Der 30-Tage-Plan: ChatGPT und Künstliche Intelligenz im Alltag erfolgreich nutzen!Angebot abrufen!

MELBOURNE / LONDON (IT BOLTWISE) – Eine neue Studie aus dem Umfeld der Universität Melbourne beziffert den Handel mit mindestens 107.356 wildlebenden Tier-, Pflanzen- und Pilzarten. Damit liegt das Volumen deutlich über früheren Schätzungen und könnte wegen fehlender Daten in vielen Ländern noch höher ausfallen. Die Forscher unterscheiden legal gehandelten Umfang von illegalen Anteilen und koppeln beides an spürbare Bestandsverluste. Besonders alarmierend: In der Analyse werden direkte oder indirekte Beiträge zum Aussterben für Hunderte Arten berichtet.

Studie zeigt: Handel mit Wildarten ist doppelt so groß wie gedacht
Studie zeigt: Handel mit Wildarten ist doppelt so groß wie gedacht (Foto: IT BOLTWISE)
🧠 KI & Robotik auf Google News abonnieren

Wer über den Handel mit Wildarten spricht, denkt in vielen Fällen zuerst an spektakulären Schmuggel: Elefantenstoßzähne, Tigerfelle oder Schuppentiere. Die neue Untersuchung, deren Ergebnisse im Fachjournal Science Advances veröffentlicht wurden, dreht diese Perspektive deutlich. Demnach werden weltweit mindestens 107.356 Arten aus dem Bereich wildlebender Tiere, Pflanzen und Pilze gehandelt – und damit mehr als doppelt so viele wie bislang angenommen. Der Befund wirkt nicht nur wegen der Zahl, sondern weil die tatsächliche Größenordnung offenbar noch darüber liegen könnte: In zahlreichen Ländern fehlen systematische Daten zu Entnahme und Handel.

Technisch betrachtet ist die Kernaussage der Studie weniger eine einzelne Marktzahl als eine methodische Neubewertung der „Artenbreite“, auf die Handelssysteme zugreifen. Bisherige Schätzungen – darunter eine Analyse des Weltbiodiversitätsrats – gingen von rund 50.000 international gehandelten Arten aus. Die neue Untersuchung erfasst allein mehr als 47.000 Tierarten, ergänzt um fast 50.000 genutzte Pflanzenarten sowie Pilze. Damit wird sichtbar, dass Wildtierhandel nicht auf wenige Symbolarten reduziert werden kann, sondern als breites Netzwerk aus Sammelaktivitäten, Transportwegen und Absatzmärkten funktioniert – mit jeweils unterschiedlichen Nutzungsformen, von der Lebensmittelproduktion bis zur Heimtierhaltung.

Im nächsten Schritt trennt die Studie legalen und illegalen Handel, und genau diese Differenzierung ist wichtig für die politische und wirtschaftliche Einordnung. Der größte Teil des Handels sei demnach legal; das jährliche Volumen wird auf 220 bis 300 Milliarden US-Dollar (197 bis 268 Milliarden Euro) beziffert. Der illegale Handel wird auf geschätzte 28,4 bis 39,5 Milliarden US-Dollar eingeordnet. Beide Kategorien hängen jedoch nicht sauber voneinander ab: Auch legale Beschaffung kann bei fehlender Nachhaltigkeitskontrolle zu Übernutzung führen, während illegale Kanäle oft dort wachsen, wo formale Nachweise und Kontrollen schwach sind.

Die Konsequenzen werden in der Studie über messbare Bestandsunterschiede konkretisiert. Für Arten, bei denen entsprechende Daten vorliegen, sind Bestände gehandelter Populationen im Durchschnitt 50 bis 60 Prozent kleiner als die nicht gehandelter Populationen. Das ist mehr als eine statistische Korrelation im Hintergrundrauschen: Solche Größenordnungen deuten darauf hin, dass die Entnahme strukturell in Richtung geringerer Populationen wirkt. Noch schärfer wird es bei den Aussterbensfolgen: Die Untersuchung berichtet, dass der Handel direkt oder indirekt zum weltweiten Aussterben von 294 Arten beigetragen habe; 25 weitere seien in freier Wildbahn verschwunden und überleben nur noch in menschlicher Obhut. In 192 Fällen seien Populationen regional vollständig verschwunden.

Für die Branche und den Schutzaufwand ist entscheidend, warum die tatsächliche Marktausdehnung bislang schwer zu greifen war. Das Washingtoner Artenschutzübereinkommen CITES erfasst vor allem den internationalen Handel mit gefährdeten Arten. Andere Datenbanken fokussieren stärker auf Teilbereiche wie Fischerei oder Holz. Eine vergleichsweise gute Erfassung gibt es bereits in den USA: Das Informationssystem Lemis dokumentiert seit dem Jahr 2000 den Handel mit mehr als 21.000 wildlebenden Tierarten. Für viele andere Länder fehlen jedoch vergleichbare, breit verfügbare Daten. Besonders anschaulich sind die Abdeckungsunterschiede: Laut Studie waren bei bestimmten Vogelarten 25 Prozent der erfassten gehandelten Arten ausschließlich in der US-Datenbank verzeichnet; bei Säugetieren lag der Anteil sogar bei 54 Prozent. Für Europa könne der Handel ähnlich umfangreich oder größer sein als in den USA, lässt sich mangels Daten aber nicht verlässlich prüfen.

Damit rückt auch der praktische Handlungsrahmen in den Fokus, den die Forschenden einfordern. Sie plädieren für eine systematischere und international abgestimmte Erfassung. Bestehende Zoll- und veterinärrechtliche Kontrollverfahren könnten demnach genutzt werden, um Handelsdaten umfassender zu dokumentieren. Alice Hughes, Studienleiterin, brachte den Kern der Datenlücke in einer Pressemitteilung auf den Punkt: „Wenn wir an den Handel mit wildlebenden Arten denken, denken wir meist an den illegalen Handel mit Elefanten, Tigern und Schuppentieren. Aber es geht um sehr viel mehr“. Zugleich folgt aus ihrer weiteren Aussage über öffentliche Daten eine Art Bruchstelle im Kontrollsystem: „Das Problem ist, dass wir es schlicht nicht wissen: Die Daten sind nicht öffentlich zugänglich und entsprechen möglicherweise nicht den Standards, die nötig wären, um das tatsächliche Ausmaß des Handels zu erfassen“. Für Unternehmen, Behörden und Forschung bedeutet das: Ohne ein belastbares Bild der Arten- und Mengenströme bleibt Nachhaltigkeit oft eine Zielgröße, aber keine messbare Steuerungsaufgabe.

Langfristig kann die Studie damit auch technologische und organisatorische Konsequenzen anstoßen. Wenn Datenerfassung stärker standardisiert und transparent wird, verschiebt sich der Wettbewerb nicht nur auf Produkte, sondern auf die Qualität von Nachweisen: Herkunft, Identität der Arten, Dokumentation der Entnahme und Abgleich mit Handelsrouten. Genau hier liegt der Hebel für wirksame Interventionen – nicht allein beim Stopp illegaler Transporte, sondern bei der nachhaltigen Kontrolle legaler Lieferketten. Gleichzeitig bleibt die Herausforderung international: Solange Daten nicht vergleichbar sind oder nur fragmentiert verfügbar werden, entstehen blinde Flecken. Die Untersuchung liefert dafür eine harte Begründung: Die Artenzahl, die bereits heute gehandelt wird, ist größer als gedacht – und je breiter die Basis, desto dringlicher wird eine gemeinsame, belastbare Datenarchitektur.

💳 Amazon-Kreditkarte mit 2.000 Euro Limit bestellen!
🔥 Heutige Hot Deals bei Amazon: Bis zu 80% Rabatte!
🎉 Amazon Haul-Store für absolute Schnäppchenjäger!


Sense Robot Go KI-Go-Brett mit Roboterarm – Automatische Steinplatzierung, interaktives Lernen, Spielwiederholung – Intelligenter Weiqi-Trainer für Kinder & Erwachsene
152 Bewertungen
Sense Robot Go KI-Go-Brett mit Roboterarm – Automatische Steinplatzierung, interaktives Lernen, Spielwiederholung – Intelligenter Weiqi-Trainer für Kinder & Erwachsene
  • ★ 23-stufiges KI-Go-Training – Für Spieler mit Grundkenntnissen der Regeln – Entwickelt als intelligenter Trainingspartner passt sich die KI Spielern von 18K bis 9D an. Ideal für alle, die die Grundregeln bereits beherrschen und ihr Spiel verbessern möchten.
ENERGIZE LAB Eiliko Coral Pink - Ihr winziger KI-Charm-Roboter, der zu jedem täglichen Outfit passt, lustiges elektronisches Anhängerspielzeug, für Paare und beste Freunde
334 Bewertungen
ENERGIZE LAB Eiliko Coral Pink - Ihr winziger KI-Charm-Roboter, der zu jedem täglichen Outfit passt, lustiges elektronisches Anhängerspielzeug, für Paare und beste Freunde
  • IHR EMOTIONALER AI-BEGLEITER: Eiliko ist mehr als nur ein Anhänger, es ist ein charismatischer KI-Freund. Mit einem dynamischen LED-Bildschirm, der eine Vielzahl von animierten Gesichtern und Ausdrucksformen anzeigt, reagiert er auf Ihre Interaktionen mit einzigartiger Persönlichkeit und Charme.
Eilik – Interaktiver Desktop Roboter mit Persönlichkeit, lebendigen Animationen & Reaktionen, Touch-Steuerung, Mini-Spiele, emotionaler Roboter Freund und besonderes Geschenk für Kinder & Erwachsene
1.501 Bewertungen
Eilik – Interaktiver Desktop Roboter mit Persönlichkeit, lebendigen Animationen & Reaktionen, Touch-Steuerung, Mini-Spiele, emotionaler Roboter Freund und besonderes Geschenk für Kinder & Erwachsene
  • 【MEHR LEBEN FÜR DEINEN SCHREIBTISCH】 Lerne Eilik kennen – deinen kleinen Roboter-Freund mit Persönlichkeit. Mit liebevollen Animationen, ausdrucksstarken Reaktionen und spielerischen Interaktionen bringt Eilik mehr Freude in deinen Alltag. Ob auf dem Schreibtisch, im Büro oder am Nachttisch – Eilik wird schnell zu einem vertrauten Begleiter für besondere Momente.
Plantbot Upgraded Large Smart Flower Pot Pet Planter Robot with Artificial Intelligence, Time Temperature Display, and Numerous Expressive Animations Based, for Indoor Decoration, Gifts (White)
53 Bewertungen
Plantbot Upgraded Large Smart Flower Pot Pet Planter Robot with Artificial Intelligence, Time Temperature Display, and Numerous Expressive Animations Based, for Indoor Decoration, Gifts (White)
  • 【XL-Größe für gedeihende Pflanzen】Geben Sie Ihren Pflanzen den Raum, den sie verdienen! Unser verbessertes, großes 13,7 cm großes Design bietet Platz für Pflanzen mit einem Durchmesser von bis zu 8,9 cm und damit deutlich mehr Platz für Wurzelwachstum und Pflanzengesundheit im Vergleich zu kleineren, veralteten Modellen. Die Produktabmessungen betragen 13,6 x 13,6 x 13,2 cm und das Gerät wiegt nur 355 g.
Loona KEYI Premium Haustier-Roboter mit Ladestation (Smarte AI ChatGPT-4o, Stimmen- & Gestensteuerung, Echtzeit-Interaktion, Heimüberwachung)
946 Bewertungen
Loona KEYI Premium Haustier-Roboter mit Ladestation (Smarte AI ChatGPT-4o, Stimmen- & Gestensteuerung, Echtzeit-Interaktion, Heimüberwachung)
  • V28 Update - JETZT MIT NEUEN FUNKTIONEN! Als Reaktion auf das Ladeproblem von Loona haben wir das automatische Aufladen 2.0 verbessert. Diese Optimierung hilft Loona, die Ladewege in verschiedenen Szenarien zu erkennen und anzupassen, um die Erfolgsquote beim automatischen Aufladen zu erhöhen. Mobile Hotspots können sich mit Loona verbinden und überwinden WLAN-Einschränkungen, sodass Sie jederzeit und überall mit Loona interagieren können.

Hat Ihnen der Artikel bzw. die News - Studie zeigt: Handel mit Wildarten ist doppelt so groß wie gedacht - gefallen? Dann abonnieren Sie uns doch auf Insta: AI News, Tech Trends & Robotics - Instagram - Boltwise

Unseren KI-Morning-Newsletter «Der KI News Espresso» mit den besten KI-News des letzten Tages gratis per eMail - ohne Werbung: Hier kostenlos eintragen!





Folgen Sie aktuellen Beiträge über KI & Robotik auf Twitter, Telegram, Facebook oder LinkedIn!
Hinweis: Teile dieses Textes könnten mithilfe Künstlicher Intelligenz generiert worden sein. Die auf dieser Website bereitgestellten Informationen stellen keine Finanzberatung dar und sind nicht als solche gedacht. Die Informationen sind allgemeiner Natur und dienen nur zu Informationszwecken. Wenn Sie Finanzberatung für Ihre individuelle Situation benötigen, sollten Sie den Rat von einem qualifizierten Finanzberater einholen. IT BOLTWISE® schließt jegliche Regressansprüche aus.









Ergänzungen und Infos bitte an die Redaktion per eMail an de-info[at]it-boltwise.de. Da wir bei KI-erzeugten News und Inhalten selten auftretende KI-Halluzinationen nicht ausschließen können, bitten wir Sie bei Falschangaben und Fehlinformationen uns via eMail zu kontaktieren und zu informieren. Bitte vergessen Sie nicht in der eMail die Artikel-Headline zu nennen: "Studie zeigt: Handel mit Wildarten ist doppelt so groß wie gedacht".
Stichwörter AI Arten Artificial Intelligence Aussterben Biodiversität Cites Datenlücke KI Künstliche Intelligenz Nachhaltigkeit Population Wildtierhandel Wissenschaft

Du hast einen wertvollen Beitrag oder Kommentar zum Artikel "Studie zeigt: Handel mit Wildarten ist doppelt so groß wie gedacht" für unsere Leser?

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

  • Die aktuellen intelligenten Ringe, intelligenten Brillen, intelligenten Uhren oder KI-Smartphones auf Amazon entdecken! (Sponsored)


  • Es werden alle Kommentare moderiert!

    Für eine offene Diskussion behalten wir uns vor, jeden Kommentar zu löschen, der nicht direkt auf das Thema abzielt oder nur den Zweck hat, Leser oder Autoren herabzuwürdigen.

    Wir möchten, dass respektvoll miteinander kommuniziert wird, so als ob die Diskussion mit real anwesenden Personen geführt wird. Dies machen wir für den Großteil unserer Leser, der sachlich und konstruktiv über ein Thema sprechen möchte.

    Du willst nichts verpassen?

    Du möchtest über ähnliche News und Beiträge wie "Studie zeigt: Handel mit Wildarten ist doppelt so groß wie gedacht" informiert werden? Neben der E-Mail-Benachrichtigung habt ihr auch die Möglichkeit, den Feed dieses Beitrags zu abonnieren. Wer natürlich alles lesen möchte, der sollte den RSS-Hauptfeed oder IT BOLTWISE® bei Google News wie auch bei Bing News abonnieren.
    Nutze die Google-Suchmaschine für eine weitere Themenrecherche: »Studie zeigt: Handel mit Wildarten ist doppelt so groß wie gedacht« bei Google Deutschland suchen, bei Bing oder Google News!


    944 Leser gerade online auf IT BOLTWISE
    KI-Schutz gegen Hacker #Sophos
    Filme über KI #AmazonPrime
    Das ChatGPT-Handbuch #Bestseller
    KI-Jobs