur als Feature-Upgrade, sondern als Architektur-Entscheidung betrachten. Sobald externe Modelle in Arbeitsdatenkontexte eingebunden werden, muss die Organisation klären, welche Daten tatsächlich an Provider übermittelt werden, wie lange sie gespeichert werden und welche technischen Schutzmaßnahmen greifen. Gerade in EMEA kann die gestaffelte Verfügbarkeit ein Hinweis darauf sein, dass Smartsheet zusätzliche Prüfungen oder vertragliche Anpassungen vorbereitet. Gleichzeitig liefert die „kontextgetriebene“ MCP-Logik einen Ansatzpunkt, um Datenzugriffe zu minimieren: Wenn KI nur den relevanten Ausschnitt des Kontextes erhält, lässt sich das Risiko unnötiger Datenweitergabe reduzieren. Wer das sauber operationalisiert, schafft die Grundlage für nachhaltige KI-Nutzung statt kurzfristiger Pilotprojekte.
💳 Amazon-Kreditkarte mit 2.000 Euro Limit bestellen!
🔥 Heutige Hot Deals bei Amazon: Bis zu 80% Rabatte!
🎉 Amazon Haul-Store für absolute Schnäppchenjäger!
- ★ 23-stufiges KI-Go-Training – Für Spieler mit Grundkenntnissen der Regeln – Entwickelt als intelligenter Trainingspartner passt sich die KI Spielern von 18K bis 9D an. Ideal für alle, die die Grundregeln bereits beherrschen und ihr Spiel verbessern möchten.
- IHR EMOTIONALER AI-BEGLEITER: Eiliko ist mehr als nur ein Anhänger, es ist ein charismatischer KI-Freund. Mit einem dynamischen LED-Bildschirm, der eine Vielzahl von animierten Gesichtern und Ausdrucksformen anzeigt, reagiert er auf Ihre Interaktionen mit einzigartiger Persönlichkeit und Charme.
- NIEDLICHER BEGLEITER: Eilik ist der ideale Begleiter für Kinder und Erwachsene, die Haustiere, Spiele und intelligente Roboter lieben. Mit vielen Emotionen, Bewegungen und interaktiven Funktionen.
- 【XL-Größe für gedeihende Pflanzen】Geben Sie Ihren Pflanzen den Raum, den sie verdienen! Unser verbessertes, großes 13,7 cm großes Design bietet Platz für Pflanzen mit einem Durchmesser von bis zu 8,9 cm und damit deutlich mehr Platz für Wurzelwachstum und Pflanzengesundheit im Vergleich zu kleineren, veralteten Modellen. Die Produktabmessungen betragen 13,6 x 13,6 x 13,2 cm und das Gerät wiegt nur 355 g.
- V28 Update - JETZT MIT NEUEN FUNKTIONEN! Als Reaktion auf das Ladeproblem von Loona haben wir das automatische Aufladen 2.0 verbessert. Diese Optimierung hilft Loona, die Ladewege in verschiedenen Szenarien zu erkennen und anzupassen, um die Erfolgsquote beim automatischen Aufladen zu erhöhen. Mobile Hotspots können sich mit Loona verbinden und überwinden WLAN-Einschränkungen, sodass Sie jederzeit und überall mit Loona interagieren können.
- Die besten Bücher rund um KI & Robotik!

- Die besten KI-News kostenlos per eMail erhalten!
- Zur Startseite von IT BOLTWISE® für aktuelle KI-News!
- IT BOLTWISE® kostenlos auf Patreon unterstützen!
- Aktuelle KI-Jobs auf StepStone finden und bewerben!
- Künstliche Intelligenz: Dem Menschen überlegen – wie KI uns rettet und bedroht | Der Neurowissenschaftler, Psychiater und SPIEGEL-Bestsellerautor von »Digitale Demenz«
Du hast einen wertvollen Beitrag oder Kommentar zum Artikel "Smartsheet erweitert KI: Smart Assist bindet ChatGPT, Copilot & Gemini an" für unsere Leser?


#Sophos
Es werden alle Kommentare moderiert!
Für eine offene Diskussion behalten wir uns vor, jeden Kommentar zu löschen, der nicht direkt auf das Thema abzielt oder nur den Zweck hat, Leser oder Autoren herabzuwürdigen.
Wir möchten, dass respektvoll miteinander kommuniziert wird, so als ob die Diskussion mit real anwesenden Personen geführt wird. Dies machen wir für den Großteil unserer Leser, der sachlich und konstruktiv über ein Thema sprechen möchte.
Du willst nichts verpassen?
Du möchtest über ähnliche News und Beiträge wie "Smartsheet erweitert KI: Smart Assist bindet ChatGPT, Copilot & Gemini an" informiert werden? Neben der E-Mail-Benachrichtigung habt ihr auch die Möglichkeit, den Feed dieses Beitrags zu abonnieren. Wer natürlich alles lesen möchte, der sollte den RSS-Hauptfeed oder IT BOLTWISE® bei Google News wie auch bei Bing News abonnieren.
Nutze die Google-Suchmaschine für eine weitere Themenrecherche: »Smartsheet erweitert KI: Smart Assist bindet ChatGPT, Copilot & Gemini an« bei Google Deutschland suchen, bei Bing oder Google News!