LONDON / LONDON (IT BOLTWISE) – Das Early-Access-Update 1.2 für Subnautica 2 ist verfügbar und führt ein Buddy-System ein, das Teamplay deutlich erleichtert. Mit einem neuen Proximity-Voice-Chat sprechen Spieler je nach Entfernung über Spielmechaniken hinweg hörbarer oder schwerer. Dazu kommen ein Tracking-Tag zur Navigation nach dem Verlassen von Höhlen, neue Emotes sowie Funktionen zum direkten Inventar- und Wiederbeleben. Ergänzt wird das Paket durch zahlreiche HUD-, Base-Builder- und Performance-Änderungen inklusive DLSS- und NVIDIA-Reflex-Optionen.

Mit dem Early-Access-Update 1.2 für Subnautica 2 verschiebt sich der Fokus spürbar in Richtung koordiniertes Multiplayer-Gameplay. Im Kern steht dabei das Buddy-System als praktische Verbindung zwischen zwei Rollen im Unterwasser-Überlebenskampf: Wer als Gruppe unterwegs ist, kann sich nicht nur besser verständigen, sondern auch unmittelbarer helfen, ohne dass jedes Teammitglied auf denselben Standort zurücklaufen muss. Das zeigt sich besonders an den neuen Interaktionen, die nicht als kosmetische Extras wirken, sondern den Ablauf von Erkundung, Risiko und Rückkehr direkt beeinflussen.
Technisch greift das Update dafür mehrere Schichten an: Kommunikation, Status-Handling und Orientierung. Der neue Cross-Platform Voice Chat lässt den Host zwischen einem globalen Modus und einem Proximity-Modus wählen, bei dem die Verständlichkeit mit zunehmender Entfernung abnimmt. Laut den Release-Notizen kann Voice Chat dabei als „always on“, „push to talk“ oder „always off“ konfiguriert werden; zusätzlich wird das Umschalten so beschrieben, dass die Stimme über Distanz zunehmend „radiomäßig“ klingt und schließlich kaum noch hörbar ist. Ergänzend kommt ein Tracking-Tag ins Spiel, ein kurzreichweitiger Beacon, der in der Umgebung platziert oder in Trägerobjekte wie einen tragbaren Locker gesteckt werden kann. Wenn der Tag beim Sterben in Hand oder Inventar verbleibt, soll er den Black-Box-Signalbereich erweitern, damit Spieler frühere Ausrüstungspfade leichter wiederfinden.
Für die Interaktion innerhalb der Gruppe erweitert 1.2 die bislang eher auf „Drop & Grab“ ausgerichtete Zusammenarbeit. Statt Items erst liegen zu lassen, können Spieler jetzt direkt Inventar austauschen: Sie gehen zum anderen Charakter, greifen auf dessen Inventar zu und wechseln schnell Gegenstände zwischen beiden. Neu ist außerdem das Revive-Feature vor dem Reprinting: Wird ein Spieler niedergestreckt, kann der Buddy ihn reaktivieren, während der Wiederbelebte seine Ausrüstung behält und eine kleine Menge Sauerstoff zurückerhält; alternativ bleibt das unmittelbare Reprinting mit Respawn an der zugewiesenen Biobed-Option bestehen. Dazu gesellen sich Emotes über ein radiales Menü (u. a. Wave, Clap, Daumen hoch, Daumen runter und Frust) und neue Charakteroptionen wie Grace und Jegna inklusive zwei zusätzlicher Farbschemata.
Parallel dazu räumt das Update auch am „Spielgefühl“ an, also an der Oberfläche und an konkreten Qualitätsproblemen, die in großen Multiplayer-Sessions schnell auffallen. Verbesserte HUD-Icons sollen standardmäßig weniger Platz einnehmen: Sie sollen nach einer kurzen Verzögerung beim Hover skalieren und dann Details zeigen. Die Release-Notizen nennen außerdem mehr Klarheit in den Signalen und pinned recipes, einschließlich Lesbarkeit-Optimierungen, sobald passende Ressourcen erlangt werden. Beim Base Builder geht es ebenfalls um Präzision: Das Placement-UI erhält Ausrichtungs-Hilfslinien; Move-Mode-Handling für Clients im Multiplayer wird verbessert, und das System für Snap-to-Size sorgt dafür, dass sich ein Raum per Shrink (unter anderem) vollständig dekonstruieren lässt. Auch „Trashcan“-Funktionalität wird konkret nachgereicht: Gegenstände sollen nach kurzer Verzögerung einzeln zerstört werden, statt nur als Ablage zu dienen.
Unter der Haube ist 1.2 zudem klar auf moderne Grafikkonfiguration und Performance abgestimmt. Die Notizen erwähnen neue Frame-Generation-Modi 5x und 6x für die RTX-5000-Serie sowie „Dynamic Frame Generation“, die automatisch einen passenden Modus auswählt, um gute Performance zu erreichen. Weiterhin lässt sich VSync zusammen mit DLSS Frame Generation aktivieren, und in den Einstellungen gibt es eine Beschreibung für NVIDIA Reflex. Für Spieler in Bastel- und Produktionsroutinen ist außerdem relevant, dass bestimmte Save-Workflows verbessert werden: Save Codes lassen sich direkt in den Cloud-Save-Download-Eingabebereich einfügen, und die Scroll-Position im Builder-Menü soll beim erneuten Öffnen erhalten bleiben.
Spielmechanisch und content-seitig ergänzt das Update neue oder überarbeitete Interaktionen mit Kreaturen und Ressourcen. Genannt werden unter anderem flinch-Animationen und VFX für mehrere Kreaturentypen (darunter Marrowbreach, Hammerhead und Nibbler) sowie Anpassungen bei Bulletheads: Sie sollen mehr Schaden verursachen, aber weiterhin ausweichbar sein. Auch beim Feedback Resonator wird die Wirkung neu ausgerichtet: statt Kreaturen zu vertreiben, soll er sie per Stun aufhalten, und die Stundauer wird auf 10 Sekunden erweitert. Dazu kommen Änderungen an Scannern und dem Scanner HUD (z. B. grüne Punkte für Acid-Quellen), neue Erweiterungen bei der Dock-Logik für Tadpoles sowie zahlreiche Bug Fixes, die von kaputten Interaktions-Hinweisen bis zu Desynchronisation in Multiplayer-Situationen reichen.
Für Entwickler und Betreiber von eigenen Multiplayer-Setups ist das Paket vor allem deshalb interessant, weil es mehrere „kommunikationsnahe“ Systeme zusammenbringt: Voice-Proximity, direkte Item-Transfers und Revives plus eine Tag-basierte Navigation. Damit werden Team-Workflows wahrscheinlicher, die vorher eher in „Solo mit gelegentlicher Hilfe“ mündeten. Gleichzeitig adressieren die Fixes auch typische EA-Herausforderungen: von UI-Fehlern und falschen Lokalisierungsständen bis zu Performance- und Crash-Themen. Insgesamt wirkt 1.2 wie ein Schritt hin zu einem stabileren, kooperativeren Unterwasser-Game – und zugleich als Grundlage, auf der spätere Iterationen des Buddy-Systems und der Multiplayer-Koordination aufbauen können.
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